Auf einen Blick
- Aufgaben: Berate Behörden, bewahre Archivgut und mache es für die Öffentlichkeit zugänglich.
- Unternehmen: Bundesarchiv mit einem Fokus auf Geschichte und Archivierung.
- Vorteile: Drei Jahre Ausbildung, spannende Einblicke in die Archivarbeit und flexible Einsatzorte.
- Weitere Informationen: Dynamische Ausbildung mit verschiedenen Standorten und Entwicklungsmöglichkeiten.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Geschichtserhaltung und arbeite mit historischen Dokumenten.
- Qualifikationen: Interesse an Geschichte, PC-Kenntnisse und gute Kommunikationsfähigkeiten.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 40000 - 55000 € pro Jahr.
Was macht ein/e Archivar/in des gehobenen Archivdienstes im Bundesarchiv? Archivarinnen und Archivare des gehobenen Dienstes sind im Bundesarchiv in der Regel als Sachbearbeiter/innen tätig. Ihr Arbeitsbereich umfasst im Wesentlichen fünf Felder:
- Behördenberatung: Archivarinnen und Archivare beraten die Behörden regelmäßig, um Schriftgut, Bilder, Filme etc. fachgerecht übernehmen zu können. Dies gilt besonders bei elektronischer Aktenführung, um technische und organisatorische Schwierigkeiten bei der Abgabe ins Archiv zu vermeiden.
- Bewertung: Es wird geprüft, welche der übernommenen Unterlagen dauerhaft als Archivgut im Archivmagazin aufzubewahren sind.
- Erschließung und Zugänglichmachung von Archivgut: Die Archivalien werden durch eine eindeutige Signatur gekennzeichnet, in die Überlieferungsstruktur eingeordnet und durch einen aussagekräftigen Titel beschrieben. Das Ergebnis steht über Online-Rechercheanwendungen im Benutzersaal und im Internet allen Interessierten zur Verfügung. So wird das Archivgut der Öffentlichkeit, der Forschung und der Verwaltung zugänglich gemacht.
- Benutzerbetreuung: Der Benutzerservice umfasst die Beantwortung schriftlicher und telefonischer Anfragen, die Vorbereitung von Benutzungen und die persönliche Beratung im Lesesaal.
- Bestandserhaltung: Das Archivgut ist vor Gefahren und Verfall zu schützen, um seine Informationen heutigen und künftigen Generationen bereitstellen zu können.
Was wird von einer Archivarin / einem Archivar des gehobenen Dienstes erwartet?
- Interesse an Geschichte, insbesondere der deutschen Zeitgeschichte, und Verständnis für historische Zusammenhänge
- Interesse an der inhaltlichen Erschließung von Schriftgut und audiovisuellen Quellen
- Sichere Kenntnisse im Umgang mit dem PC und Interesse an IT-gestützten Arbeitsverfahren
- Sorgfältiges, zielorientiertes und selbstständiges Arbeiten
- Gute sprachliche und kommunikative Fähigkeiten
- Flexibilität und hohe Leistungs- und Lernbereitschaft
- Systematisch-analytisches Denken, rasche Auffassungsgabe und Kooperationsfähigkeit
- Uneingeschränkte Bereitschaft, sich innerhalb des Bundesgebietes versetzen zu lassen
Wie ist die Ausbildung (Vorbereitungsdienst) aufgebaut? Der Vorbereitungsdienst dauert drei Jahre und gliedert sich in Fachstudien und berufspraktische Studienzeiten an verschiedenen Dienstorten des Bundesarchivs (in der Regel Koblenz, Berlin und Freiburg i. Br.) von jeweils achtzehn Monaten. Die Fachstudien werden an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen und an der Archivschule Marburg – Hochschule für Archivwissenschaft – durchgeführt.
Was brauche ich für eine Bewerbung?
- Fachhochschulreife oder eine andere zu einem Hochschulstudium berechtigende Schulbildung oder einen hochschulrechtlich als gleichwertig anerkannten Bildungsstand
- Hinreichende Kenntnisse in Englisch und Latein oder Englisch und Französisch
- Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Bundesbeamtenverhältnis
Wie bewerbe ich mich? Aktuelle Stellenausschreibungen werden auf den Internetseiten des Bundesarchivs unter Stellenausschreibungen und der Archivschule Marburg in Marburg eingestellt.
Weitere Informationen zum/zur Archivinspektoranwärter/in (m/w/d) Arbeitgeber: Bundesarchiv (BArch)
Das Bundesarchiv bietet eine herausragende Arbeitsumgebung für Archivinspektoranwärter/innen, die sich für die deutsche Zeitgeschichte und die Erschließung von Archivgut begeistern. Mit einem strukturierten Vorbereitungsdienst, der praxisnahe Erfahrungen an verschiedenen Standorten wie Koblenz, Berlin und Freiburg i. Br. kombiniert, fördert das Bundesarchiv die berufliche Entwicklung seiner Mitarbeiter/innen durch kontinuierliche Weiterbildung und ein unterstützendes Team. Die offene und kooperative Arbeitskultur ermöglicht es den Angestellten, ihre Fähigkeiten in einem bedeutenden öffentlichen Dienst zu entfalten und einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung des kulturellen Erbes zu leisten.
