Auf einen Blick
- Aufgaben: Lehre und Forschung im Bereich Kunst in sozialen Räumen an der Hochschule für Bildende Künste.
- Arbeitgeber: Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, innovativ und diversitätsorientiert.
- Mitarbeitervorteile: Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder unbefristetes Angestelltenverhältnis, Teilzeit möglich.
- Andere Informationen: Vielfältige Karrierechancen und Unterstützung für Doppelkarrieren.
- Warum dieser Job: Gestalte Kunstpraxis und Bildung in sozialen Kontexten und mache einen echten Unterschied.
- Gewünschte Qualifikationen: Abgeschlossenes Hochschulstudium in Freier Kunst oder Kunst Lehramt, künstlerische Praxis erforderlich.
Das voraussichtliche Gehalt liegt zwischen 60000 - 80000 € pro Jahr.
An der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig ist im Institut Performative Praxis, Kunst und Bildung zum 01.04.2027 eine W2-Professur Kunst in sozialen Räumen zu besetzen. Die Einstellung erfolgt in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder unbefristetes Angestelltenverhältnis.
Die Professur zeichnet sich durch eine ausgewiesene künstlerische Position im Bereich der aktuellen Kunst aus, die ihre Praxis mit Bezug zu Lebens- und Beziehungsräumen über eurozentrische Perspektiven hinaus profiliert und realisiert. Zentrales Arbeitsfeld der Professur sind Fragen der Zugänglichkeit, der Entstehung von Öffentlichkeit und Situiertheit von Perspektiven sowie Diskriminierungskritik. Künstlerische Praxis wird hier als Intervention oder Zusammenarbeit, als Allianz mit spezifischen sozialen Räumen oder auch aus ihnen heraus verstanden: Treffpunkte, Kunsträume, Nachbarschaften, Wohnviertel, sprachliche wie mediale Gemeinschaften, kulturelle bzw. künstlerische Initiativen und Interessengruppen, selbstorganisierte Öffentlichkeiten oder öffentliche Institutionen sind Ausgangspunkt künstlerischer Ideenfindung. Besondere Aufmerksamkeit liegt auf Schnittmengen zwischen Bildungskontexten und Kunst.
Die Professur vertritt einen Kunstbegriff, der sich an der Verbindung von aktueller Kunst und Kunstpädagogik orientiert. Schwerpunkt der Lehre sind die künstlerisch-praktischen Lehrangebote für Studierende im Bachelorstudiengang Kunstpädagogik und im Masterstudiengang Kunst, Lehramt an Gymnasien. Dabei sollte das gesamte Spektrum medialer und materialer Verfahren sowie kollaborativer Arbeitsformen ermöglicht und begleitet werden.
Die praxisnahe Forschung am Institut Performative Praxis, Kunst und Bildung (IPKB) erfordert die Zusammenarbeit der Kunstpraxis-Professuren mit den Kunstdidaktik-Professuren. Aufgaben sind:
- künstlerisch-praktische Lehrangebote für Studierende in den Bachelorstudiengängen, vornehmlich im B.A. Kunstpädagogik, und im Masterstudiengang "Kunst, Lehramt an Gymnasien" mit dem Schwerpunkt auf Kunst in sozialen Räumen
- die Begleitung der Studierenden bei der Erarbeitung eines künstlerischen wie pädagogischen Profils
- der Ausbau interdisziplinärer Kooperationen innerhalb des IPKB und der HBK
- der Aufbau von Raumgefügen (z. B. Vernetzungen und Beziehungen) in der Region, überregional und in internationalen, nicht eurozentristischen Zusammenhängen
- Projekte mit Schulen und Kunstinstitutionen
- Mitwirkung an der Profilbildung der Kunstpraxis im Rahmen der Kunstpädagogik an der HBK
Erwartet werden:
- ein Werk, in dem ein wesentlicher Beitrag zu Kunst in sozialen Räumen durch unterschiedliche künstlerische Medien und Verfahren sichtbar wird
- eine Aufmerksamkeit für Schnittmengen zwischen Kunst und Bildungskontexten
- eine i.d.R. mehrjährige freie künstlerische Praxis mit einer aktiven Beteiligung am gegenwärtigen künstlerischen Diskurs
- einschlägige und auch international sichtbare Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen, Projekte, Kataloge, Vorträge, Symposien, Preise o. Ä.
