Berufsfeld Cybersecurity: Was die Arbeit wirklich bedeutet
Berufsfeld Cybersecurity: Was die Arbeit wirklich bedeutet

Berufsfeld Cybersecurity: Was die Arbeit wirklich bedeutet

Berlin Vollzeit 50000 - 60000 € / Jahr (geschätzt) Kein Home Office möglich
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Auf einen Blick

  • Aufgaben: Du wirst Cyberangriffe analysieren, Systeme überwachen und Sicherheitslösungen entwickeln.
  • Arbeitgeber: Wir sind ein führendes Unternehmen im Bereich Cybersecurity mit Fokus auf innovative Lösungen.
  • Mitarbeitervorteile: Genieße flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und spannende Weiterbildungschancen.
  • Warum dieser Job: Arbeite in einem zukunftssicheren Berufsfeld mit großem Einfluss auf die digitale Sicherheit.
  • Gewünschte Qualifikationen: Interesse an IT, analytisches Denken und Teamarbeit sind wichtig; Quereinsteiger willkommen!
  • Andere Informationen: Einstiegsgehälter zwischen 50.000 und 60.000 Euro, mit Entwicklungsmöglichkeiten in Führungspositionen.

Das voraussichtliche Gehalt liegt zwischen 50000 - 60000 € pro Jahr.

Berlin (dpa/tmn) –

Cyberangriffe gehören heute nicht nur zum Alltag, sie zählen mittlerweile zu den größten wirtschaftlichen Risiken für Unternehmen. Entsprechend gefragt sind Fachkräfte in der Cybersecurity. Doch was genau macht man in diesem Beruf eigentlich? Ein Überblick über Tätigkeiten, Einstiegsmöglichkeiten, Anforderungen und Perspektiven in einem zukunftssicheren Berufsfeld.

Welche Tätigkeiten umfasst das Berufsfeld Cybersecurity?

Das Berufsfeld Cybersecurity ist äußerst vielfältig. «Heutzutage geht es viel um Prävention», sagt Carsten Baeck, Vize-Präsident des Verbands für Sicherheit in der Wirtschaft Berlin-Brandenburg und Bundesvorstandsmitglied der ASW (Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft). Zu den zentralen Tätigkeiten gehören ihm zufolge das Penetration Testing – also kontrollierte Angriffe auf die eigene IT zur Aufdeckung von Schwachstellen – sowie das Arbeiten in Security Operations Centern (SOC) zur Echtzeitüberwachung von Systemen.

Konnten Hacker zuschlagen, muss untersucht werden, wie die Angreifer hineingekommen sind, und der Normalbetrieb, falls möglich, zügig wiederhergestellt werden. «Dabei ist die digitale Forensik wie die Spurensicherung am Tatort», so Baeck.

Auch Risikomanagement und Sicherheitsberatung sowie Awareness-Schulungen sind essenziell, um Mitarbeitende für Cybergefahren zu sensibilisieren. Darüber hinaus werden zum Beispiel Cybersicherheitslösungen entwickelt, IT-Systeme sicher programmiert, Firewalls und Backup-Systeme administriert oder wirtschaftliche Aspekte wie der Return on Security Investment (RoSI) berechnet, um zu beurteilen, ob eine Sicherheitsinvestition den gewünschten Nutzen für das Unternehmen bringt.

Welche Ausbildungswege und Qualifikationen führen in den Bereich?

Der Zugang erfolgt über verschiedene Wege:

  • klassische Studiengänge (Informatik, IT-Sicherheit)
  • duale Ausbildungen zum Fachinformatiker
  • berufsbegleitende Studiengänge
  • Cybersecurity-spezifische Masterprogramme
  • intensive Bootcamps von wenigen Monaten Dauer

Wichtige Ausbildungsstandorte sind laut Prof. Norbert Pohlmann vom Institut für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen etwa Darmstadt, das Ruhrgebiet oder Saarbrücken, München und Karlsruhe.

Auch der Quereinstieg ist möglich. Hier spielen verschiedene Zertifikate wie CEH (Certified Ethical Hacker) oder TeleTrusT Information Security Professional vom Bundesverband IT-Sicherheit eine bedeutende Rolle als Qualifikationsnachweis. Sie werden in der Regel von den Unternehmen zumindest teilweise mitfinanziert.

Was ist beim Quereinstieg wichtig?

Quereinsteiger sind in der Branche willkommen. Wichtig sind praktische Erfahrung, Eigeninitiative und kontinuierliche Weiterbildung. Interaktive Lernplattformen, Zertifikate und Netzwerkevents helfen beim Einstieg. Der Umweg über verwandte Positionen – etwa Systemadministration – ist ebenfalls möglich. Viele Arbeitgeber legen eher Wert auf Fähigkeiten als auf formale Abschlüsse. Begeisterung und Engagement sind entscheidend.

