Auf einen Blick
- Aufgaben: Werde Gerichtsvollzieher/in und kümmere dich um Vollstreckungsaufgaben wie Pfändungen und Zustellungen.
- Unternehmen: Die niedersächsische Justizverwaltung bietet eine spannende Ausbildung im Bereich Justiz an.
- Vorteile: Genieße eine sichere Beamtenlaufbahn mit attraktiver Besoldung und flexiblen Arbeitsbedingungen.
- Weitere Informationen: Die Ausbildung dauert 2 Jahre, mit der Möglichkeit zur Verkürzung für bereits tätige Justizmitarbeiter.
- Warum dieser Job: Gestalte die Verbindung zwischen Bürgern und Justiz und mache einen echten Unterschied in der Gesellschaft.
- Qualifikationen: Abgeschlossene Berufsausbildung im juristischen oder kaufmännischen Bereich und mindestens drei Jahre Berufserfahrung erforderlich.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 30000 - 42000 € pro Jahr.
Gerichtsvollzieher/in (m/w/d) Die niedersächsische Justizverwaltung bildet zur/zum Gerichtsvollzieher/-in (m/w/d) aus. Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher sind Beamtinnen und Beamte der Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt der Fachrichtung Justiz, die bei den Amtsgerichten tätig sind. Sie sind für Vollstreckungsaufgaben zuständig. Hierzu gehören zum Beispiel Pfändungen, Versteigerungen von beweglichen Sachen, Zustellungen und die Abnahme der Vermögensauskunft von zahlungsunfähigen Schuldnern. Die Gerichtsvollzieherin/der Gerichtsvollzieher stellt damit eine wichtige Kontaktstelle zwischen Bürger und Justiz dar. Von ihrem/seinem Geschick hängt es oft ab, ob die Justiz ihre Aufgaben erfüllen kann und die Bevölkerung, in ihren berechtigten Erwartungen an die Justiz nicht enttäuscht wird. Die Gerichtsvollzieherin/der Gerichtsvollzieher regelt ihren/seinen Geschäftsbetrieb weitgehend selbstständig. Dazu gehört, dass sie/er an dem Amtssitz - also nicht im Gericht selbst - ein Geschäftszimmer hält und ggfs. zur Unterstützung Bürohilfen beschäftigt. Die Ausbildung dauert 2 Jahre und beginnt regulär am 1. Juni eines jeden Jahres. Für Bewerberinnen und Bewerber, die bereits in der Justiz tätig sind, dauert die Ausbildung ggf. nur 18 Monate und beginnt damit erst am 1. Dezember eines jeden Jahres. Die theoretische Ausbildung findet beim Landgericht bzw. Amtsgericht Hannover statt. Die praktische Ausbildung wird an Amtsgerichten des OLG-Bezirks Celle durchgeführt. Eine heimatnahe Ausbildung wird in der Regel versucht zu ermöglichen. Der Beruf erfordert vielseitige Fachkenntnisse, hohe Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, gutes Einfühlungsvermögen und Kommunikationsbereitschaft, Belastbarkeit, insbesondere auch im Außendienst, ausgeprägte Fähigkeit zur Organisation von Arbeitsabläufen. Die Arbeit mit moderner Bürotechnik muss selbstverständlich sein. Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird zudem ein gewisses Maß an räumlicher Flexibilität erwartet, allerdings wird im Rahmen des Möglichen auf die Belange der Anwärterinnen und Anwärter und bestehende Einsatzwünsche Rücksicht genommen. Zur Gerichtsvollzieherausbildung kann zugelassen werden, wer eine dem Gerichtsvollzieherdienst förderliche, abgeschlossene Berufsausbildung, insbesondere eine Berufsausbildung im juristischen bzw. kaufmännischen Bereich, absolviert hat und sich mindestens drei Jahre in einem für den Gerichtsvollzieherdienst förderlichen Beruf bewährt hat, - im Grundsatz - das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und den körperlichen und gesundheitlichen Anforderungen des Gerichtsvollzieherdienstes entspricht. In Betracht kommen Berufstätige, die in einem kaufmännisch-juristischen Berufsfeld tätig sind, z. B. Beamtinnen und Beamte der ehemaligen Laufbahn des mittleren Justizdienstes, der ehemaligen Laufbahn des allgemeinen mittleren Dienstes, Justizfachangestellte, Bankkaufleute, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte sowie Steuerfachangestellte. Besoldung 1. als Gerichtsvollzieherin/Gerichtsvollzieher Nach erfolgreicher Ausbildung, die mit einer Prüfung abschließt, werden die Ausbildungsteilnehmer/innen zur Gerichtsvollzieherin bzw. Gerichtsvollzieher im Beamtenverhältnis auf Probe in der BesGr. A 8 des Niedersächsischen Besoldungsgesetzes (NBesG) ernannt. Bei Bewährung in der dreijährigen Probezeit erfolgt die Ernennung zur Beamtin bzw. zum Beamten auf Lebenszeit. Beförderungen in die Besoldungsgruppen A 9 und A 9 mit Amtszulage NBesG sind möglich. Neben der Besoldung nach der Bundesbesoldungsordnung erhalten Gerichtsvollzieher/innen Anteile von den vereinnahmten Vollstreckungskosten, die zum Teil der Abgeltung der Bürokosten dienen. 