Professur Digitale Forschungsmethoden in der Lern- und Unterrichtsforschung (W2) Wertigkeit: W3 Stellenumfang: 100 % (teilzeitgeeignet) Dienstort: Oldenburg (Oldb) Gefördert mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung. Das Institut für Pädagogik nimmt eine zentrale Rolle bei der Erforschung und Förderung von Bildung, Erziehung, Sozialisationsprozessen und pädagogischem Handeln ein. Angesichts aktueller Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Partizipation, Teilhabe und verbundener Professionalität sowie Zukunftsfähigkeit in schulischen und außerschulischen Settings ist eine ganzheitliche und integrative Herangehensweise unerlässlich. Forschung und Lehre verbinden dabei kritische, systematische, theoretische, historische und empirische Analysen mit gestaltungsbezogenen Impulsen zur Transformation von institutionalisierter Bildung. Das Institut ist wesentlich für die Lehramtsausbildung im Bachelor und Master und die pädagogischen Studiengänge im außerschulischen Bereich verantwortlich und in den weiterbildenden Studiengängen engagiert. Das Institut spielt eine wichtige Rolle in der Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten I, III und IV: Gemeinsam etablieren sie an der Universität Oldenburg eine zukunftsorientierte, interdisziplinäre Forschungslandschaft im Bereich Digital Social Sciences and Digital Humanities. Unter den Schwerpunkten „Culture, Society and Literacy“ entsteht ein dynamisches Gefüge, das Forschung, Lehre und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet. Ihre Aufgaben Entwicklung und Weiterentwicklung von digitalen und datenintensiven Forschungsmethoden (explorative, qualitativ-rekonstruktive, quantitative oder kombinierte Verfahren) und deren Anwendung in der empirischen Forschung zu Lernen und Unterricht Teamorientierte Stärkung des Instituts in Forschung und Lehre Etablierung eines eigenständigen, durch Drittmitteleinwerbungen getragenen Forschungsgebiets im Bereich der empirischen erziehungswissenschaftlichen Forschung mit digitalen und datenintensiven Methoden (einschließlich KI-Verfahren) Aktive Mitwirkung an fach- und fakultätsübergreifenden Forschungs-, Praxis- und Weiterbildungsinitiativen, insbesondere im neu entstehenden Zentrum für Digital Social Sciences and Digital Humanities (DSSH) sowie im Zentrum für Lehrkräftebildung – Didaktisches Zentrum (DiZ) inklusive seiner spezifischen Strukturen für Fortbildung und Forschungsförderung Begleitung und Förderung der akademischen Karriereentwicklung von Studierenden und Mitarbeitenden Vertretung des Faches Erziehungswissenschaft in den lehramtsbezogenen Studiengängen und Beitrag zur fachlichen Profilbildung im Bereich der Digital Social Sciences and Digital Humanities (DSSH) Entwicklung und Verantwortung innovativer Lehrangebote, die die Schnittstelle zwischen digitalen Forschungsmethoden und kritischer Forschungsperspektive vermitteln Angebot von Lehrveranstaltungen vorwiegend in deutscher Sprache Aktive Teilnahme an der Kooperation mit der Universität Bremen Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung Förderung einer diversen und chancengerechten Hochschulkultur Ihr Profil Voraussetzungen: Erfüllung der Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 25 NHG Nachweislich mindestens dreijährige schulpraktische oder geeignete pädagogische Erfahrung oder eine den Aufgaben entsprechende Erfahrung in der empirischen Forschung Abgeschlossene Promotion der Erziehungswissenschaft oder einer verwandten Disziplin Einschlägige Expertise zu (digitalen) Forschungsmethoden und Erfahrung in Lehramtsstudiengängen Ausgewiesene Forschungsexpertise in der Anwendung und (Weiter-)Entwicklung von digitalen und datenintensiven Forschungsmethoden (Computational Social Science, Digital Social Science, Digital Humanities), insbesondere explorative, qualitativ-rekonstruktive, quantitative oder kombinierte Verfahren Ausgewiesener Bezug der Forschung auf lern- und unterrichtsrelevante Fragestellungen Einschlägige Veröffentlichungen Erfolgreiche Einwerbung kompetitiver Drittmittel Kooperative Arbeitsweise, die eine diverse und chancengerechte Arbeitsumgebung fördert Erfahrung in der Betreuung und Förderung akademischer Karriereentwicklung Sehr gute deutsche Sprachkenntnisse oder Bereitschaft, innerhalb von zwei Jahren nach Berufung hinreichende Sprachkenntnisse zu erwerben Erwartet: Darlegung der Anknüpfungsfähigkeit an die genannten Schwerpunkte in Forschung und Lehre in jeweils max. 3-seitigen Konzepten Darstellung des möglichen Beitrags zu dem geplanten Schwerpunkt Digital Social Sciences and Digital Humanities Wir bieten Ein kreatives, internationales und inspirierendes Arbeitsumfeld mit Förderung interdisziplinärer Kooperationen innerhalb der Universität sowie mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit Umfangreiche Service- und Beratungsangebote, z. B. für internationale Wissenschaftler*innen, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder zur Beantragung nationaler, europäischer und internationaler Forschungsförderung Ein vielfältiges Weiterbildungsangebot für alle Karrierestufen sowie Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung Eine zertifizierte familienfreundliche Universität auf einem lebendigen und nachhaltigen Campus mit guter Infrastruktur Anbindung an ein dynamisches Institut, das gemeinsam an einer inklusiven und diversitätsreflexiven Bildung, kritischen und reflexiven Ansätzen zur Erforschung digitaler Technologien im Bildungsbereich sowie Innovationen in der beruflichen und organisatorischen Weiterentwicklung arbeitet Unser Anspruch Die Universität setzt sich für transparente und qualitätsgesicherte Verfahren ein. Sie strebt eine Erhöhung des Professorinnenanteils an und fordert Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit einer Schwerbehinderung oder ihnen gleichgestellten Personen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Stellenanzeige automatisch mit KI zusammengefasst
Professur Digitale Forschungsmethoden in der Lern- und Unterrichtsforschung (W2) in Oldenburg Arbeitgeber: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Die Carl von Ossietzky Universität bietet als Arbeitgeber ein inspirierendes und unterstützendes Arbeitsumfeld, das auf Teamarbeit und persönliche Entwicklung setzt. Mit einer hervorragenden Infrastruktur, flexiblen Arbeitszeiten und einem starken Fokus auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ist die Universität ein attraktiver Ort für Fachkräfte im Bereich Veranstaltungstechnik. Zudem profitieren Mitarbeiter*innen von umfangreichen Gesundheitsförderungsprogrammen und der Möglichkeit zur Nutzung des JobTickets, was den Zugang zu einem lebendigen Campusleben erleichtert.
Kontaktdaten:
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Recruiting-Team