Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) wird von einem binationalen Präsidium mit zwei Präsidiumsmitgliedern geleitet. Ein Mitglied weist einen maßgeblichen Bezug zu Frankreich auf, das andere Mitglied einen maßgeblichen Bezug zu Deutschland.
Zum 1. Januar 2028 ist mit maßgeblichem Bezug zu Frankreich das Amt desder VizepräsidentenVizepräsidentin (Amtszeit: Januar 2028 bis Dezember 2029) mit anschließender Übernahme des Amts desder PräsidentenPräsidentin (Amtszeit: Januar 2030 bis Dezember 2031) zu besetzen. Das Gesamtmandat beträgt vier Jahre und endet am 31. Dezember 2031. Eine einmalige Wiederwahl ist möglich. Die Wahl erfolgt durch die Versammlung der Mitgliedshochschulen auf Vorschlag des Hochschulrates.
Zusammen mit der derzeitigen Vizepräsidentin, die 2028/2029 als Präsidentin amtieren wird, bildet derdie neue Vizepräsidentin das binationale Präsidium der DFH.
Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) ist eine 1997 von Deutschland und Frankreich gegründete, paritätisch finanzierte völkerrechtliche Einrichtung mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie ist mit ihren 210 Mitgliedseinrichtungen aus Deutschland, Frankreich und weiteren Ländern ein zentraler Akteur der deutsch-französischen Hochschulkooperation. Die DFH fördert an über 130 Standorten rund 200 integrierte binationale und trinationale Studiengänge, die zu einem Doppel- oder einem gemeinsamen Abschluss führen. Des Weiteren fördert sie 34 deutsch-französische und europäische Doktorandenkollegs und innovative Projekte sowie Veranstaltungen zur Förderung junger Wissenschaftler innen. Verwaltungssitz ist Saarbrücken.
Aufgabengebiet
Gemäß Weimarer Abkommen unterstützt derdie Vizepräsidentin dendie Präsidentenin bei der Umsetzung der Politik der DFH im Rahmen der Beschlüsse des Hochschulrats. DerDie Präsidentin leitet die DFH und vertritt sie nach außen. Bei Verhinderung oder längerer Abwesenheit wird ersie von demder Vizepräsidentenin vertreten. DerDie Vizepräsidentin ist zudem Präsidentin des Deutsch-Französischen Forums.
Das Präsidium verfügt für seine Arbeit über ein Sekretariat, das vom Generalsekretär geleitet wird.
DerDie künftige Präsidentin wird damit befasst sein, eine Strategie zu entwickeln, die dem schnellen Wandel der europäischen Hochschullandschaft, dem engen Budgetrahmen wie auch der neuen Ziel- und Leistungsvereinbarung Rechnung trägt. Diese schreibt drei zentrale Ziele fest:
- Steigerung des Bekanntheitsgrads der DFH
- Weiterentwicklung ihres Studienangebots im Einklang mit den deutsch-französischen thematischen Prioritäten
- Ausbau ihrer Präsenz in allen Regionen beider Länder
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Kontaktdaten:
Deutsch-Französische Hochschule - Université franco-allemande Recruiting-Team