In der Fakultät für Physik ist die folgende Position zu besetzen:
- Start: nächstmöglich
- Vollzeit
- Vergütung nach E13 TV-L
- befristet
Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Malte Rösner erforscht die Eigenschaften neuartiger korrelierter Quantenmaterialien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der engen Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen der Experimentalphysik. Hierzu werden ab initio-Berechnungen mit Modellierungskonzepten und numerischen Vielteilchenmethoden kombiniert, um materialspezifische theoretische Vorhersagen zu ermöglichen.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung numerischer Methoden, die eine materialspezifische Beschreibung von (starken) Korrelationseffekten in strukturell komplexen Systemen ermöglichen. Hierzu sollen sogenannte Downfolding-Algorithmen angewendet und weiterentwickelt werden, um minimale Vielteilchenmodelle abzuleiten. Aufbauend darauf werden diese Modelle mithilfe geeigneter numerischer Verfahren („Solver“) analysiert, um unter anderem (unkonventionelle) magnetische und/oder optische Eigenschaften magnetischer Van-der-Waals-Materialien sowie insbesondere mesoskalig strukturierter CrSBr zu untersuchen.
Aufgaben:
- theoretische wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet (stark) korrelierter Materialien (95 %)
- Mitwirkung an Aufgaben der akademischen Selbstverwaltung (5 %)
Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich; die Gelegenheit zur wissenschaftlichen (Weiter-)Qualifikation wird gegeben.
- Vergütung nach E13 TV-L
- befristet auf 2 Jahre (§ 2 Abs. 1 Satz 2 WissZeitVG; entsprechend den Vorgaben des WissZeitVG und des Vertrages über gute Beschäftigungsbedingungen kann sich im Einzelfall eine abweichende Vertragslaufzeit ergeben)
- Vollzeit
- interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten
- Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- flexible Arbeitszeiten
- betriebliche Zusatzversorgung (VBL)
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder gleichwertig) in Physik
- abgeschlossene Promotion im Bereich Theoretische Festkörperphysik
- Erfahrung in der ab initio-Beschreibung (materialspezifischen Beschreibung) von Materialien, z. B. mittels Dichtefunktionaltheorie (DFT) und/oder GW-Theorie
- Erfahrung in der Anwendung von Downfolding-Methoden, z. B. cRPA, Abbildungen auf minimale Spinmodelle oder vergleichbare Verfahren
- sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- umfassende Kenntnisse der Theoretischen Festkörperphysik
- Fähigkeit zu selbstständigem, eigenverantwortlichem und engagiertem Arbeiten
- ausgeprägte Teamfähigkeit
- Erfahrung in der Beschreibung elektronischer, optischer und/oder magnetischer Korrelationseffekte (z. B. unter Verwendung von GW, BSE, DMFT oder magnetischen Simulationen)
- Erfahrung in der ab initio-Beschreibung magnetischer Materialien
- Programmierkenntnisse in Python und/oder C++ und/oder Fortran
- Erfahrung im Umgang mit Hochleistungsrechnersystemen (High-Performance-Computing, HPC)
- Erfahrung in der Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten
- Erfahrung in der Durchführung bzw. Betreuung von Übungen und Tutorien
- Kenntnisse von TRIQS oder vergleichbaren Software-Frameworks
- Kenntnisse der akademischen Selbstverwaltung
Dann freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte nutzen Sie hierzu vorzugsweise unser Online-Formular, welches Sie über den unten stehenden Button "JETZT BEWERBEN" erreichen.
Prof. Dr. Malte Rösner
malte.roesner@uni-bielefeld.de
Anschrift
Universität Bielefeld
Fakultät für Physik
Fatma Akkaya-Willis
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld
An der Universität Bielefeld werden Stellenbesetzungen auf Wunsch grundsätzlich auch mit reduzierter Arbeitszeit vorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) (m/w/d) Arbeitgeber: Bielefeld University
Die Fakultät für Physik an der Universität Bielefeld bietet eine hervorragende Arbeitsumgebung für Wissenschaftler, die sich in einem dynamischen und unterstützenden Team weiterentwickeln möchten. Mit einem klaren Fokus auf die nachhaltige Nutzung von Forschungsdaten und der Umsetzung der FAIR-Prinzipien, profitieren Mitarbeiter von vielfältigen internen und externen Weiterbildungsmöglichkeiten sowie einer ausgewogenen Work-Life-Balance. Die enge Zusammenarbeit mit renommierten Forschungszentren wie DESY und Jülich ermöglicht es, an innovativen Projekten zu arbeiten und gleichzeitig die eigene akademische Qualifikation voranzutreiben.