Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit (W2) in Oldenburg

Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit (W2) in Oldenburg

Oldenburg Vollzeit 58500 - 71500 € / Jahr (geschätzt) Kein Homeoffice möglich
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Auf einen Blick

  • Aufgaben: Vertrete die Geschichte der Frühen Neuzeit in Forschung und Lehre und entwickle eigenständige Forschungsprojekte.
  • Unternehmen: Universität Oldenburg, ein kreatives und internationales Arbeitsumfeld.
  • Vorteile: Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, familienfreundliche Angebote und Unterstützung bei Forschungsförderung.
  • Weitere Informationen: Engagierte Hochschule mit Fokus auf Diversität und Chancengleichheit.
  • Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Geschichtswissenschaft mit interdisziplinären Kooperationen und digitalen Methoden.
  • Qualifikationen: Erfahrung in der Geschichte der Frühen Neuzeit und Digital Humanities erforderlich.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 58500 - 71500 € pro Jahr.

Wertigkeit: W2

Stellenumfang: 100 % (teilzeitgeeignet)

Dienstort: Oldenburg (Oldb)

Befristung: unbefristet

Das Institut für Geschichte ist Teil der Fakultät IV Human- und Gesellschaftswissenschaften. Die Abteilungen decken alle Epochen der Geschichte ab, der regionale Schwerpunkt liegt auf einer west-, ost- und nordeuropäischen Vergleichs- und Verflechtungsgeschichte im globalen Kontext.

Das Institut zeichnet sich durch international wahrgenommene Forschungsprojekte und Kooperationen aus, etwa mit den National Archives in London, Universitäten in Osteuropa, Skandinavien oder Großbritannien sowie mit regionalen Forschungseinrichtungen wie dem Landesmuseum Oldenburg, dem Deutschen Schifffahrtsmuseum, dem Schlossmuseum Jever oder dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege.

Das Institut und insbesondere die Professur sind über verschiedene große Verbundforschungsprojekte sowie die Kooperationsprofessur „Wissensprozesse und Digitale Medien“ (am DSM) eng mit dem Aufbau des Bereichs der Digital Humanities an der UOL und digitalitätsorientierter Forschung verbunden.

An der ausgeschriebenen Frühneuzeitprofessur ist das Akademie-Projekt Prize Papers (2017 – 2037) angesiedelt. Zudem eröffnen bereits bestehende Projekte (ProSaDi/ Di-ViAS) die Möglichkeit zu Folgeanträgen.

Ihre Aufgaben

  • Sie vertreten die Geschichte der Frühen Neuzeit mit ihren spezifischen gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen und Dynamiken in Forschung und Lehre in der gesamten Breite.
  • Sie etablieren ein eigenständiges, durch Drittmittel eingeworbenes Forschungsgebiet innerhalb der Frühen Neuzeit.
  • Sie arbeiten am Akademie-Projekt der Prize Papers mit und haben die Möglichkeit, dessen Leitung ab 2030 zu übernehmen.
  • Sie wirken zusammen mit der Professur „Wissensprozesse und Digitale Medien“ maßgeblich am Aufbau des geplanten fakultären Forschungsschwerpunktes „Entangled Cultures Digital and Reflexive Data Exploration“ mit und entwickeln einschlägige Methoden in einer kulturwissenschaftlich-reflexiven Perspektive weiter.
  • Dabei stärken Sie teamorientiert das Institut/Department in Forschung und Lehre.
  • Sie begleiten und fördern die akademische Karriereentwicklung von Studierenden und Mitarbeitenden.
  • In der Lehre vertreten Sie das gesamte Fachgebiet der Geschichte der Frühen Neuzeit für alle Lehramt-, Bachelor- und Masterstudiengänge.
  • Sie bieten dabei vorrangig Lehrveranstaltungen in deutscher Sprache an.
  • Da die Universitäten Oldenburg und Bremen durch einen Kooperationsvertrag verbunden sind, wird eine aktive Teilnahme an der Kooperation erwartet.
  • Sie beteiligen sich an der akademischen Selbstverwaltung.
  • Sie fördern eine diverse und chancengerechte Hochschulkultur.

