Auf einen Blick
- Aufgaben: Führe spannende Forschungsprojekte zur Gewalt im Bahnverkehr durch und analysiere Täterperspektiven.
- Unternehmen: Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung mit innovativer Forschungsumgebung.
- Vorteile: Befristete Vollzeitstelle mit Vergütung nach TVöD E13 und Unterstützung bei der Promotion.
- Weitere Informationen: Dynamisches Team mit exzellenten Entwicklungsmöglichkeiten und interdisziplinärer Zusammenarbeit.
- Warum dieser Job: Gestalte die Forschung zu einem gesellschaftlich relevanten Thema und mache einen echten Unterschied.
- Qualifikationen: Masterabschluss in Sozialwissenschaften und Erfahrung in quantitativen/qualitativen Studien.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 60132 - 81996 € pro Jahr.
Das DZSF sucht für den Standort Bonn ab Oktober 2026 eine Hochschulabsolventin oder einen Hochschulabsolventen zur Bearbeitung des nachfolgenden Themas im Rahmen einer sozialwissenschaftlichen Promotion: Gewalt im Bahnverkehr aus der Perspektive von Täterinnen und Tätern. Es ist eine auf drei Jahre befristete Einstellung zum Zweck der Promotion im Rahmen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitG) in Vollzeit bis Vergütungsgruppe TVöD E13 vorgesehen. Die Durchführung der Promotionsarbeit wird in Kooperation mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld erfolgen. Als Dienstort ist Bonn vorgesehen.
Eine zentrale Herausforderung des bisherigen Forschungsstands zu Gewalt im Bahnverkehr besteht darin, dass sich das Wissen vor allem aus Opferbefragungen und objektiven Deliktzahlen speist. Weitgehend unerforscht ist hingegen die Perspektive (potenzieller) Täterinnen und Täter. Im Rahmen des Promotionsvorhabens soll die Perspektive von Täterinnen und Tätern untersucht werden und mit bevölkerungsrepräsentativen Befragungen kombiniert werden, um auch das generelle Aggressionsniveau im Kontext des Bahnverkehrs zu erfassen. Im Fokus stehen Interaktionsdynamiken, Raum- und Kontrollstrukturen, die Gewalthandlungen begünstigen. Auf dieser Grundlage sollen präventive Ansatzpunkte identifiziert und für die Beratung von Politik, Sicherheitsbehörden und Bahnbranche nutzbar gemacht werden.
Aufgaben und Themenfelder
Im Rahmen der Promotion ist eine selbständige und zielgerichtete wissenschaftliche Arbeit erforderlich. Vorgehensweisen und Arbeitsaufgaben werden in Abstimmung mit den betreuenden Personen aufgestellt, eigenverantwortlich umgesetzt und mit Fachexperten der Branche diskutiert. Eine individuelle Schwerpunktsetzung ist dabei möglich und erwünscht. Abhängig einer individuellen Schwerpunktsetzung zählen dazu folgende Aufgaben:
- Konzipieren und Durchführen quantitativer und/oder qualitativer Studien, inkl. umfassender Datenanalyse
- Literatur- und Dokumentenanalysen
- Netzwerkarbeit mit der Branche und Wissenschaft
- Unterstützung bei weiteren, thematisch zugehörigen Projekten am DZSF und dem IKG
- Verbreitung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf Fachveranstaltungen und in Publikationen
- Aufbereitung der Forschungsergebnisse zur Beratung von Politik, Sicherheitsbehörden und Branche
Interessen und Qualifikation
Wir suchen für die Bearbeitung des Themas eine/n interessierte/n und überdurchschnittlich engagierte/n Absolventin/en, die bzw. der die prinzipiellen Zugangsvoraussetzungen für eine Promotion erfüllt und idealerweise über folgende Interessen und Qualifikationen verfügt:
- Masterabschluss in Sozialwissenschaften, Soziologie, Sozialpsychologie oder eines verwandten Fachs
- Leidenschaft für die Erforschung von aktuellen und gesellschaftlich relevanten Themen im Bereich Bahn und Gesellschaft
- Erfahrungen in der Konzeption, Durchführung und Datenanalyse von quantitativen und/oder qualitativen Studien
- Vorwissen im Bereich der Konflikt- und Gewaltforschung
- Sicherer Umgang mit Statistikpaketen (Stata, R, Python)
- Sehr gutes Deutsch und Englisch in Wort und Schrift
- Routinierter Umgang mit Office-Software und einschlägigen wissenschaftlichen Softwareprodukten
- Interesse an der Arbeitsweise einer Ressortforschungseinrichtung des Bundes
- Bereitschaft zum Reisen, v.a. zum Kooperationspartner an der Universität Bielefeld
Wissenschaftlicher Mitarbeiter (100 %) am Deutschen Zentrum für Schienenverkehrsforschung in ei[...] Arbeitgeber: Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld
Das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung in Bonn bietet eine herausragende Arbeitsumgebung für wissenschaftliche Mitarbeiter, die sich für sozialwissenschaftliche Fragestellungen im Bereich Bahn und Gesellschaft interessieren. Mit einem starken Fokus auf individuelle Förderung und interdisziplinäre Zusammenarbeit, insbesondere mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld, ermöglicht das DZSF seinen Mitarbeitern nicht nur eine bedeutende Promotion, sondern auch die Chance, aktiv zur Entwicklung präventiver Ansätze in der Sicherheitsforschung beizutragen. Die offene und unterstützende Arbeitskultur fördert den Austausch von Ideen und die persönliche Weiterentwicklung, was das DZSF zu einem attraktiven Arbeitgeber macht.
