Auf einen Blick
- Aufgaben: Entwickle innovative Softwarearchitekturen zur Anomalie-Lokalisierung in Druckluftsystemen.
- Arbeitgeber: Fraunhofer-Gesellschaft, fĂĽhrend in Forschung und Entwicklung.
- Mitarbeitervorteile: Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und enge Betreuung.
- Warum dieser Job: Trage aktiv zur Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in der Industrie bei.
- GewĂĽnschte Qualifikationen: Studierende in Informatik oder verwandten Fachrichtungen mit Programmierkenntnissen in Python.
- Andere Informationen: Spannendes Team mit Fokus auf moderne Technologien und reale Daten.
Das voraussichtliche Gehalt liegt zwischen 500 - 1500 € pro Monat.
Ausschreibung fĂĽr die Fachrichtungen wie z. B.: Informatik, Luft- und Raumfahrttechnik, Maschinenbau, Mathematik, Softwareengineering, technische Informatik, Technologiemanagement oder vergleichbare.
Warum Anomalie‑Lokalisierung? Rund 10 % des gesamten Stromverbrauchs in der verarbeitenden Industrie in den USA und der EU‑15 entfallen auf Druckluftsysteme. Hohe Leckageraten von 15 % bis zu 60 % führen dabei zu erheblichen Energie- und Kostenverlusten. Im Kontext von Industrie 4.0 bieten datengetriebene und modellbasierte Methoden ein hohes Potenzial, Anomalien wie Leckagen frühzeitig zu erkennen und deren Ursachen gezielt zu lokalisieren. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, nicht nur das Auftreten einer Anomalie zu detektieren, sondern deren räumliche Position im System zuverlässig zu bestimmen. Hierfür sind Softwarearchitekturen erforderlich, die Sensordaten, physikalisches Systemwissen und lernbasierte Modelle systematisch integrieren.
Durch den zunehmenden Einsatz von Sensorik stehen in der industriellen Fertigung umfangreiche Messdaten aus Druckluftsystemen zur Verfügung. Unüberwachte und teilüberwachte Verfahren des maschinellen Lernens zeigen vielversprechende Ergebnisse in der Anomalieerkennung. Die gezielte Lokalisierung von Leckagen ist jedoch bislang nur unzureichend erforscht. Physics‑Informed Neural Networks (PINNs) stellen einen innovativen Ansatz dar, da sie physikalische Gesetzmäßigkeiten direkt in den Lernprozess integrieren. Bisherige Arbeiten fokussieren sich jedoch überwiegend auf einzelne Modellansätze, ohne diese in eine übergeordnete, wiederverwendbare Architektur einzubetten. Vorarbeiten haben die grundsätzliche Eignung von Physics‑Informed Neural Networks (PINNs) zur Lokalisierung von Leckagen in Druckluftsystemen demonstriert. Eine umfassende, systematische Validierung dieses Ansatzes unter realitätsnahen Bedingungen steht jedoch bislang aus.
Ziel dieser Masterarbeit ist der Entwurf, die Implementierung und die Evaluation einer modularen Systemarchitektur zur Anomalie‑Lokalisierung in Druckluftanlagen auf Basis von Physics‑Informed Neural Networks. Die Architektur soll:
- Sensordatenaufnahme, Vorverarbeitung und Modellierung klar strukturieren
- physikalisches Systemwissen explizit berĂĽcksichtigen
- verschiedene Modellansätze (Baseline und PINN‑basierte Verfahren) integrieren sowie eine robuste und generalisierbare Lokalisierung von Anomalien ermöglichen
Die entwickelte Architektur wird anhand realitätsnaher, experimentell erzeugter Datensätze validiert und quantitativ bewertet.
Hier sorgen Sie für Veränderung: In dieser Arbeit leisten Sie einen konkreten Beitrag zur Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in der Industrie. Durch die Entwicklung intelligenter Architekturen zur Anomalie‑Lokalisierung in Druckluftanlagen helfen Sie, Leckagen frühzeitig zu erkennen, Energieverluste zu reduzieren und industrielle Systeme zukunftsfähiger zu machen. Sie verbinden moderne Methoden des maschinellen Lernens mit physikalischem Systemverständnis und übertragen aktuelle Forschung direkt in praxisnahe Anwendungen – mit echtem Impact auf Industrie 4.0 und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Stand der Technik / Literatur: Welche Methoden werden zur Lokalisierung von Leckagen in gas- und flüssigkeitsführenden Rohrleitungssystemen eingesetzt? Existieren etablierte Modell- oder Netzwerkarchitekturen zur Leckage‑Lokalisierung in Druckluftsystemen?
