Blindspot Nachhaltigkeit: Die Ökobilanz von KI messbar machen

Blindspot Nachhaltigkeit: Die Ökobilanz von KI messbar machen

Berlin Vollzeit 45000 - 65000 € / Jahr (geschätzt) Kein Homeoffice möglich
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Auf einen Blick

  • Aufgaben: Entwickle innovative Methoden zur Messung der Ökobilanz von KI-Systemen.
  • Unternehmen: Forschungsprojekt unter der Leitung des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft.
  • Vorteile: Mitarbeit an einem zukunftsweisenden Projekt mit gesellschaftlichem Einfluss.
  • Weitere Informationen: Werde Teil eines dynamischen Teams, das sich für ökologische Verantwortung einsetzt.
  • Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der KI nachhaltig und trage aktiv zum Umweltschutz bei.
  • Qualifikationen: Interesse an Nachhaltigkeit und Erfahrung in Forschung oder Datenanalyse.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 45000 - 65000 € pro Jahr.

Effizient, smart, umweltfreundlich? Künstliche Intelligenz wird oft als Lösung für die großen Herausforderungen unserer Zeit gehandelt, auch im Kampf gegen den Klimawandel. Doch hinter der glänzenden Zukunftsvision verbirgt sich ein blinder Fleck: KI verbraucht enorme Mengen an Energie, produziert CO₂-Emissionen und bleibt in ihrer Umweltbilanz weitgehend intransparent. Viele wissen nicht, dass der Betrieb von KI-Systemen schon heute weltweit einen messbaren und rasant wachsenden ökologischen Fußabdruck hinterlässt. Dennoch fehlen verlässliche Daten, geeignete Messmethoden und verbindliche Standards, um diesen Impact zu erfassen.

Fest steht: Wer KI verantwortungsvoll gestalten und einsetzen will, muss auch ihre Nachhaltigkeit in den Blick nehmen. Dieser Artikel zeigt, warum KI-Politik immer auch Nachhaltigkeitspolitik sein muss. Was muss sich ändern, damit das gelingt?

In jeder Phase des Lebenszyklus eines KI-Systems werden Ressourcen verbraucht: von der Herstellung der Hardware, dem Bau von Rechenzentren, bei der Entwicklung und dem Training von KI-Modellen sowie bei ihrer späteren Nutzung. Am Ende der Kette steht der Elektroschrott veralteter Hardware. All diese Schritte benötigen seltene Erden, Energie und Wasser und müssten in die Nachhaltigkeitsberechnungen von KI-Systemen miteinbezogen werden. Dabei gilt es zu beachten, dass Nachhaltigkeit viele Facetten hat. Sie umfasst ökologische, soziale und ökonomische Bereiche. In diesem Blogbeitrag liegt der Fokus auf dem Umweltschutz – also auf der ökologischen Dimension. Es geht darum, wie wir Ressourcen schonen und die Natur bewahren können.

Lange galt Künstliche Intelligenz als technologische Hoffnung für die grüne Wende. Zunehmend werden jedoch auch die massiven Auswirkungen der Technologie auf die Umwelt kritisch diskutiert. Wenig bekannt ist jedoch, wie hoch der Ressourcenverbrauch von KI tatsächlich ausfällt. Denn konkrete Daten und Zahlen dazu fehlen weitgehend. Diese Information bleibt meist unter Verschluss. Betreiber von KI-Anwendungen und Rechenzentren geben kaum Einblick in ihren tatsächlichen Verbrauch. Der ökologische Fußabdruck von KI kann deshalb bisher eher geschätzt als gemessen werden.

Erschwerend kommt hinzu: Es fehlen Methoden, um die Umweltwirkungen von KI entlang des gesamten Lebenszyklus verlässlich zu messen. Um diese Gesamtheit zu erfassen, müssen sowohl Ressourcenverbrauch als auch entstehende Emissionen, beispielsweise durch Energieerzeugung für das Betreiben von Rechenzentren, einkalkuliert werden.

Ein einfaches Schwarz-Weiß-Denken über KI ist dabei nicht hilfreich. Es gibt auch KI-Projekte, die die Technologie bewusst zum Schutz der Umwelt einsetzen. Künstliche Intelligenz kann so etwa helfen, Leckagen in Abwasserkanälen zu erkennen und so Trinkwasser und Ökosysteme vor Verunreinigungen zu schützen. Oder sie wird genutzt, um Lebensräume bedrohter Tierarten aufzuspüren und besser zu bewahren. Gleichzeitig gilt: Auch diese Anwendungen arbeiten mit derselben Technologie, die viel Energie und Ressourcen verbraucht. Deshalb lässt sich ihr tatsächlicher Einfluss auf die Umwelt nur schwer bestimmen. Es fehlen belastbare Daten, um den Nutzen für den Umweltschutz und den Ressourcenaufwand über den gesamten Lebenszyklus abzuwägen.