StudySmarter Expertenrat🤫
Wir sind der Meinung, dass Sie so Weitere Informationen zum/zur Archivinspektoranwärter/in (m/w/d) erhalten könnten
✨Verbinde dich mit der Architekturszene
Such dir lokale Architekturveranstaltungen oder Workshops, um mit Profis und anderen Auszubildenden in Kontakt zu treten. Networken ist in unserer Branche super wichtig, also schau, ob es in deiner Nähe Messen oder Vorträge gibt, die du besuchen kannst.
✨Portfolio ist King!
Erstelle ein beeindruckendes Portfolio mit deinen besten Arbeiten oder Projekten aus dem Studium. Eine digitale Version, die du leicht teilen kannst, erhöht deine Chancen, bei Bundesarchiv (BArch) oder anderen potenziellen Arbeitgebern zu glänzen.
✨Nutze Plattformen für junge Talente
Guck auf Plattformen wie Architekten24 oder Young Architecture, die sich auf praktika und ausbildungsplätze spezialisiert haben. Hier findest du jede Menge Angebote, die auf deine Ausbildung zugeschnitten sind.
✨Direktbewerbung bei Bundesarchiv (BArch)
Wenn du ein gutes Gefühl bei Bundesarchiv (BArch) hast, bewirb dich direkt über unsere Website! Oft sind direkte Bewerbungen persönlicher und können es einfacher machen, einen Fuß in die Tür zu bekommen, als über große Jobportale.
Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Weitere Informationen zum/zur Archivinspektoranwärter/in (m/w/d) mit Bravour zu bestehen
Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡
Zeig deine Kreativität:Denk daran, dass Architektur nicht nur technisches Wissen, sondern auch Kreativität erfordert. Füge deinem Lebenslauf oder Anschreiben ein paar Skizzen oder kleine Entwürfe von Projekten hinzu, an denen du gearbeitet hast, um zu zeigen, wie du denkst.
Deine schulischen Leistungen zählen:Bei einer Ausbildung in der Architektur interessiert man sich oft für deine schulischen Noten, insbesondere in Mathe und Kunst. Erwähne deine besten Noten in diesen Fächern und eventuell auch Projekte, die du in der Schule gemacht hast, die deinen architektonischen Sinn zeigen.
Rede über deine Motivation:In deinem Anschreiben solltest du klar machen, warum du dich für eine Ausbildung in der Architektur entschieden hast. Zeig uns, was dich an diesem Bereich fasziniert und warum du bei Bundesarchiv (BArch) lernen möchtest. Wir lieben es, wenn Bewerber Leidenschaft mitbringen!
Digitale Portfolio-Option:Falls du bereits digitale Entwürfe oder 3D-Modelle erstellt hast, überlege, ein digitales Portfolio anzuhängen oder einen Link dazu in deiner Bewerbung zu setzen. Das zeigt uns, dass du mit modernen Technologien vertraut bist, was für die Architektur wichtig ist. Bewirb dich direkt über unsere Website – wir freuen uns auf deine Designs!
Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Bundesarchiv (BArch) vorbereitet
✨Die Kraft des Portfolios
Bereite ein starkes Portfolio vor, das deine bisherigen Projekte und Skizzen zeigt. Das spricht nicht nur für dein kreatives Talent, sondern zeigt auch, wie du deine Ideen visuell umsetzt – eine essentielle Fähigkeit in der Architektur.
✨Technische Fragen im Fokus
Erwarte technische Fragen zu Bauvorschriften und Materialien. Mach dich mit den neuesten Trends und Technologien in der Architektur vertraut, wie nachhaltigem Bauen oder innovativen Design-Softwarelösungen, um fachlich überzeugen zu können.
✨Motivation und Lernwille zeigen
Als Auszubildender steht die Lernkurve im Vordergrund. Teile konkretes Interesse an Architektur und erkläre, warum du gerade bei Bundesarchiv (BArch) lernen möchtest. Das zeigt deine Motivation und hilft, einen positiven Eindruck zu hinterlassen.
✨Frag nach Erfahrungen
Bereite einige Fragen vor, die auf die Unternehmenskultur und das Ausbildungskonzept von Bundesarchiv (BArch) abzielen. Frage zum Beispiel nach bisherigen Projekten und wie das Team junge Talente in ihrer Entwicklung unterstützt. Das zeigt dein Engagement für die Ausbildung.