Auf einen Blick
- Aufgaben: Analysiere klinisch-chemische Messgrößen zur Diagnostik und Therapie von Erkrankungen.
- Arbeitgeber: Modernes medizinisches Labor mit innovativer Technologie.
- Mitarbeitervorteile: Attraktive Vergütung, Weiterbildungsmöglichkeiten und ein dynamisches Arbeitsumfeld.
- Andere Informationen: Karrierechancen in Forschung, Lehre und Laborleitung.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Medizin durch präzise Analysen und Diagnosen.
- Gewünschte Qualifikationen: Abschluss in Medizin oder Naturwissenschaften sowie Erfahrung im medizinischen Bereich.
Das voraussichtliche Gehalt liegt zwischen 36000 - 60000 € pro Jahr.
Im medizinischen Labor erfolgt die Analyse klinisch-chemischer Messgrößen zur anschließenden Beurteilung möglicher pathologischer Veränderungen. Die sich ergebenden Befunde spielen eine wichtige Rolle bei der Diagnostik, Verlaufskontrolle, Prognoseabschätzung, Therapie und Prävention von Erkrankungen. Klinisch-chemische Analytik ist essenziell für alle klinischen Bereiche und ermöglicht sowohl die Bestimmung von Basisparametern als auch komplexere immunologische Untersuchungen zur Beantwortung spezieller Fragestellungen.
Die vielfältigen Aufgaben im medizinischen Labor werden von speziell ausgebildeten Fachkräften wahrgenommen. Neben Labormedizinern sind labordiagnostisch weitergebildete Naturwissenschaftler, z. B. Klinische Chemiker, auf der Führungsebene tätig.
Komplexes Aufgabenfeld
Der heutige Arbeitsbereich eines akademischen Laborspezialisten ist aufgrund moderner Laborautomation und EDV-Technik hochtechnologisch. Fachspezifisches Wissen zu den Prozessen von der Präanalytik bis zur Postanalytik inklusive moderne Qualitätsmanagementkenntnisse – gemäß der RiliBÄK – sind zwingend erforderlich. Neben den verschiedenen Möglichkeiten, Untersuchungen zur Früherkennung, Diagnostik und Therapiekontrolle von Erkrankungen durchführen zu können, müssen Befunde interpretiert und differentialdiagnostische Bezüge hergestellt werden.
Karrieremöglichkeiten
- Leitung eines Labors
- Unternehmerische Managementaufgaben
- Forschung und Lehre
- Fachliche Prüfung
Die Weiterbildungskommission der DGKL hat Prüfungsstoffvorgaben definiert und zu einem Katalog für Klinische Chemiker zusammengefasst. Dieser Gegenstandskatalog orientiert sich am europäischen EFLM-Syllabus, der zuletzt 2018 in seiner aktuellsten Version publiziert wurde. Die Anerkennung zum Klinischen Chemiker erfolgt durch eine mündliche Fachprüfung vor der DGKL-Prüfungskommission. Einzelheiten beschreiben die Richtlinien und die Verfahrensordnung der Kommission für die Weiterbildung zum Klinischen Chemiker. Zur Unterstützung der Prüfungsvorbereitungen wird jedes Jahr seitens der DGKL in Hannover ein einwöchiges Repetitorium angeboten.
Akademische Grundlagen
Die fünfjährige Weiterbildung zum Klinischen Chemiker erfordert einen Hochschulabschluss entweder in Medizin (Approbation) oder in einem naturwissenschaftlichen Studiengang (Diplom bzw. M.Sc. in Chemie, Biochemie, Biologie oder einem vergleichbaren Fach). Die Vergleichbarkeit eines Abschlusses sollte möglichst zu Beginn der Weiterbildungszeit mit abgeschlossener Registrierung durch die Weiterbildungskommission bestätigt worden sein. Mindestens vier Jahre müssen insgesamt in einem als Weiterbildungsstätte anerkannten klinisch-chemischen Laboratorium unter der Leitung eines weiterbildungsermächtigten Laborleiters absolviert werden. Ein weiteres Jahr der Weiterbildung kann auch in einem anderen labordiagnostisch oder wissenschaftlich tätigen Labor erfolgen und über die Weiterbildungskommission entsprechend anerkannt werden.
