Auf einen Blick
- Aufgaben: Künstler sollen visuelle Beiträge zu autonomen Waffensystemen einreichen, die Fakt und Fiktion erkunden.
- Unternehmen: Das Buchprojekt wird von Bristol University Press veröffentlicht und behandelt militärische KI.
- Vorteile: Ausgewählte Künstler erhalten 1000 Euro und werden in einem offenen Kapitel des Buches vorgestellt.
- Weitere Informationen: Die Einreichungsfrist endet am 10. November 2023.
- Warum dieser Job: Diese Gelegenheit bietet Künstlern Sichtbarkeit in einem interdisziplinären Kontext zwischen Kunst und Wissenschaft.
- Qualifikationen: Eingereicht werden sollten 10-15 Seiten Portfolio und ein Abstract von bis zu 250 Wörtern.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 1000 - 1000 € pro Monat.
Dieser Aufruf zur Kunst lädt Arbeiten ein, die Synergien zwischen künstlerischem und akademischem Publizieren fördern. Das Buchprojekt „Die Realitäten autonomer Waffen“ untersucht diese umstrittene Technologie, indem es die imaginierten Zukünfte analysiert, die mit militärischer KI verbunden sind. Es behandelt nicht nur politische Bilder und Narrative, sondern auch fiktive Ausdrucksformen und Interpretationen. Der Band wird 2024 als Open Access bei Bristol University Press veröffentlicht.
Die Verbindungen zwischen Fakt und Fiktion sind charakteristisch für die unterschiedlichen Realitäten, die autonome Waffensysteme (AWS) verkörpern. Um diese Verbindungen zu stärken, suchen die Herausgeber nach einem Beitrag aus den bildenden Künsten, der hilft, diese komplexen Beziehungen zwischen Fakt und Fiktion, dem Virtuellen und dem Realen zu verstehen. Die Entwicklung von AWS ist seit Jahren Gegenstand kontroverser Diskussionen. Zahlreiche politische, akademische oder rechtliche Institutionen und Akteure debattieren die Konsequenzen und Risiken, die mit diesen Technologien verbunden sind, insbesondere deren ethische, soziale und politische Implikationen. Viele fordern strenge Regulierungen, sogar ein globales Verbot. Diese Unsicherheit, in der Realität, Vorstellung, Möglichkeit und Fiktion miteinander verschmelzen, macht AWS politisch, sozial, aber auch ästhetisch äußerst bedeutend.
Diese Dimensionen können nur als eine ständige und komplexe Dynamik zwischen den tatsächlichen technologischen Entwicklungen und den potenziellen Zukünften, die mit ihnen verbunden sind, verstanden werden. Durch die Reflexion und Diskussion von Fakt, Fiktion und Vorstellung, dem Realen und dem Virtuellen wird der volle Umfang dieser umstrittenen Technologie sichtbar.
Dieser Aufruf richtet sich an Künstler, die zu einem Kapitel beitragen möchten, das ausschließlich visuelles Material erkundet, das diesen hybriden Raum zwischen Fakt und Fiktion beleuchtet.
Themen, die in diesem Band für künstlerische Inspiration behandelt werden:
- Fiktive und filmische Darstellungen, z.B. weiblich präsentierende autonome Waffen im Kino
- Szenarien und Schnittstellen: militärische Kriegsführung, netzwerkzentrierte Kriegsführung, Mensch-Maschine-Interaktion
- Nationale und industrielle Narrative, z.B. militärische, soziale oder popkulturelle Darstellungen in Japan und China
- Konzeptionelle Debatten und Kontroversen: Autonomie in Waffensystemen, Situationsbewusstsein, Ethik und Legalität des autonomen Krieges
Was wir suchen:
Dieser Aufruf richtet sich an Personen, die in einem künstlerisch-akademischen Umfeld aktiv sind (insbesondere in der frühen akademischen Phase). Sie haben die Möglichkeit, Material (einschließlich bereits bestehender Arbeiten) zu dem Thema einzureichen, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen, indem sie in einem Kapitel vorgestellt werden, das künstlerische Interpretationen umfasst. Es kann ein Motiv, eine Geschichte oder ein Stil sein, der sich über die Seiten entwickelt, oder der Künstler kann auf jeder Seite einen anderen Fokus auf das Thema legen.
Für die Einreichung suchen wir ein kurzes Portfolio von 10-15 Seiten (möglicherweise auch bestehendes Material oder grobe Skizzen), das einen Eindruck des eigenen künstlerischen Stils vermittelt, sowie ein Abstract von bis zu 250 Wörtern.
Kapitelportfolio im pdf / Kunstwerke müssen mindestens 300 dpi haben / Text in einer ergänzenden Datei in Word, pdf oder rtf.
Was wir anbieten:
Der ausgewählte Künstler wird in einem umfassenden Kapitel des gedruckten Buches (vollständig Open Access) neben den akademischen Texten vorgestellt. Darüber hinaus wird der ausgewählte Künstler auf einer Website präsentiert, auf der wir die akademischen Kapitel hosten. Das Buch wird vom Verlag und den Herausgebern weit verbreitet an verschiedene akademische, öffentliche und Kunstinstitutionen verteilt - um weitere Synergien und Kooperationen zwischen Künstlern und Verlegern zu ermöglichen. Eine Tantieme von 1000 Euro.
Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge bis zum 10. November 2023 ein unter autonomous-weapons@hiig.de. Bitte helfen Sie uns, diesen Aufruf an Personen weiterzuleiten, die an diesem Projekt interessiert sein könnten.
Die Herausgeber des Bandes:
Thomas Christian Bächle
Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin
Jascha Bareis
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, Karlsruhe
Call for Art: The realities of autonomous weapons Arbeitgeber: Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH
Bristol University Press fördert innovative Projekte und bietet Künstlern eine Plattform zur Sichtbarkeit. Das Buch wird weit verbreitet an akademische und öffentliche Institutionen verteilt. Die Zusammenarbeit mit renommierten Instituten in Berlin und Karlsruhe stärkt die interdisziplinäre Verbindung.
Kontaktdaten:
Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH Recruiting-Team