Auf einen Blick
- Aufgaben: Entwickle hochdurchsatzfähige Methoden zur Analyse von Protein-Protein-Interaktionen.
- Unternehmen: ETH Zürich und Universität Basel, führend in Wissenschaft und Technologie.
- Vorteile: Wettbewerbsfähiges Gehalt, internationale Konferenzen und enge Betreuung durch erfahrene Mentoren.
- Weitere Informationen: Dynamisches, interdisziplinäres Team mit exzellenten Karrieremöglichkeiten.
- Warum dieser Job: Arbeite an innovativen Projekten mit direktem Bezug zur klinischen Medizin.
- Qualifikationen: Master-Abschluss in Bioengineering oder verwandten Bereichen und Interesse an Proteinengineering.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 49500 - 60500 € pro Jahr.
Die Nash Lab (Labor für Engineering Synthetic Systems) ist gemeinsam mit dem Department of Chemistry der Universität Basel und dem Department of Biosystems Science and Engineering der ETH Zürich (in Basel) verbunden. Wir arbeiten an der Schnittstelle von Proteinengineering, molekularer Biophysik und synthetischer Biologie und entwickeln neue experimentelle und rechnergestützte Ansätze, um Proteine für nützliche biomedizinische und industrielle Anwendungen zu verstehen und zu konstruieren. Unsere Forschung kombiniert Hochdurchsatz-Screening, gerichtete Evolution und Einzelmolekül-biophysikalische Methoden und umfasst Projekte von grundlegender Proteinwissenschaft bis hin zu translationalen Anwendungen.
Viele Proteine im menschlichen Körper erfahren Scherkräfte und andere Arten von mechanischen Kräften, und dies spielt eine zentrale Rolle in ihrer Aktivität. Dennoch fehlen uns noch Hochdurchsatztechniken, um zu messen, wie Proteine auf mechanische Kräfte reagieren. Dieses Projekt wird Hochdurchsatzmethoden entwickeln, die molekulare Oberflächendarstellung und Deep Sequencing umfassen, um das kraftabhängige Verhalten in Proteinsystemen zu untersuchen. Diese Datensätze werden wiederum verwendet, um Maschinenlernmodelle zu trainieren, die in der Lage sind, mechanische Verhaltensweisen von molekularen und zellulären Systemen vorherzusagen.
Als Machbarkeitsnachweis werden wir diese Plattform anwenden, um Wechselwirkungen zu untersuchen, die für die Blutgerinnung zentral sind, mit direkter Relevanz für die Von-Willebrand-Krankheit, eine häufige Blutungsstörung. Der Doktorand wird an der Schnittstelle von Proteinengineering, Einzelmolekülbiophysik und Maschinenlernen arbeiten, in enger Zusammenarbeit mit einer Gruppe für computergestützte Biologie (Beerenwinkel) am D-BSSE. Das Projekt bietet praktische Schulungen über die gesamte Pipeline, von der Hochdurchsatz-Experimentplanung bis hin zur prädiktiven Modellierung, und die resultierenden Methoden und Datensätze sollen als offene Ressource für die breitere Forschungscommunity dienen.
- Ein quantitatives, hochdurchsatzfähiges Assay zur Messung der mechanischen Stabilität einer protein-protein-Wechselwirkung, die für die Blutgerinnung relevant ist, etablieren und validieren.
- Hochdurchsatz-Assay-Ergebnisse gegen AFM-Messungen validieren.
- DNA-Variantenbibliotheken entwerfen und konstruieren und sie auf Hefe darstellen.
- Nächste Generation DNA-Sequenzierung anwenden, um Phänotypen zu quantifizieren.
- Rechnergestützte Pipelines entwickeln, um Sequenzierungsdaten in quantitative Fitnesswerte umzuwandeln.
- Mit einer Gruppe für computergestützte Biologie am D-BSSE zusammenarbeiten, um Maschinenlernmodelle zu entwickeln und zu benchmarken.
- Daten und Manuskripte für die Veröffentlichung vorbereiten und Ergebnisse bei Labortreffen und Konferenzen präsentieren.
- In das D-BSSE-Doktoratsprogramm in Basel einschreiben und die Anforderungen erfüllen.
- Zur Lehre und praktischen Betreuung von Studierenden an der Universität Basel beitragen.
- Ein Master-Abschluss in Bioengineering, Chemieingenieurwesen, Biochemie, Molekularbiologie, Biophysik oder einem verwandten Bereich.
- Ein starkes quantitatives Hintergrundwissen und echtes Interesse an Proteinengineering, Mechanobiologie und/oder hochdurchsatzfähigen experimentellen Methoden.
