Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) in der IOCB

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) in der IOCB

Vollzeit Vor Ort
B

In der Fakultät für Chemie ist die folgende Position zu besetzen:

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) in der IOCB
Kennziffer: Wiss26349
  • Start: 15.01.2027
  • Teilzeit 67 %
  • Vergütung nach E13 TV-L
  • befristet

Die Arbeitsgruppe IOCB in der Fakultät für Chemie an der Universität Bielefeld, bestehend aus einem Team von 15 bis 20 Mitarbeiter*innen, beschäftigt sich mit Forschungsthemen zur industriellen organischen Chemie und Biotechnologie, wobei diese unter anderem im Rahmen von verschiedenen nationalen und internationalen öffentlich geförderten Drittmittelprojekten bearbeitet werden.

Im Rahmen des Forschungsprojekts "chemoenzymatische Synthesen" als Beitrag zu einer nachhaltigen Chemie wird in Fortsetzung bisheriger Forschungsprojekte auf diesem Gebiet die Kombination von chemokatalytischen und enzymatischen Reaktionen zu den in einem Reaktor durchgeführten organischen Synthesen ohne Aufarbeitung von Zwischenstufen (lntermediaten) erforscht und bearbeitet. Dadurch wird der Einsatz von Lösungsmitteln ebenso wie die Bildung von Abfall minimiert und die Gesamtprozesseffizienz deutlich erhöht. Eine wesentliche Voraussetzung ist die Kompatibilität der beteiligten Reaktionsschritte.

Ein Schwerpunkt in diesem Forschungsprojekt liegt in der Einbindung von Biotransformationen mit Redox-Enzymen in solche Eintopfsynthesen, wobei als Zielmoleküle unter anderem α-Aminosäuren in enantiomerenreiner Form hergestellt werden sollen. Zunächst werden hierzu die gewünschten Biotransformationen entwickelt, wobei auch der Bearbeitung verschiedener Konzepte der in situ-Cofaktor-Regenerierung besondere Bedeutung zukommt.

Für die nachfolgende Kombination mit „klassisch chemischen“ Reaktionen werden dann die Einzelreaktionen im Hinblick auf deren Kombination optimiert. Anschließend soll dann die jeweilige Eintopfsynthese realisiert und zudem im vergrößerten Labor-Maßstab durchgeführt werden. Diese neuartigen Verfahren sollen den Zugang zu Zielmolekülen mit industrieller Relevanz in ökonomisch attraktiver und nachhaltiger Weise ermöglichen. Wie obig erwähnt, liegt bei den Zielprodukten ein Schwerpunkt auf der Herstellung von enantiomerenreinen α-Aminosäuren, welche für die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen von Interesse sind. Die experimentellen Arbeiten sollen dabei von einer computerunterstützten Prozessmodellierung begleitet werden

Ihre Aufgaben
  • wissenschaftliche Mitarbeit an den o. g. Forschungsaufgaben (75 %)
  • Lehraufgaben in Form der Betreuung von Praktika im Umfang von 2,7 Lehrveranstaltungsstunden (25 %)

Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich, die Gelegenheit zur wissenschaftlichen (Weiter-)Qualifikation wird gegeben.

Unser Angebot
  • Vergütung nach E13 TV-L
  • befristet auf 3 Jahre (§ 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG; entsprechend den Vorgaben des WissZeitVG und des Vertrages über gute Beschäftigungsbedingungen kann sich im Einzelfall eine abweichende Vertragslaufzeit ergeben)
  • Teilzeit 67 %
  • interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten
  • Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • flexible Arbeitszeiten
  • 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tage-Woche
  • gute Verkehrsanbindung
  • kollegiale Zusammenarbeit
  • offene und angenehme Arbeitsatmosphäre
  • spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten
  • modernes Arbeitsumfeld mit digitalen Prozessen
  • vielfältige Angebote (Mensa, Cafeteria, Restaurants, Uni-Shop, Geldautomaten etc.)
Ihr Profil
Das erwarten wir
  • abgeschlossenes einschlägiges wissenschaftliches Hochschulstudium (z. B. Diplom/Master) in Chemie, Biochemie, Biotechnologie, Molekularbiologie oder einem eng verwandten Studiengang
  • fundierte theoretische Kenntnisse und nachgewiesene eingehende praktische Erfahrungen (nachzuweisen beispielsweise durch einschlägige Publikationen und/oder eine Masterarbeit auf dem Gebiet):
    • in der organischen Synthese mit Biokatalysatoren
    • in der Verwendung von reaktiven Gasen am Beispiel von Wasserstoff und/oder Kohlenmonoxid in chemischen Reaktionen,
    • in der enantioselektiven Herstellung von Aminosäuren
      und
    • auf dem Gebiet der instrumentellen Analytik
      (NMR sowie GC und/oder HPLC)
  • hervorragende Kenntnisse der englischen und deutschen Sprache (in Wort und Schrift)
  • selbständiges, eigenverantwortliches und engagiertes Arbeiten
  • ausgeprägte Organisations- und Koordinationsfähigkeit
  • kooperative und teamorientierte Arbeitsweise
Das wünschen wir uns
  • eingehende Erfahrung auf dem Gebiet der chemoenzymatischen Synthese
  • Erfahrung in der Herstellung von Biokatalysatoren
  • Erfahrung in der Prozessentwicklung organisch-chemischer und / oder biokatalytischer Reaktionen sowie der Aufarbeitung von Biotransformations-reaktionen und damit verbunden Produktisolierung
  • Erfahrung in chemokatalytischen Hochdruckreaktionen
  • Freude an der Darstellung eigener Ergebnisse auf Projekttreffen sowie in Form von wissenschaftlichen Veröffentlichungen
Interessiert?

Dann freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte nutzen Sie hierzu vorzugsweise unser Online-Formular, welches Sie über den unten stehenden Button "JETZT BEWERBEN" erreichen.

Bewerbungsfrist: 04.11.2026

Kontakt
Prof. Dr. Harald Gröger
0521 106-2057

Anschrift
Universität Bielefeld
Fakultät für Chemie
Prof. Dr. Harald Gröger
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld

Die Universität Bielefeld ist für ihre Erfolge in der Gleichstellung mehrfach ausgezeichnet und als familienfreundliche Hochschule zertifiziert. Sie freut sich über Bewerbungen von Frauen. Dies gilt im besonderen Maße im wissenschaftlichen Bereich sowie in Technik, IT und Handwerk. Bewerbungen von geeigneten schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten behinderten Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

An der Universität Bielefeld werden Stellenbesetzungen auf Wunsch grundsätzlich auch mit reduzierter Arbeitszeit vorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) in der IOCB Arbeitgeber: Bielefeld University

Die Fakultät für Physik an der Universität Bielefeld bietet eine hervorragende Arbeitsumgebung für Wissenschaftler, die sich in einem dynamischen und unterstützenden Team weiterentwickeln möchten. Mit einem klaren Fokus auf die nachhaltige Nutzung von Forschungsdaten und der Umsetzung der FAIR-Prinzipien, profitieren Mitarbeiter von vielfältigen internen und externen Weiterbildungsmöglichkeiten sowie einer ausgewogenen Work-Life-Balance. Die enge Zusammenarbeit mit renommierten Forschungszentren wie DESY und Jülich ermöglicht es, an innovativen Projekten zu arbeiten und gleichzeitig die eigene akademische Qualifikation voranzutreiben.

B

Kontaktdaten:

Bielefeld University Recruiting-Team