Auf einen Blick
- Aufgaben: Führe Forschung zu digitalen Gesundheitsrichtlinien und deren rechtlichen Auswirkungen durch.
- Unternehmen: Universität Zürich, ein führendes Forschungsinstitut in der Schweiz.
- Vorteile: Wettbewerbsfähiges Gehalt, Unterstützung für akademische Arbeiten und berufliche Entwicklung.
- Weitere Informationen: Flexibles Arbeitsumfeld mit internationalem Team und exzellenten Karrieremöglichkeiten.
- Warum dieser Job: Arbeite an einem wichtigen Thema im Bereich Gesundheitspolitik und digitale Ethik.
- Qualifikationen: Master-Abschluss in Recht, Gesundheitspolitik oder Sozialwissenschaften erforderlich.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 50000 - 70000 € pro Jahr.
Start of employment ist im Herbst 2026 (max. 4 Jahre), mit Flexibilität zur Berücksichtigung der Bedürfnisse des ausgewählten Kandidaten.
Für ein Projekt, das von der Schweizerischen Nationalfonds (SNSF) unterstützt wird, mit dem Titel "Health Privacy 2.0: Rechtliche Implikationen neuer digitaler Politiken für die Kontrolle von Gesundheitsdaten", ist eine Forschungsassistenten-/Doktorandenstelle verfügbar. Das Projekt analysiert ausgewählte Gesundheitspolitiken im Hinblick auf die Digitalisierung/Datenverarbeitung im Gesundheits- und biomedizinischen Forschungssektor, um zu untersuchen, ob und wie sich diese auf das Verständnis von Privatsphäre im medizinischen Bereich auswirken.
Das Projekt und die Position sind für die Dauer von bis zu 4 Jahren vollständig finanziert. Die Anstellung erfolgt gemäß den international wettbewerbsfähigen SNSF-Standards.
Dieses Projekt bietet eine einzigartige Gelegenheit, in einem entscheidenden Politikbereich im rechtlichen Bereich (Digitalisierung im Gesundheitswesen) zu arbeiten und multiple Forschungsfähigkeiten an der Schnittstelle von Recht, Bioethik und Sozialwissenschaften zu entwickeln.
Ihre Verantwortlichkeiten:
- Vertrautmachen mit dem Projekt, in das diese Doktorandenstelle eingebettet ist, sowie mit der Literatur zu rechtlichen Entwicklungen im digitalen Gesundheitswesen und in der biomedizinischen Forschung in der Schweiz und der Europäischen Union.
- Durchführung einer Literaturübersicht darüber, wie verschiedene theoretische Konzepte im Zusammenhang mit Datenverwaltung (z.B. Daten-Solidarität, Daten-Altruismus usw.) entwickelt wurden und die Gesetzgebung im digitalen Gesundheitswesen beeinflusst haben.
- Auswahl einer konkreten Fallstudie zu einer digitalen Gesundheitspolitik und/oder regulierter digitaler Gesundheitsinfrastruktur in der Schweiz, um sowohl eine Politik-Analyse als auch empirische Forschung (durch Stakeholder-Interviews) durchzuführen.
- Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in (inter)nationalen Fachzeitschriften und Verbreitung der Ergebnisse durch Workshops und Konferenzen.
- Verfassen einer kumulativen Doktorarbeit basierend auf den während der Promotion entwickelten Einzelartikeln.
- Teilnahme an grundlegenden Doktorandenausbildungskursen (begrenzte Anzahl von ECTS-Punkten).
Ihr Profil:
Kandidaten sollten idealerweise einen Hintergrund in Recht, Gesundheitspolitik und/oder in den Sozialwissenschaften (Master-Abschluss) mitbringen, jedoch besonderes Interesse an der Politikgestaltung im Gesundheitswesen haben. Auch Profile in angrenzenden Disziplinen (z.B. Wissenschafts- und Technikforschung, öffentliche Gesundheit) können berücksichtigt werden, solange Sie Ihr Interesse an diesem spezifischen Thema und am interdisziplinären Forschungsansatz dieser Position nachweisen.
Die Bereitschaft, eine Promotion im Bereich Recht (oder Biomedizinische Ethik und Recht) zu verfolgen, ist unerlässlich. Idealerweise haben Bewerber bereits Erfahrung in der rechtlichen Analyse (Lesen und Verstehen von rechtlichen und politischen Quellen, Systematisierung ihres Inhalts usw.) und/oder empirischer Arbeit (insbesondere Durchführung von Interviews).
Obwohl das Forschungsteam international ist und die Ergebnisse der Forschung auf Englisch sein können, ist die Kenntnis einer Amtssprache der Schweiz (Deutsch, Französisch oder Italienisch) sehr wünschenswert, da die Arbeit des Doktoranden (sowohl politisch als auch empirisch) insbesondere den Schweizer Kontext berücksichtigen sollte.
Weitere wichtige Fähigkeiten sind die Fähigkeit, im Team zu arbeiten, die eigene Arbeit zu organisieren und Interesse am wissenschaftlichen Schreiben zu besitzen. Der Arbeitsplatz des Doktoranden wird in Zürich sein, es gibt jedoch Flexibilität bei der Organisation der Präsenz im Büro.
Wir bieten:
- Ein hochengagiertes, zeitgemäßes und sozial relevantes Forschungsthema.
- Eine vielfältige und multidisziplinäre Forschungsgruppe mit motivierten Kollegen und einem etablierten nationalen und internationalen Netzwerk, das leidenschaftlich an Themen an der Schnittstelle von Medizinrecht, Gesundheitspolitik, Datenverwaltung und Digitalisierung interessiert ist.
- Starke Unterstützung für Ihre berufliche Entwicklung und Karrierefortschritt.
- Enge Betreuung und finanzielle Unterstützung für Ihre akademische Arbeit, mit dem Ziel, eine Promotion abzuschließen.
- Ein Doktoranden-Gehalt gemäß den SNSF-Standards (siehe Website), das international wettbewerbsfähig ist. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, während des Projekts Mobilitätsförderung zu beantragen.
One Doctoral Position embedded in an SNF-Project 80 % Arbeitgeber: Emerging Scholars Council
Die Helmut Schmidt Universität bietet eine herausragende Arbeitsumgebung für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich für innovative Forschung im Bereich der Elektrotechnik und Signalverarbeitung interessieren. Mit flexiblen Arbeitszeiten, umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten und einer starken Unterstützung für die berufliche Weiterentwicklung, einschließlich der Möglichkeit zur Promotion, ist die Universität ein attraktiver Arbeitgeber in Hamburg. Zudem profitieren Sie von einer positiven Arbeitskultur, die Gleichstellung und Vielfalt fördert, sowie von zahlreichen Vorteilen wie einem DeutschlandJobTicket und kostengünstigen Verpflegungsmöglichkeiten auf dem Campus.
Kontaktdaten:
Emerging Scholars Council Recruiting-Team