- Deutschkenntnisse auf C1-Niveau des europäischen Referenzrahmens bzw. die Bereitschaft diese innerhalb von zwei Jahren zu erwerben
- künstlerische Projekte in Bildungskontexten
- Erfahrung mit digitalen Lehr-/Lernangeboten bzw. die Bereitschaft, sich diese anzueignen
Einstellungsvoraussetzungen:
- einschlägig abgeschlossenes Hochschulstudium (Freie Kunst, Kunst Lehramt)
- durch praktische Erfahrung bestätigte pädagogisch-didaktische Eignung (§ 25 Abs. 1 Nr. 2 NHG)
- die besondere Befähigung zur künstlerischen Arbeit (§ 25 Abs. 1 Nr. 3 NHG), nachgewiesen durch ein Werk, das einen wesentlichen Beitrag zur Kunst der Gegenwart darstellt
- zusätzliche künstlerische Leistungen, nachgewiesen durch ein Werk, in dem sich eine offene Haltung gegenüber den unterschiedlichen Strömungen und Entwicklungen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kunst niederschlägt, sowie durch eine i. d. R. mehrjährige freie künstlerische Praxis
- Erfahrung in der Konzeption, Einwerbung und Durchführung von Ausstellungsprojekten
Die gesetzlichen Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 25 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes in der jeweils aktuellen Fassung. Es wird vorausgesetzt, dass die Bewerber*innen über die erforderliche Sozial-, Führungs-, Gleichstellungs- und Diversitätsförderungskompetenz verfügen und dazu bereit sind, aktiv zur diskriminierungskritischen Arbeit an der Hochschule beizutragen und insbesondere an der akademischen Selbstverwaltung und Gremienarbeit mitzuwirken. Zudem wird eine hohe Kommunikationsbereitschaft und die Kompetenz, hochschulübergreifend integrierend zu agieren, erwartet.
Die Gleichstellungsstrategien der HBK haben erfreulicherweise dazu geführt, dass aktuell keine Unterrepräsentanzen im Sinne des Niedersächsischen Gleichstellungsgesetzes und des Niedersächsischen Hochschulgesetzes in der Gruppe der W2-Professuren zu verzeichnen sind. Bewerbungen aller Geschlechter sind willkommen. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Ein Nachweis ist beizufügen. Die Hochschule pflegt eine Kultur der Vielfalt und begrüßt daher besonders Bewerbungen von Personen, die die Diversität erhöhen oder sich aktiv für diese einsetzen.
Als Mitglied im Dual Career Netzwerk SüdOstNiedersachsen kann die Hochschule Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Doppelkarrieren bieten. Auf die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung wird hingewiesen.
Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Angaben zum Werdegang, relevanten Urkunden und Zeugnissen, einem Ausstellungs-, Projekt-, Publikations- und Lehrveranstaltungsverzeichnis, einem Lehrkonzept (maximal drei Seiten) sowie dem ausgefüllten Übersichtsbogen richten Sie bitte bis zum 31.05.2026 per E-Mail an berufungen@hbk-bs.de (als ein Gesamt-PDF mit maximal 30 MB). Beachten Sie, dass Bewerbungen in anderen Dateiformaten oder Bewerbungen als Datei-Downloads sowie Links zu weiteren Unterlagen nicht berücksichtigt werden können. Bewerbungskosten können nicht erstattet werden.
Zum Zwecke der Personalauswahl werden auf der Grundlage von § 88 NBG (Beamtinnen und Beamte) bzw. auf der Grundlage von § 12 NDSG i. V. m. § 88 NBG (nicht verbeamtete Beschäftigte) personenbezogene Daten verarbeitet. Im Falle der Nichtauswahl werden die Bewerbungsunterlagen und sämtliche personenbezogenen Daten sechs Monate nach rechtskräftigem Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet bzw. gelöscht. Detaillierte Hinweise zum Datenschutz im Bewerbungsverfahren finden Sie hier.
Bei Rückfragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren kontaktieren Sie bitte Frau Carina Haas ( berufungen@hbk-bs.de , Tel. 0531/391 9343).
www.hbk-bs.de
W2-Professur Kunst in sozialen Räumen Arbeitgeber: Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Kontaktperson:
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig HR Team
StudySmarter Bewerbungstipps 🤫
So bekommst du den Job: W2-Professur Kunst in sozialen Räumen
✨Netzwerken, Netzwerken, Netzwerken!
