Auf einen Blick
- Aufgaben: Entwickle kreative Denksportaufgaben für Schüler*innen zur digitalen Zukunft.
- Unternehmen: Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft.
- Vorteile: Kostenlose Materialien, innovative Lehrmethoden und Unterstützung für Lehrkräfte.
- Weitere Informationen: Flexible Übungen für verschiedene Altersgruppen und Fachrichtungen.
- Warum dieser Job: Gestalte die digitale Zukunft aktiv mit und fördere Zukunftskompetenz bei Schüler*innen.
- Qualifikationen: Interesse an Bildung, Digitalisierung und kreativen Lehrmethoden.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 3000 - 4500 € pro Monat.
Wie sehen Schüler*innen unsere digitale Gesellschaft in 20 Jahren? Was ist ihnen dabei wichtig und was übersehen sie vielleicht? Welche Visionen haben sie für eine gerechte und nachhaltige Digitalisierung? Zukunftskompetenz (Futures Literacy) ist eine Fähigkeit, die genau wie Lesen und Schreiben erlernt und geübt werden muss. Der neue Lern-Werkzeugkasten mit dem Titel ‘Making Sense of the Future’ hilft Lehrkräften, dies mit Gedankenspielen im Unterricht zu vermitteln.
Die Digitalisierung ist überall: Wir lassen uns von Apps im Alltag helfen, bestellen online und teilen im Internet unsere persönlichen Daten. Unsere Kommunikation ist Dank sozialer Medien wie Instagram oder TikTok heute eine völlig andere. Und auch unsere politische Meinung steht unter ihrem Einfluss. Hinzu kommt, dass neue technologische Innovationen, wie Künstliche Intelligenz, nicht nur die Wirtschaft grundlegend verändern, sondern auch die Art und Weise prägen, wie wir künftig miteinander leben und arbeiten werden. Die Zukunft ist ein Verb, kein Substantiv!
Mit Methoden der Zukunftsforschung trainieren die Schüler*innen ihre Zukunftskompetenz in verschiedenen Übungseinheiten. Zukunftskompetenz meint hier insbesondere die Fähigkeit, sich vielfältige Zukunftsszenarien vorzustellen und diese als Linse zu nutzen, um die eigene Gegenwart aus ganz neuen Perspektiven zu betrachten. Schüler*innen lernen so, die unübersichtliche digitale Welt zu ordnen, motiviert umzudenken und das Paradigma der Ungewissheit anzugehen. Dabei sprechen wir bewusst von Zukünften im Plural, da zahlreiche wünschenswerte Zukünfte denkbar sind.
Die Übungen des Lern-Werkzeugkasten adressieren unter anderem folgende Fragen:
- Wie wollen wir in einer digitalen Welt zusammenleben?
- Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf mich selbst?
- Welche Rolle spielen Gleichberechtigung, Nachhaltigkeit oder Gemeinwohl in der digitalen Welt?
- Was müssen wir in unserem Leben ändern, um bestimmte Zukünfte zu vermeiden?
- Welche effektiven Lösungswege, neuen Ideen und gesellschaftlichen Werte brauchen wir, um gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten?
Aktiver Austausch im Unterricht: Die kostenlosen und online frei verfügbaren Materialien des Lern-Werkzeugkastens wurden vom Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelt. Auf die Durchführung eines Workshops mit Schüler*innen der Mittelstufe einer integrierten Sekundarschule in Berlin-Neukölln folgte in Zusammenarbeit mit einer Lehrkraft eine Überarbeitung und Didaktisierung der Materialien speziell für die Anwendung im Unterricht.
Dabei kann aus sechs verschiedenen Übungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gewählt werden, welche strukturierte Aufgaben mit Zielformulierungen, inhaltlich angeleitete Gruppendiskussionen und lebhafte Illustrationen beinhalten. Zentral ist, dass es dabei nicht um Wissensvermittlung und Reproduktion durch die Schüler*innen, sondern um eigenständiges, kreatives Denken geht, welches mithilfe von Operatoren der Anforderungsbereiche II und III angeregt werden soll.
