Auf einen Blick
- Aufgaben: Forschung und Entwicklung von solaren Membranreaktoren zur nachhaltigen Methanolproduktion.
- Unternehmen: Institut für Future Fuels mit Fokus auf erneuerbare Energien.
- Vorteile: Faire Vergütung, spannende Projekte und Zusammenarbeit mit europäischen Partnern.
- Weitere Informationen: Dynamisches Umfeld mit viel Eigenverantwortung und Entwicklungsmöglichkeiten.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Energieproduktion und trage zur CO2-Reduktion bei.
- Qualifikationen: Studium in Verfahrenstechnik oder Chemieingenieurwesen und gute Programmierkenntnisse.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 29250 - 35750 € pro Jahr.
Das Institut für Future Fuels erforscht Verfahren zur Herstellung von Kraftstoffen und chemischen Grundstoffen mit erneuerbaren Energiequellen und Ressourcen. Im Mittelpunkt stehen die Nutzung von Solarwärme und -strom sowie eine nachhaltige Prozessführung.
Die Abteilung Bewertung solarer Produktionsprozesse des Instituts Future Fuels beschäftigt sich mit Herstellungsrouten zur nachhaltigen Erzeugung zukünftiger chemischer Energieträger. Die Zementindustrie zählt zu den größten industriellen CO2-Quellen, da ein Großteil der Emissionen prozessbedingt bei der Kalzinierung entsteht und sich nicht durch einen Brennstoffwechsel vermeiden lässt. Das macht Zementwerke zu einem naheliegenden Ausgangspunkt für die Kohlenstoffnutzung (CCU). In einem solaren Membranreaktor lässt sich aus dem CO2 des Zementwerks und Wasser mithilfe konzentrierter Solarwärme ein Synthesegas erzeugen, aus welchem anschließend Methanol als speicherbarer Energieträger und Grundstoff erzeugt wird. Die Arbeit ist in das EU-Projekt SOMMER eingebettet und wird in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern aus Forschung und Industrie durchgeführt.
Deine Aufgaben:
- Literaturrecherche zu solaren Membranreaktor-Konzepten für die Synthesegaserzeugung und zu deren Integration in industrielle CO2-Quellen
- Abbildung des Membranreaktors in Aspen Plus, ausgehend von einer bestehenden Simulation des Zementwerks und einer Basissimulation der Methanolsynthese
- Verschaltung zum Gesamtsystem (Zementwerk, Membranreaktor, Methanolsynthese) und Entwicklung eines übertragbaren Modellansatzes, der sich auf weitere Zementwerke anwenden lässt
- Technoökonomische Bewertung des Gesamtsystems mit Python, inklusive Vergleich der betrachteten Reaktorkonzepte
- Ableitung von Entwicklungskorridoren: Welche Wirkungsgrade, Kosten und weitere Kennwerte der Membranreaktor müssen erreicht werden, damit das Gesamtsystem wettbewerbsfähig wird
Das bringst du mit:
- Studium der Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen oder vergleichbarer Studiengang
- Sehr gute Programmierkenntnisse vorhanden (wie z.B. Python, MATLAB, C++)
- Gute Kenntnisse in Fließbildsimulationssoftware (wie z.B. Aspen Plus®, CHEMCAD)
- Sehr hohe Aufnahmefähigkeit, Eigeninitiative und Selbständigkeit
Die Vergütung erfolgt je nach Qualifikation und Aufgabenübertragung bis Entgeltgruppe 5 TVöD. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!
Fragen zu dieser Position (Kennziffer 6382) beantwortet dir gerne: Simon Maier Tel.: +49 711 6862 8288
Masterarbeit (w/m/d): Solare Membranreaktoren für nachhaltige Methanolproduktion in Jülich Arbeitgeber: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Das Institut für Flugsystemtechnik bietet eine inspirierende Arbeitsumgebung, in der innovative Technologien und Forschung im Bereich unbemannter Luftfahrzeuge im Mittelpunkt stehen. Hier profitierst du von einer offenen und kollaborativen Unternehmenskultur, die Raum für persönliche und berufliche Weiterentwicklung bietet. Zudem erwarten dich spannende Projekte, die die Zukunft des Fliegens gestalten, sowie attraktive Vergütungsmodelle nach TVÖD.
Kontaktdaten:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Recruiting-Team