2. während des Vorbereitungslehrgangs und während der Ausbildung Bewerberinnen und Bewerber, die nicht aus der Justiz kommen sowie Angestellte aus der Justiz Die zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst zugelassenen Bewerberinnen und Bewerber werden in ein öffentlich-rechtliches Ausbildungsverhältnis eingestellt und führen für die Dauer der Ausbildung im Vorbereitungsdienst die Dienstbezeichnung \"Gerichtsvollzieher-Anwärterin\" oder \"Gerichtsvollzieher-Anwärter\". Auf das öffentlich-rechtliche Ausbildungsverhältnis sind die für Beamtinnen und Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst geltenden Vorschriften einschließlich der Vorschriften über Unfallfürsorge entsprechend anzuwenden; an die Stelle der Anwärterbezüge (§ 59 Abs. 2 Satz 1 des Bundesbesoldungsgesetzes in der bis zum 31. August 2006 geltenden Fassung vom 6. August 2002, BGBl. I S. 3020, zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 4 des Gesetzes vom 12. Juli 2006, BGBl. I S. 1466) tritt eine Unterhaltsbeihilfe in Höhe des Tabellenentgelts der Stufe 2 der Entgeltgruppe 5 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder in der jeweils geltenden Fassung. Die Zahlung der Unterhaltsbeihilfe erfolgt jeweils zum letzten Tag eines Monats für den laufenden Monat. Beamtinnen und Beamte aus der ehemaligen Laufbahn des allgemeinen mittleren Dienstes Bewerberinnen und Bewerber, die bereits in der Justiz als Beamte beschäftigt sind, behalten während der Ausbildung und ggf. während des Vorbereitungslehrgangs ihren Status und werden dementsprechend weiter den besoldungsrechtlichen Bestimmungen entsprechend besoldet. Für Beamtinnen und Beamten aus der ehemaligen Laufbahn des allgemeinen mittleren Dienstes gelten Sonderreglungen gem. Absprache mit den abgebenden Dienststellen. Ihre Bewerbung Alternativ können Sie Ihre Bewerbung auch schriftlich per Post oder per E-Mail als PDF-Dokument bis zum 30. November 2025 an folgende Adresse übersenden: OLGCE-Bewerbungen@justiz.niedersachsen.de Bewerbungsunterlagen Bewerberinnen und Bewerber, die nicht in der niedersächsischen Justiz beschäftigt sind, fügen ihrer Bewerbung per Post oder Email zunächst folgende Unterlagen bei: tabellarischen, unterschriebenen und mit Datum versehenen Lebenslauf Ablichtung des Schulabschlusszeugnisses Ablichtung des Berufsausbildungszeugnisses Zeugnisse über die Beschäftigungen seit der Schulentlassung Heiratsurkunde oder bei Ledigen Geburtsurkunde Einverständniserklärung hinsichtlich der Anforderung und Einsichtnahme der Personalakten (nur Bewerberinnen und Bewerber aus dem öffentlichen Dienst) Erklärung, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse geordnet sind Ihrer Bewerbung fügen Sie bitte auch das Formblatt \"Mehrfachbewerbungen bei Gerichten im Land Niedersachsen\" ausgefüllt bei. Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen sind besonders erwünscht und werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie unter www.oberlandesgericht-celle.niedersachsen.de und www.stark-fuer-gerechtigkeit.de .
Gerichtsvollzieher/in (m/w/d) Arbeitgeber: Amtsgericht Hannover
Die niedersächsische Justizverwaltung bietet eine herausragende Möglichkeit, als Gerichtsvollzieher/in in einem stabilen und respektierten Umfeld zu arbeiten. Mit einer fundierten Ausbildung, die sowohl theoretische als auch praktische Aspekte umfasst, fördert die Justizverwaltung die persönliche und berufliche Entwicklung ihrer Mitarbeiter. Zudem profitieren Sie von einer attraktiven Besoldung, flexiblen Arbeitsbedingungen und der Chance, einen bedeutenden Beitrag zur Rechtssicherheit in der Gesellschaft zu leisten.