Je nach Aufgabe können die Übungen alleine oder in Gruppen mit Stift, Papier und Internetzugang durchgeführt werden. Als Hilfestellung für Lehrkräfte halten die ausdruckbaren Übungskarten zugängliche Leitfragen und Beispiele parat, die auch ohne Vorwissen eine Bearbeitung in 30 bis 90 Minuten ermöglichen. Dabei können Sie die Aufgaben abhängig vom Fach, Kontext und Alter modifizieren und weiterentwickeln, um sie auf Ihre Bedarfe und Motivation anzupassen.
Eine fachliche Anbindung im gesellschaftswissenschaftlichen oder auch informatisch-technischen Unterricht ist denkbar – da jedoch kein Vorwissen der Lehrkraft vorausgesetzt wird, ist auch der Einsatz während einer Klassenleitungsstunde oder eines Projekttages denkbar.
Umdeuten statt Umbauen: Ohnehin überfüllte Lehrpläne erleichtern die Integration neuer Methoden und Inhalte kaum und bieten eine klare Hürde in der Zukunftsorientierung des Lernstoffs. Oft bleibt es dem persönlichen Engagement der Lehrkraft überlassen, neben Wissensvermittlung auch die Zukunftskompetenz der Lernenden zu schulen, welche sie dann fächerübergreifend anwenden können. Der Werkzeugkasten soll Lehrkräften verschiedenster Fachbereiche dabei die Vorbereitung erleichtern – sei es in naheliegenden Fächern wie beispielsweise Politik und Wirtschaft oder in der Mathematik, wo Statistik helfen kann, die Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz zu verstehen.
Beispiel: Den eigenen Standpunkt zeigen: Eine geeignete Übung für den Unterricht heißt Antworten im Raum. Die Übung unterstützt Schüler*innen konkret dabei, sich in die Rolle digitaler Visionär*innen zu versetzen und einen eigenen Standpunkt zu entwickeln. Hier versetzen sich die Schüler*innen in das Jahr 2040 und finden heraus, ob sie eine optimistische oder pessimistische Einstellung gegenüber digitalen Zukünften haben. Eine räumliche Aufstellung hilft, einen Überblick zu gewinnen und trägt zugleich zur Aktivierung der Schüler*innen bei.
Die Achse 1 beschreibt die Pole “Die Digitalisierung macht die Welt zu einem besseren Ort” und “Die Digitalisierung macht die Welt schlechter.” Die Achse 2 steht für “Ich blicke optimistisch auf meine digitale Zukunft” und “Ich blicke pessimistisch auf meine digitale Zukunft”.
Schritt 1: Meine Erwartungen an die digitale Gesellschaft: Zu Beginn versammeln sich alle Schüler*innen in der Mitte des Raums. Dann überlegt sich jede Person einen bestimmten Aspekt unserer Gesellschaft, der sich ihrer Meinung nach durch die Digitalisierung zukünftig verbessern oder verschlechtern wird (Achse 1). Das kann ein breiter gesellschaftlicher Teilbereich (z.B. Umwelt, Arbeitswelt oder demokratische Prozesse wie Wahlen) oder auch eine bestimmte Technologie sein (z.B. TikTok, digitaler Unterricht oder das Metaverse). Danach positionieren sie sich alle in angeleiteten Phasen auf der Achse 1 im Klassenzimmer. Je stärker ihr Gefühl ist, desto weiter gehen sie in eine der beiden Richtung nach vorn.
Schritt 2: Was kann ich in Zukunft verändern? Im nächsten Schritt bewegen sich die Schüler*innen auf der Achse 2, um ihre eigene Handlungsfähigkeit in der digitalen Welt einzuschätzen. Im Zentrum steht die Frage, ob die Digitalisierung ihnen persönlich die Möglichkeit gibt, gesellschaftliche Prozesse auf der Welt zu beeinflussen oder ob ihre Handlungsmöglichkeiten durch sie beschränkt werden.
Schritt 3: Die Position der anderen verstehen: Nachdem sich alle durch dieses dynamische Stimmungsbarometer ein Bild voneinander gemacht haben, treten die Schüler*innen kollektiv in einen gemeinsamen Austausch. Sie erklären sich gegenseitig, über welche positiven oder negativen Aspekte der Digitalisierung sie beim Positionieren auf den Achsen nachgedacht haben. Das Ziel ist zu verstehen, warum die anderen dort stehen, wo sie stehen.
