Stellenbeschreibung
- Sie verantworten die Durchführung des Entlassungsmanagements im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, insbesondere die soziale Betreuung der Patientinnen und Patienten in stationärer Behandlung im Rahmen des Entlass- und Versorgungsmanagements hinsichtlich der Vermittlung von Anschlusspflege und -behandlung (Rehabilitationsmaßnahmen, Pflegeleistungen, Anschlussheilbehandlungen etc.), die Vermittlung von Hilfen für wohnungslose Menschen sowie die Dokumentation im Krankenhausinformationssystem.
- Sie leisten Sozialarbeit im Sinne des Aufgabenkataloges des Sozialdiensterlasses „Sozialdienst der Bundeswehr“.
- Sie beraten und begleiten die zivilen und militärischen Patientinnen und Patienten im Bundeswehrkrankenhaus sowie deren Angehörige/Bezugs- und Betreuungspersonen in psychosozialen, sozialrechtlichen wie auch in wirtschaftlichen und persönlichen Belangen, auch im Hinblick auf das Entlassungsmanagement nach § 39 Abs. 1a SGB V.
- Sie beraten in Fragen der wirtschaftlichen und sozialen Sicherung im Bereich der Inanspruchnahme von gesetzlichen Leistungen der Kranken- und Rentenversicherung sowie dem SGB.
- Eine detaillierte Aufgabenbeschreibung finden Sie im Bereich "Ergänzende Information - Anlagen".
- Die Bereitschaft zu regelmäßigen und mehrtägigen Dienstreisen im Inland und ggf. Vortragstätigkeiten wird vorausgesetzt.
- Mit der Wahrnehmung dieser Aufgaben ist die Leistung von Dienst zu ungünstigen Zeiten (auch abends und an Wochenenden) verbunden.
- Die Teilnahme an regelmäßigen und weiterführenden Aus-, Fort- und Weiterbildungen wird vorausgesetzt.
- Die ausgeschriebene Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzten.
WAS FÜR SIE ZÄHLT
- Sie werden als Beamtin oder Beamter oder mit dem Ziel der Verbeamtung in ein Arbeitsverhältnis eingestellt.
- Die ausgeschriebene Stelle ist mit der Besoldungsgruppe A 12 Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) bewertet.
- Eine Eingruppierung erfolgt bis in die Entgeltgruppe E 9c Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).
- Sie arbeiten in Vollzeit oder Teilzeit. Die Tätigkeiten sind in der Dienststelle vor Ort wahrzunehmen.
- Sie haben die Möglichkeit, in einem festgelegten Rahmen an Sport- und Gesundheitsprogrammen während der Arbeitszeit teilzunehmen.
Bemerkungen
- Bei dem genannten geplanten Besetzungsdatum bzw. dem genannten Datum zum "Beginn der Tätigkeit" handelt es sich um einen Termin, der sich bedingt durch den Ablauf des Ausschreibungsverfahrens ggf. ändern kann.
- Die Einstellung bzw. Übernahme in ein Beamtenverhältnis erfolgt grundsätzlich im Eingangsamt der Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes. Die Einstellung in einem höheren Amt ist abhängig von der Erfüllung laufbahnrechtlicher Voraussetzungen und Ihren beruflichen Erfahrungszeiten.
- Die Eingruppierung erfolgt unter Beachtung des § 12 TVöD im Hinblick auf die tatsächlich nicht nur vorübergehend auszuübenden Tätigkeiten und die Erfüllung der persönlichen bzw. tariflichen Anforderungen.
- Die Bundeswehr fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und begrüßt deshalb besonders Bewerbungen von Frauen.
- Nach Maßgabe des Sozialgesetzbuchs IX und des Behindertengleichstellungsgesetzes begrüßen wir ausdrücklich Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen; hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen erfolgt eine individuelle Betrachtung.
- Die Bundeswehr unterstützt die Ziele des Nationalen Integrationsplans und begrüßt Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.
