Auf einen Blick
- Aufgaben: Gestalte und leite spannende soziale und kulturelle Aktivitäten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.
- Unternehmen: Engagierte Stiftung für soziale Animation in Genf mit einem starken Fokus auf Integration.
- Vorteile: Flexible Arbeitszeiten, sinnvolle Arbeit und die Möglichkeit, einen echten Unterschied zu machen.
- Weitere Informationen: Dynamisches Umfeld mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten und einem positiven Einfluss auf die Gesellschaft.
- Warum dieser Job: Werde Teil eines Teams, das jungen Menschen hilft, ihre Stimme zu finden und aktiv zu werden.
- Qualifikationen: Bachelor in Sozialarbeit oder verwandten Bereichen, Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 60000 - 80000 € pro Jahr.
Die Fondation genevoise pour l'animation socioculturelle ist eine Partnerinstitution, die vom Kanton und den Gemeinden finanziert wird. Ihre Mission ist es, die soziale Kohäsion im Kanton Genf zu fördern und aufrechtzuerhalten, indem sie die Qualität der Beziehungen zwischen Individuen und der Gesellschaft sicherstellt. Durch sozialpädagogische, soziokulturelle und associative Maßnahmen vor Ort reagiert die Stiftung auf die Bedürfnisse der Bevölkerung in Bezug auf Begegnung, Austausch, Solidarität, Bürgerschaft und Lebensqualität, mit dem allgemeinen Ziel, der sozialen Entfremdung vorzubeugen.
Mandat RMNA – Spezifische organisatorische Merkmale des TSHM-Teams
Für junge Asylsuchende soll die Aktivierungskompetenz und die Identifikation von Orten, Aktionen und Ressourcen außerhalb der für das Asylwesen zuständigen Stellen sowie ihrer schulischen Ausbildung gestärkt werden, einschließlich kultureller und sportlicher Aspekte. Das Ziel ist es, den jungen Menschen zu ermöglichen, Vertrauen in ihre Fähigkeiten zu gewinnen, sich nützlich, anerkannt und unterstützt zu fühlen.
Öffentliche Zielgruppe: Junge Asylsuchende im Alter von 15 bis 25 Jahren, die vom Hospice Général abhängig sind.
Ihre Mission
Innerhalb eines engagierten Teams und in enger Zusammenarbeit mit dem genfer sozialpädagogischen Netzwerk tragen Sie zur Aufnahme, Integration und Eingliederung von unbegleiteten Asylsuchenden (RMNA und ehemalige RMNA) bei. Sie fördern deren Autonomie und Teilnahme am sozialen, kulturellen und sportlichen Leben des Kantons und stärken gleichzeitig ihre Verbindungen zu den Ressourcen des Gebiets.
Hauptaufgaben
- Beitrag zur Aufnahme, Integration und Eingliederung junger Asylsuchender in die genfer Gesellschaft in Partnerschaft mit dem sozialpädagogischen Netzwerk.
- Begleitung der Jugendlichen bei der Entdeckung und Aneignung der institutionellen Ressourcen außerhalb der spezifisch für das Asylwesen zuständigen Stellen, einschließlich sozialer, kultureller und sportlicher Angebote in Genf.
- Konzeption und Umsetzung kollektiver Aktionen zur Förderung ihrer sozialen und bürgerschaftlichen Teilhabe.
- Unterstützung der Entwicklung der Handlungskompetenz der Jugendlichen durch Wertschätzung ihrer Fähigkeiten, Ressourcen und ihrer Fähigkeit, Akteure ihres eigenen Werdegangs zu sein.
- Gewährleistung einer Vermittlerrolle zwischen den Jugendlichen und den Partnerinstitutionen zur Unterstützung ihrer Autonomie, insbesondere beim Übergang zur Volljährigkeit.
- Enge Zusammenarbeit mit den Akteuren des sozialpädagogischen Netzwerks und Orientierung der Jugendlichen zu geeigneten Unterstützungsstrukturen.
- Arbeiten in Ergänzung zu den Fachleuten des Netzwerks unter Berücksichtigung der Aufgaben und Kompetenzen jedes Einzelnen.
Aufgabenbeschreibung
- Regelmäßige Präsenz im Referenzheim des Hospice Général, das RMNA aufnimmt, insbesondere durch Sprechstunden.
