Auf einen Blick
- Aufgaben: Entwickle innovative Biosensoren für die Detektion von Neurotransmittern.
- Unternehmen: Hochschule Kaiserslautern mit Fokus auf angewandte Forschung und Entwicklung.
- Vorteile: Flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten.
- Weitere Informationen: Befristete Stelle bis 31.05.2028 mit Möglichkeit zur Teilzeit.
- Warum dieser Job: Sei Teil eines interdisziplinären Teams und arbeite an zukunftsweisenden Technologien.
- Qualifikationen: Abgeschlossenes Studium in Chemie oder verwandten Bereichen, Interesse an Forschung.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 49500 - 60500 € pro Jahr.
Sie arbeiten im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten interdisziplinären Forschungsprojekts „Graphen-Elektroden für den Nachweis von Neurotransmittern aus Zellen des enterischen Nervensystems (GraphENS)“. Ziel des Projekts ist die Entwicklung Graphen-basierter elektrischer Biosensoren für die sensitive und selektive Detektion von Neurotransmittern aus Zellkulturen des enterischen Nervensystems. Hierfür werden Graphen-Sensoren chemisch funktionalisiert, charakterisiert und unter physiologisch relevanten Bedingungen untersucht.
Der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit liegt auf der Entwicklung und Charakterisierung funktionaler Sensoroberflächen. Sie entwickeln geeignete chemische Erkennungsschichten für den selektiven Nachweis von Neurotransmittern und anderen biologisch relevanten Molekülen. Hierfür untersuchen Sie beispielsweise Metallkomplexe, funktionelle Polymere, molekular geprägte Polymere (MIP), Ionophore oder weitere künstliche Rezeptorsysteme (z. B. Aptamere). Die entwickelten Oberflächen werden auf Graphen- und Elektrodenstrukturen immobilisiert und hinsichtlich ihrer chemischen, physikalischen und sensorischen Eigenschaften charakterisiert.
Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere:
- Entwicklung und Optimierung chemischer Funktionalisierungsstrategien für Graphen- und Elektrodenoberflächen
- Auswahl, Synthese beziehungsweise Anpassung geeigneter Erkennungs- und Fängermoleküle
- Immobilisierung von Metallkomplexen, funktionellen Polymeren, Linker- und Spacer-Molekülen oder anderen Rezeptorsystemen auf Sensoroberflächen
- Entwicklung von Konzepten zur selektiven Detektion von Neurotransmittern, insbesondere Dopamin, Serotonin, Acetylcholin oder verwandten Analyten
- Herstellung und chemisch-physikalische Charakterisierung funktionalisierter Oberflächen
- Planung und Durchführung von Sensorversuchen in Pufferlösungen, Zellkulturmedien und weiteren physiologisch relevanten Proben
- Untersuchung der Sensitivität, Selektivität, Stabilität und Reproduzierbarkeit der entwickelten Sensorsysteme
- Auswertung, Interpretation und wissenschaftliche Dokumentation der experimentellen Ergebnisse
- enge Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden aus den Bereichen Graphen-Feldeffekttransistoren, elektrische Messtechnik, Zellbiologie und Mikrosystemtechnik
- Präsentation der Ergebnisse innerhalb der Arbeitsgruppe, bei Projekttreffen und auf wissenschaftlichen Tagungen
- Vorbereitung und Veröffentlichung wissenschaftlicher Publikationen
- Mitbetreuung von studentischen Projekt- und Abschlussarbeiten
- Unterstützung beim Projektmanagement sowie bei der Vorbereitung von Forschungsanträgen
Je nach Projektfortschritt kann die Tätigkeit außerdem die Entwicklung und Charakterisierung topographisch strukturierter oder biomimetischer Oberflächen umfassen. Dabei sollen beispielsweise mittels Nanoimprint-Lithografie hergestellte Oberflächen hinsichtlich ihres Einflusses auf Zelladhäsion, Zellwachstum und Zell-Sensor-Interaktionen untersucht werden. Im ursprünglichen Projektkonzept ist dieser Ansatz insbesondere für die Verbesserung der Kultivierung enterischer Nervenzellen und der Kopplung zwischen Zellen und Elektroden vorgesehen.
Sie arbeiten in einem interdisziplinären Team mit vorhandener Expertise in der Herstellung und elektrischen Charakterisierung Graphen-basierter Feldeffekttransistoren. Der Schwerpunkt der ausgeschriebenen Position liegt daher ausdrücklich auf der chemischen und gegebenenfalls topographischen Gestaltung der Sensoroberflächen.
