Auf einen Blick
- Aufgaben: Entwickle innovative Software für die ESA Genesis-Mission und arbeite an spannenden Projekten.
- Unternehmen: Astronomisches Institut der Universität Bern mit einem dynamischen Team.
- Vorteile: Attraktives Gehalt, flexible Arbeitszeiten und Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung.
- Weitere Informationen: Vielfältige Karrierechancen in einem inklusiven Umfeld.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Geodäsie und arbeite an bahnbrechenden Technologien.
- Qualifikationen: Doktorat in Astronomie, Geodäsie oder verwandten Bereichen; Erfahrung in VLBI von Vorteil.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 60000 - 80000 € pro Jahr.
Open Position at the Astronomical Institute of the University of Bern. The Astronomical Institute of the University of Bern (AIUB) erhält Mittel vom Schweizerischen Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SERI) für die nationale Initiative Genesis-CH, um die Vorbereitung der Bernese GNSS Software für die rigorose Datenverarbeitung der ESA-Mission Genesis zu unterstützen, die derzeit für den Start im Jahr 2028 geplant ist.
Das Hauptziel der ESA-Mission Genesis besteht darin, zur Erreichung der Genauigkeits- und Stabilitätsziele des Global Geodetic Observing System (GGOS) hinsichtlich der Realisierung des International Terrestrial Reference System (ITRS) beizutragen, mit dem Ziel von 1 mm und 0,1 mm/Jahr. Zu diesem Zweck wird die Genesis-Mission die In-Orbit-Ko-lokation der vier raumgeodätischen Techniken, Global Navigation Satellite Systems (GNSS), Satellite Laser Ranging (SLR), Doppler Orbitography and Radiopositioning Integrated by Satellite (DORIS) und Very Long Baseline Interferometry (VLBI), auf einer hochkalibrierten und stabilen Plattform bereitstellen.
Die Position des Advanced Postdoc ist auf zwei Jahre angesetzt und wird sich auf die Implementierung spezieller VLBI-Verarbeitungsmodelle in die Bernese GNSS Software konzentrieren, die am AIUB gepflegt wird. In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG), Deutschland, erweitert das AIUB derzeit die Bernese GNSS Software zur Verarbeitung klassischer VLBI-Daten. Der Kandidat soll sich auf die Erweiterung für VLBI zu Satelliten konzentrieren, wie sie von der Genesis-Mission angeboten wird. Die geplanten Entwicklungen werden in engem Austausch mit dem Genesis Science Exploitation Team der ESA und der IAG/IERS Joint Working Group on Genesis durchgeführt.
Bildung
Der Kandidat wird erwartet, dass er eine Ph.D.-Arbeit in Astronomie, Geodäsie, Physik oder einem verwandten Thema erfolgreich abgeschlossen hat. Erfahrung in der VLBI-Datenverarbeitung oder anderen raumgeodätischen Daten sowie in der Nutzung des Bernese GNSS Softwarepakets und in Informatik (Programmierung in modernem Fortran, C++, Python oder Perl) sind keine Voraussetzung, aber von Vorteil. Der Kandidat sollte fließend Englisch sprechen und schreiben.
Der Kandidat sollte idealerweise am 1. Juli 2026 in Bern zu arbeiten beginnen. Die Position ist auf zwei Jahre angesetzt mit der Option auf eine Verlängerung auf drei Jahre. Das Gehalt richtet sich nach den Richtlinien der Universität Bern und hängt von der Qualifikation des erfolgreichen Kandidaten ab.
Bewerbung
Bewerbungen (einschließlich Lebenslauf, Kopien der Universitätsdiplome, Studiennachweise, mögliche Referenzen) sollten so schnell wie möglich, jedoch spätestens bis zum 10. Mai 2026, an die folgende (erste) Adresse gesendet werden: Prof. Dr. Adrian Jäggi, Astronomisches Institut, Universität Bern, adrian.jaeggi@unibe.ch; Prof. Dr. Rolf Dach, Astronomisches Institut, Universität Bern, rolf.dach@unibe.ch. Informelle Anfragen können an beide oben genannten Adressen gerichtet werden.
Ein gleichberechtigtes Arbeitsumfeld ist uns wichtig, und wir begrüßen Bewerbungen von Gruppen, die in der Physik und Astronomie traditionell unterrepräsentiert sind. Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Frauen oder von Personen mit Behinderungen für die ausgeschriebene Position.