- Konzeption, Organisation und Durchführung von soziokulturellen Aktivitäten im Heim und außerhalb.
- Entwicklung und Durchführung von soziokulturellen Projekten in Partnerschaft mit dem Hospice Général und den Akteuren des Gebiets.
- Beitrag zur Entwicklung eines Katalogs von Möglichkeiten zur sozioprofessionellen Eingliederung.
- Erstellung von Aktivitätsprogrammen und deren Überwachung gemäß den Betreuungsstandards der FASe.
- Teilnahme an Koordinationssitzungen, Kolloquien und Austauschzeiten mit den Teams der Heime.
- Sichere Kommunikation mit den zuständigen Erziehern der Jugendlichen.
- Begleitung der Jugendlichen bei ihren Eingliederungsbemühungen (Entdeckungspraktika, Erfahrungspraktika) in Abstimmung mit den zuständigen Erziehern.
- Um eine gute Ergänzung zu gewährleisten, erfolgt die individuelle Begleitung ausschließlich im Rahmen der sozioprofessionellen Eingliederung.
- Praktika (XP) und Entdeckungspraktika: deren Umsetzung erfolgt in Ergänzung zu den zuständigen Erziehern.
- Aktive Teilnahme an Schulungen, Supervisionen und Reflexionsräumen, die von der Institution FASe angeboten werden.
Voraussetzungen
- Besitz eines Bachelor-Abschlusses in Sozialarbeit, HES-Niveau oder eines gleichwertigen Hochschulabschlusses (Bildungswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Anthropologie, Ethnologie).
- Oder eines staatlichen Diploms als Fachkraft für soziale Arbeit (DEES), eines höheren staatlichen Diploms für Jugend, Popularbildung und Sport (DESJEPS).
- Für Inhaber eines DEES oder DESJEPS ist der Erwerb der SEFRI-Anerkennung im ersten Jahr der Tätigkeit erforderlich und ermöglicht den Zugang zur maximalen Funktionsklasse.
- Bestätigte Erfahrung in der sozialen Arbeit und Begleitung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
- Erfahrung mit Migranten und/oder Personen in prekären Situationen: ein wichtiger Vorteil.
- Gute Kenntnisse der Migrations- und interkulturellen Themen.
- Beherrschung der Projektmethodik, der Animation kollektiver Aktionen und der Analyse sozialer Situationen.
- Exzellente Netzwerkfähigkeiten und gute Kenntnisse des sozialen Gefüges in Genf.
- Fähigkeit, autonom zu arbeiten und sich gleichzeitig in eine Teamdynamik einzufügen.
- Initiative, Kreativität, Autonomie und Verantwortungsbewusstsein.
- Gute organisatorische Fähigkeiten, Planungsfähigkeit, Fähigkeit zur Priorisierung und zum Umgang mit Notfallsituationen.
- Schriftliche Ausdrucksfähigkeit und Beherrschung gängiger Computerwerkzeuge, Genauigkeit und Einhaltung von Fristen.
Arbeit an ein bis zwei Wochenenden pro Monat, gemäß dem CCT. Arbeit am Abend (bis zu drei Abende pro Woche). Antizipierte Urlaubsplanung entsprechend den Dienstbedürfnissen und den geplanten Aktivitäten. Gehalt gemäß der Gehaltsskala des Staates Genf: maximale Klasse 15. Eintritt in die Funktion: so bald wie möglich / zu bestimmen. Bewerbungsfrist: 12. Juli 2026.
Un.e animateur.trice socioculturel.le à 80-100 % - TSHM RMNA (requérants mineurs non accompagnés) Arbeitgeber: Fondation genevoise pour l'animation socioculturelle
Die Fondation genevoise pour l'animation socioculturelle ist ein hervorragender Arbeitgeber, der sich für die soziale Kohäsion in Genf einsetzt. Mit einem engagierten Team und einer unterstützenden Arbeitskultur bietet die Stiftung zahlreiche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und fördert aktiv die Integration junger Asylsuchender in die Gesellschaft. Die Mitarbeiter profitieren von flexiblen Arbeitszeiten, einem respektvollen Miteinander und der Chance, einen bedeutenden Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten.
Kontaktdaten:
Fondation genevoise pour l'animation socioculturelle Recruiting-Team