Genau hier setzt das neue Forschungsprojekt Impact AI: Evaluation der gesellschaftlichen Wirkung von KI-Systemen für Nachhaltigkeit und Gemeinwohl an. Es wird vom Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Greenpeace und dem Gemeinwohlökonomie e.V. durchgeführt. Über einen Zeitraum von fünf Jahren untersucht das Projekt insgesamt 15 KI-Initiativen aus verschiedenen Bereichen. Ziel ist es, deren tatsächliche Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt systematisch und umfassend zu bewerten. Dafür wird eine Methode entwickelt, die Indikatoren wie Energieeffizienz oder durch das KI-System verursachte Emissionen mit der qualitativen Bewertung ethischer und sozialer Aspekte kombiniert.

Wie kann man ökologische Nachhaltigkeit und KI zusammenbringen? Erste Ansätze und Ideen wurden im Rahmen eines Workshops auf der Konferenz Yes, we are open?! Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll gestalten entwickelt. Im Mittelpunkt stand der Zusammenhang zwischen Künstlicher Intelligenz, offenem Wissen und Wissenschaft. Konkret ging es auch um die Frage, inwiefern der freie Zugang zu Forschungsergebnissen und Daten die faire und nachhaltige Gestaltung von KI bedingt.

Eine der formulierten Forderungen rückt den Ressourcenverbrauch von KI-Systemen in den Mittelpunkt: Wie kann dieser Verbrauch transparenter gemacht werden? Besonders gegenüber Nutzer*innen von KI, die die Nutzung von KI gegen die Umweltbelastungen abwägen möchten. Diese Form der direkten Rückmeldung könnte zu einer kritischeren Haltung gegenüber dem eigenen KI-Konsum führen. Allerdings: Wer ohnehin im Arbeitsalltag auf KI-Anwendungen angewiesen ist, hat womöglich gar nicht die reelle Wahl, bewusst zu verzichten. Eine Individualisierung des Problems birgt die Gefahr einer Verschiebung der Verantwortung.

Bei der Entwicklung eines akkuraten Verbrauchsmonitors bleibt allerdings eine zentrale Hürde: Es fehlt an verlässlichen Daten und an Transparenz über die ökologischen Auswirkungen von KI. Einigkeit bestand in der Diskussionsrunde schnell darüber, dass es unabhängige Messungen braucht. Ein wichtiger Hebel dafür wäre mehr Information über die Rechenzentren, die KI-Systeme betreiben. Diese Fragen bleiben meist unbeantwortet, da Betreibende solche Daten nicht offenlegen.

Um diese Forderungen umzusetzen, braucht es ein Umdenken. Die ökologische Nachhaltigkeit von KI muss als Risiko von der Politik anerkannt werden. Denn wo KI-Systeme mit hohem Ressourcenverbrauch operieren, betrifft das auch Fragen der Umweltverantwortung. Deshalb gilt: KI-Politik ist auch Nachhaltigkeitspolitik.

Während der Diskussion war auch eine gewisse Unzufriedenheit spürbar. Viele Teilnehmende kritisierten, dass politische Prozesse nur langsam vorankommen und dass ein konsequentes Nachhaltigkeitsdenken im Umgang mit KI bislang fehlt. Doch es gab auch Aufbruchsstimmung. Unter den Teilnehmenden kam Motivation auf, gemeinsam für mehr Transparenz bei den Umweltauswirkungen von KI einzutreten, den öffentlichen Diskurs zu stärken und dafür zu sorgen, dass KI- und Umweltpolitik künftig stärker zusammen gedacht werden.

Blindspot Nachhaltigkeit: Die Ökobilanz von KI messbar machen Arbeitgeber: Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH

Wir sind ein innovatives Forschungsprojekt, das sich mit der Mensch-Maschine-Interaktion in der Content-Moderation beschäftigt und Perspektiven aus Afrika, Asien und darüber hinaus sucht. Unsere offene und kollaborative Arbeitskultur fördert den Austausch von Ideen und Erfahrungen, während wir gleichzeitig die Möglichkeit bieten, durch Veröffentlichungen und Veranstaltungen sichtbar zu werden. Bei uns haben Sie die Chance, aktiv an der Gestaltung hybrider Moderationssysteme mitzuwirken und Ihre Expertise in einem bedeutenden globalen Kontext einzubringen.

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Kontaktdaten:

Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH Recruiting-Team

StudySmarter Expertenrat🤫

Wir sind der Meinung, dass du so Blindspot Nachhaltigkeit: Die Ökobilanz von KI messbar machen erhalten könntest

Entwickle deine Online-Präsenz im Bereich Nachhaltigkeit

Zeige dein Engagement für nachhaltige Praktiken, indem du Blogs schreibst oder auf Social-Media-Plattformen über Themen sprichst, die dir am Herzen liegen. Das wird dir helfen, in der Community sichtbar zu werden und deine Passion direkt an potenzielle Arbeitgeber wie Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH zu vermitteln.