Eine weitere Möglichkeit, sich im Bereich Cybersicherheit weiterzubilden, ist das Selbststudium, wie Norbert Pohlmann sagt. Mithilfe von Büchern und verfügbaren Videos kann sich jeder Interessierte in den gewünschten Bereichen weiterbilden. «Dazu gehört viel Selbstdisziplin, aber es ist ausreichend kostenloses Material verfügbar.»

Wie sieht der Berufsalltag wirklich aus?

Ein typischer Arbeitsalltag in der Cybersecurity ist sowohl durch Routine als auch Unvorhergesehenes geprägt. Zur Routine gehört etwa die Netzwerküberwachung, dazu kommt Projektarbeit, wenn beispielsweise neue Sicherheitslösungen etabliert werden. Natürlich spielen auch spontane Reaktionen auf Sicherheitsvorfälle eine Rolle. Risiko-Workshops oder die Konfiguration von Firewalls sind ebenfalls Bestandteil.

«Entgegen dem Klischee vom einsamen Hacker ist der Alltag von Zusammenarbeit geprägt», sagt Carsten Baeck. Der Austausch mit Kollegen verschiedener Abteilungen gehöre unbedingt dazu. Die Arbeit erfolgt meist während der üblichen Bürozeiten, bei Vorfällen aber auch abends oder am Wochenende. Homeoffice ist weit verbreitet – rund 40Prozent der Arbeit lässt sich laut Pohlmann ortsunabhängig erledigen.

Welche Fähigkeiten sind gefragt?

Neben technischem Know-how sind diese Fähigkeiten entscheidend:

  • analytisches Denken
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Genauigkeit
  • Kreativität
  • Teamarbeit
  • Kommunikationsstärke
  • permanente Lernbereitschaft gepaart mit Neugier

Insbesondere die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte für nicht technische Zielgruppen verständlich darzustellen, ist von hoher Bedeutung. Auch das Zusammenspiel mit anderen Fachbereichen erfordert Empathie und Durchsetzungsvermögen. «Es gilt, eigenverantwortlich zu handeln und kreativ zu werden, nicht nur zu reagieren», sagt Baeck.

Wie sieht die Bezahlung aus und welche Perspektiven gibt es?

Cybersecurity-Fachkräfte sind stark nachgefragt, die Branche gilt als zukunftssicher. Der Fachkräftemangel sorgt für überdurchschnittliche Gehälter: Einstiegsgehälter bewegen sich häufig zwischen 50.000 und 60.000 Euro brutto jährlich, mit Erfahrung sind 70.000 Euro und mehr möglich. In leitenden Positionen sind sechsstellige Gehälter erreichbar. Die Bezahlung variiert regional und nach Branche, ist aber generell auf hohem Niveau.

Die Karrierewege reichen von technischen Spezialisten bis zu Führungsrollen in Positionen als IT-Sicherheitsbeauftragter oder Chief Information Security Officer (CISO). «Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind hervorragend», so Baeck, «jede zusätzliche Zertifizierung oder Weiterbildung kann direkte Gehaltszuwächse oder Beförderungen nach sich ziehen.»

Welche Entwicklungen beschäftigen die Branche?

Die Bedrohungslage spitzt sich weiter zu: Schadsoftware, Lösegeldforderungen und KI-gestützte Angriffe prasseln auf die Unternehmen ein. Die wenigen Expertinnen und Experten, die es gibt, stehen also unter Strom.

Gleichzeitig werden KI-gestützte Verteidigungssysteme entwickelt. Der Fachkräftemangel bleibt ein zentrales Thema: viele Unternehmen setzen deshalb verstärkt auf Automatisierung und vereinfachte Sicherheitsplattformen. «Wünschenswert wäre es, weitere Studienangebote zu schaffen», sagt Norbert Pohlmann. Ergänzend sollten seiner Meinung nach basisorientierte Ansätze der Cybersicherheit auch in weiteren Studiengängen eingebunden werden, um flächendeckend diverse Branchen abzudecken.

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Berufsfeld Cybersecurity: Was die Arbeit wirklich bedeutet Arbeitgeber: Europeonline Magazine

Unser Unternehmen ist ein herausragender Arbeitgeber im Bereich Cybersecurity, der in Berlin ansässig ist. Wir bieten nicht nur ein dynamisches und unterstützendes Arbeitsumfeld, sondern auch zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, um die Karriere unserer Mitarbeiter voranzutreiben. Mit flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit zum Homeoffice fördern wir eine ausgewogene Work-Life-Balance und schaffen Raum für kreative Lösungen in einem zukunftssicheren Berufsfeld.
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Kontaktperson:

Europeonline Magazine HR Team

StudySmarter Bewerbungstipps 🤫

So bekommst du den Job: Berufsfeld Cybersecurity: Was die Arbeit wirklich bedeutet

Tip Nummer 1

Netzwerken ist entscheidend in der Cybersecurity-Branche. Besuche lokale Meetups, Konferenzen oder Webinare, um Kontakte zu knüpfen und von erfahrenen Fachleuten zu lernen. Diese Verbindungen können dir helfen, wertvolle Einblicke zu gewinnen und möglicherweise sogar Jobangebote zu erhalten.

