W2-Professur Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Mittlere und Neuere Kunstgeschichte

W2-Professur Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Mittlere und Neuere Kunstgeschichte

Braunschweig Vollzeit 63000 - 77000 € / Jahr (geschätzt) Kein Homeoffice möglich
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

Auf einen Blick

  • Aufgaben: Lehre und Forschung in Kunstgeschichte mit Fokus auf Mittlere und Neuere Kunst.
  • Unternehmen: Hochschule für Bildende Künste Braunschweig – eine kreative und internationale Institution.
  • Vorteile: Unbefristete Anstellung, Karriereentwicklung und Unterstützung bei Doppelkarrieren.
  • Weitere Informationen: Vielfältige und inklusive Kultur, Bewerbungen von allen Geschlechtern sind willkommen.
  • Warum dieser Job: Gestalte die Kunstwissenschaft und bringe innovative Perspektiven in die Lehre ein.
  • Qualifikationen: Überdurchschnittliche Promotion und Habilitation in Kunstwissenschaft oder verwandten Bereichen.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 63000 - 77000 € pro Jahr.

An der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig ist im Institut für Kunstwissenschaft eine W2-Professur Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Mittlere und Neuere Kunstgeschichte zum 01.04.2027 zu besetzen. Die Einstellung erfolgt in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder ein unbefristetes Angestelltenverhältnis. Die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) ist eine international orientierte, künstlerisch-wissenschaftliche Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. Mit etwa 1.000 Studierenden in den Studienbereichen Freie Kunst, Kunstpädagogik, Darstellendes Spiel, Design, Visuelle Kommunikation, Kunstwissenschaft und Medienwissenschaften gehört die HBK zu den großen Kunsthochschulen in Deutschland.

Die Professur Kunstwissenschaft hat einen Lehr- und Forschungsschwerpunkt in der Kunstgeschichte der kulturellen Produktionen des 16. bis 18. Jahrhunderts, zieht aber – mit Blick auf den Standort Braunschweig – Verbindungen zu den Künsten seit dem 12. Jahrhundert. Vorrangige Aufgabe der Professur ist es, Kriterien, Methoden, Begriffe und Perspektiven kritisch zu reflektieren und zu dekonstruieren, die in der traditionell auf Europa fixierten Kunstgeschichte Anwendung finden, um künstlerische Produktionsformen, Medienwechsel, Epochengrenzen, Machtdispositive und Kulturtransfers zu beschreiben und zu bewerten. Die Professur betrachtet die Künste in ihren sozialen, historischen, ökologischen, ökonomischen, materiellen, medialen und technologischen Kontexten und berücksichtigt die performativen und funktionalen Aspekte der Künste. Sie bringt transkulturelle Verflechtungsgeschichten, de- bzw. postkoloniale Perspektiven sowie feministische, queere und ökosensible Ansätze in Forschung und Lehre ein.

Erwartet wird die Fähigkeit und Bereitschaft, Perspektiven und Methoden der Environmental Humanities und der Material Culture in der kunstwissenschaftlichen Forschung und Lehre an der HBK zu verankern.

Einstellungsvoraussetzungen:

  • einschlägig abgeschlossenes Hochschulstudium in Kunstwissenschaft/Kunstgeschichte
  • überdurchschnittliche Promotion in Kunstwissenschaft/Kunstgeschichte
  • Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen in Kunstwissenschaft/Kunstgeschichte oder einem angrenzenden Wissensbereich
  • durch fachwissenschaftliche Lehre an Universitäten und Kunsthochschulen nachgewiesene pädagogisch-didaktische Eignung für die spezifische, durch Heterogenität geprägte Lehre an der HBK

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 25 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG).