Masterstudiengang „Medizinisches Labor, M.Sc.“
Mit dem berufsbegleitenden und postgradualen Masterstudiengang „Medizinisches Labor, M.Sc.“, der zum Wintersemester 2026/2027 an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig eingerichtet werden soll, wird ein einheitliches Qualifikationsniveau für Naturwissenschaftler:innen in der Weiterbildung zur Klinischen Chemikerin bzw. zum Klinischen Chemiker geschaffen. Ziel des Studiengangs ist eine qualitativ hochwertige und praxisnahe postgraduale Ausbildung in medizinischen Grundlagen und labormedizinischem Fachwissen für im medizinischen Labor tätige Naturwissenschaftler:innen. Die Kombination des universitären Masterabschlusses mit der praxisorientierten Weiterbildung im medizinischen Labor gemäß dem Weiterbildungskatalog der DGKL schafft die Grundlage für ein eigenverantwortliches Arbeiten als Klinische Chemikerin bzw. Klinischer Chemiker und steigert somit die Attraktivität des Berufsbildes.
Die erste Matrikel ist für das Wintersemester 2026/2027 geplant. Nähere Informationen erhalten Sie über die Akademie des Zentrums für Klinische Studien Leipzig, Medizinische Fakultät, Härtelstrasse 16-18, 04107 Leipzig, Telefon: 0341-97 16283, E-Mail: msc@zks.uni-leipzig.de.
Zielgruppe: Der postgraduale Studiengang richtet sich vorrangig an Absolventinnen und Absolventen natur- und lebenswissenschaftlicher Masterstudiengänge, die bereits im Bereich der labormedizinischen Diagnostik oder Forschung tätig sind oder eine entsprechende Tätigkeit anstreben – etwa im Rahmen einer Weiterbildung zur Klinischen Chemikerin bzw. zum Klinischen Chemiker.
Studiengang im Überblick
- Art des Studiums: Berufsbegleitend, weiterbildend, akkreditiert
- Zugangsvoraussetzungen: Abgeschlossenes Masterstudium oder vergleichbarer Abschluss (z. B. Diplom) sowie mindestens ein Jahr Berufserfahrung im medizinischen Bereich, Englischkenntnisse auf Niveaustufe B2
- Abschluss: Master of Science (M.Sc.)
- Regelstudienzeit: 4 Semester (inkl. Masterarbeit)
- Leistungspunkte: 90 ECTS
- Studiengebühr: vorauss. ca. 20 000 EUR
- Immatrikulation: Alle zwei Jahre zum Wintersemester; Start der ersten Matrikel vorauss. WiSe 2026/27
- Teilnehmerzahl: maximal 20 Studierende
Die Einführung des Studiengangs zum Wintersemester 2026/27 steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien der Universität Leipzig. Der Bewerbungsstart ist für Mai 2026 geplant.
Wo die Weiterbildung zum Klinischen Chemiker möglich ist:
- Dr. med. Michaela Adam MVZ Labor München GmbH
- Dr. med. Borros Arneth Uniklinikum Gießen-Marburg, Standort Gießen
- Prof. Dr. med. Matthias Bauer Klinikum Ludwigshafen
- Dipl. Chem. Ekkehart Bauer Medizinisches Labor Dresden/ Elsterwerda
- Prof. Dr. med. Thomas Bertsch Klinikum Nürnberg
- Dr. med. Katrin Borucki Universitätsklinikum Magdeburg
- Prof. Dr. med. Korbinian Brand Medizinische Hochschule Hannover
- Prof. Dr. rer. nat. Burkhardt Brandt Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Kiel)
- Dr. rer. nat. Jessica Brehm MVZ Medizinische Labore Dessau Kassel GmbH
- Prof. Dr. med. Jens Brümmer Städtisches Klinikum Karlsruhe
- Prof. Dr. med. Ralph Burkhardt Uniklinikum Regensburg
- Prof. Dr. med. Paul Cullen MVZ Labor Münster Hafenweg GmbH
- Dr. rer. medic. Thomas Eller Labor Krone, Bad Salzuflen
- Dipl. Chem. Uwe Fistler Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel, Gesundheitszentrum Brandenburg
- Dr. rer. nat. Manfred Fobker Universitätsklinikum Münster
