Auf einen Blick
- Aufgaben: Der Blogartikel analysiert, wie KI historische Daten nutzt und soziale Ungleichheiten verstärkt.
- Unternehmen: Das Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft erforscht die Rolle von KI in der Gesellschaft.
- Vorteile: Mitarbeiter profitieren von einem innovativen Forschungsumfeld und der Möglichkeit, gesellschaftliche Themen aktiv zu gestalten.
- Weitere Informationen: Die Forschung erfolgt im Kontext aktueller EU-Regulierungen zur Künstlichen Intelligenz.
- Warum dieser Job: Diese Position bietet die Chance, an vorderster Front der KI-Diskussionen zu arbeiten und soziale Gerechtigkeit zu fördern.
- Qualifikationen: Erforderlich sind Kenntnisse in KI-Technologien und ein Verständnis für soziale Ungleichheiten.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 45000 - 65000 € pro Jahr.
Künstliche Intelligenz (KI) wird von vielen als Technologie der Zukunft gefeiert, doch blickt sie selbst vor allem in die Vergangenheit. Dieser Blogartikel beleuchtet, warum KI-Systeme oft alte Muster reproduzieren, statt fortschrittliche Lösungen zu entwickeln. Welche Rolle spielen historische Daten bei den Vorhersagen und Entscheidungen von KI? Wie werden bestehende Ungleichheiten und die Benachteiligung von Menschen in unserer Gesellschaft durch KI-Systeme vertieft – und was bedeutet das für die soziale Gerechtigkeit?
Der zunehmende Einsatz von KI in vielen Bereichen unseres Alltags hat den Diskurs um die vermeintliche Allmacht der Maschine angeheizt. Die Versprechen schwanken zwischen einem wahren Hype um die problemlösenden Assistenten und der dystopischen Vorstellung, diese könnten den Menschen irgendwann ersetzen. Obwohl dieser Punkt noch weit in der Zukunft liegt, setzen staatliche und nicht-staatliche Akteure große Hoffnungen in KI-gesteuerte, vermeintlich effizientere und optimierte Prozesse.
Künstliche Intelligenz begegnet uns überall im Alltag, zum Beispiel wenn sie uns ohne Umwege zum Ziel führt oder unsere Mails vorsortiert. Was viele allerdings nicht wissen ist, dass sie zunehmend auch eingesetzt wird, um auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen Vorhersagen über zukünftige Ereignisse zu treffen. Von der Wettervorhersage über den Finanzmarkt bis hin zur medizinischen Diagnose versprechen KI-Systeme eine präzisere Vorhersage und bessere Entscheidungsfindung. Diese Vorhersagen basieren auf historischen Trainingsdatensätzen, die den KI-Technologien zugrunde liegen und auf deren Basis sie arbeiten.
Genauer gesagt: Viele KI-Systeme gründen auf Algorithmen des maschinellen Lernens. Diese Algorithmen analysieren historische Daten, um darin Muster zu erkennen und nutzen diese, um für uns die Zukunft zu prognostizieren. Das bedeutet jedoch im Umkehrschluss, dass die oft angenommene Neutralität oder das Gefühl der Objektivität von KI-Systemen eine Illusion ist. In Wirklichkeit neigen derzeitige KI-Systeme, besonders aufgrund unzureichender und lückenhafter Trainingsdaten dazu, vergangene Muster zu reproduzieren. Dadurch festigen sie schon bestehende soziale Ungleichheiten und Machtgefälle.
Ein Beispiel: Wenn ein KI-System für Jobbewerbungen auf historischen Daten basiert, die hauptsächlich von einer bestimmten Bevölkerungsgruppe stammen (zum Beispiel weiß und cis-männlich), bevorzugt das System möglicherweise ähnliche Kandidaten in Zukunft. Dadurch werden bestehende Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt verstärkt und marginalisierte Gruppen wie BIPoC, weiblich gelesene Personen/Frauen*, FLINTA/LGBTIQA+ weiter benachteiligt.
Der Diskurs um Künstliche Intelligenz ist eng mit gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverhältnissen und der Frage verbunden, wer die Deutungshoheit über diesen Diskurs hat. Dabei besteht ein Ungleichgewicht: Bestimmte Geschichten und Perspektiven dominieren die Entwicklung, Implementierung und Nutzung von KI-Technologie. Diese Dominanz hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Art und Weise, wie KI wahrgenommen, verstanden und eingesetzt wird. Wer also die Geschichte erzählt und das Narrativ kontrolliert, hat auch die Macht, die öffentliche Meinung über KI zu lenken und zu formen.
In der aktuellen Technologielandschaft dominieren oft große Tech-Unternehmen und Akteure aus dem globalen Norden die KI-Erzählung. Diese Akteure haben die Ressourcen und die Macht, ihre Perspektiven und Interessen in den Vordergrund zu stellen. Das führt dazu, dass andere Stimmen, insbesondere aus marginalisierten oder minorisierten Gruppen, unterrepräsentiert bleiben und nicht ausreichend gehört werden.