Erwartet werden:

  • eine hervorragende fachliche Expertise
  • einschlägige Publikationen, Vorträge und Ausstellungen
  • Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten und in der Einwerbung von Drittmitteln
  • Bereitschaft, mit Museen, Ausstellungsinstitutionen, Universitäten und Kunsthochschulen in der Region, aber auch im deutschsprachigen Raum und im globalen Kontext zu kooperieren
  • die Fähigkeit und Bereitschaft, Perspektiven und Methoden der Cultural Animal Studies, der Environmental Humanities und der Material Culture in der kunstwissenschaftlichen Forschung und Lehre an der HBK zu verankern
  • Bereitschaft zur engagierten Mitarbeit an der akademischen Selbstverwaltung
  • nachgewiesene Kompetenzen in der deutschen Sprache mindestens auf Niveaustufe C1

Vorteilhaft sind:

  • Aufgeschlossenheit gegenüber den experimentellen Lehr- und Forschungsformaten einer Kunsthochschule
  • die Fähigkeit und Bereitschaft, sich mit den Bereichen Medienwissenschaften, Transformation Design, Freie Kunst, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung an der HBK in der Forschung und Lehre zu vernetzen

Es wird vorausgesetzt, dass die Bewerber*innen über die erforderliche Sozial-, Führungs-, Gleichstellungs- und Diversitätsförderungskompetenz verfügen und dazu bereit sind, engagiert zur diskriminierungskritischen Arbeit an der Hochschule beizutragen. Zudem werden eine hohe Kommunikationsbereitschaft und die Kompetenz, hochschulübergreifend integrierend zu agieren, erwartet. Die Gleichstellungsstrategien der HBK haben erfreulicherweise dazu geführt, dass aktuell keine Unterrepräsentanzen im Sinne des Niedersächsischen Gleichstellungsgesetzes und des Niedersächsischen Hochschulgesetzes zu verzeichnen sind. Bewerbungen aller Geschlechter sind willkommen. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Ein Nachweis ist beizufügen. Die Hochschule pflegt eine Kultur der Vielfalt und begrüßt daher besonders Bewerbungen von Personen, die die Diversität erhöhen oder sich engagiert für diese einsetzen.

Als Mitglied im Dual Career Netzwerk SüdOstNiedersachsen kann die Hochschule Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Doppelkarrieren bieten. Auf die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung wird hingewiesen.

Ihre Bewerbung mit dem ausgefüllten Bewerbungsbogen, Anschreiben, Angaben zum beruflichen und wissenschaftlichen Werdegang, relevanten Urkunden und Zeugnissen, einem Publikations- und Lehrveranstaltungsverzeichnis, einem Lehrkonzept sowie einem Verzeichnis von Drittmittelprojekten richten Sie bitte bis zum 06.09.2026 per E-Mail-Anhang an berufungen@hbk-bs.de (ein Gesamt-PDF von max. 15 MB). Beachten Sie bitte, dass Einsendungen in anderen Dateiformaten nicht berücksichtigt werden. Bewerbungskosten können nicht erstattet werden.

Zum Zwecke der Personalauswahl werden auf der Grundlage von § 88 NBG (Beamt*innen) bzw. auf der Grundlage von § 12 NDSG i.V.m. § 88 NBG (nicht verbeamtete Beschäftigte) personenbezogene Daten verarbeitet. Im Falle der Nichtauswahl werden die Bewerbungsunterlagen und sämtliche personenbezogenen Daten sechs Monate nach rechtskräftigem Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet bzw. gelöscht. Detaillierte Hinweise zum Datenschutz im Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Bei Rückfragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren kontaktieren Sie bitte Frau Carina Haas (berufungen@hbk-bs.de, Tel. 0531/391 9343).

www.hbk-bs.de

W2-Professur Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Mittlere und Neuere Kunstgeschichte Arbeitgeber: Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

Die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bietet eine inspirierende Arbeitsumgebung, die Kreativität und interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert. Mit einem klaren Fokus auf Inklusion und Diversität in der Kunstpädagogik unterstützt die Hochschule ihre Mitarbeiter*innen durch kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten und ein starkes Netzwerk innerhalb der Bildungs- und Kunstgemeinschaft. Zudem wird eine Kultur der Vielfalt gepflegt, die es ermöglicht, innovative Lehransätze zu entwickeln und aktiv zur akademischen Selbstverwaltung beizutragen.

Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

Kontaktdaten:

Hochschule für Bildende Künste Braunschweig Recruiting-Team

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um W2-Professur Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Mittlere und Neuere Kunstgeschichte mit Bravour zu bestehen

Fachliche Expertise in Kunstwissenschaft/Kunstgeschichte
Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen
Pädagogisch-didaktische Eignung
Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten
Einwerbung von Drittmitteln
Kooperationsbereitschaft mit Museen und Universitäten
Kenntnisse in Environmental Humanities