Tip Nummer 2

Praktische Erfahrung ist in der Cybersecurity unerlässlich. Suche nach Praktika oder freiwilligen Projekten, die dir die Möglichkeit geben, deine Fähigkeiten in realen Szenarien anzuwenden. Dies zeigt potenziellen Arbeitgebern dein Engagement und deine Fähigkeit, Probleme zu lösen.

Tip Nummer 3

Halte dich über aktuelle Trends und Bedrohungen in der Cybersecurity auf dem Laufenden. Abonniere relevante Blogs, Podcasts oder Newsletter, um dein Wissen zu erweitern. Dies wird dir nicht nur bei Vorstellungsgesprächen helfen, sondern auch zeigen, dass du proaktiv und engagiert bist.

Tip Nummer 4

Zertifikate wie CEH oder CISSP können deine Chancen erheblich verbessern. Informiere dich über die verschiedenen Zertifizierungen und wähle die aus, die am besten zu deinem Karriereweg passt. Viele Unternehmen unterstützen die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, also scheue dich nicht, nach solchen Möglichkeiten zu fragen.

Diese Fähigkeiten machen dich zur top Bewerber*in für die Stelle: Berufsfeld Cybersecurity: Was die Arbeit wirklich bedeutet

Analytisches Denken
Problemlösungsfähigkeit
Genauigkeit
Kreativität
Teamarbeit
Kommunikationsstärke
Ständige Lernbereitschaft
Neugier
Empathie
Durchsetzungsvermögen
Technisches Know-how
Fähigkeit zur verständlichen Darstellung komplexer Sachverhalte
Erfahrung in der Netzwerküberwachung
Kenntnisse in Penetration Testing
Vertrautheit mit digitalen Forensik-Methoden
Risikomanagement-Fähigkeiten

Tipps für deine Bewerbung 🫡

Verstehe die Anforderungen: Lies die Stellenbeschreibung sorgfältig durch und achte auf die geforderten Fähigkeiten und Qualifikationen. Stelle sicher, dass du diese in deinem Lebenslauf und Anschreiben klar hervorhebst.

Individualisiere dein Anschreiben: Gestalte dein Anschreiben spezifisch für die Position im Bereich Cybersecurity. Betone deine relevanten Erfahrungen, wie z.B. Penetration Testing oder Sicherheitsberatung, und zeige, warum du gut ins Team passt.

Hebe deine Soft Skills hervor: Neben technischem Know-how sind auch Fähigkeiten wie Teamarbeit, Kommunikationsstärke und Problemlösungsfähigkeit wichtig. Stelle sicher, dass du Beispiele aus deiner bisherigen Erfahrung einbringst, die diese Fähigkeiten demonstrieren.

Prüfe deine Unterlagen: Bevor du deine Bewerbung abschickst, überprüfe alle Dokumente auf Rechtschreibfehler und Ungenauigkeiten. Eine fehlerfreie Bewerbung hinterlässt einen professionellen Eindruck und zeigt deine Sorgfalt.

Wie du dich auf ein Vorstellungsgespräch bei Europeonline Magazine vorbereitest

Verstehe die Grundlagen der Cybersecurity

Mach dich mit den grundlegenden Konzepten der Cybersecurity vertraut, wie z.B. Penetration Testing, digitale Forensik und Risikomanagement. Zeige im Interview, dass du die verschiedenen Aspekte des Berufsfeldes verstehst und bereit bist, dich weiterzubilden.

Bereite Beispiele für Teamarbeit vor

Da die Arbeit in der Cybersecurity oft teamorientiert ist, solltest du konkrete Beispiele aus deiner bisherigen Erfahrung parat haben, die deine Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke unter Beweis stellen. Überlege dir, wie du in der Vergangenheit erfolgreich mit anderen zusammengearbeitet hast.

Zeige deine Problemlösungsfähigkeiten

Bereite dich darauf vor, Fragen zu beantworten, die deine analytischen Fähigkeiten und Problemlösungsansätze testen. Du könntest gebeten werden, ein hypothetisches Sicherheitsproblem zu lösen oder zu erklären, wie du in der Vergangenheit mit Herausforderungen umgegangen bist.

Informiere dich über aktuelle Bedrohungen

Halte dich über die neuesten Trends und Bedrohungen in der Cybersecurity auf dem Laufenden. Im Interview kannst du zeigen, dass du die Entwicklungen in der Branche verfolgst und bereit bist, dich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.

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