Auf einen Blick
- Aufgaben: Entwickle ein KI-Modell zur Ableitung von Luftschadstoffkonzentrationen aus Satellitendaten.
- Unternehmen: Forschungszentrum Jülich und RWTH Aachen - führende Forschungsinstitute in Europa.
- Vorteile: Exzellente Infrastruktur, internationale Konferenzen und umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten.
- Weitere Informationen: Flexible Arbeitszeiten und 30 Tage Urlaub pro Jahr.
- Warum dieser Job: Gestalte aktiv den Wandel in der Klimaforschung und verbessere die Luftqualität weltweit.
- Qualifikationen: M.Sc. in Meteorologie, Physik oder verwandten Bereichen; Kenntnisse in Datenverarbeitung und maschinellem Lernen.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 58500 - 71500 € pro Jahr.
PhD position - "Smart preparation of air pollutant satellite retrievals for optimizing emission inventory data" within the HDS-LEE graduate school.
Human activities—insbesondere die steigende Energieproduktion und -verbrauch, aber auch natürliche Prozesse—setzen große Mengen an Spurensubstanzen frei, die die Zusammensetzung der Atmosphäre und das Klima beeinflussen. Seit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert hat sich die chemische Zusammensetzung der Luft erheblich verändert und enthält heute deutlich höhere Konzentrationen von Spurensubstanzen. Dies hat zwei wichtige Folgen für das Erdsystem und die menschliche Gesellschaft: Einerseits beeinflussen Spurensubstanzen die Strahlungsbilanz und das Klima der Erde; andererseits führen höhere Schadstoffkonzentrationen—insbesondere in den industrialisierten Ländern und Megastädten der Welt—zu gesundheitlichen Auswirkungen, Schäden an Ökosystemen und Ernteausfällen.
Das Institut für Klima- und Energiesysteme - Troposphäre (ICE-3) untersucht die Chemie und den Transport von Spurensubstanzen in der Troposphäre. Zu diesem Zweck werden Feld- und Simulationskammerexperimente sowie Modellsimulationen durchgeführt. Unsere Forschung in der Abteilung „Atmosphärische Modellierung“ am ICE-3 zielt darauf ab, die Zusammensetzung der Atmosphäre zu modellieren und vorherzusagen. Der Schwerpunkt der Forschung liegt auf multiphasischen Prozessen, der Rolle von troposphärischen Oxidantien und der Rolle von Schadstoffen in gasförmigen und kondensierten Phasen für die Luftqualität. Es wird auch untersucht, inwieweit Beobachtungen vorhersagbar sind und ob bekannte Emissionen von Luftschadstoffen die beobachteten Schadstoffkonzentrationen erklären können.
Ihr Job: Um zuverlässige Vorhersagen und Analysen zur Luftverschmutzung zu treffen, sind Datenassimilationstechniken, die Beobachtungsdaten in Modellsimulationen integrieren, um den Modellzustand und die zugrunde liegenden Parameter zu aktualisieren, unerlässlich. Insbesondere die Verbesserung von Emissionsinventardaten durch Anwendungen der Datenassimilation hat einen starken positiven Einfluss auf die Leistung der Analyse gezeigt. Neuere Studien haben jedoch die Einschränkungen der aktuellen boden- und satellitengestützten Beobachtungsnetze aufgezeigt.
Das PhD-Projekt zielt auf eine neue Methode ab, um Bodenluftkonzentrationen aus satellitengestützten Messungen und zusätzlichen Daten abzuleiten. Konkret besteht das Ziel des Projekts darin, eine datengestützte Methode zu entwickeln, die satellitengestützte Daten auf Bodenluftkonzentrationen für Luftschadstoffe wie NO2 (Stickstoffdioxid), CO (Kohlenmonoxid) und SO2 (Schwefeldioxid) abbildet. Die Methodik wird in den Datenassimilationworkflow des europäischen Luftverschmutzungs-Dispersions-Inversmodells (EURAD-IM) eingebettet. Der Fokus liegt auf den Sentinel-5P TROPOMI (Tropospheric Monitoring Instrument)-Daten, die seit 2018 verfügbar sind und somit einen großen Datensatz bereitstellen. Die Übertragbarkeit auf die im Juli und August 2025 neu gestarteten Sentinel-4- und 5-Daten wird ebenfalls untersucht. All dies hat das Potenzial, die Leistung der Emissionsdatenanalysen auf die nächste Stufe zu heben.
