Auf einen Blick
- Aufgaben: Lerne die neuesten Technologien im Kfz-Handwerk und arbeite an spannenden Fahrzeugprojekten.
- Unternehmen: Handwerkskammer München und Oberbayern mit modernem Bildungszentrum.
- Vorteile: Praxisnahe Ausbildung, Aufstiegsmöglichkeiten und gute Verdienstchancen.
- Weitere Informationen: Moderne Werkstätten und spannende Fahrzeuge warten auf dich!
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Mobilität und entwickle deine Fähigkeiten in einem dynamischen Umfeld.
- Qualifikationen: Interesse an Technik und Teamarbeit, keine Vorkenntnisse erforderlich.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 1000 - 1200 € pro Monat.
Eine Ausbildung im Handwerk ist ein praxisbezogener Einstieg ins Berufsleben, der vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Der Bereich Kfz-Mechatronik ist nur ein Beispiel von vielen. Florian Edfelder ist Dozent und Ausbildungsmeister Kfz bei der Handwerkskammer (HWK) für München und Oberbayern. Er unterrichtet am Bildungszentrum Traunstein und rät: Lernen erst einen Beruf und studiere danach.
An diesem Nachmittag ist es ruhig in der hintersten Werkstatthalle des HWK-Bildungszentrums Traunstein. Wegen Umbauarbeiten in den Räumlichkeiten hat Florian Edfelder diese Woche keine Lehrlinge. Stattdessen betreut er eine E-Klasse von Mercedes-Benz, ausgestattet mit 106 Steuergeräten. "Das sind quasi 106 kleine Computer, die sich alle miteinander unterhalten. Die ganze Vernetzung nennt sich Can-Bus-System und wird bei uns auch geschult", erklärt der Ausbildungsmeister. Alles, was mit Elektronik und neuen Technologien wie Info-Entertainment zu tun hat, ist sein Steckenpferd. Auch Hochvolt-Fahrzeuge fallen in seinen Unterrichtsbereich. „Stromer“ sind seit mehreren Jahren Pflichtbaustein der Kfz-Ausbildung.
Da Elektronik und Digitalisierung in sämtlichen Fahrzeugen stetig zunehmen, wurden vor einigen Jahren die beiden Ausbildungsberufe Kfz-Elektriker bzw. -Elektrikerin und Kfz-Mechaniker bzw. -Mechanikerin zusammengelegt. Wer sich heute für eine Lehre zum Kfz-Mechatroniker bzw. zur Kfz-Mechatronikerin entscheidet, kann sich bereits nach dem ersten von dreieinhalb Ausbildungsjahren auf Landmaschinen oder Zweiräder spezialisieren oder den Schwerpunkt auf Pkw, Nutzfahrzeuge (LKW), Karosserietechnik oder Hochvolttechnik setzen.
Am Bildungszentrum der Handwerkskammer in Traunstein absolvieren alle Kfz-Auszubildenden der Region neun praktische Unterrichtswochen während ihrer Ausbildung. Damit ergänzen wir die staatlichen Berufsschulen, die weniger Praxis abdecken können. Außerdem bauen wir stark ins Detail: Wir können z. B. eine Hochvoltbatterie ausbauen und zerlegen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten dabei mit Schutzausrüstung, Helmen mit Visier und isolierten Handschuhen; das spezielle Werkzeug ist bis 1.000 Volt isoliert, erklärt Florian Edfelder.
In den letzten Jahren bemerkt der HWK-Ausbildungsmeister eine deutliche Zunahme der Wertschätzung in der Gesellschaft. „Außerdem wird viel besser gezahlt als früher. Der Unterschiede zur Industrie ist nicht mehr so groß, wie er schon mal war“, so Edfelder. In seinen Unterrichtsklassen sitzen sowohl junge Leute, die schon von klein auf an Fahrzeugen schrauben, als auch solche, die sich von der Technik begeistern. Auch der Anteil der Mädchen im Bereich Kfz-Mechatronik ist angestiegen und liegt bei circa elf Prozent. In Florian Edfelders Klassen ist von zwölf Schülern mindestens eine weiblich, manchmal sind es drei. „Die Mädchen lernen den Beruf alle aus Überzeugung und nicht, weil‘s der Papa gesagt hat.“
Die Werkstatthallen am HWK-Bildungszentrum Traunstein sind top ausgestattet. Im modernen Schulungsraum werden unter anderem Schalttafeln mit Einzelsystemen eingesetzt, etwa der kompletten Beleuchtung eines VW Golf samt allen Steuergeräten, oder einer Wand mit Hochvoltsystem. Außerdem verfügt das Bildungszentrum über 16 Fahrzeuge. Beliebt bei den Schülerinnen und Schülern sind sportliche Modelle wie der Audi R8, der Audi TT als Cabrio und die BMW-Modelle 3er und 1er. Ausgebildet wird aber auch an einem Fiat 500, an Seat-Fahrzeugen, VW Golf-Modellen und Hochvoltfahrzeugen, teils als Hybridausführung. „An einigen Autos wird die Fahrgestellnummer entnommen, so dass sie nicht mehr verkehrstauglich sind; an ihnen wird nur noch gearbeitet und gelernt“, erklärt Florian Edfelder.