Das narrative Machtgefälle entsteht, weil die Teams, die KI entwickeln, häufig nicht divers sind. Wenn hauptsächlich weiße, cis-männliche Perspektiven aus ressourcenstarken Regionen in die Entwicklung einfließen, bleiben andere Perspektiven und Bedürfnisse unberücksichtigt. Ein Beispiel sind KI-Systeme zur Bewertung von Kreditwürdigkeit einzelner Menschen: Diese Algorithmen basieren häufig auf historischen Daten, die von Bevölkerungsgruppen dominiert werden, die bereits Zugang zu Krediten hatten, wie weiße, cis-männliche Personen aus wirtschaftlich starken Regionen. Dadurch werden Menschen aus marginalisierten Gruppen, wie Frauen, People of Colour oder Menschen aus einkommensschwachen Gegenden, systematisch benachteiligt.
Die Verwendung von KI-basierten Vorhersagesystemen führt so zu selbsterfüllenden Prophezeiungen, in denen bestimmte Gruppen bevorzugt oder benachteiligt werden, weil sie historisch immer schon bevorzugt oder benachteiligt wurden.
Der Diskurs über die politische Regulierung von Künstlicher Intelligenz hinkt oft der schnellen Entwicklung der Technologie hinterher. Die Europäische Union hat schließlich nach langen Verhandlungsrunden den AI Act auf den Weg gebracht. Sowohl UNESCO, als auch EU haben schon vor einigen Jahren auf die Risiken beim Einsatz von KI in (sensiblen) gesellschaftlichen Bereichen hingewiesen. Laut Europäischer Kommission könnten KI-Systeme die Werte der EU gefährden und Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Nichtdiskriminierung und Schutz personenbezogener Daten beeinträchtigen.
Die UNESCO betont zudem, dass geschlechtsspezifische Stereotypen und Diskriminierung in KI-Systemen vermieden und aktiv bekämpft werden müssen. Dafür startete die UNESCO 2022 das Projekt "Women for Ethical AI", um Geschlechtergerechtigkeit in die KI-Agenda zu integrieren. Auch das UN AI Advisory Board fordert eine gemeinwohlorientierte KI und hebt Gender als wichtiges Querschnittsthema hervor.
In Deutschland hingegen fehlen aktuell noch konkrete Regelungen zur Vermeidung algorithmischer Diskriminierung in diesem Bereich. Hier müsste insbesondere das Allgemeine Antidiskriminierungsgesetz (AGG) angepasst werden.
Mit dem Artificial Intelligence Act hat die Europäische Union nun einen bedeutsamen Schritt in Richtung KI-Regulierung unternommen. Doch spezifische Regelungen zur Geschlechtergleichstellung sind bisher nicht fest verankert. Das Gesetz folgt einem risikobasierten Ansatz, um zu gewährleisten, dass der Einsatz KI-basierter Systeme keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheit, Gesundheit und Grundrechte von Menschen hat.
Die jeweiligen gesetzlichen Auflagen hängen von dem jeweiligen Risikopotential eines KI-Systems ab: Inakzeptabel risikoreiche Systeme sind verboten, Hochrisiko-Systeme unterliegen bestimmten Regeln und risikoarme KI-Systeme sind keinen Auflagen unterworfen. Einige Anwendungen zum sogenannten Social Scoring und Predictive Policing sollen dadurch verboten werden.
Diese Verzerrungen machen es besonders schwer, gerechte und repräsentative KI-Systeme zu schaffen. Die Regulierung solcher Systeme wird dadurch erschwert, dass privilegierte Gruppen oft weniger stark überwacht werden und sich leichter gegen den Zugriff auf ihre Daten wehren können. Gleichzeitig haben marginalisierte Gruppen kaum Mittel, sich gegen die Nutzung ihrer Daten oder die diskriminierenden Ergebnisse solcher Systeme zur Wehr zu setzen.
Angesichts dieser Herausforderungen wird in Regulierungsdebatten zunehmend die Rolle menschlicher Aufsicht ins Feld geführt. Ein zentraler Ansatz des AI Acts ist die Forderung nach „Human in the Loop“-Modellen, die sicherstellen sollen, dass Menschen in den Entscheidungsprozess von KI-Systemen eingebunden werden.
Das Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft trägt mit seinem „Human in the Loop?“-Projekt aktiv dazu bei, diese Herausforderungen zu erforschen. Es untersucht neue Ansätze, wie Menschen sinnvoll in KI-Entscheidungsprozesse eingebunden werden können.
