Juniorprofessur (W1) für DDR-Geschichte

Juniorprofessur (W1) für DDR-Geschichte

Greifswald Vollzeit 50000 - 65000 € / Jahr (geschätzt) Kein Homeoffice möglich
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Auf einen Blick

  • Aufgaben: Forschung und Lehre zur DDR-Geschichte in einem interdisziplinären Team.
  • Unternehmen: Universität Greifswald mit einem internationalen Forschungszentrum.
  • Vorteile: Familienfreundliches Umfeld, Karriereentwicklung und Unterstützung bei Drittmitteleinwerbung.
  • Weitere Informationen: Bewerbungen von Frauen und Menschen mit Behinderungen sind besonders willkommen.
  • Warum dieser Job: Gestalte die Forschung zur DDR-Geschichte und arbeite an spannenden transnationalen Projekten.
  • Qualifikationen: Promotion in einem relevanten Fachgebiet und Erfahrung in der Lehre.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 50000 - 65000 € pro Jahr.

An der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald ist im Historischen Institut, vorbehaltlich der Bewilligung durch den Fördergeber, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Juniorprofessur (W1) für DDR-Geschichte (ohne Tenure Track) zu vergeben. Die Juniorprofessur wurde im Rahmen der Ausschreibung der Förderrichtlinie des BMFTR „Aufbau DDR-bezogener Forschungsschwerpunkte an Hochschulen in Deutschland“ eingeworben und ist Teil des international angelegten Forschungszentrums Ostseeraum (IFZO) entstehenden Forschungsverbundes „Kontaktzone Ostseeraum – Die DDR und Nordeuropa – transnationale Beziehungen im (Post-)Sozialismus“. Hier arbeiten die Fächer Zeitgeschichte, Skandinavistik, Evangelische Theologie und Klinische Psychologie zusammen.

Gesucht wird ein*e promovierte Nachwuchswissenschaftler*in, der*die das Feld der DDR‑Geschichte in seiner ganzen Breite in Forschung und Lehre vertritt. Erwartet werden ein Forschungsschwerpunkt in der DDR‑Geschichte, nachgewiesen durch einschlägige Publikationen, sowie eine erkennbare Aufgeschlossenheit gegenüber interdisziplinärer Forschung. Erwünscht sind erste Erfahrungen in der Drittmitteleinwerbung.

Die Lehrverpflichtungen erstrecken sich sowohl auf Bachelor‑ und Master‑ als auch auf Lehramtsstudiengänge des Historischen Instituts. Zu den Aufgaben gehört die Mitarbeit an dem Aufbau des internationalen Forschungsschwerpunkts „Kontaktzone Ostseeraum – Die DDR und Nordeuropa – transnationale Beziehungen im (Post-)Sozialismus“ an der Universität Greifswald.

Die Universität Greifswald fördert und erwartet familienfreundliches Führungsverhalten. Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 62 Abs. 1 Landeshochschulgesetz Mecklenburg‑Vorpommern (LHG M‑V): abschlussstudium, pädagogische Eignung sowie besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in oder wissenschaftliche Hilfskraft erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungszeiten zusammen nicht mehr als neun Jahre betragen haben.

Gemäß § 62 Abs. 2 LHG M‑V werden Juniorprofessor*innen für die Dauer von vier Jahren zu Beamten auf Zeit ernannt. Das Beschäftigungsverhältnis wird im Falle der Bewährung innerhalb des vierten Jahres um weitere zwei Jahre verlängert. Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen, unabhängig von ihrem Geschlecht. Die Universität will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind. Deshalb sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden bei gleichwertiger Qualität vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen werden bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Die Bewerbungsunterlagen sollten einen Lebenslauf, ein Publikationsverzeichnis, Nachweise über Lehrerfahrung sowie akademische Zeugnisse enthalten. Darüber hinaus werden ein Lehrkonzept (max. 2 Seiten) sowie ein Forschungskonzept (max. 3 Seiten) erwartet, in dem aktuelle und/oder geplante Forschungen zur DDR‑Geschichte in ihren transnationalen Bezügen dargestellt werden. Der Bewerbung sind zudem bis zu drei veröffentlichte oder zur Veröffentlichung angenommene Publikationen beizufügen, jeweils versehen mit einer kurzen Begründung ihrer Auswahl. Die Unterlagen sind in elektronischer Form als eine PDF‑Datei (Publikationen gegebenenfalls separat als ZIP‑Ordner) bis zum 28.08.2026 zu richten an: Universität Greifswald, Dekanat der Philosophischen Fakultät, Ernst‑Lohmeyer‑Platz 3, 17489 Greifswald.

Juniorprofessur (W1) für DDR-Geschichte Arbeitgeber: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Die Klinik & Poliklinik für Neurologie bietet eine hervorragende Arbeitsumgebung für Fachärzt*innen, die sich in einem interdisziplinären Team engagieren möchten. Mit attraktiven Vergütungen, umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten und einer starken Unterstützung für Forschungsprojekte fördern wir nicht nur Ihre berufliche Entwicklung, sondern auch Ihre Work-Life-Balance in einer charmanten Universitätsstadt mit hoher Lebensqualität. Unsere Kultur der Chancengleichheit und Diversität sorgt dafür, dass alle Mitarbeitenden wertgeschätzt werden und sich entfalten können.

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Kontaktdaten:

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Recruiting-Team

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Juniorprofessur (W1) für DDR-Geschichte mit Bravour zu bestehen

Forschungskompetenz in der DDR-Geschichte
Publikationsfähigkeit
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Erfahrungen in der Drittmitteleinwerbung
Pädagogische Eignung
Lehrerfahrung
Entwicklung von Lehrkonzepten