- Dr. Dr. med. Ulrich Friess Synlab MVZ Leinfelden‑Echterdingen
- Dr. rer. nat. Martin Christmann St. Bernward‑Krankenhaus, Hildesheim
- Prof. Dr. med. Jürgen Geisel Universitätsklinikum des Saarlandes /Homburg/ Saar
- Dr. rer. nat. Wolfgang Gerhard MDI Laboratorien GmbH, Berlin
- Dr. rer. nat. Heinz‑Detlef Gremmels Klinikum Niederlausitz, Senftenberg
- Prof. Dr. med. Gerd Hafner Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld
- Dr. rer. nat. Wiebke Hayen Labormedizin Gesundheit Nord Bremen
- Dr. rer. nat. Wolfgang Hein Universitätsklinikum Köln
- Dr. rer. nat. Torsten Hoff Laborarztpraxis Osnabrück
- Prof. Dr. med. Matthias Imöhl Universitätsklinikum RWTH Aachen
- Prof. Dr. med. Berend Isermann Universitätsklinikum Leipzig
- Prof. Dr. med. Ralf Junker Uniklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
- PD Dr. Dr. med. Michael Kiehntopf Universitätsklinikum Jena
- Prof. Dr. med. Cornelius Knabbe Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen
- Dr. rer. nat. Bernhard Kraus Universitätsklinikum Halle/Saale
- Dr. rer. nat. Claus Langer Zentrum für Labormedizin und Mikrobiologie, Essen
- Dr. med. Irmhild Lehmann Labor Dr. Staber & Kollegen, Klipphausen
- Prof. Dr. med. Gerhard Liebisch Uniklinikum Regensburg
- Dr. rer. nat. Heike Schneider Klinikum rechts der Isar der TU München
- Dr. med. Diethard Müller MVZ Labor Ravensburg
- Dr. Gärtner Dr. Dr. med. Dieter Münstermann Labor Krone, Bad Salzuflen
- Prof. Dr. med. Matthias Nauck Universitätsklinikum Greifswald
- Dipl.-Chem. Sven Niewiadomski laborpart – Medizinische Laboratorien Elsterwerda
- Dr. med. Andreas Nockher Uniklinikum Gießen-Marburg, Standort Marburg
- Dr. med. Klaus-Martin Otte Medilys Laborgesellschaft mbH, Hamburg
- Prof. Dr. med. Dirk Peetz Helios-Klinikum Berlin-Buch
- Prof. Dr. med. Andreas Peter Zentrallabor des Universitätsklinikums Tübingen
- Dr. med. Detlev Heinrich Petersen Diakonissenkrankenhaus Flensburg
- Prof. Dr. med. Astrid Petersmann Universitätsklinikum Oldenburg
- Dr. rer. nat. Thomas Plecko Katharinenhospital Stuttgart
- Dr. med. Andreas Pöge Klinikum St. Georg Leipzig
- Dipl. Chem. Torsten Praße Klinikum Oberlausitzer Bergland, Standort Zittau
- Dr. med. Boris Rolinski Elblab, Elblandklinikum Meißen
- Prof. Dr. med. Gregor Rothe MVZ Marienkrankenhaus GmbH, Hamburg
- Dr. med. Christopher Sachse KRH Labor Nordstadt-Krankenhaus Hannover
- Dr. rer. nat. Michael Schaab MVZ Labor Dr. Reising-Ackermann, Leipzig
- Dr. rer. nat. Oliver Schieweck Zentrallabor Universitätsklinikum Erlangen
- Prof. Dr. med. Peter Schuff-Werner Laborarztpraxis Osnabrück
- Dr. med. Antje Schwarz MVZ Westmecklenburg Schwerin
- Dr. med. Gudrun Stamminger Zentrum für Diagnostik, Chemnitz
- Prof. Dr. med. Daniel Teupser Universitätsklinikum München
- Dr. rer. nat. Florian Thieme Uniklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
- Dr. rer. nat. Peter Thorausch MVZ Cottbus
- Prof. Dr. med. Michael Torzewski Robert‑Bosch‑Krankenhaus Stuttgart
- Dr. med. Josef van Helden MVZ Stein und Kollegen, Mönchengladbach
- Dr. med. Martin Volkmann MVZ Labor Volkmann / Sankt Vincentius‑Kliniken, Karlsruhe
- Prof. Dr. med. Nicolas von Ahsen Labormedizin Gesundheit Nord Bremen
- Dr. med. Hans Günther Wahl Medizinisches Labor Wahl, Lüdenscheid
- Dr. med. Rüdiger Walscheid MVZ für Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie Koblenz –Mittelrhein
Klinischer Chemiker Arbeitgeber: Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.V.