Für Fragen zu den Inhalten der Stelle steht Ihnen Prof. Dr. Alexey Tarasov (alexey.tarasov@hs-kl.de) gerne zur Verfügung.
Sie verfügen über ein sehr gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, vorzugsweise in einem der folgenden Bereiche: Chemie, Materialwissenschaften, Polymerchemie, Analytische Chemie, Oberflächenchemie, Biochemie, Chemische Nanotechnologie oder einer vergleichbaren naturwissenschaftlichen beziehungsweise ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung.
Die Stelle eignet sich sowohl für promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, als auch für besonders qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber mit Masterabschluss und Interesse an einer wissenschaftlichen Weiterqualifizierung. Erwartet werden fundierte Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Bereiche:
- chemische Funktionalisierung von Oberflächen
- molekulare Erkennung und künstliche Rezeptorsysteme
- Metallkomplexchemie
- funktionelle Polymere
- Molecularly Imprinted Polymers
- Ionophore
- Self-Assembled Monolayers
- Linker- und Spacerchemie
- Sensorchemie oder Biosensorik
- Elektrochemie
- Charakterisierung funktionaler Oberflächen
Von Vorteil sind Erfahrungen mit einer oder mehreren der folgenden Methoden:
- Kontaktwinkelmessungen
- Rasterkraftmikroskopie
- Raman-Spektroskopie
- Oberflächenplasmonenresonanz
- Ellipsometrie
- elektrochemische Messverfahren
- elektrische Sensorcharakterisierung
- Mikro- oder Nanostrukturierungsverfahren
- Nanoimprint-Lithografie
Erfahrungen mit Graphen, Graphenoxid oder anderen zweidimensionalen Materialien sind von Vorteil, jedoch keine Voraussetzung. Sie arbeiten selbstständig, strukturiert, zielorientiert und verfügen über ein hohes Maß an wissenschaftlicher Neugier, Kreativität und Eigeninitiative und haben Freude an anwendungsnaher sowie interdisziplinärer Forschung. Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie die Bereitschaft zur Präsentation und Veröffentlichung wissenschaftlicher Ergebnisse werden vorausgesetzt.
Wir wünschen uns ausdrücklich Bewerbungen aller Altersgruppen und unabhängig von der geschlechtlichen Identität, einer Behinderung, dem ethnischen Hintergrund, der Religion, Weltanschauung sowie sexuellen Orientierung oder Identität.
Die Stelle ist ab sofort am Studienort Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern im Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik in Vollzeit (100%) vorbehaltlich der endgültigen Förderzusage durch den Projektträger befristet bis 31.05.2028 zu besetzen.
An unserer Hochschule für angewandte Wissenschaften und Gestaltung mit einem ausgeprägten Profil in der angewandten Forschung und Entwicklung sowie der akademischen Weiterbildung erwarten Sie ein innovatives Arbeitsumfeld und vielseitige Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen der Personalentwicklung. Die Hochschule Kaiserslautern unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, z.B. durch eine Regelung für mobiles Arbeiten und eine flexible Arbeitszeitgestaltung.
Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Vergütung ist nach Entgeltgruppe E13 TV-L vorgesehen, soweit die fachlichen und persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Zusätzlich bieten wir Ihnen eine tarifvertraglich geregelte betriebliche Altersvorsorge.
Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten (insbes. Anforderungen der Stelle, gewünschte Gestaltung der Arbeitszeit) entsprochen werden kann.
Im Rahmen des Landesgleichstellungsgesetzes strebt die Hochschule Kaiserslautern eine weitere Erhöhung des Frauenanteils, insbesondere in der Wissenschaft, an. Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt (bitte Nachweis beifügen).
Sollten Bewerber*innen sich benachteiligt oder ungleich behandelt fühlen, kann eine Klärung durch eine Beschwerde bei der AGG-Beschwerdestelle (Stabstelle Recht) erfolgen.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen, die Sie uns bis 26.08.2026 über unser Online-Bewerbungsportal zukommen lassen können.
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) Funktionale Oberfläche... Arbeitgeber: Hochschule Kaiserslautern
Die Hochschule Kaiserslautern bietet Ihnen als Assistent*in im Bereich Informatik und Gesundheitsmanagement ein innovatives Arbeitsumfeld mit vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten und einer starken Ausrichtung auf angewandte Forschung. Hier profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten und der Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, während Sie aktiv zur studentischen Ausbildung beitragen und in spannende wissenschaftliche Projekte eingebunden werden. Zudem fördert die Hochschule eine inklusive Kultur und setzt sich für die Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft ein.