Genesis-CH: Advanced Postdoc (Position No. 1) University of Bern Arbeitgeber: Geodesy
Die Universität Bern bietet eine herausragende Arbeitsumgebung für Wissenschaftler, die an der Spitze der astronomischen Forschung stehen möchten. Mit einem starken Fokus auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und innovativen Projekten wie der Genesis-Mission, profitieren Mitarbeiter von exzellenten Entwicklungsmöglichkeiten, einer unterstützenden Kultur und einem engagierten Team. Zudem fördert die Universität Vielfalt und Chancengleichheit, was sie zu einem attraktiven Arbeitgeber für alle macht.
StudySmarter Expertenrat🤫
Wir sind der Meinung, dass du so Genesis-CH: Advanced Postdoc (Position No. 1) University of Bern erhalten könntest
✨Tipp Nummer 1
Netzwerken ist der Schlüssel! Nutze Plattformen wie LinkedIn, um mit Leuten aus der Branche in Kontakt zu treten. Frag nach informellen Gesprächen oder Mentoring – oft sind die besten Jobchancen nicht ausgeschrieben.
✨Tipp Nummer 2
Bereite dich auf Vorstellungsgespräche vor, indem du häufige Fragen und spezifische technische Themen durchgehst. Übe deine Antworten laut, damit du selbstbewusst und klar kommunizieren kannst, wenn es darauf ankommt.
✨Tipp Nummer 3
Zeige dein Interesse an der Forschung und den Projekten des Unternehmens. Wenn du dich auf eine Stelle bewirbst, sprich über spezifische Aspekte der Genesis-Mission, die dich faszinieren – das zeigt, dass du dich wirklich mit der Position auseinandergesetzt hast.
✨Tipp Nummer 4
Bewirb dich direkt über unsere Website! Das gibt dir die beste Chance, gesehen zu werden. Und vergiss nicht, deine Unterlagen gut zu strukturieren und alle relevanten Erfahrungen hervorzuheben, die dich für die Position qualifizieren.
Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Genesis-CH: Advanced Postdoc (Position No. 1) University of Bern mit Bravour zu bestehen
Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡
Mach deinen Lebenslauf einzigartig!:Dein Lebenslauf sollte nicht nur deine Erfahrungen auflisten, sondern auch zeigen, was dich besonders macht. Hebe relevante Projekte oder Fähigkeiten hervor, die direkt mit der Position zu tun haben, für die du dich bewirbst.
Anschreiben, das begeistert!:Nutze dein Anschreiben, um deine Leidenschaft für die Astronomie und Geodäsie zu zeigen. Erkläre, warum du genau bei uns am Astronomischen Institut der Universität Bern arbeiten möchtest und wie du zur Genesis-Mission beitragen kannst.
Referenzen nicht vergessen!:Falls du Referenzen hast, die deine Fähigkeiten und Erfahrungen unterstützen, füge sie hinzu! Das gibt uns einen besseren Eindruck von dir und deiner bisherigen Arbeit. Achte darauf, dass sie relevant sind und dich gut repräsentieren.
Bewerbung über unsere Website!:Wir empfehlen dir, deine Bewerbung direkt über unsere Website einzureichen. So stellst du sicher, dass alles an die richtige Stelle gelangt und wir deine Unterlagen schnell bearbeiten können. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Geodesy vorbereitet
✨Verstehe die Mission
Mach dich mit der Genesis-Mission und den Zielen des ESA vertraut. Zeige im Interview, dass du die Bedeutung der Genauigkeit und Stabilität im Global Geodetic Observing System verstehst und wie deine Fähigkeiten dazu beitragen können.
✨Technische Vorbereitung
Bereite dich darauf vor, über deine Erfahrungen mit VLBI-Datenverarbeitung oder dem Bernese GNSS Software-Paket zu sprechen. Wenn du Kenntnisse in Programmiersprachen wie Fortran, C++, Python oder Perl hast, sei bereit, konkrete Beispiele zu nennen, wie du diese in früheren Projekten eingesetzt hast.
✨Fragen stellen
Bereite einige Fragen vor, die du den Professoren stellen kannst. Das zeigt dein Interesse an der Position und der Forschung am Astronomischen Institut. Frage zum Beispiel nach den aktuellen Herausforderungen bei der Implementierung der VLBI-Modelle oder der Zusammenarbeit mit dem ESA-Team.
✨Englischkenntnisse betonen
Da fließendes Englisch gefordert ist, solltest du sicherstellen, dass du deine Sprachkenntnisse im Interview klar kommunizierst. Vielleicht kannst du auch ein Beispiel geben, wo du deine Englischkenntnisse erfolgreich eingesetzt hast, sei es in der Forschung oder in der Zusammenarbeit mit internationalen Teams.