Auf einen Blick
- Aufgaben: Führe spannende Forschungsprojekte im Bereich Bevölkerungs- und Katastrophenschutz durch.
- Arbeitgeber: Universität Greifswald, ein Ort für interdisziplinäre Forschung und Zusammenarbeit.
- Mitarbeitervorteile: Teilzeitstelle mit flexibler Arbeitszeit und der Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation.
- Andere Informationen: Dynamisches Team mit hervorragenden Entwicklungsmöglichkeiten in der Wissenschaft.
- Warum dieser Job: Gestalte die Sicherheitsinfrastruktur in ländlichen Regionen und mache einen echten Unterschied.
- Gewünschte Qualifikationen: Abgeschlossenes Studium in Psychologie oder Sozialwissenschaften und Methodenkompetenz.
Das voraussichtliche Gehalt liegt zwischen 45000 - 65000 € pro Jahr.
An der Universität Greifswald ist in der DFG-Forschungsgruppe „Adaptionsprozesse von Infrastrukturen der Daseinsvorsorge in ländlich-peripheren Räumen (AdaptInfra)“, am Lehrstuhl für Gesundheit und Prävention, vorbehaltlich der Mittelbereitstellung, voraussichtlich zum für die Dauer von 4 Jahren die Stelle als teilzeitbeschäftigte*r mit 75v.H. wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L Wissenschaft.
Die interdisziplinäre Forschungsgruppe AdaptInfra untersucht, wie sich Infrastrukturen der Daseinsvorsorge in ländlich-peripheren Räumen an sich verändernde gesellschaftliche Rahmenbedingungen anpassen. Die Adaptionen werden vergleichend aus soziotechnischer und systemdynamischer Perspektive durch Wissenschaftler*innen aus Ökonomie, Geographie, Kriminologie, Psychologie, Theologie, Medizin und Politikwissenschaft betrachtet. Die Arbeit ist im Teilprojekt 3 angesiedelt, welches sich mit Adaptationsprozessen von Sicherheitsinfrastrukturen peripherer ländlicher Räume in Zusammenarbeit des Lehrstuhls für Kriminologie (Fokus Zivilschutz) und des Lehrstuhls für Gesundheit und Prävention (Fokus Katastrophenschutz) beschäftigt.
Vor dem Hintergrund der in ländlich-peripheren Regionen besonders gravierend wirkenden gesellschaftlichen Transformationsprozesse (demografisch, ökonomisch und soziokulturell, inkl. digitaler Spaltung) befasst sich das Teilprojekt 3 mit einer Analyse der Adaptionsprozesse der Sicherheitsinfrastruktur im ländlich-peripheren Raum, dazu zählen etwa Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, die im Bereich der Gefahrenabwehr tätig sind (z. B. Polizei, Feuerwehr, THW) sowie besondere Aufbauorganisationen, kommunale Krisenstäbe und Akteure der Verwaltung. Die Erfahrungen, Bedürfnisse und Herausforderungen werden dabei unter Berücksichtigung komplexer Wechselwirkungen mit den sicherheitsbezogenen Einstellungen, Erfahrungen und Bedürfnissen der ansässigen Bevölkerung betrachtet. Im Fokus Zivilschutz wird dabei als Schwerpunkt die polizeiliche Gefahrenabwehr betrachtet, im Fokus Katastrophenschutz die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr.