Schritt 4: Eine neue Perspektive einnehmen: Zum Schluss tauschen jeweils zwei Schüler*innen den Platz miteinander. Unter vier Augen tauschen sie sich über die von ihnen vorgestellten Beispiele aus. Dabei diskutieren sie, ob sie in der Lage sind, die Position der anderen Person einzunehmen oder diese zu beeinflussen.
Welche weiteren Denksportaufgaben gibt es? Auch die anderen fünf Übungen von Making Sense of the Future bieten wichtige Anreize, (digitalen) Zukünften sorgenfrei zu begegnen und mit cleveren Impulsen unsere Vorstellung einer offenen Gesellschaft mitzugestalten.
- Von Weak Signals zu Megatrends: Diese Übung dient der Reflektion der eigenen Antizipation der Zukunft. Sie trainiert die Fähigkeit, mögliche Triebkräfte des Wandels zu erfassen und zu interpretieren.
- Nachrichten aus 2040: In dieser Übung geht es um kreatives Schreiben und spekulatives Denken. Als Journalist:in schlüpft man in das Jahr 2040 und schreibt einen Artikel über sein eigenes utopisches Zukunftsszenario.
- Die Sprache der Zukunft: Diese Übung lädt dazu ein, die versteckten Annahmen und Konzepte in unserer Sprache der digitalen Zukunft aufzudecken.
- Dimensionen des Wandels: Die Übung hilft, eigene Ideen und eigenes Verhalten als Teil einer gemeinsamen Zukunft zu verstehen. Es werden 3 Maßnahmen entwickelt, die zu einer wünschenswerten Veränderung in der Zukunft führen könnten.
- Kritische Utopien: Diese Übung folgt dem Prinzip der Zukunftswerkstatt. Ausgehend von weiteren Open Educational Resources wird an konkreten Ideen für digitale Zukünfte gearbeitet.
Für Schüler*innen ab der Sek-II empfiehlt es sich, mit den Einstiegsübungen Antworten im Raum, Von Weak Signals zu Megatrends und Nachrichten aus 2040 zu arbeiten. Sie dauern zwischen 30 und 90 Minuten und benötigen außer den Ausdrucken kein zusätzliches Material. Für die Anwendung in der Mittelstufe bieten wir didaktisiertes Material an. Alle Übungen von Making Sense of the Future finden Sie als Open Educational Resource völlig kostenfrei.
Making Sense of the Future: Neue Denksportaufgaben für digitale Zukünfte im Unterricht Arbeitgeber: Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH
Wir sind ein innovatives Forschungsprojekt, das sich mit der Mensch-Maschine-Interaktion in der Content-Moderation beschäftigt und Perspektiven aus Afrika, Asien und darüber hinaus sucht. Unsere offene und kollaborative Arbeitskultur fördert den Austausch von Ideen und Erfahrungen, während wir gleichzeitig die Möglichkeit bieten, durch Veröffentlichungen und Veranstaltungen sichtbar zu werden. Bei uns haben Sie die Chance, aktiv an der Gestaltung hybrider Moderationssysteme mitzuwirken und Ihre Expertise in einem bedeutenden globalen Kontext einzubringen.
Kontaktdaten:
Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH Recruiting-Team
StudySmarter Expertenrat🤫
Wir sind der Meinung, dass du so Making Sense of the Future: Neue Denksportaufgaben für digitale Zukünfte im Unterricht erhalten könntest
✨Mach mit bei E-Learning-Events!
Such nach Konferenzen oder Webinaren, die sich mit E-Learning und digitaler Bildung beschäftigen. Dort kannst du nicht nur neue Trends erfahren, sondern auch mit Branchenexperten ins Gespräch kommen und eventuell Kontakte knüpfen, die dir bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH helfen können.
✨Engagiere dich in Online-Communities
Schau dir Foren und soziale Medien an, die sich mit E-Learning beschäftigen, wie z.B. LinkedIn-Gruppen oder Facebook-Communities. Poste Fragen oder teile deine Meinungen – so bekommst du nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch wertvolle Insights und vielleicht sogar direkte Jobangebote.