- Praktische Erfahrung mit molekularbiologischen und Proteinexpressions-Techniken; frühere Erfahrungen mit Hefedarstellung, gerichteter Evolution oder Einzelmolekülbiophysik (z.B. AFM) sind von Vorteil, aber nicht erforderlich.
- Komfort mit oder die Bereitschaft, die rechnergestützte Analyse großer Sequenzierungsdatensätze (Python oder Ähnliches) zu erlernen; Erfahrung mit Maschinenlernen ist ein Plus.
- Unabhängige, sorgfältige experimentelle Arbeit kombiniert mit der Fähigkeit zur Zusammenarbeit zwischen zwei Forschungsgruppen und zwei Institutionen.
- Bereitschaft, zur Lehre auf Bachelor-Niveau beizutragen / Chemiepraktika.
- Fließende schriftliche und gesprochene Englischkenntnisse.
- Berechtigung zur Einschreibung im D-BSSE-Doktoratsprogramm in Basel.
- Eine Doktorandenstelle mit primärer Betreuung durch Prof. Michael Nash und Co-Betreuung durch Prof. Niko Beerenwinkel, die experimentelle und rechnergestützte Arbeiten kombiniert.
- Einschreibung im D-BSSE-Doktoratsprogramm mit Zugang zu dessen Lehrveranstaltungen, Seminarreihen und interdisziplinärem Ausbildungsumfeld.
- Ein gut ausgestattetes Labor in der Mattenstrasse 22, 4058 Basel mit etablierten Proteinexpressions-, Hefedarstellungs-, AFM- und Hochdurchsatz-Infrastrukturen sowie Unterstützung durch erfahrenes wissenschaftliches und technisches Personal.
- Enge Mentorschaft von einem PI mit nachgewiesener Erfolgsbilanz in Proteinengineering und Einzelmolekülbiophysik sowie Zusammenarbeit mit einer führenden Gruppe für computergestützte Biologie.
- Finanzierung zur Teilnahme an internationalen Konferenzen und zur Präsentation Ihrer Arbeit.
- Ein internationales und interdisziplinäres Team von Doktoranden, Postdocs und Wissenschaftlern.
- Einblick in laufende Projekte zur Technologietransfer.
- Ein kollaboratives, interdisziplinäres Projekt, das molekulares Engineering, Mechanobiologie, Hochdurchsatz-Screening und Maschinenlernen umfasst, mit direkter Relevanz für die klinische Medizin.
- Wettbewerbsfähiges Gehalt gemäß den Schweizer Doktorandengehältern.
Wir schätzen Vielfalt und Nachhaltigkeit. Im Einklang mit unseren Werten fördert die ETH Zürich eine inklusive Kultur. Wir setzen uns für Chancengleichheit ein, schätzen Vielfalt und pflegen ein Arbeits- und Lernumfeld, in dem die Rechte und Würde aller Mitarbeiter und Studierenden respektiert werden. Besuchen Sie unsere Website für Chancengleichheit und Vielfalt, um zu erfahren, wie wir ein faires und offenes Umfeld gewährleisten, das es jedem ermöglicht, zu wachsen und zu gedeihen. Nachhaltigkeit ist ein Kernwert für uns – wir arbeiten konsequent auf eine klimaneutrale Zukunft hin.
Die ETH Zürich ist eine der weltweit führenden Universitäten, die sich auf Wissenschaft und Technologie spezialisiert hat. Wir sind bekannt für unsere hervorragende Ausbildung, bahnbrechende Grundlagenforschung und den direkten Transfer neuen Wissens in die Gesellschaft. Über 30.000 Menschen aus mehr als 120 Ländern finden unsere Universität als einen Ort, der unabhängiges Denken fördert und ein Umfeld schafft, das Exzellenz inspiriert. Im Herzen Europas gelegen, aber mit Verbindungen in die ganze Welt, arbeiten wir zusammen, um Lösungen für die globalen Herausforderungen von heute und morgen zu entwickeln.
Doctoral Student in High-throughput Analysis of Protein-Protein Interactions Arbeitgeber: Immigration Policy Lab
ETH Zürich ist ein hervorragender Arbeitgeber, der eine inspirierende und kollaborative Arbeitsumgebung bietet, in der innovative Forschung im Bereich Robotik und intelligente Systeme gefördert wird. Mit Zugang zu modernsten Einrichtungen und einem interdisziplinären Team aus Experten bietet die Institution nicht nur wettbewerbsfähige Gehälter, sondern auch umfangreiche Unterstützung für die berufliche Weiterentwicklung, einschließlich der Möglichkeit, eigene Forschungsprojekte zu finanzieren. Die Lage in Zürich ermöglicht es den Mitarbeitern, in einer dynamischen Stadt zu leben, die für ihre hohe Lebensqualität und kulturelle Vielfalt bekannt ist.