Ihr Profil

  • Vorausgesetzt: Sie erfüllen die Einstellungs-voraussetzungen gemäß § 25 NHG.
  • In der Lehre und in der Forschung sind Sie in der Geschichte der Frühen Neuzeit ausgewiesen und haben einen Schwerpunkt auf globalen Verflechtungen.
  • Ihre Forschungsleistungen belegen Sie insbesondere durch Beiträge in Fachzeitschriften mit Peer Review.
  • Sie arbeiten mit kulturwissenschaftlich fundierten historischen Methoden.
  • Sie verfügen über ausgewiesene Kompetenzen im Bereich der Methoden, Anwendungen und Datenprozesse der Digital Humanities/ Digital History (z. B. Einblicke in Datenmodellierung, Daten-Handling, Forschungsdaten-Management sowie in Konzeption, Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Korpora und Betreuung digitaler Editionsprojekte) und deren kritischer Reflexion.
  • Sie haben erfolgreich kompetitive Drittmittel eingeworben.
  • Sie verfügen über eine kooperative Arbeitsweise, die eine diverse und chancengerechte Arbeitsumgebung fördert.
  • Sie verfügen über Erfahrung in der Betreuung und Förderung akademischer Karriereentwicklung.
  • Ihre Anknüpfungsfähigkeit an die genannten Schwerpunkte in Forschung und Lehre legen Sie jeweils in einem max. 3-seitigen Konzept dar.
  • Dabei stellen Sie auch Ihren Beitrag zu dem geplanten Forschungsschwerpunkt „Entangled Cultures Digital and Reflexive Data Exploration“ sowie einer damit verbundenen interdisziplinären/ interfakultären Zusammenarbeit dar.
  • Sie verfügen über sehr gute deutsche Sprachkenntnisse. Wenn Sie nicht über diese Kenntnisse verfügen, sind Sie bereit, innerhalb von zwei Jahren nach Berufung hinreichende Sprachkenntnisse auf diesem Niveau zu erwerben.
  • Sie verfügen über sehr gute englische Sprachkenntnisse.

Wünschenswert:

  • Sie haben Erfahrungen in der Gestaltung und Koordination der Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern im Bereich der Forschungsdateninfrastruktur.

Wir bieten

  • Ein kreatives, internationales und inspirierendes Arbeitsumfeld, in dem interdisziplinäre Kooperationen innerhalb der Universität, mit Universitäten und Forschungsinstituten aus der ganzen Welt sowie renommierten universitären An-Instituten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gefördert werden.
  • Umfangreiche Service- und Beratungsangebote, z. B. für internationale Wissenschaftler*innen, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder zur Beantragung nationaler, europäischer und internationaler Forschungsförderung.
  • Ein vielfältiges Weiterbildungsangebot für alle Karrierestufen sowie Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung.
  • Eine zertifizierte familienfreundliche Universität auf einem lebendigen und nachhaltigen Campus mit guter Infrastruktur.

Unser Anspruch

Die Universität setzt sich für transparente und qualitätsgesicherte Verfahren ein. Wir streben eine Erhöhung des Professorinnenanteils an und fordern Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit einer Schwerbehinderung oder ihnen gleichgestellten Personen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.

Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit (W2) in Oldenburg Arbeitgeber: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Die Carl von Ossietzky Universität bietet als Arbeitgeber ein inspirierendes und unterstützendes Arbeitsumfeld, das auf Teamarbeit und persönliche Entwicklung setzt. Mit einer hervorragenden Infrastruktur, flexiblen Arbeitszeiten und einem starken Fokus auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ist die Universität ein attraktiver Ort für Fachkräfte im Bereich Veranstaltungstechnik. Zudem profitieren Mitarbeiter*innen von umfangreichen Gesundheitsförderungsprogrammen und der Möglichkeit zur Nutzung des JobTickets, was den Zugang zu einem lebendigen Campusleben erleichtert.

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Kontaktdaten:

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Recruiting-Team

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit (W2) in Oldenburg mit Bravour zu bestehen

Forschungskompetenz in der Geschichte der Frühen Neuzeit
Kenntnisse in globalen Verflechtungen
Erfahrung mit kulturwissenschaftlich fundierten historischen Methoden
Kompetenzen im Bereich Digital Humanities/Digital History
Datenmodellierung
Daten-Handling
Forschungsdaten-Management