✨Nutze deine Unis Ressourcen
Wenn du gerade studierst oder frisch von der Uni kommst, vergiss nicht, die Karrierezentren und Alumni-Netzwerke deiner Hochschule zu nutzen. Diese Ressourcen können dir helfen, Stellenangebote in der E-Learning-Branche zu finden, speziell bei Unternehmen wie Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH.
✨Direkt bewerben bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH!
Wir bei StudySmarter wissen, wie wichtig es ist, den direkten Draht zu suchen. Bewirb dich auf unserer Website und nutze die Möglichkeit, dein Interesse an Making Sense of the Future: Neue Denksportaufgaben für digitale Zukünfte im Unterricht klar und direkt zu zeigen. So bist du einen Schritt näher dran, Teil unseres Teams zu werden!
Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Making Sense of the Future: Neue Denksportaufgaben für digitale Zukünfte im Unterricht mit Bravour zu bestehen
Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡
Zeige dein Interesse an digitaler Bildung:In deiner Bewerbung solltest du klar machen, warum du Leidenschaft für e-Learning und digitale Bildung hast. Vielleicht hast du bereits Erfahrungen mit Online-Lernplattformen gemacht oder selbst digitale Bildungsprojekte initiiert? Teile deine Motivation und wie du bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH einen Unterschied machen kannst!
Relevante Erfahrung betonen:Formuliere deinen Lebenslauf so, dass deine bisherigen Erfahrungen in der digitalen Bildung klar hervorgehoben werden. Das können Praktika, Projekte oder Studiengänge sein. Zeige direkte Zusammenhänge zwischen deinen Fähigkeiten und den Anforderungen von Making Sense of the Future: Neue Denksportaufgaben für digitale Zukünfte im Unterricht.
Visuelle Unterlagen einfügen:In der Welt der digitalen Bildung kann es hilfreich sein, visuelle Beispiele deiner Arbeit beizufügen. Wenn du an E-Learning-Plattformen oder Lernmaterialien gearbeitet hast, kannst du Links oder Screenshots in deiner Bewerbung einfügen. Mach es der Personalabteilung von Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH leicht, deine Kreativität und Fähigkeiten zu erkennen.
Klarheit über deine Verfügbarkeit:Da es sich um eine Vollzeitstelle handelt, stelle sicher, dass du in deinem Anschreiben deutlich machst, welche Zeiträume du zur Verfügung stehst. Zeige, dass du bereit bist, dich voll und ganz in das Team von Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH einzubringen und langfristige Ziele zu verfolgen.
Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH vorbereitet
✨Mach dich mit den neuesten Trends vertraut
In der E-Learning-Branche ist es super wichtig, die neuesten Trends und Technologien zu kennen. Schau dir an, welche Tools und Plattformen aktuell populär sind und überlege, wie diese in die Strategien von Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH passen könnten. Das zeigt, dass du nicht nur die Grundlagen beherrschst, sondern auch bereit bist, innovativ zu denken!
✨Portfolio, das begeistert
Stell sicher, dass du ein schönes Portfolio hast, das deine besten Arbeiten im Bereich digitale Bildung zeigt. Such dir ein paar Projekte aus, die deine Fähigkeiten in der Entwicklung von Lerninhalten oder -architekturen demonstrieren. Die Interviewer bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH werden von konkreten Beispielen und Ergebnissen beeindruckt sein, die deine Herangehensweise an E-Learning zeigen.
✨Bereite dich auf technische Fragen vor
Technische Fragen sind in dieser Branche nicht ungewöhnlich. Sei bereit, Fragen zu beantworten, die sich auf deine Kenntnisse bezüglich Learning Management Systems (LMS), Content-Management-Systeme oder sogar UX/UI-Design beziehen. Das wird dir helfen zu zeigen, dass du das technische Know-how hast, um bei Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH erfolgreich zu sein.
✨Engagement für lebenslanges Lernen
Da die Rolle in einem Vollzeitjob angesiedelt ist, wird dein Engagement für kontinuierliche Weiterbildung entscheidend sein. Mach dir Gedanken über deine eigene Lernreise und wie du dieses Engagement in die Kultur von Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society gGmbH einbringen kannst. Zeig, dass du aktiv daran interessiert bist, dich weiterzuentwickeln, sodass du nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft einen Wert bringst!