Nutze Branchenevents und Netzwerke

Besuche lokale und nationale Events zum Thema Nachhaltigkeit. Diese Veranstaltungen bieten nicht nur tolle Networking-Möglichkeiten, sondern auch die Chance, direkt mit Menschen aus Unternehmen wie Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH in Kontakt zu treten, die Interesse an neuen Talenten haben.

Engagiere dich in Projekten oder Initiativen

Nimm an freiwilligen Projekten oder Initiativen teil, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen. Egal, ob es um das Pflanzen von Bäumen oder die Arbeit mit NGOs geht, solche Erfahrungen können deine Leidenschaft für den Bereich unter Beweis stellen und dir wertvolle Kontakte einbringen.

Bewirb dich direkt auf unsere Webseite

Nutze unsere Webseite, um dich schnell und unkompliziert für die Stelle bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH zu bewerben. Wir freuen uns darauf, deinen Lebenslauf zu sehen und zu erfahren, wie du unser Team im Bereich Nachhaltigkeit bereichern kannst!

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Blindspot Nachhaltigkeit: Die Ökobilanz von KI messbar machen mit Bravour zu bestehen

Nachhaltigkeitsbewertung
Datenanalyse
Methodenentwicklung
Energieeffizienz
Emissionserfassung
Ökobilanzierung
Transparenzförderung

Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡

Zeige deine Leidenschaft für Nachhaltigkeit:In deinem Anschreiben solltest du unbedingt deine Motivation und Leidenschaft für den Bereich Nachhaltigkeit betonen. Erkläre, warum dir das Thema wichtig ist und welche Erfahrungen du in diesem Bereich gesammelt hast. Das zeigt uns, dass du nicht nur einen Job suchst, sondern wirklich Teil der Lösung sein möchtest.

Verlinke relevante Projekte in deinem Lebenslauf:Wenn du bereits an Projekten oder Initiativen gearbeitet hast, die mit Nachhaltigkeit zu tun haben, schau, dass du diese in deinem Lebenslauf hervorhebst. Das können ehrenamtliche Tätigkeiten, Studienprojekte oder Praktika sein, die deine Kenntnisse und dein Engagement in diesem Bereich belegen.

Zeige deine Teamfähigkeit und Kommunikationsskills:In der Nachhaltigkeitsbranche ist Teamarbeit oft ein wichtiger Faktor. Stelle sicher, dass du in deinem Lebenslauf und Anschreiben Beispiele anführst, die deine Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen zeigen. Betone auch, wie du komplexe Themen verständlich kommunizieren kannst – das ist in dieser Branche entscheidend!

Sei konkret über deine beruflichen Ziele:Wenn du dich für eine Vollzeitstelle bewirbst, ist es wichtig, dass du uns in deinem Anschreiben zeigst, wo du dich in drei bis fünf Jahren siehst. Welche Impact-Ziele möchtest du erreichen? Wie siehst du deine Rolle im Team von Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH? Das gibt uns einen klaren Eindruck von deiner Vision und deinem langfristigen Engagement.

Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH vorbereitet

Deine Leidenschaft für Nachhaltigkeit zeigen

Mach dir Gedanken darüber, warum Nachhaltigkeit dir am Herzen liegt und wie deine Werte mit denen von Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH übereinstimmen. Im Gespräch kannst du Beispiele aus deinem Leben oder Studium anbringen, die deine Motivation für die Branche unterstreichen.

Finde konkrete Projekte von Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH

Schau dir aktuelle Projekte oder Initiativen von Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH an, die in den Bereich Nachhaltigkeit fallen. Zeige im Interview, dass du dich damit auseinandergesetzt hast, indem du gezielt nach Details zu diesen Projekten fragst und Ideen mitbringst, wie du dazu beitragen könntest.

Technische Fragen zur Nachhaltigkeit

Bereite dich darauf vor, technische Fragen zu Themen wie effektive Ressourcennutzung oder CO2-Bilanzierung zu beantworten. Es kann auch hilfreich sein, sich mit spezifischen Nachhaltigkeitszertifikaten oder gesetzlichen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen, um im Interview fit zu sein.

Dein langfristiger Beitrag

Als Vollzeitkraft wirst du eine tragende Rolle im Team spielen. Sei bereit, darüber zu sprechen, wie du nachhaltig und langfristig zur Mission von Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH beitragen kannst. Betone, dass du nicht nur kurzfristige Lösungen anstrebst, sondern auch innovative Ideen für die Zukunft einbringst.