Postdoktorand/-in im Bereich Phytopathologie / Pflanzenmolekularbiologie

Postdoktorand/-in im Bereich Phytopathologie / Pflanzenmolekularbiologie

Vollzeit 49500 - 60500 € / Jahr (geschätzt) Kein Homeoffice möglich
A

Auf einen Blick

  • Aufgaben: Entwickle innovative Inokulationsprotokolle und analysiere Pflanzenresistenz unter Hitzestress.
  • Unternehmen: Agroscope, das Kompetenzzentrum für Forschung in der Land- und Ernährungswirtschaft.
  • Vorteile: Vielfältige Perspektiven, Gesundheitsförderung und ein engagiertes Team.
  • Weitere Informationen: Arbeiten in einem dynamischen Umfeld mit exzellenten Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Tomatenproduktion mit wissenschaftlicher Exzellenz und praktischen Lösungen.
  • Qualifikationen: PhD in Pflanzen-Pathogen-Interaktionen oder Pflanzenphysiologie, molekularbiologische Kenntnisse.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 49500 - 60500 € pro Jahr.

Diesen Beitrag können Sie leisten:

  • Entwicklung und Verbesserung innovativer Inokulationsprotokolle für ToBRFV, um die Produktionsbedingungen genau nachzubilden und Toleranzunterschiede zwischen verschiedenen Tomatengenotypen zu ermitteln.
  • Integrierter Ansatz zur Infektionsquantifizierung, Probenahmestrategie, Viruslastanalyse und methodische Validierung für hochresistente oder teilweise resistente Sorten.
  • Evaluation der Robustheit der Resistenz unter Hitzestress durch Untersuchung der Auswirkungen von Hitzewellen auf die Stabilität der Abwehrmechanismen, Infektionswege und Interaktionsdynamik Pflanze-Virus.
  • Zuordnung von Phänotyp, Physiologie und molekularen Markern zur Ermittlung der Determinanten der Resilienz von Pflanzen und zur Gewinnung praxisrelevanter Erkenntnisse für die Züchtung und sektorbezogene Empfehlungen.

Das macht Sie einzigartig:

  • PhD im Bereich Pflanzen-Pathogen-Interaktionen mit fundierten Kenntnissen der Pflanzenphysiologie, bzw. PhD im Bereich Pflanzenphysiologie mit fundierten Kenntnissen der Pflanzen-Pathogen-Interaktionen.
  • Fundierte Kenntnisse in molekularen Techniken und Pflanzenmolekularbiologie.
  • Erfahrung im Bereich Transkriptomik/Bioinformatik von Vorteil.
  • Sie sind proaktiv, selbstständig und engagiert.
  • Ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten.
  • Kenntnisse zweier Amtssprachen und des Englischen.

Auf den Punkt gebracht: Auswirkungen eine große Herausforderung für die Tomatenbranche dar. Nach der Neuklassifizierung als geregelter Nicht-Quarantäneorganismus (GNQO) im Jahr 2025 sind zudem die Produzenten/-innen für die Infektionsbekämpfung verantwortlich. Vor diesem Hintergrund soll das Projekt dem Schweizer Tomatensektor eine solide wissenschaftliche Grundlage bieten, indem die Resistenz und Resilienz von kommerziellen Sorten mit unterschiedlichem Toleranzgrad unter produktionsnahen Bedingungen bewertet werden. Aufbauend auf ergänzenden Projekten zur agronomischen Qualität von Sorten und zur mikroklimatischen und agronomischen Überwachung in Gewächshäusern gliedert sich diese Arbeit in zwei Hauptbereiche: 1) Evaluation resistenter Sorten, einschließlich resistenter Unterlagen, unter realen Produktionsbedingungen; 2) Untersuchung der Resilienz der Pflanzen gegenüber hohen Temperaturen angesichts der an Schweizer Produktionsstandorten zunehmend häufig beobachteten Hitzewellen. Das Projekt stützt sich auf standardisierte Inokulationen unter kontrollierten Bedingungen, die die Bedingungen im Freiland möglichst genau nachbilden, kombiniert mit molekularen Analysen zur präzisen Charakterisierung der Toleranzgrade der verschiedenen Sorten. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Stabilität der Resistenzmechanismen während Hitzewellen. Die erwarteten Ergebnisse sollen zur Entwicklung spezifischer Empfehlungen für Produzenten und gleichzeitig zur Erstellung eines künftigen nationalen Katalogs von ToBRFV-resistenten Tomatensorten beitragen.

Bewerbungsschluss: 6. September 2026 (oder bis die Stelle besetzt ist).

Das bieten wir:

  • Arbeiten für die Schweiz: Wir setzen uns für das Erfolgsmodell Schweiz ein und arbeiten zum Wohl der Bevölkerung.
  • Gelebte Vielfalt: Dank Chancengleichheit entfalten wir unsere Kompetenzen und bringen unterschiedliche Perspektiven ein.
  • Gesund am Arbeitsplatz: Wir unterstützen und beraten unsere Mitarbeitenden im Bereich der physischen und psychischen Gesundheit.

Gutes Essen, gesunde Umwelt: Agroscope ist das Kompetenzzentrum des Bundes für die Forschung in der Land- und Ernährungswirtschaft. Die Forschenden üben ihre Tätigkeiten an verschiedenen Standorten in der Schweiz aus. Hauptsitz ist Bern-Liebefeld (ab 2026: Posieux FR). Angesiedelt ist Agroscope beim Eidg. Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF.

Die Forschungsgruppe Virologie, Bakteriologie und Phytoplasmologie beschäftigt sich mit der Bekämpfung von neu auftretenden Krankheiten. Dabei werden modernste molekularbiologische Methoden mit Gewächshaus- und Feldexperimenten kombiniert, um die mikrobiellen Verbreitungsmechanismen zu charakterisieren und Bekämpfungsstrategien zu entwickeln.

Fragen zur Stelle: Olivier Schumpp, Leiter der Forschungsgruppe Virologie, Bakteriologie und Phytoplasmologie.

Postdoktorand/-in im Bereich Phytopathologie / Pflanzenmolekularbiologie Arbeitgeber: Agroscope

Travailler à Anet, c'est rejoindre une équipe dynamique dédiée à l'innovation dans le domaine de l'agronomie. Nous offrons un environnement de travail collaboratif où la diversité est valorisée et où chaque employé a l'opportunité de contribuer à des projets significatifs qui impactent directement la production maraîchère en Suisse. De plus, nous soutenons activement le bien-être de nos collaborateurs grâce à des initiatives de santé au travail et des possibilités de développement professionnel continu.

A

Kontaktdaten:

Agroscope Recruiting-Team

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Postdoktorand/-in im Bereich Phytopathologie / Pflanzenmolekularbiologie mit Bravour zu bestehen

Entwicklung von Inokulationsprotokollen
Infektionsquantifizierung
Viruslastanalyse
methodische Validierung
Evaluation der Robustheit der Resistenz
Untersuchung der Auswirkungen von Hitzewellen
Zuordnung von Phänotyp und molekularen Markern