Auf einen Blick
- Aufgaben: Leite ein innovatives KI-Projekt zur Förderung historisch-politischer Bildung.
- Unternehmen: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz mit einem engagierten Team.
- Vorteile: Flexible Arbeitszeiten, bis zu 30 Tage Urlaub und ein modernes Arbeitsumfeld.
- Weitere Informationen: Dynamisches Team mit Entwicklungsmöglichkeiten und flachen Hierarchien.
- Warum dieser Job: Gestalte eine gesellschaftlich relevante Aufgabe gegen Antisemitismus und für Bildung.
- Qualifikationen: Masterabschluss in relevanten Bereichen und Erfahrung in Projektleitung.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 47000 - 60000 € pro Jahr.
Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Über uns: In den Räumen der heutigen Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz besprachen am 20. Januar 1942 fünfzehn hochrangige Vertreter der SS, der NSDAP und verschiedener Reichsministerien die Kooperation bei der geplanten Deportation und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden. Die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz bietet neben ihren Ausstellungen vielfältige pädagogische Möglichkeiten, sich mit der Geschichte der Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden, mit der Geschichte des Nationalsozialismus, mit der Vorgeschichte oder den Nachwirkungen zu befassen.
Als Projektleitung gestalten Sie mit "Mirrorial" die Entwicklung eines innovativen KI-gestützten Reflexionstools für angehende Lehrkräfte und Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildung. Das Projekt unterstützt die kritische Auseinandersetzung mit unbewussten Bias in der Vermittlung von Nationalsozialismus und Shoah und stärkt eine historisch fundierte, sensible und zeitgemäße Bildungsarbeit gegen aktuellen Antisemitismus. Sie steuern die Entwicklung und Erprobung des Tools gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis und tragen dazu bei, neue Wege der professionellen Selbstreflexion in der Bildungsarbeit zu etablieren.
Folgende Aufgaben erwarten Sie:
- Gesamtkoordination und Steuerung des Projekts „Mirrorial“
- Fachliche Begleitung der Entwicklung der KI sowie konzeptionelle Entwicklung des pädagogischen Begleitworkshops zur Anwendung der KI
- Aufbau und Koordination des externen Expert*innengremiums
- Einbindung antisemitismuskritischer, pädagogischer, historischer, ethischer, datenschutzrechtlicher und KI-bezogener Expertise
- Koordination der Zusammenarbeit und des Austauschs mit dem Expert*innengremium
- Organisation und Durchführung von Pilotphasen mit Testgruppen
- Vorstellung des Projekts an Universitäten, in Ministerien und auf Fachtagungen
- Sicherstellung der langfristigen Integration des Workshopformats in das Bildungsangebot der GHWK
Was wir suchen:
- Formale Anforderungen: Abgeschlossenes Masterstudium im Bereich Informatik oder der Geistes-, Sozial oder Erziehungswissenschaften
- Fachliche Anforderungen: Erfahrung in der Leitung, Koordination oder Umsetzung von Drittmittelprojekten; Kenntnisse in historisch-politischer Bildung, NS-Geschichte und Shoah-Vermittlung; fundierte Kenntnisse zu Antisemitismus und antisemitismuskritischer Bildungsarbeit; Erfahrung in der Entwicklung und Durchführung von Workshops oder Bildungsformaten; fundierte Kenntnisse der Funktionsweisen von KI und Promptlogiken
- Außerfachliche Anforderungen: Ein hohes Maß an Empathie für die Themen der Gedenkstätte; gelebte Teamfähigkeit und kooperative Arbeitsweise; eigenständiger, zuverlässiger und strukturierter Arbeitsstil; ausgeprägte Serviceorientierung, Beratungskompetenz, Kommunikationsstärke
Was wir Ihnen bieten:
- Eine gesellschaftlich relevante Aufgabe durch die Tätigkeit in einer Einrichtung für Bildungsarbeit
- Kooperatives und attraktives Arbeitsumfeld mit moderner Büroausstattung und ein hochmotiviertes, leistungsstarkes und dynamisches Team
- Entwicklungsmöglichkeiten durch eine strukturierte Einarbeitung und Gestaltungsfreiräume
- Transparenz durch flache Hierarchien, kurze Kommunikationswege und eine offene Teamkultur
- Flexible Arbeitszeitmodelle mit Freizeitausgleich sowie die Möglichkeit für mobiles Arbeiten im Rahmen der dienstlichen Vereinbarung
- Work-Life-Balance in einer 39-Stunden-Woche (bei Vollzeit), bis zu 30 Tage Jahresurlaub (5-Tage-Woche) und freie Tage am 24. sowie 31. Dezember
- Zusatzleistungen in Form der Betrieblichen Altersvorsorge (VBL), vermögenswirksame Leistungen (VL) und tarifgebundene Jahressonderzahlungen
- Mobilität durch einen Zuschuss zum Deutschlandticket Job der BVG
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz hat eine diskriminierungssensible Arbeitsumgebung hohe Priorität. Wir streben an, gesellschaftliche Vielfalt (Diversität) auch innerhalb der Beschäftigten widerzuspiegeln. Wir begrüßen daher Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von Geschlecht, kultureller und sozialer Herkunft, Behinderung, Religion, Nationalität, Weltanschauung und sexueller Orientierung. Schwerbehinderte Bewerber*innen (d/w/m) werden bei gleicher Eignung und Befähigung entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt. Fügen Sie bitte ggf. einen Nachweis einer Schwerbehinderung der Bewerbung bei.
Bitte bewerben Sie sich bis zum unter Angabe der Job-ID und Ihrer aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse) über unsere Karriereseite. Per Post oder E-Mail eingereichte Bewerbungsunterlagen können nicht berücksichtigt werden. Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am statt. Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, werden nicht erstattet. Die Besetzung der Stelle erfolgt vorbehaltlich der Bewilligung der erforderlichen Mittel.
Projektleitung (m/w/d) Arbeitgeber: Gedenkstaettenforum
Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora bietet eine bedeutende und sinnstiftende Arbeitsumgebung, in der Mitarbeiter aktiv zur Bewahrung und Vermittlung von Geschichte beitragen können. Mit einem engagierten Team von über 80 Beschäftigten fördert die Stiftung eine offene und respektvolle Arbeitskultur, die Raum für persönliche und berufliche Weiterentwicklung bietet. Zudem profitieren Mitarbeiter von einer stabilen Anstellung in einer kulturell und historisch wertvollen Umgebung in Weimar, die zahlreiche Bildungs- und Austauschmöglichkeiten bietet.