Kontaktperson:
Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.V. HR Team
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So bekommst du den Job: Klinischer Chemiker
✨Tipp Nummer 1
Netzwerken ist der Schlüssel! Nutze Plattformen wie LinkedIn, um dich mit anderen Klinischen Chemikern und Fachleuten zu vernetzen. Teile deine Erfahrungen und lerne von anderen – das kann dir helfen, die richtigen Kontakte zu knüpfen.
✨Tipp Nummer 2
Bereite dich auf Vorstellungsgespräche vor, indem du häufige Fragen und Szenarien durchgehst. Überlege dir, wie du deine praktischen Erfahrungen und dein Fachwissen am besten präsentieren kannst. Übung macht den Meister!
✨Tipp Nummer 3
Sei proaktiv! Warte nicht darauf, dass Stellenanzeigen veröffentlicht werden. Kontaktiere Labore direkt über unsere Website und frage nach möglichen offenen Positionen oder Praktika. Manchmal gibt es Möglichkeiten, die noch nicht ausgeschrieben sind.
✨Tipp Nummer 4
Bleib auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen in der klinischen Chemie. Lies Fachzeitschriften und besuche Konferenzen, um dein Wissen zu erweitern und deinen Wert für potenzielle Arbeitgeber zu steigern.
Diese Fähigkeiten machen dich zur top Bewerber*in für die Stelle: Klinischer Chemiker
Tipps für deine Bewerbung 🫡
Mach es persönlich!: Zeig uns, wer du bist! Verwende in deinem Anschreiben eine persönliche Ansprache und erzähle uns, warum du dich für die Position als Klinischer Chemiker interessierst. Das macht deine Bewerbung einzigartig.
Betone deine Qualifikationen: Stell sicher, dass du alle relevanten Qualifikationen und Erfahrungen klar hervorhebst. Wir suchen nach Fachkräften mit spezifischem Wissen in der klinisch-chemischen Analytik, also zeig uns, was du drauf hast!
Sei präzise und strukturiert: Halte deine Bewerbung übersichtlich und gut strukturiert. Verwende klare Absätze und eine logische Reihenfolge, damit wir schnell die wichtigsten Informationen finden können. Weniger ist manchmal mehr!
Bewirb dich über unsere Website: Vergiss nicht, dich direkt über unsere Website zu bewerben! So stellst du sicher, dass deine Unterlagen an die richtige Stelle gelangen und wir deine Bewerbung schnell bearbeiten können.
Wie du dich auf ein Vorstellungsgespräch bei Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.V. vorbereitest
✨Verstehe die Anforderungen
Mach dich mit den spezifischen Anforderungen des Jobs als Klinischer Chemiker vertraut. Lies die Stellenbeschreibung gründlich durch und notiere dir, welche Fähigkeiten und Kenntnisse besonders betont werden. So kannst du gezielt auf diese Punkte während des Interviews eingehen.
✨Bereite Beispiele vor
Überlege dir konkrete Beispiele aus deiner bisherigen Berufserfahrung, die deine Fähigkeiten in der klinisch-chemischen Analytik unter Beweis stellen. Sei bereit, über Herausforderungen zu sprechen, die du gemeistert hast, und wie du zur Verbesserung von Prozessen beigetragen hast.
✨Fragen stellen
Bereite einige Fragen vor, die du dem Interviewer stellen kannst. Das zeigt dein Interesse an der Position und dem Unternehmen. Du könntest zum Beispiel nach den aktuellen Projekten im Labor oder den Möglichkeiten zur Weiterbildung fragen.
✨Präsentiere deine Soft Skills
Neben technischem Wissen sind auch Soft Skills wichtig. Betone deine Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Problemlösungsfähigkeiten. Überlege dir, wie du diese Eigenschaften in deinem bisherigen Werdegang unter Beweis gestellt hast.