Nutze jede Gelegenheit, um mit anderen Künstler*innen und Akademiker*innen ins Gespräch zu kommen. Besuche Ausstellungen, Workshops oder Konferenzen und knüpfe Kontakte. Wer weiß, vielleicht ergibt sich so die perfekte Möglichkeit für eine Zusammenarbeit oder sogar die Professur!
✨Sei sichtbar!
Präsentiere deine Arbeiten und Projekte online und offline. Eine starke Online-Präsenz kann dir helfen, in der Kunstszene wahrgenommen zu werden. Teile deine Ideen und Konzepte auf Social Media oder erstelle eine eigene Website, um deine künstlerische Vision zu zeigen.
✨Bereite dich auf Gespräche vor!
Wenn du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, sei bereit, über deine künstlerische Praxis und deine Vision für die Professur zu sprechen. Überlege dir im Voraus, wie du deine Ansätze zur Kunst in sozialen Räumen präsentieren kannst und welche Fragen du stellen möchtest.
✨Bewirb dich direkt über unsere Website!
Wir empfehlen dir, dich direkt über unsere Website zu bewerben. So hast du die besten Chancen, dass deine Bewerbung gesehen wird. Vergiss nicht, alle geforderten Unterlagen einzureichen und dein Lehrkonzept klar und prägnant zu formulieren!
Diese Fähigkeiten machen dich zur top Bewerber*in für die Stelle: W2-Professur Kunst in sozialen Räumen
Tipps für deine Bewerbung 🫡
Mach dein Anschreiben persönlich: Zeig uns, wer du bist! Dein Anschreiben sollte nicht nur deine Qualifikationen auflisten, sondern auch deine Leidenschaft für Kunst in sozialen Räumen widerspiegeln. Erzähl uns, warum du genau zu dieser Professur passt und was dich motiviert.
Sei klar und strukturiert: Wir lieben es, wenn Bewerbungen übersichtlich sind! Achte darauf, dass dein Lebenslauf und alle anderen Dokumente gut strukturiert sind. Verwende klare Überschriften und halte die Informationen prägnant, damit wir schnell einen Überblick bekommen.
Beweise deine künstlerische Praxis: Stell sicher, dass du in deinem Werk und deinen Projekten zeigst, wie du zur Kunst in sozialen Räumen beiträgst. Zeig uns deine Ausstellungen, Projekte und alles, was deine aktive Teilnahme am künstlerischen Diskurs belegt!
Reiche alles als ein PDF ein: Denk daran, deine gesamte Bewerbung in einem einzigen PDF-Dokument zusammenzufassen. Das macht es uns leichter, alles zu prüfen und sorgt dafür, dass nichts verloren geht. Und vergiss nicht, die Dateigröße im Auge zu behalten!
Wie du dich auf ein Vorstellungsgespräch bei Hochschule für Bildende Künste Braunschweig vorbereitest
✨Verstehe die Institution
Informiere dich gründlich über die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und das Institut für Performative Praxis, Kunst und Bildung. Verstehe ihre Werte, Ziele und aktuellen Projekte, um im Interview gezielt darauf eingehen zu können.
✨Präsentiere dein künstlerisches Werk
Bereite eine überzeugende Präsentation deines künstlerischen Schaffens vor. Zeige, wie deine Arbeiten mit sozialen Räumen und interdisziplinären Ansätzen verbunden sind. Achte darauf, dass du auch die Relevanz deiner Werke für die Kunstpädagogik hervorhebst.
✨Diskussion über Zugänglichkeit und Diversität
Sei bereit, über Themen wie Zugänglichkeit, Diskriminierungskritik und Diversität in der Kunst zu sprechen. Überlege dir konkrete Beispiele aus deiner eigenen Praxis, die zeigen, wie du diese Aspekte in deiner Arbeit berücksichtigst.
✨Interaktive Lehransätze
Denke an innovative und interaktive Lehrmethoden, die du in deinen Kursen einsetzen könntest. Bereite Ideen vor, wie du Studierende aktiv in den Lernprozess einbeziehen kannst, insbesondere in Bezug auf Kunst in sozialen Räumen.