Die Ergebnisse des Projekts sind zweifach. Erstens zielt das Projekt darauf ab, eine Methode zu entwickeln, die Bodenluftkonzentrationen von Luftschadstoffen mit hoher räumlicher Auflösung direkt aus Satellitenretrievals ableiten kann. Zweitens wird das Ergebnis dieser Forschung es ermöglichen, Satellitendaten zu sampeln, um eine optimale Teilmenge von Beobachtungsdaten zur Optimierung der Emissionsinventardaten zu identifizieren. Analysen dieser Emissionskorrekturen werden mit dem vierdimensionalen variationalen Datenassimilation (4D-var)-System innerhalb des Chemietransportmodells EURAD-IM durchgeführt. Die Verbesserungen der Simulationen aufgrund optimierter Emissionsdaten werden mit unabhängigen Beobachtungen, wie z.B. vertikalen Profildaten des In-service Aircraft for a Global Observing System (IAGOS), bewertet.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Gruppe für Luftqualitäts- und Emissionsoptimierung am Institut für Klima- und Energiesysteme (ICE-3) am Forschungszentrum Jülich und der Gruppe, die an Methoden für die modellbasierte Entwicklung an der RWTH Aachen arbeitet, durchgeführt. Der Doktorand wird am Forschungszentrum Jülich angesiedelt sein, wo der wissenschaftliche Fokus auf der atmosphärischen Forschung liegt. Um die Zusammenarbeit insbesondere in Bezug auf methodische Ansätze von datengestützten Lösungen zu vertiefen, sind mindestens zwei kurze, aber intensive Forschungsaufenthalte an der RWTH Aachen geplant. Es wird angestrebt, dass dies die Kommunikation stärkt und den Fortschritt der Forschung vorantreibt.
Ihre Aufgaben umfassen:
- Entwicklung eines maschinellen Lernmodells zur Abbildung von Satellitenretrievals auf bodenbasierte Luftschadstoffkonzentrationen
- Durchführung von Fehlerbewertungen der abgeleiteten Konzentrationsdaten
- Implementierung neuer Beobachtungsdaten in ein operatives Datenassimilation-System
- Bewertung der Potenziale und Einschränkungen der Integration der abgeleiteten Daten für die Luftqualitätsmodellierung und -analysen
- Präsentation von Forschungsergebnissen auf nationalen und internationalen Konferenzen
- Vorbereitung und Mitwirkung an wissenschaftlichen Publikationen
Voraussetzungen:
- M. Sc. Abschluss in Meteorologie, Physik, Mathematik oder einem verwandten Bereich
- Gute Kenntnisse in Datenverarbeitung und maschinellem Lernen
- Gute Kenntnisse in Softwareentwicklung, Datenverarbeitung und Visualisierung mit Python
- Starkes Interesse an atmosphärischer Physik, Chemie, atmosphärischer Modellierung und Beobachtungen
- Hervorragende organisatorische Fähigkeiten und die Fähigkeit, selbstständig zu arbeiten
- Sehr gute Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten sowie die Fähigkeit, im Team in einem internationalen und interdisziplinären Umfeld zu arbeiten
Von großem Vorteil sind:
- Erfahrungen in der numerischen Modellierung
- Grundkenntnisse in der Datenassimilation
- Erfahrungen im Hochleistungsrechnen (HPC)
- Kenntnisse der Programmiersprache FORTRAN
Bitte zögern Sie nicht, sich auf die Stelle zu bewerben, auch wenn Sie nicht alle erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen. Wir können Ihnen möglicherweise fehlende Fähigkeiten während Ihrer Einarbeitung vermitteln.