Experimentelle und methodische Fragestellungen: Wie muss eine Systemarchitektur aufgebaut sein, um PINNs effizient zur Anomalie‑Lokalisierung einzusetzen? Welche Sensormessgrößen und physikalischen Randbedingungen sollten berücksichtigt werden und welche zugrundeliegenden Leistungskennzahlen (KPIs) kommen zur Bewertung in Frage? Welche neuronalen Netzwerkarchitekturen eignen sich innerhalb der Gesamtarchitektur besonders für die Lokalisierung von Anomalien? Wie robust ist die entwickelte Architektur gegenüber unterschiedlichen Schlauchgeometrien und zusätzlichen Verbrauchern im System?
Potenzielles Vorgehen: Systematische Literaturrecherche zu Leckage‑Lokalisierung, Physics‑Informed Neural Networks und relevanten Architekturkonzepten. Analyse der Anforderungen an eine modulare und erweiterbare Anomalie‑Lokalisierungsarchitektur. Entwurf einer konzeptionellen und softwareseitigen Gesamtarchitektur. Versuchsplanbasierte Konzeption und Durchführung von Experimenten zur Generierung heterogener, praxisnaher Datensätze an der institutseigenen wandlungsfähigen Druckluft‑Forschungsanlage. Implementierung der Architektur inklusive eines Baseline‑Modells sowie mehrerer PINN‑basierter Modellvarianten. Quantitative Evaluation der Architektur und der integrierten Modelle anhand geeigneter Leistungskennzahlen. Validierung der Robustheit, Generalisierbarkeit und industriellen Eignung der entwickelten Architektur.
Hiermit bringen Sie sich ein: Sie sind immatrikuliert an einer deutschen Universität oder Hochschule. Sie bringen Ihre analytischen Fähigkeiten, Ihre Programmierkenntnisse in Python sowie Ihr Interesse an datengetriebenen und physikbasierten Methoden ein. Mit einer selbstständigen und strukturierten Arbeitsweise wirken Sie aktiv an der Konzeption, Implementierung und Evaluation innovativer Architektur- und Modellansätze mit. Dabei bringen Sie theoretisches Wissen aus Ihrem Studium ein, entwickeln es im Forschungsumfeld weiter und arbeiten eng mit einem interdisziplinären Team zusammen.
Was wir für Sie bereithalten: Mitarbeit im spannenden und innovativen Themenfeld der „Energiedatenanalyse“. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem motivierten Team. Flexible Einteilung der Arbeitszeit (für Klausurvorbereitung etc.). Homeoffice‑Arbeit nach Absprache möglich. Falls gewünscht: Enge Betreuung in wöchentlichen Abstimmungsterminen. Mitwirken an Veröffentlichungen. Übertragung Ihres theoretischen Wissens aus dem Studium in die Praxis sowie das Kennenlernen der Herausforderungen durch Arbeiten mit realen Daten.
Wir wertschätzen und fördern die Vielfalt der Kompetenzen unserer Mitarbeitenden und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung sowie sexueller Orientierung und Identität. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Unsere Aufgaben sind vielfältig und anpassbar – für Bewerber*innen mit Behinderung finden wir gemeinsam Lösungen, die ihre Fähigkeiten optimal fördern.
Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt die Fraunhofer‑Gesellschaft eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Als Wegweiser und Impulsgeber für innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz wirkt sie mit an der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Zukunft.
Bereit für Veränderung? Dann bewerben Sie sich jetzt, und machen Sie einen Unterschied! Nach Eingang Ihrer Online‑Bewerbung erhalten Sie eine automatische Empfangsbestätigung. Dann melden wir uns schnellstmöglich und sagen Ihnen, wie es weitergeht.
Frau Jennifer Leppich Recruiting Tel. Fraunhofer‑Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA 83031 Bewerbungsfrist:
Studien-/Abschlussarbeit - Architektur zur Anomalie-Lokalisierung: Konzeption und Implementierung Arbeitgeber: Fraunhofer IPA
Kontaktperson:
Fraunhofer IPA HR Team
StudySmarter Bewerbungstipps 🤫
So bekommst du den Job: Studien-/Abschlussarbeit - Architektur zur Anomalie-Lokalisierung: Konzeption und Implementierung
✨Tipp Nummer 1
Nutze dein Netzwerk! Sprich mit Kommilitonen, Professoren oder ehemaligen Praktikanten. Oft haben sie Insider-Infos über offene Stellen oder können dich direkt weiterempfehlen.