Unternehmen
Bundeswehr - Mach, was wirklich zählt.
BESCHÄFTIGUNGSDIENSTSTELLE
Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Hamburg, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg
Ansprechstelle
Registrieren Sie sich auf unserem Bewerbungsportal unter https://bewerbung.bundeswehr-karriere.de und betätigen Sie den Button „Karriere starten“ unten rechts.
Ihre Bewerbungsunterlagen laden Sie bitte als PDF-Druckversion bis spätestens 17.06.2026 in Ihr Bewerbungsprofil hoch.
Ihre Bewerbung umfasst:
- Anschreiben (inkl. Angabe der Referenznummer)
- Lebenslauf (tabellarisch)
- Bachelor- bzw. Diplomurkunde
- Bachelor- bzw. Diplomzeugnis mit sämtlichen Noten und Modulen
- Nachweis der staatlichen Anerkennung (zwingend erforderlich)
- Nachweis über die hauptberufliche Tätigkeit bzw. Arbeitszeugnis von vorherigen Arbeitgebern nach Beendigung des Studiums
und sofern vorhanden:
- Schwerbehindertenausweis oder Bescheid über die Gleichstellung als schwerbehinderter Mensch.
Zusätzlich erforderlich:
- Bei fremdsprachigen Bewerbungsunterlagen muss eine beglaubigte deutsche Übersetzung beigefügt werden.
- Bei ausländischen Bildungsabschlüssen ist ein Nachweis der Anerkennung in Deutschland beizufügen.
Von einer zusätzlichen Übersendung auf dem Postweg oder per E-Mail ist möglichst abzusehen. Bitte geben Sie bei Schriftverkehr immer den Referenzcode der Ausschreibung an.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das:
Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr Referat V
Servicezentrum Nord - Sachgebiet 2
0511-284 3099 (Frau Kruse)
0511-284 4201 (Frau Maye)
0511-284 3083 (Frau Holle)
Qualifikationserfordernisse
WAS FÜR UNS ZÄHLT
- Sie verfügen über ein erfolgreich abgeschlossenes Fachhochschul- bzw. Hochschulstudium und sind Diplom-Sozialarbeiterin/ Diplom-Sozialarbeiter mit staatlicher Anerkennung (FH) bzw. Diplom-Sozialpädagogin/ Diplom-Sozialpädagoge mit staatlicher Anerkennung (FH) oder Bachelor of Arts im Studiengang Soziale Arbeit mit staatlicher Anerkennung.
- Sie erfüllen die Vorgaben des Gesetzes für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz).
- Sie sind Deutsche oder Deutscher im Sinne von Artikel 116 Absatz 1 Grundgesetz.
- Sie verfügen über eine Fahrerlaubnis der Klasse B und die Bundeswehr-Fahrerlaubnis B bzw. sind bereit, die Bundeswehr-Fahrerlaubnis zu erwerben. Mit dem Führen eines Dienst-Kfz erklären Sie sich einverstanden.
- Sie bekennen sich durch Ihr gesamtes Verhalten zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und treten für deren Einhaltung ein.
- Sie stimmen zu, an einer ärztlichen Einstellungsuntersuchung teilzunehmen.
- Für die Einstellung gibt es keine Altersgrenze, aber im Hinblick auf eine mögliche Verbeamtung dürfen Sie zum Zeitpunkt der Ernennung grundsätzlich das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
ERWÜNSCHT
- Sie sind zur konstruktiven Zusammenarbeit mit militärischen sowie zivilen Dienststellen der Bundeswehr und öffentlichen Trägern bereit und verfügen über eine ausgeprägte Befähigung zur Kommunikation und Zusammenarbeit sowie entsprechendes Verhandlungsgeschick und Organisationstalent.
- Sie sind verantwortungsbewusst und zeigen Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
- Sie verfügen über Berufserfahrung in der (Krankenhaus-) Sozialarbeit sowie in der Erledigung von notwendigen Verwaltungsarbeiten.