Ein Schritt vor, zwei zurück: Warum Künstliche Intelligenz derzeit vor allem die Vergangenheit [...] Arbeitgeber: Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH
Das Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft befindet sich in Berlin und fördert innovative Ansätze zur Integration von Mensch und Maschine. Mitarbeiter genießen flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, an bedeutenden gesellschaftlichen Fragestellungen zu arbeiten.
Kontaktdaten:
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✨Tip Nummer 1: Sei beim Networking aktiv!
Im Journalismus sind Netzwerke alles! Besuche lokale Presse-Events, Schreibwerkstätten oder Medienpanels, um Gleichgesinnte und mögliche Mentoren kennenzulernen. Nimm sogar an Journalist*innen-Roundtables teil, die oft von Redaktionen oder Verbänden organisiert werden!
✨Tip Nummer 2: Public Relations nicht vergessen!
Die PR-Community hat oft einen starken Einfluss auf den Journalismus. Vernetze dich mit PR-Fachleuten und besuche Networking-Events, um in die Szene einzutauchen. Sie haben oft Insider-Informationen über offene Stellen oder neue Projekte, die dir helfen können, bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH als Ein Schritt vor, zwei zurück: Warum Künstliche Intelligenz derzeit vor allem die Vergangenheit [...] durchzustarten.
✨Tip Nummer 3: Baue deine Online-Präsenz aus!
Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um deine eigene Stimme im Journalismus sichtbar zu machen. Erwäge, einen Blog zu starten oder Artikel auf Plattformen wie Medium zu veröffentlichen. Das zeigt deinem zukünftigen Arbeitgeber, dass du deine Leidenschaft aktiv lebst und dein Wissen teilst!
✨Tip Nummer 4: Nutze Hochschulressourcen!
Vergiss nicht, die Career Services deiner Uni zu nutzen! Viele Hochschulen haben Kontakte zu Redaktionen und können dich bei deinem Bewerbungsprozess unterstützen. Sie wissen oft, wann große Firmen wie Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH nach neuen Talenten suchen, also halte die Augen offen!
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Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡
Deine besten Texte zeigen!:Im Journalismus ist es super wichtig, eine Auswahl deiner besten Texte beizufügen. Denk daran, dass dein Portfolio nicht nur internationale Bestseller brauchen kann, sondern auch spannende Beiträge und Artikel, die deine Fähigkeiten als Journalist unter Beweis stellen. Zeig uns, was du drauf hast!
Begeisterung für Themen zeigen:In deinem Motivationsschreiben solltest du nicht nur hervorrufen, warum du bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH arbeiten möchtest, sondern auch, warum du das Thema, über das wir berichten, spannend findest. Erkläre, was dich motiviert und wo deine Leidenschaften in der Medienlandschaft liegen.
Netzwerk und Referenzen:Wenn du schon in der Branche gearbeitet hast, kannst du auch Referenzen von Leuten aus dem Journalismus anführen. Das gibt uns einen ersten Eindruck von deinem Netzwerk und deinen bisherigen Erfahrungen. Ein kurzes Zitat oder eine Empfehlung macht einen schönen Unterschied.
Bring deine Persönlichkeit rein!:Dein Lebenslauf sollte nicht nur trocken und formal sein. Viele Journalisten bringen ihren persönlichen Stil in die Bewerbung ein. Vielleicht nimmst du eine kreative Vorlage oder erzählst uns in einem kurzen Abschnitt, was dich als Person ausmacht. Lass uns sehen, wer du bist!
Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH vorbereitet
✨Portfolio-Update nicht vergessen!
Bevor wir zu deinem Interview bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH gehen, stelle sicher, dass dein Portfolio aktuell ist. Zeig deine besten Artikel, Reportagen oder Multimedia-Projekte. Das gibt den Interviewern einen direkten Einblick in deinen Stil und deine Fähigkeiten im Journalismus.
✨Sei bereit für kritische Fragen
Im Journalismus geht's oft um die richtigen Fragen. Bereite dich darauf vor, kritische Themen oder ethische Dilemmata zu diskutieren. Die Interviewer könnten dich nach deiner Meinung zu aktuellen Ereignissen oder Kontroversen fragen, also halte dich über Nachrichten und Trends auf dem Laufenden!
✨Die Recherche als dein bester Freund
Für ein Vollzeit-Interview im Journalismus ist es wichtig, dass du nicht nur über Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH Bescheid weißt, sondern auch über deren Artikel, Stil und Zielgruppe. Zeig dein Interesse, indem du spezifische Arbeiten von ihnen analysierst und besprichst, was dir daran gefällt oder wo du Verbesserungspotenzial siehst.
✨Übung macht den Meister
Nutze Mock-Interviews, um deine Antworten und Präsentationen zu üben. Oft sind es die richtigen Formulierungen und Lockerheit, die den Unterschied machen. Bitte Freunde oder Mentoren, dir kritisches Feedback zu geben, damit du sicher und gut vorbereitet zur Interviewrunde bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH gehen kannst.