Unsere Vorteile für Sie: Wir arbeiten an den neuesten Themen, die unsere Gesellschaft betreffen, und bieten Ihnen die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung des Wandels mitzuwirken! Diese HDS-LEE PhD-Position wird am Forschungszentrum Jülich und der RWTH Aachen angesiedelt sein. Wir bieten ideale Bedingungen für Sie, um Ihre Promotion abzuschließen:
- Hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur
- Eine hochmotivierte Gruppe sowie ein internationales und interdisziplinäres Arbeitsumfeld an einem der größten Forschungszentren Europas
- Kontinuierliche wissenschaftliche Betreuung durch Ihre wissenschaftlichen Berater
- Chance zur Teilnahme an internationalen Konferenzen
- Qualifikation, die in der Industrie sehr willkommen ist
- Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken, z.B. durch ein umfassendes Weiterbildungsprogramm; ein strukturiertes Programm zur Weiterbildung und Networking-Möglichkeiten speziell für Doktoranden über JuDocS, das Jülicher Zentrum für Doktoranden und Betreuer
- 30 Tage Jahresurlaub und flexible Arbeitszeiten, einschließlich teilweiser Remote-Arbeit
- Zielgerichtete Dienstleistungen für internationale Mitarbeiter, z.B. durch unseren International Advisory Service
- Zugang zu einer der weltweit führenden HPC-Infrastrukturen am JSC
Die Position ist zunächst auf drei Jahre befristet, mit einer geplanten einjährigen Verlängerung. Vergütung gemäß 75 % der Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD-Bund) und zusätzlich 60 % eines monatlichen Gehalts als Sonderzahlung („Weihnachtsgeld“).
Wir begrüßen Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, z.B. in Bezug auf Alter, Geschlecht, Behinderung, sexuelle Orientierung / Identität sowie soziale, ethnische und religiöse Herkunft. Ein vielfältiges und inklusives Arbeitsumfeld mit Chancengleichheit, in dem jeder sein Potenzial entfalten kann, ist uns wichtig.
Startdatum: Zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Bewerbungsfrist: Die Stelle wird veröffentlicht, bis sie erfolgreich besetzt ist.
PhD position - "Smart preparation of air pollutant satellite ret... Arbeitgeber: Forschungszentrum Jülich GmbH P-VA Personalabrechnung
Das Institut für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft (IHE) bietet Ihnen als Postdoktorand/in die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung des Strukturwandels im rheinischen Braunkohlenrevier mitzuwirken. Mit einem starken Fokus auf innovative Wasserstofftechnologien und einer internationalen Forschungsumgebung profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten, umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten und einem umfassenden Gesundheitsmanagement. Zudem erwartet Sie ein faires Gehalt nach dem TVöD-Bund sowie attraktive Zusatzleistungen, die Ihre berufliche Entwicklung unterstützen.
Kontaktdaten:
Forschungszentrum Jülich GmbH P-VA Personalabrechnung Recruiting-Team
StudySmarter Expertenrat🤫
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✨Workshop und Konferenzen nutzen
In der Grundlagenforschung ist es wichtig, auf Konferenzen und Workshops sichtbar zu sein. Nimm an lokalen und internationalen Veranstaltungen teil, um dein Netzwerk zu erweitern und potenzielle Arbeitgeber wie Forschungszentrum Jülich GmbH P-VA Personalabrechnung kennenzulernen. Zeige dein Interesse und sprich mit Forschern über Projekte, die dich interessieren.
✨Forschungsgemeinschaften beitreten
Schau dir spezifische Forschungsgemeinschaften und -netzwerke in deinem Bereich an. Diese Plattformen sind oft eine goldene Quelle für Jobangebote in der Grundlagenforschung und können dir helfen, mit wichtigen Akteuren in Kontakt zu treten. Aktiv in Foren und Diskussionsgruppen zu sein, bringt deinen Namen ins Gespräch!
