Stellenbeschreibung
- Sie leiten den Fachbereich A4, der Feldtests, realitätsnahe Untersuchungen und präventivmedizinische Forschungsstudien im Bereich der Umweltmedizin in Bezug zu militärischen Ausbildungs- und Einsatzszenarien durchführt.
- Sie führen Untersuchungen von Soldatinnen und Soldaten in der Umweltsimulations-kammer (Klima und Höhe) durch sowie Untersuchungen zu ergonomischen Fragestellungen unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen, insbesondere zu Bekleidungseinflüssen und Lastenhandhabung.
- Sie führen die Analyse von Blut- oder Gewebeproben (Biomarker) sowie funktionelle Analysen des Bewegungsapparates zur Beurteilung von Belastungen, insbesondere im Zusammenhang mit Lastenhandhabung und Bekleidungseinflüssen eigenverantwortlich durch.
- Sie entwickeln, evaluieren und beurteilen Forschungsvorhaben zur Prävention umweltbezogener Erkrankungen im militärischen Kontext.
- Sie planen, erarbeiten und steuern wehrmedizinische wissenschaftliche Untersuchungen im Labor und in Vor-Ort-Praxis und koordinieren interdisziplinäre Arbeitsanteile.
- Sie prüfen, werten aus und beurteilen empirische Ergebnisse aus wehrmedizinischen, wissenschaftlichen Untersuchungen im Aufgabenbereich und erstellen Berichte, Präsentationen und Publikationen.
- Sie präsentieren wehrmedizinische Untersuchungsergebnisse aus Ihrem Aufgabenbereich im Rahmen von präventivmedizinischen Fachkongressen.
- Die Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen im Inland und ggf. Vortragstätigkeiten wird vorausgesetzt.
BENEFITS & PERSPEKTIVEN
- Sie werden als Beamtin oder Beamter oder mit dem Ziel der Verbeamtung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis eingestellt. Alternativ ist auch die Einstellung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis als Arbeitnehmer/-in möglich.
- Sie erwartet ein attraktives Gehalt. Die ausgeschriebene Stelle ist mit der Besoldungsgruppe A 15 Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) bewertet.
- Im Falle einer Einstellung als Arbeitnehmer/-in erfolgt eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe E 15 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).
- Für die Besetzung der ausgeschriebenen Stelle kann bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen eine Personalgewinnungsprämie nach Maßgabe des § 43 BBesG bzw. eine Personalgewinnungszulage gemäß § 16 Absatz 6 TVöD sowie eine zusätzliche befristete übertarifliche Fachkräftezulage gewährt werden.
- Bei Einstellung in ein Beamtenverhältnis beträgt die Personalgewinnungsprämie maximal bis zu 63.900 Euro und wird als Einmalzahlung ausgezahlt.
- Bei Einstellung in ein Arbeitsverhältnis beträgt die Personalgewinnungszulage maximal bis zu 1.241,79 Euro und erfolgt als monatliche Zahlung über einen maximalen Zeitraum von 60 Monaten. Darüber hinaus wird für einen Zeitraum von 60 Monaten eine Fachkräftezulage in Höhe von bis zu 1.500 Euro monatlich gewährt.
- Sie arbeiten in Vollzeit oder Teilzeit. Homeoffice ist möglich.
Bemerkungen
- Der Abschluss dieser Stellenausschreibung mit der Auswahl einer Bewerberin oder eines Bewerbers steht unter dem Vorbehalt, dass eine gleichzeitig durchgeführte bundeswehrinterne Ausschreibung keine geeigneten Bewerberinnen oder Bewerber hervorbringt.
- Bei dem genannten geplanten Besetzungsdatum bzw. dem genannten Datum zum "Beginn der Tätigkeit" handelt es sich um einen Termin, der sich bedingt durch den Ablauf des Ausschreibungsverfahren ggf. ändern kann.
- Die Einstellung bzw. Übernahme in ein Beamtenverhältnis erfolgt grundsätzlich im Eingangsamt der Laufbahn des höheren ärztlichen Dienstes. Die Einstellung in einem höheren Amt ist abhängig von der Erfüllung laufbahnrechtlicher Voraussetzungen und Ihren beruflichen Erfahrungszeiten.
- Für die Einstellung gibt es keine Altersgrenze, aber im Hinblick auf eine mögliche Verbeamtung dürfen Sie zum Zeitpunkt der Ernennung grundsätzlich das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Anderenfalls können Sie ggf. in ein Arbeitsverhältnis eingestellt werden.
- Für die Berufung in das Beamtenverhältnis ist die deutsche Staatsangehörigkeit erforderlich; sollte diese nicht vorliegen, kann eine Einstellung in ein Arbeitsverhältnis erfolgen.
- Die Eingruppierung erfolgt unter Beachtung des § 12 TVöD im Hinblick auf die tatsächlich nicht nur vorübergehend auszuübenden Tätigkeiten und die Erfüllung der persönlichen bzw. tariflichen Anforderungen.
- Die Bundeswehr fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und begrüßt deshalb besonders Bewerbungen von Frauen.