Kontaktdaten:
Hochschule Kaiserslautern Recruiting-Team
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✨Nutz die Wissenschafts-Community!
In der Biologie gibt es tolle Labor- und Forschungsnetzwerke. Schau dir Plattformen wie ResearchGate oder LinkedIn-Gruppen für Biologen an, um mit Gleichgesinnten zu vernetzen und über aktuelle Stellenangebote in der Branche informiert zu bleiben.
✨Finde relevante Konferenzen und Events
Besuche branchenspezifische Konferenzen oder Workshops, um Kontakte zu knüpfen und potenzielle Arbeitgeber direkt zu treffen. Das ist eine super Möglichkeit, um in die Branche reinzuschnuppern und dein Netzwerk zu erweitern!
✨Nutze Praktika und Forschungsprojekte
Viele Unternehmen im biologischen Bereich bieten Vollzeitstellen für Leute, die schon Erfahrung durch Praktika oder projektbasierte Arbeiten gesammelt haben. Schau dir deine Uni oder lokale Institute an – die haben oft Kontakte.
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Wenn du auf der Suche nach einer Vollzeitstelle im Bereich Biologie bist, zögere nicht und bewirb dich direkt über unsere Website bei Hochschule Kaiserslautern. Wir haben oft spannende Jobangebote, die genau auf deine Qualifikationen zugeschnitten sind!
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Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡
Zeig deine Leidenschaft für Biologie:In deinem Anschreiben solltest du deutlich machen, warum du dich für Biologie begeisterst und welche Aspekte dir besonders am Herzen liegen. Erzähl uns von Projekten oder Studienrichtungen, die dich geprägt haben – das gibt deiner Bewerbung eine persönliche Note!
Füge relevante Forschung oder Praktika hinzu:Für eine Vollzeitstelle in der Biologie ist es wichtig, dass du relevante Erfahrungen in Forschung oder Praktika auflistest. Vergiss nicht, spezifische Techniken oder Methoden zu erwähnen, die du beherrschst. Das zeigt uns, dass du die praktische Seite der Biologie wirklich verstehst!
Tabellarischer Lebenslauf – klar und prägnant:Achte darauf, dass dein Lebenslauf übersichtlich und gut strukturiert ist. Listen punktuell deine Erfahrungen, Ausbildungen und relevanten Fähigkeiten auf. Verwende dabei klassische Kategorien, die für die Biologie relevant sind, wie z.B. Laborkenntnisse oder spezifische Software, die du genutzt hast.
Überzeuge mit relevanten Zertifikaten:Falls du zusätzliche Zertifikate oder Kurse im Bereich Biologie oder verwandten Fächern hast, erwähne diese unbedingt! Das kann deinen Lebenslauf aufwerten und zeigt uns, dass du bereit bist, ständig zu lernen und dich weiterzuentwickeln. Bewerb dich direkt über unsere Website – wir freuen uns auf deine Einsendung!
Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Hochschule Kaiserslautern vorbereitet
✨Forschungsprojekte im Gepäck
Bereite dich darauf vor, deine Erfahrungen aus bisherigen Forschungsprojekten oder Praktika zu teilen. Zeige konkret, wie du Methoden in Biologie angewendet hast, und sei bereit, über die Ergebnisse zu diskutieren. Das gibt dem Interviewer einen guten Einblick in dein praktisches Wissen.
✨Vertraut mit Labortechniken
In der Biologie sind technische Fähigkeiten entscheidend. Sei bereit, Fragen zu spezifischen Labortechniken wie PCR, Mikroskopie oder Zellkultur zu beantworten. Vielleicht wirst du sogar gebeten, eine praktische Demonstration deiner Fähigkeiten zu machen!
✨Warum möchten wir hier arbeiten?
Da es sich um eine Vollzeitstelle handelt, ist es wichtig, dein langfristiges Interesse an dem spezifischen Bereich der Biologie zu zeigen. Überlege dir genau, warum dich die Forschung oder die Projekte von Hochschule Kaiserslautern reizen. Überlege auch, wie du dich da sehen kannst, etwa in einem Jahr oder zwei.
✨Erstelle dein biologisches Portfolio
Falls du schon an relevanten Arbeiten oder Veröffentlichungen beteiligt warst, bringe ein Portfolio mit oder präsentiere deine digitalen Arbeiten. Das kann ein echter Pluspunkt sein, um deine Leidenschaft für Biologie und deine wissenschaftlichen Fähigkeiten zu unterstreichen.