Kontaktdaten:
Amtsgericht Hannover Recruiting-Team
StudySmarter Expertenrat🤫
Wir sind der Meinung, dass Sie so Gerichtsvollzieher/in (m/w/d) erhalten könnten
✨Nutze die richtigen Plattformen
Für Jobs im öffentlichen Dienst sollten wir spezielle Jobportale wie Bund.de oder die Websites der Kommunen nutzen. Hier findest du oft die aktuellsten Stellenangebote, die nicht überall ausgeschrieben werden.
✨Sei bei Netzwerk-Events aktiv
Nimm an Karrieremessen und Informationsveranstaltungen teil, die speziell auf den öffentlichen Dienst ausgerichtet sind. Hier kannst du wertvolle Kontakte knüpfen und direkt mit Entscheidern ins Gespräch kommen.
✨Verstehe den Auswahlprozess
Mach dich mit dem Auswahlverfahren im öffentlichen Dienst vertraut! Oft gibt es mehrstufige Auswahlverfahren mit Assessment-Centern oder spezifischen Tests. Informiere dich im Voraus darüber, was dich erwartet.
✨Bewerbung direkt bei Amtsgericht Hannover
Wenn du auf der Website von Amtsgericht Hannover stöberst, findest du die besten Informationen zu aktuellen Ausschreibungen. Zögere nicht, dich direkt über unser Bewerbungsformular zu bewerben – das zeigt Initiative und Interesse!
Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Gerichtsvollzieher/in (m/w/d) mit Bravour zu bestehen
Rechtskenntnisse
Verhandlungsgeschick
Kommunikationsfähigkeit
Organisationstalent
Belastbarkeit
Einfühlungsvermögen
Zuverlässigkeit
Selbstständigkeit
Umgang mit moderner Bürotechnik
Flexibilität
Teamfähigkeit
Analytisches Denken
Konfliktlösungskompetenz
Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡
Setz auf strukturierte Lebensläufe!:Im öffentlichen Dienst ist ein klar strukturierter Lebenslauf das A und O. Nutze die typischen Abschnitte wie Ausbildungsweg, Berufserfahrung und Weiterbildungen, um deinen Werdegang übersichtlich darzustellen. Das hilft den Entscheidern, sich schnell einen Überblick über deine Qualifikationen zu verschaffen.
Zeig deine Soft Skills!:Im öffentlichen Dienst sind Soft Skills essenziell. Denke daran, in deinem Anschreiben Beispiele zu bringen, wie du Teamarbeit, Kommunikative Fähigkeiten oder Problemlösungsansätze in der Vergangenheit eingesetzt hast. Das hebt dich von anderen Bewerbungen ab!
Erläutere dein Motivation!:In deinem Anschreiben solltest du klar machen, warum du im öffentlichen Dienst arbeiten möchtest. Gib einen Einblick in deine Beweggründe und was du dir von der Vollzeitstelle bei Amtsgericht Hannover erhoffst. Das zeigt, dass du dir Gedanken gemacht hast und dich mit der Stelle identifizieren kannst.
Achte auf die Formalitäten!:Der öffentliche Dienst legt großen Wert auf formale Anforderungen. Achte darauf, dass deine Bewerbung vollständig ist und alle geforderten Nachweise, wie Prüfungsergebnisse oder Zertifikate, beiliegen. Das gibt einen soliden Eindruck und signalisiert deine Sorgfalt.
Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Amtsgericht Hannover vorbereitet
✨Versteh die Anforderungen des öffentlichen Dienstes
Mach dir bewusst, dass im öffentlichen Dienst oft spezifische Anforderungen an Fachwissen und gesetzliche Vorgaben gestellt werden. Informiere dich über aktuelle Gesetze oder Richtlinien, die für die Stelle relevant sind, damit du im Interview gezielt darauf eingehen kannst.
✨Bereite dich auf Fallstudien vor
In vielen Interviews im öffentlichen Dienst kommen gerne Fallstudien oder Situationsfragen zum Einsatz. Überleg dir Beispiele aus deiner Erfahrung, wo du Probleme gelöst hast, die mit den Herausforderungen im öffentlichen Sektor zu tun haben. Das zeigt deine praktische Denkweise!
✨Zeige deine Motivation für den öffentlichen Dienst
Im Vorstellungsgespräch ist es wichtig, deine Beweggründe für eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst zu verdeutlichen. Sprich über deine Werte und wie diese mit den Zielen der öffentlichen Einrichtung übereinstimmen. Das wird dir helfen, eine emotionale Verbindung zu den Interviewern herzustellen.
✨Wende deine Soft Skills an
Im öffentlichen Dienst sind Soft Skills besonders gefragt! Sei bereit, über deine Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Konfliktlösungsfähigkeiten zu sprechen. Beispiele aus früheren Erfahrungen, die diese Fähigkeiten belegen, können dir helfen, im Interview zu glänzen.