Psychologin oder Psychologe (m/w/d) im Bereich Verhaltensanalyse in Wiesbaden

Psychologin oder Psychologe (m/w/d) im Bereich Verhaltensanalyse in Wiesbaden

Wiesbaden Vollzeit Vor Ort
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Psychologin oder Psychologe (m/w/d) im Bereich Verhaltensanalyse

Standort Wiesbaden

Startdatum zum 01.11.2026

Arbeitszeit Vollzeit

Entgeltgruppe 13 TV-H

Vertragsart befristet bis zum 31.08.2027

Bewerbungsfrist 11. Oktober 2026

Das Hauptsachgebiet 1 – Verhaltensanalyse des Zentrums für polizeipsychologische Dienste und Services bearbeitet die Themenfelder Früherkennung und Bedrohungsmanagement sowie die kriminalpsychologische Ermittlungsunterstützung.

Die Stelle wird vorbehaltlich der stellenplantechnischen Voraussetzungen und einer noch zu realisierenden Personalmaßnahme ausgeschrieben.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen die folgenden Bereiche:

  • Mitwirkung bei der konzeptionellen Weiterentwicklung, Implementierung und Evaluation psychologischer Verfahren und Bewertungssystematiken im polizeilichen Bedrohungs- und Gefährdungslagenmanagement unter Anwendung wissenschaftlicher Grundlagen und Methoden
  • Erstellung psychologischer Einschätzungen, Gefährdungslagenbewertungen, Risikoanalysen und Interventionskonzepte
  • psychologische Beratung und Unterstützung polizeilicher Einsatz- und Ermittlungskräfte mit einem Schwerpunkt auf Analyse und Verhaltensmodifikation beispielhaft in Bezug auf täter- und opferbezogene Gefährdungsanalysen, Kommunikationswirkungsanalysen und einsatz- wie ermittlungsbezogene Kommunikationskonzepte
  • Konzeption, fachliche Begleitung und Auswertung kommunikativer Maßnahmen, insbesondere von Gefährderansprachen und Beratungen gefährdeter Personen
  • fallbezogene Mitwirkung und Unterstützung bei Aufgaben der kriminalpsychologischen Ermittlungsunterstützung
  • Konzeption und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich des Bedrohungsmanagements in Form von Vorträgen und Workshops für unterschiedliche Zielgruppen
  • Unterstützung bei der psychologischen Fachkoordination polizeilicher Zielgruppen hinsichtlich einsatzpsychologischer Themenstellungen
  • Mitwirkung bei der konzeptionellen Weiterentwicklung, Implementierung und Evaluation ermittlungs- und einsatzbezogener Verfahren zur Früherkennung von Anschlags- und Gewaltrisiken sowie der Einschätzung von Täterpersönlichkeit und -verhalten (auch in akuten Einsatzsituationen) unter Anwendung wissenschaftlicher Grundlagen und Methoden; hierzu gehören insbesondere der Ausbau, die fachliche Vernetzung und die konzeptionelle Fortentwicklung bestehender behördeninterner und behördenübergreifender Kooperationsstrukturen.

Sie bringen mit:

  • Abschluss eines wissenschaftlichen Hochschulstudiums der Psychologie (mit Schwerpunkt in klinischer und/oder forensischer Rechtspsychologie - M. Sc. / Diplom)
  • fundierte Kenntnisse in psychologischer Diagnostik, Gesprächsführung und der wissenschaftlich fundierten Einschätzung menschlichen Verhaltens
  • Fähigkeit, psychologische Erkenntnisse und Methoden selbstständig auf komplexe polizeiliche Fragestellungen anzuwenden
  • Fähigkeit zur Erschließung und Erstellung anwendungsbezogener psychologischer Konzepte für die Beratung, Ausbildung und das Training von Einsatz- und Ermittlungskräften
  • Erfahrung in der Konzepterstellung und im projektbezogenen Arbeiten
  • Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Schulungs- oder Qualifizierungsmaßnahmen sowie fachliche und didaktische Fähigkeiten
  • ausgeprägte Teamfähigkeit, hohe soziale Kompetenz und sehr gute Kommunikationsfähigkeit
  • analytische Fähigkeiten, Urteilsvermögen, Entschlusskraft und ein sicheres Auftreten
  • selbstständige, strukturierte und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
  • Freude an der Arbeit in dynamischen und herausfordernden Situationen
  • psychische Belastbarkeit sowie die Fähigkeit, auch in länger andauernden oder herausragenden Belastungssituationen gezielt und umsichtig zu handeln
  • gute Kenntnisse im Umgang mit den gängigen Microsoft-Office-Anwendungen

Wünschenswert sind:

  • Kenntnisse über wissenschaftliche Grundlagen zu Ursachen, Dynamiken und Warnsignalen von Gewaltentwicklungen
  • Kompetenzen im Bereich des Bedrohungsmanagements
  • Erfahrung in der Bewertung von Gefährdungslagen und der Erstellung psychologischer Handlungsempfehlungen
  • Kenntnisse und/oder praktische Erfahrungen in den Bereichen Klinische Psychologie, Rechtspsychologie, Forensische Psychologie oder Kriminalpsychologie
  • Erfahrung in der Beratung und Unterstützung von Einsatz- und Ermittlungskräften
  • Erfahrung bei der Planung und Begleitung kommunikativer Interventionen
  • Kenntnisse empirischer Forschungsmethoden und der Evaluation psychologischer Maßnahmen und Konzepte
  • Kenntnisse der Arbeitsweisen und Strukturen der Länderpolizeien oder vergleichbarer Sicherheitsbehörden aufgrund praktischer Erfahrung

Zudem wird die Bereitschaft zur Teilnahme an einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Landessicherheitsüberprüfungsgesetz (HSÜVG) erwartet.

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Kontaktdaten:

HöMS - Hessische Hochschule für öffentl. Management und Sicherheit Recruiting-Team