Arbeitsaufgaben
- Durchführung von systematischer Literaturrecherche und Erstellung von Reviews zur Adaptation von Infrastrukturen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes, mit Fokus auf ländliche und ländlich-periphere Räume
- Vorbereitung, Durchführung und Analyse qualitativer, leitfadengestützter Interviews mit Expert*innen im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz sowie Repräsentant*innen selbstorganisierter sozialer Gruppen mit Sicherheitsaufgaben
- Vorbereitung und Durchführung quantitativer Sekundärdatenanalysen zu sicherheitsrelevanten Indikatoren in der Bevölkerung, insbesondere in ländlich-peripheren Räumen, im deutschsprachigen Raum sowie in europäischen Vergleichsregionen (z. B. Befragungen zu Sicherheitsempfinden, Kriminalität)
- Gemeinsame und vergleichende Analyse der Ergebnisse im Bereich Zivil- und Katastrophenschutz (gemeinsam mit dem Team des Lehrstuhls für Kriminologie), Triangulation der qualitativen und quantitativen Daten und Entwicklung von Prozessmodellen (mittels Process Tracing)
- Weiterführende Analyse des Einflusses von regionalen und differentiellen Faktoren, z. B. des Grades der Ländlichkeit, des Ausmaßes der Digitalisierung, anhand qualitativer (z. B. Typenbildung) und quantitativer (z. B. Moderationsanalysen) Methoden, unter Berücksichtigung der Untersuchungsregionen und der unterschiedlichen Zivil- und Katastrophenschutzbereiche
- Kooperation mit anderen Teilprojekten in AdaptInfra, sowie Beiträge zur Synthese der Forschungsgruppe
Einstellungsvoraussetzungen
- Zum Zeitpunkt der Einstellung erfolgreich abgeschlossenes psychologisches, sozialwissenschaftliches oder gesundheitswissenschaftliches Hochschulstudium mit einschlägiger Qualifikation (Diplom, Master oder äquivalent)
- Hohe einschlägige psychologische bzw. sozial- oder gesundheitswissenschaftliche Methodenkompetenz, z. B. in der Analyse von quantitativen Längsschnittdaten oder Sekundärdaten, (idealiter mit Bezug zum Thema Sicherheit der Bevölkerung, Bevölkerungs-, Zivil- oder Katastrophenschutz) ODER z. B. in der Analyse von qualitativen Längsschnittdaten oder Expert*inneninterviews (beides wäre in der Regel nachzuweisen durch einschlägige Fachpublikationen, Arbeiten oder Berichte)
- Erfahrungen in der Zusammenführung und Integration unterschiedlicher Datenquellen (z. B. Strukturdaten, Befragungsdaten, qualitative Daten) oder Bereitschaft, sich in diese Aufgabe einzuarbeiten
- Interesse am Themenfeld des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes
- Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit in einem fakultätsübergreifenden Team
Erwünscht
- Erfahrungen mit interdisziplinärer Zusammenarbeit oder ein interdisziplinärer Bildungsweg
- Gute Kenntnisse in fortgeschrittenen quantitativen oder qualitativen oder Mixed Methods-Ansätzen
- Interesse an der Entwicklung von Fachpublikationen
- Interesse an wissenschaftlicher Weiterqualifikation (z. B. Promotion, Habilitation)
Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Gemäß § 68 Abs. 3 PersVG M-V erfolgt die Beteiligung des Personalrats in Personalangelegenheiten des wissenschaftlichen/künstlerischen Personals nur auf Antrag. Kosten, die Ihnen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens entstehen, können vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen werden. Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie hier.
Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:
- Lebenslauf
- Nachweise über Qualifikationen (Kopien von Master- und Promotionsurkunden oder ähnliches)
- Ihre Masterarbeit/Doktorarbeit
- Ggf. einschlägige Publikationen
Bewerbungen sind bitte per E-Mail unter Angabe der Ausschreibungsnummer 26/Sa13 bis zum zu richten an: Universität Greifswald Institut für Psychologie Lehrstuhl Gesundheit und Prävention Prof. Dr. Silke Schmidt-Schuchert Robert-Blum-Str. 13 17489 Greifswald
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in - Institut für Psychologie 26/Sa13 Arbeitgeber: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Kontaktperson:
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald HR Team
StudySmarter Bewerbungstipps 🤫
So bekommst du den Job: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in - Institut für Psychologie 26/Sa13
✨Tipp Nummer 1
Netzwerken ist der Schlüssel! Nutze Plattformen wie LinkedIn, um mit Leuten aus der Branche in Kontakt zu treten. Frag nach Informationen über die Forschungsgruppe oder mögliche Projekte – das zeigt dein Interesse und Engagement.