- Nach Maßgabe des Sozialgesetzbuchs IX und des Behindertengleichstellungsgesetzes begrüßen wir ausdrücklich Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen; hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen erfolgt eine individuelle Betrachtung.
- Die Bundeswehr unterstützt die Ziele des Nationalen Integrationsplans und begrüßt Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.
Unternehmen
Bundeswehr – Mach, was wirklich zählt.
BESCHÄFTIGUNGSDIENSTSTELLE
Das Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr (InstPrävMedBw) ist eine Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums der Verteidigung. Mit seinen umfangreichen präventivmedizinischen Forschungsarbeiten, wissenschaftlichen Erkenntnissen und Veröffentlichungen sowie seiner bedarfsgerechten Beratung von Führung und Truppe ist das InstPrävMedBw ein wichtiger und integraler Bestandteil der Bundeswehr.
Die Resilienzforschung des InstPrävMedBw wird im Rahmen der Refokussierung der Bundeswehr auf die Landes- und Bündnisverteidigung die verteidigungsrelevanten präventivmedizinischen Aspekte mit dessen Leitspruch „Resilient im Einsatz. Gesund im Leben.“ für unsere Soldaten und Soldatinnen wissenschaftlich in den Blick nehmen und so grundlegende Voraussetzungen für die Gesundheit und Resilienz als Basis für die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit der Streitkräfte schaffen.
Im InstPrävMedBw sind rund 220 Mitarbeitende (zivil und militärisch) am Hauptstandort Andernach und der Außenstelle Koblenz beschäftigt.
BESCHÄFTIGUNGSORT
Koblenz
Ansprechstelle
BEWERBUNG & KONTAKT
Registrieren Sie sich auf unserem Bewerbungsportal unter https://bewerbung.bundeswehr-karriere.de und betätigen Sie den Button „Karriere starten“ unten rechts.
Ihre Bewerbungsunterlagen laden Sie bitte als PDF-Druckversion in Ihr Bewerbungsprofil hoch.
Ihre Bewerbung umfasst:
- Anschreiben (inkl. Angabe der Referenznummer)
- Lebenslauf (tabellarisch)
- Approbation als Ärztin / Arzt
- Qualifikation als Fachärztin bzw. als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie (sowie ggf. ein aktuelles Fortbildungszertifikat)
- Nachweise zu Art und Umfang von hauptberuflichen Tätigkeiten (Arbeits- und Dienstzeugnisse)
- Bewerbungsformular (unter ANLAGEN am Ende der Ausschreibung)
Und sofern vorhanden:
- Nachweise über Zusatzqualifikationen
- Kopie des Schwerbehindertenausweises oder des Bescheides über die Gleichstellung als schwerbehinderter Mensch
Bei fremdsprachigen Bewerbungsunterlagen muss eine beglaubigte deutsche Übersetzung beigefügt werden.
Bei ausländischen Bildungsabschlüssen ist ein Nachweis der Anerkennung in Deutschland beizufügen.
Unvollständige Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.
Fragen zum Bewerbungsverfahren?
Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Assessmentcenter für Führungskräfte (ACFüKrBw)
Referat II 3.1 Direkteinstieg
+ 49 2203 105 2611 (Frau Behnke)
AC-Bewerbung-Direkteinstieg@bundeswehr.org
Bei konkreten Fragen zu Qualifikationserfordernissen und zum Aufgabengebiet wenden Sie sich bitte an das:
Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr
+ 49 261 896 77001 (Frau Donath, Vorzimmer)
Qualifikationserfordernisse
- Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Studienfachrichtung Humanmedizin mit Approbation als Ärztin bzw. Arzt.
- Sie sind Fachärztin bzw. Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
- Sie verfügen über ein aktuelles Fortbildungszertifikat (sofern der Erwerb der Facharztqualifikation länger als 5 Jahre zurück liegt).
- Sie verfügen über Erfahrung in der funktionellen Beurteilung des Bewegungsapparates sowie in der Einschätzung von Belastbarkeit und funktionellen Einschränkungen im klinischen Kontext, nachgewiesen durch mindestens eine berufliche Tätigkeit.
- Sie verfügen über Erfahrungen in der Behandlung oder medizinischen Begutachtung von Patienten, nachgewiesen durch mindestens eine berufliche Tätigkeit.
- Sie verfügen über Erfahrungen in der wissenschaftlichen Arbeit einer Forschungs- oder Gesundheitseinrichtung, nachgewiesen durch z. B. eine Promotion oder mindestens eine berufliche Tätigkeit.
- Sie verfügen über Gleichstellungskompetenz.
- Sie erfüllen die Vorgaben des Gesetzes für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz).
- Sie bekennen sich durch Ihr gesamtes Verhalten zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und treten für deren Einhaltung ein.
- Sie stimmen zu, im Falle der Verbeamtung, an einer ärztlichen Einstellungsuntersuchung teilzunehmen.
ERWÜNSCHT
- Sie besitzen den akademischen Grad einer Doktorin bzw. eines Doktors.
- Sie besitzen Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit, insbesondere mit angrenzenden medizinischen Fachbereichen.