✨Tipp Nummer 2
Bereite dich auf Vorstellungsgespräche vor, indem du häufige Fragen übst und deine eigenen Fragen an das Unternehmen bereit hast. Zeig, dass du wirklich interessiert bist und die Branche verstehst!
✨Tipp Nummer 3
Sei proaktiv! Warte nicht nur auf Antworten von Unternehmen, sondern folge nach ein paar Tagen nach. Das zeigt dein Interesse und kann dir einen Vorteil verschaffen.
✨Tipp Nummer 4
Bewirb dich direkt ĂĽber unsere Website! So kannst du sicherstellen, dass deine Bewerbung schnell und unkompliziert an die richtige Stelle gelangt. Wir freuen uns auf deine Ideen zur Anomalie-Lokalisierung!
Diese Fähigkeiten machen dich zur top Bewerber*in für die Stelle: Studien-/Abschlussarbeit - Architektur zur Anomalie-Lokalisierung: Konzeption und Implementierung
Tipps für deine Bewerbung 🫡
Sei kreativ mit deinem Anschreiben!: Dein Anschreiben ist deine Chance, uns zu zeigen, wer du wirklich bist. Nutze es, um deine Leidenschaft für das Thema Anomalie-Lokalisierung und deine Programmierkenntnisse in Python hervorzuheben. Zeig uns, warum du die perfekte Ergänzung für unser Team bist!
Mach deinen Lebenslauf übersichtlich: Ein klar strukturierter Lebenslauf hilft uns, schnell einen Überblick über deine Qualifikationen zu bekommen. Achte darauf, relevante Erfahrungen und Fähigkeiten, die zu der Stelle passen, gut sichtbar zu präsentieren. Vergiss nicht, auch deine Studienrichtung und besondere Projekte zu erwähnen!
Referenzen sind Gold wert: Wenn du bereits an Projekten gearbeitet hast, die mit Anomalie-Lokalisierung oder maschinellem Lernen zu tun haben, zögere nicht, diese zu erwähnen. Referenzen von Professoren oder früheren Arbeitgebern können uns helfen, ein besseres Bild von dir zu bekommen und deine Eignung zu bestätigen.
Bewirb dich direkt über unsere Website: Der einfachste Weg, um sicherzustellen, dass deine Bewerbung bei uns ankommt, ist, sie direkt über unsere Website einzureichen. So kannst du sicher sein, dass alles richtig verarbeitet wird und wir schnell auf deine Bewerbung reagieren können!
Wie du dich auf ein Vorstellungsgespräch bei Fraunhofer IPA vorbereitest
✨Verstehe die Anforderungen der Stelle
Mach dir ein genaues Bild von den Anforderungen der Masterarbeit. Lies die Stellenbeschreibung gründlich durch und überlege, wie deine Fähigkeiten in Informatik, Maschinenbau oder Softwareengineering dazu passen. Bereite konkrete Beispiele vor, die zeigen, wie du diese Anforderungen erfüllen kannst.
✨Bereite dich auf technische Fragen vor
Da es um Anomalie-Lokalisierung und Physics-Informed Neural Networks geht, solltest du dich mit diesen Themen vertraut machen. Überlege dir, welche Fragen zu maschinellem Lernen oder Softwarearchitekturen gestellt werden könnten, und übe deine Antworten darauf. Zeige dein Wissen und deine Begeisterung für die Materie!
✨Präsentiere deine Projekte
Wenn du bereits an relevanten Projekten gearbeitet hast, sei bereit, darüber zu sprechen. Erkläre, welche Technologien du verwendet hast, welche Herausforderungen du gemeistert hast und welche Ergebnisse du erzielt hast. Das zeigt, dass du praktische Erfahrung hast und in der Lage bist, theoretisches Wissen anzuwenden.
✨Zeige Teamfähigkeit und Selbstständigkeit
In der Ausschreibung wird betont, dass du eng im Team arbeiten sollst. Bereite Beispiele vor, die deine Teamarbeit und deine Fähigkeit zur selbstständigen Arbeit verdeutlichen. Zeige, dass du sowohl als Teil eines Teams als auch eigenständig erfolgreich sein kannst.