✨Praktische Erfahrungen hervorheben
Wenn du dich für eine Vollzeitstelle bewirbst, betone praktische Erfahrungen, die du in deinen vorherigen Projekten gesammelt hast. Zeige, wie deine Forschungsergebnisse zur Weiterentwicklung des jeweiligen Themas beigetragen haben. Das geht über Lebenslauf und Bewerbung hinaus – sprich konkret über deine Erfolge in Gesprächen!
✨Direkte Bewerbung bei Forschungszentrum Jülich GmbH P-VA Personalabrechnung
Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um bei Forschungszentrum Jülich GmbH P-VA Personalabrechnung direkt zu bewerben! Wir wissen, dass direkte Bewerbungen oft besser ankommen als über Jobportale. Besuche unsere Website, um mehr über offene Stellen in der Grundlagenforschung zu erfahren und deinen Ansatz auf die Bedürfnisse von Forschungszentrum Jülich GmbH P-VA Personalabrechnung anzupassen.
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Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡
Betone deine Forschungsprojekte:In der Grundlagenforschung ist es super wichtig, konkrete Forschungsprojekte zu präsentieren. Nutze deinen Lebenslauf, um relevante Studien oder Experimente hervorzuheben, an denen du gearbeitet hast. Zeige, welche Methoden und Ergebnisse du erzielt hast und wie sie zum Fachgebiet beigetragen haben.
Verlinke zu deinen Publikationen:Falls du bereits Artikel oder Studien veröffentlicht hast, mach sie in deiner Bewerbung leicht zugänglich. Setze Links zu deinen Publikationen ein, sodass wir sie schnell finden und deine schriftlichen Fähigkeiten und dein Fachwissen schätzen können.
Motivation und Forschungsliebe zeigen:In deinem Anschreiben solltest du klar machen, warum dich Grundlagenforschung begeistert und wie du dazu beitragen willst. Teile uns mit, welche Themen dich besonders interessieren und warum du denkst, dass Forschungszentrum Jülich GmbH P-VA Personalabrechnung der richtige Ort für deine Forschung ist. Wir lieben es, wenn Bewerber leidenschaftlich sind!
Verwende ein strukturiertes CV-Format:Ein klar strukturiertes CV macht es uns leichter, deine akademischen und beruflichen Stationen nachzuvollziehen. Achte darauf, deine Ausbildung, Forschungsstellungen und relevante Praktika in chronologischer Reihenfolge anzuordnen und die wichtigsten Punkte prägnant zusammenzufassen. Vergiss nicht, auch deine technischen Fähigkeiten zu erwähnen, die in der Grundlagenforschung wichtig sind, wie Datenanalyse oder experimentelle Techniken.
Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Forschungszentrum Jülich GmbH P-VA Personalabrechnung vorbereitet
✨Vertraut mit den neuesten Trends
In der Grundlagenforschung ist es wichtig, dass wir über die neuesten Entwicklungen in unserem Fachgebiet informiert sind. Mach dich mit den recent veröffentlichten Studien und Trends vertraut, um im Interview gezielt nachzufragen und dein Interesse zu zeigen.
✨Präsentiere deine Forschungsergebnisse
Falls du bereits an Projekten oder Forschungsarbeiten beteiligt warst, bringe eine gut strukturierte Präsentation oder Portfolio mit. Dies hilft uns, deine Fähigkeiten und Leistungen besser zu beurteilen und gibt dir die Möglichkeit, deine Erfolge hervorzuheben.
✨Bereite dich auf methodische Fragen vor
In der Grundlagenforschung könnten technische Fragen zu den Forschungsmethoden, die du genutzt hast, aufkommen. Sei bereit, über statistische Analysen oder experimentelle Designs zu sprechen, um deine Expertise zu demonstrieren.
✨Motivation und langfristige Ziele klar darstellen
Da es sich um eine Vollzeitposition handelt, wollen sie wissen, dass du langfristig engagiert bist. Sei darauf vorbereitet zu erläutern, warum du gerade bei Forschungszentrum Jülich GmbH P-VA Personalabrechnung arbeiten möchtest und wie du deine Karriere in der Grundlagenforschung siehst.