✨Tipp Nummer 2
Bereite dich auf Vorstellungsgespräche vor, indem du dich intensiv mit den Themen der Forschungsgruppe beschäftigst. Zeig, dass du die Herausforderungen in ländlich-peripheren Räumen verstehst und bringe eigene Ideen ein, wie du zur Lösung beitragen kannst.
✨Tipp Nummer 3
Sei proaktiv! Wenn du die Möglichkeit hast, an Veranstaltungen oder Workshops teilzunehmen, mach das. Das gibt dir nicht nur wertvolle Einblicke, sondern auch die Chance, dich direkt mit potenziellen Kollegen auszutauschen.
✨Tipp Nummer 4
Vergiss nicht, dich über unsere Website zu bewerben! Dort findest du alle Infos und kannst sicherstellen, dass deine Bewerbung die richtige Aufmerksamkeit bekommt. Wir freuen uns darauf, von dir zu hören!
Diese Fähigkeiten machen dich zur top Bewerber*in für die Stelle: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in - Institut für Psychologie 26/Sa13
Tipps für deine Bewerbung 🫡
Mach deinen Lebenslauf einzigartig!: Dein Lebenslauf ist dein Aushängeschild. Achte darauf, dass er klar strukturiert und übersichtlich ist. Hebe relevante Erfahrungen und Qualifikationen hervor, die zu der Stelle passen, auf die du dich bewirbst.
Zeige deine Motivation!: In deinem Anschreiben solltest du deutlich machen, warum du dich für diese Position interessierst. Erkläre, was dich an der Forschung im Bereich Bevölkerungs- und Katastrophenschutz fasziniert und wie du zur interdisziplinären Zusammenarbeit beitragen kannst.
Belege deine Qualifikationen!: Vergiss nicht, alle erforderlichen Nachweise über deine Qualifikationen beizufügen. Dazu gehören Kopien deiner Abschlüsse und relevante Publikationen. Das zeigt uns, dass du die nötigen Fähigkeiten mitbringst.
Bewirb dich direkt über unsere Website!: Wir empfehlen dir, deine Bewerbung über unsere Website einzureichen. So stellst du sicher, dass alle Unterlagen korrekt ankommen und du keine wichtigen Informationen verpasst. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Wie du dich auf ein Vorstellungsgespräch bei Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald vorbereitest
✨Verstehe die Forschungsgruppe
Informiere dich gründlich über die DFG-Forschungsgruppe 'AdaptInfra' und ihre Ziele. Zeige im Interview, dass du die interdisziplinären Ansätze verstehst und wie deine Erfahrungen in Psychologie oder Sozialwissenschaften dazu passen.
✨Bereite konkrete Beispiele vor
Denke an spezifische Projekte oder Arbeiten, die du in der Vergangenheit gemacht hast, die relevant für die Stelle sind. Sei bereit, diese Beispiele zu erläutern, insbesondere wenn es um qualitative und quantitative Datenanalysen geht.
✨Fragen stellen
Bereite einige durchdachte Fragen vor, die du dem Interviewer stellen kannst. Das zeigt dein Interesse an der Position und der Forschungsgruppe. Frage zum Beispiel nach den aktuellen Herausforderungen im Bereich Bevölkerungs- und Katastrophenschutz.
✨Interdisziplinäre Zusammenarbeit betonen
Da die Stelle interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordert, solltest du deine Erfahrungen in diesem Bereich hervorheben. Erkläre, wie du in der Vergangenheit erfolgreich mit anderen Fachrichtungen zusammengearbeitet hast und was du daraus gelernt hast.