Für ihn bleibt Kfz-Mechatronik definitiv ein Beruf mit Zukunft. „Mobilität wird gebraucht, in welcher Form auch immer. Die Gesetzgebung gibt den Rahmen für neue Technologien vor, die schnell entwickelt werden müssen. Da sind gute Fachleute gefragt.“ Dank eines nach oben durchlässigen Ausbildungssystems kann man sich im Kfz-Bereich weit nach oben arbeiten, wie Florian Edfelder selbst erfahren hat. Er wusste schon als Kind, dass er „mal was mit Autos machen will“, und hat am heimischen Bauernhof am liebsten an den Fahrzeugen gebastelt. Nach seiner Ausbildung beim Autohaus Bachfrieder Nutzfahrzeuge (Mercedes-Benz) war er fast 29 Jahre im Unternehmen und ist vom Servicetechniker zum Kfz-Mechatronikermeister, Ausbildungsleiter und weiter zum Serviceleiter (Betriebsleitung) aufgestiegen. Nebenbei ist er seit 18 Jahren im HWK-Prüfungsausschuss tätig. Ans Traunsteiner Bildungszentrum hat er gewechselt, als dort seine jetzige Stelle frei wurde. Sein Rat an junge Leute: „Lernt ein Handwerk und bleibt nach der Ausbildung nicht stehen. Ein guter Handwerker ist einer, der sich immer weiterbildet, der zum Beispiel seinen Meister macht und dann vielleicht sogar noch studiert. Es stehen einem so viele Türen offen.“
Ein guter Handwerker bildet sich weiter Arbeitgeber: bildungsportal-bgl
Die Handwerkskammer für München und Oberbayern bietet eine hervorragende Arbeitsumgebung für Ausbilder im Kfz-Mechatronik-Bereich am Bildungszentrum Traunstein. Hier profitieren Mitarbeiter von modernsten Schulungseinrichtungen, einer praxisnahen Ausbildung und vielfältigen Aufstiegsmöglichkeiten in einem wertschätzenden Umfeld, das die Bedeutung von Handwerksberufen betont. Zudem fördert die Kammer kontinuierliche Weiterbildung und ermöglicht es den Mitarbeitern, sich in einem zukunftsorientierten Berufsfeld weiterzuentwickeln.
StudySmarter Expertenrat🤫
Wir sind der Meinung, dass Sie so Ein guter Handwerker bildet sich weiter erhalten könnten
✨Tipp Nummer 1
Netzwerken ist das A und O! Sprich mit Leuten aus der Branche, besuche Messen oder Veranstaltungen. Oft erfährt man so von Stellenangeboten, die noch nicht veröffentlicht sind.
✨Tipp Nummer 2
Mach ein Praktikum oder eine Hospitation! So kannst du nicht nur deine Fähigkeiten zeigen, sondern auch einen ersten Fuß in die Tür bekommen. Und hey, wir bei StudySmarter haben viele Ressourcen, um dir dabei zu helfen!
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Bereite dich auf Vorstellungsgespräche vor! Informiere dich über das Unternehmen und überlege dir, welche Fragen du stellen möchtest. Zeig, dass du wirklich interessiert bist und dass du die richtige Person für den Job bist.
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Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡
Sei authentisch!:Zeig uns, wer du wirklich bist! Deine Persönlichkeit und Leidenschaft für das Handwerk sollten in deiner Bewerbung deutlich werden. Lass uns wissen, warum du dich für diesen Beruf entschieden hast und was dich motiviert.
Mach es übersichtlich!:Halte deine Bewerbung klar und strukturiert. Verwende Absätze und Aufzählungen, um wichtige Informationen hervorzuheben. So können wir schnell die relevanten Punkte erfassen und sehen, dass du dir Mühe gegeben hast.
Betone deine Erfahrungen!:Egal, ob Praktika, Nebenjobs oder Projekte – erzähl uns von deinen praktischen Erfahrungen im Handwerk. Zeig uns, was du gelernt hast und wie du diese Kenntnisse in der Ausbildung anwenden möchtest.
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Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei bildungsportal-bgl vorbereitet
✨Mach dich mit dem Unternehmen vertraut
Bevor du zum Interview gehst, solltest du dir die Zeit nehmen, um mehr über die Handwerkskammer und deren Ausbildungsangebote zu erfahren. Schau dir die Webseite an, informiere dich über aktuelle Projekte und die Philosophie des Unternehmens. So kannst du gezielte Fragen stellen und zeigst echtes Interesse.
✨Praktische Beispiele parat haben
Bereite einige praktische Beispiele aus deiner bisherigen Ausbildung oder Erfahrung vor, die deine Fähigkeiten im Handwerk unter Beweis stellen. Wenn du über spezifische Projekte sprichst, zeigst du, dass du nicht nur theoretisches Wissen hast, sondern auch praktisch arbeiten kannst.
✨Fragen zur Weiterbildung stellen
Da der Ausbildungsmeister betont, wie wichtig kontinuierliche Weiterbildung ist, solltest du Fragen dazu vorbereiten. Zeige, dass du bereit bist, dich weiterzuentwickeln und nach der Ausbildung nicht stehen zu bleiben. Das zeigt dein Engagement und deine Motivation.
✨Körperliche Präsenz und Sicherheit
Achte darauf, während des Interviews selbstbewusst aufzutreten. Eine gute Körperhaltung und Augenkontakt sind wichtig. Du kannst auch deine Schutzausrüstung oder Werkzeuge erwähnen, um zu zeigen, dass du die Sicherheitsstandards im Handwerk ernst nimmst und gut vorbereitet bist.