Projektleitung (m/w/d) in Berlin

Projektleitung (m/w/d) in Berlin

Berlin Vollzeit 45000 - 55000 € / Jahr (geschätzt) Homeoffice (teilweise)
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Auf einen Blick

  • Aufgaben: Leite ein innovatives Projekt zur Entwicklung eines KI-gestützten Reflexionstools für die Bildungsarbeit.
  • Unternehmen: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz mit einem engagierten Team.
  • Vorteile: Flexible Arbeitszeiten, bis zu 30 Tage Urlaub und ein modernes Arbeitsumfeld.
  • Weitere Informationen: Dynamisches Team mit flachen Hierarchien und Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Warum dieser Job: Gestalte eine gesellschaftlich relevante Aufgabe und fördere kritische Bildung gegen Antisemitismus.
  • Qualifikationen: Masterabschluss in Geistes-, Sozial- oder Erziehungswissenschaften und Erfahrung in der Bildungsarbeit.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 45000 - 55000 € pro Jahr.

In den Räumen der heutigen Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz besprachen am 20. Januar 1942 fünfzehn hochrangige Vertreter der SS, der NSDAP und verschiedener Reichsministerien die Kooperation bei der geplanten Deportation und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden. Die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz bietet neben ihren Ausstellungen vielfältige pädagogische Möglichkeiten, sich mit der Geschichte der Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden, mit der Geschichte des Nationalsozialismus, mit der Vorgeschichte oder den Nachwirkungen zu befassen.

Als Projektleitung gestalten Sie mit Mirrorial - Ein Reflexionsraum für unbewusste Bias in der Vermittlung von NS-Unrecht die Entwicklung eines innovativen KI-gestützten Reflexionstools für angehende Lehrkräfte und Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildung. Das Projekt unterstützt die kritische Auseinandersetzung mit unbewussten Bias in der Vermittlung von Nationalsozialismus und Shoah und stärkt eine historisch fundierte, sensible und zeitgemäße Bildungsarbeit gegen aktuellen Antisemitismus. Sie steuern die Entwicklung und Erprobung des Tools gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis und tragen dazu bei, neue Wege der professionellen Selbstreflexion in der Bildungsarbeit zu etablieren.

Folgende Aufgaben erwarten Sie:

  • Gesamtkoordination und Steuerung des Projekts "Mirrorial - Ein Reflexionsraum für unbewusste Bias in der Vermittlung von NS-Unrecht"
  • Steuerung der Entwicklung und technischen Umsetzung des KI-gestützten Reflexionstools in Zusammenarbeit mit technischen Berater*innen und dem externen Expert*innengremium
  • Konzeptionelle Entwicklung des pädagogischen Begleitworkshops zur Anwendung des Tools
  • Aufbau und Koordination des externen Expert*innengremiums sowie Einbindung antisemitismuskritischer, pädagogischer, historischer, ethischer, datenschutzrechtlicher und KI-bezogener Expertise
  • Organisation, Durchführung und Auswertung von Pilotphasen mit Testgruppen sowie Ableitung konkreter Verbesserungen für das Tool und den Begleitworkshop
  • Vorstellung des Projekts an Universitäten, in Ministerien und auf Fachtagungen
  • Sicherstellung der langfristigen Integration des Workshopformats in das Bildungsangebot der GHWK

Was wir suchen:

  • Formale Anforderungen: Abgeschlossenes Masterstudium der Geistes-, Sozial- oder Erziehungswissenschaften oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Fachliche Anforderungen: Kenntnisse in historisch-politischer Bildung, NS-Geschichte und Shoah-Vermittlung; fundierte Kenntnisse zu Antisemitismus und antisemitismuskritischer Bildungsarbeit; Erfahrung in der Leitung, Koordination oder Umsetzung von Drittmittelprojekten; praktische Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung digitaler Projekte, idealerweise im Bereich Bildung, Kultur oder Vermittlung; technisches Verständnis und Sicherheit im Umgang mit digitalen Werkzeugen und Plattformen; anwendungsbezogene Kenntnisse der Funktionsweisen, Möglichkeiten und Grenzen generativer KI sowie Erfahrung in der Gestaltung und Erprobung von Prompts; Sensibilität für Bias und die fachliche Qualität KI-generierter Inhalte; Erfahrung in der Entwicklung und Durchführung von Workshops oder Bildungsformaten, möglichst auch mit digitalen oder interaktiven Vermittlungsansätzen; Verständnis für nutzer*innenorientierte Gestaltung sowie für die Bedeutung von Barrierefreiheit und Datenschutz bei digitalen Bildungsangeboten.
  • Außerfachliche Anforderungen: Sensibilität und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit den Themen und Zielgruppen der Gedenkstätte; Teamfähigkeit und eine kooperative Arbeitsweise; eigenständiger, zuverlässiger und strukturierter Arbeitsstil; Kommunikationsstärke und die Fähigkeit, zwischen pädagogischen, wissenschaftlichen und technischen Perspektiven zu vermitteln; Beratungskompetenzen.

Was wir Ihnen bieten:

  • Eine gesellschaftlich relevante Aufgabe durch die Tätigkeit in einer Einrichtung für Bildungsarbeit
  • Kooperatives und attraktives Arbeitsumfeld mit moderner Büroausstattung und ein hochmotiviertes, leistungsstarkes und dynamisches Team
  • Entwicklungsmöglichkeiten durch eine strukturierte Einarbeitung und Gestaltungsfreiräume
  • Transparenz durch flache Hierarchien, kurze Kommunikationswege und eine offene Teamkultur
  • Flexible Arbeitszeitmodelle mit Freizeitausgleich sowie die Möglichkeit für mobiles Arbeiten im Rahmen der dienstlichen Vereinbarung
  • Work-Life-Balance in einer 39-Stunden-Woche (bei Vollzeit), bis zu 30 Tage Jahresurlaub (5-Tage-Woche) und freie Tage am 24. sowie 31. Dezember
  • Zusatzleistungen in Form der Betrieblichen Altersvorsorge (VBL), vermögenswirksame Leistungen (VL) und tarifgebundene Jahressonderzahlungen
  • Mobilität durch einen Zuschuss zum Deutschlandticket Job der BVG

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz hat eine diskriminierungssensible Arbeitsumgebung hohe Priorität. Wir streben an, gesellschaftliche Vielfalt (Diversität) auch innerhalb der Beschäftigten widerzuspiegeln. Wir begrüßen daher Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von Geschlecht, kultureller und sozialer Herkunft, Behinderung, Religion, Nationalität, Weltanschauung und sexueller Orientierung. Schwerbehinderte Bewerber*innen (m/w/d) werden bei gleicher Eignung und Befähigung entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt. Fügen Sie bitte ggf. einen Nachweis einer Schwerbehinderung der Bewerbung bei. Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, werden nicht erstattet.

Projektleitung (m/w/d) in Berlin Arbeitgeber: Gedenkstaettenforum

Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora bietet eine bedeutende und sinnstiftende Arbeitsumgebung, in der Mitarbeiter aktiv zur Bewahrung und Vermittlung von Geschichte beitragen können. Mit einem engagierten Team von über 80 Beschäftigten fördert die Stiftung eine offene und respektvolle Arbeitskultur, die Raum für persönliche und berufliche Weiterentwicklung bietet. Zudem profitieren Mitarbeiter von einer stabilen Anstellung in einer kulturell und historisch wertvollen Umgebung in Weimar, die zahlreiche Bildungs- und Austauschmöglichkeiten bietet.

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Kontaktdaten:

Gedenkstaettenforum Recruiting-Team

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Projektleitung (m/w/d) in Berlin mit Bravour zu bestehen

Kenntnisse in historisch-politischer Bildung
NS-Geschichte und Shoah-Vermittlung
Fundierte Kenntnisse zu Antisemitismus
Erfahrung in der Leitung von Drittmittelprojekten
Praktische Erfahrung in der Konzeption digitaler Projekte
Technisches Verständnis für digitale Werkzeuge
Anwendungsbezogene Kenntnisse generativer KI