Kontaktdaten:
Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld Recruiting-Team
StudySmarter Expertenrat🤫
Wir sind der Meinung, dass Sie so Wissenschaftlicher Mitarbeiter (100 %) am Deutschen Zentrum für Schienenverkehrsforschung in ei[...] erhalten könnten
✨Networking in der Wissenschaft
In der Grundlagenforschung sind Konferenzen und Workshops die perfekte Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen. Schaut euch lokale oder internationale Events an, die zu eurem Forschungsbereich passen – hier könnt ihr direkt mit Forschern und potenziellen Arbeitgebern in Kontakt treten!
✨Kollegieller Austausch
Nutzen wir unseren Austausch mit Kommilitonen! Oft wissen sie von Projekten oder befristeten Stellen, die noch nicht ausgeschrieben sind. Fragt in eurer Uni-Community oder über Fachgruppen nach, ob jemand von offenen Stellen weiß.
✨Online Forschungsdatenbanken durchforsten
Schaut euch spezielle Forschungsdatenbanken und -plattformen an, wo oft befristete Stellen in der Grundlagenforschung ausgeschrieben werden. So könnt ihr frühzeitig Chancenvorteile nutzen und eventuell direkt bei Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld vorbeischauen!
✨Bewerbung direkt bei Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld
Wenn ihr sieht, dass Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld kurzfristig Projekte hat, sollten wir uns nicht scheuen, direkt über deren Website zu bewerben, auch wenn es sich um befristete Stellen handelt. Ein gut formuliertes Bewerbungsschreiben, direkt bei den Verantwortlichen eingereicht, kann den Unterschied machen!
Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Wissenschaftlicher Mitarbeiter (100 %) am Deutschen Zentrum für Schienenverkehrsforschung in ei[...] mit Bravour zu bestehen
Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡
Spezifische Fachkenntnisse hervorheben:In der Grundlagenforschung ist es wichtig, deine spezifischen Kenntnisse und Erfahrungen in deinem Forschungsbereich zu betonen. Achte darauf, dass du relevante Projekte, Publikationen oder Praktika in deinem Lebenslauf oder deinem Anschreiben erwähnst. Zeige, wie du Methoden oder Techniken verwendet hast, die in der Grundlagenforschung von Bedeutung sind.
Persönliche Motivation darlegen:Besonders bei befristeten Stellen ist es wichtig, im Anschreiben deine persönliche Motivation zu erläutern. Warum interessiert dich dieses Forschungsfeld? Was erhoffst du dir von der Stelle bei Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld? Zeige, dass du nicht nur die Anforderungen erfüllst, sondern auch wirklich motiviert bist, zur Forschungsgemeinschaft beizutragen.
Projekte und frühere Ergebnisse anfügen:Wenn du an relevanten Forschungsprojekten gearbeitet hast, ziehe in Betracht, diese in einem separaten Anhang oder Portfolio darzustellen. Die Darstellung konkreter Ergebnisse oder Erkenntnisse kann deine Fähigkeiten untermauern und dir helfen, dich von anderen Bewerbungen abzuheben. Hier kannst du auch technische Fähigkeiten, Benutzte Software oder spezifische Methoden erwähnen.
Die Bedeutung temporärer Projekte betonen:Bei befristeten Positionen ist es wichtig zu zeigen, dass du auch in kurzer Zeit einen wertvollen Beitrag leisten kannst. Wenn du in der Vergangenheit an temporären Projekten gearbeitet hast, zögere nicht, diese Erfahrungen zu teilen. Zeige auf, wie du schnell Wissen aufnehmen und in der Forschung umsetzen kannst.
Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld vorbereitet
✨Versteh die Grundlagen
Da du im Bereich der Grundlagenforschung tätig sein möchtest, ist es wichtig, dass du die neuesten Trends und Theorien in deinem Fachgebiet kennst. Bereite dich darauf vor, technische Fragen zu beantworten, die spezifisch auf deine Forschungserfahrung und die Methodologien eingehen, die du verwendet hast.
✨Präsentation deiner Projekte
Bereite dich darauf vor, deine bisherigen Projekte und Erfahrungen schriftlich und mündlich zu präsentieren. Viele Interviewer im Forschungsbereich möchten sehen, wie du deine Ergebnisse kommunizierst und welche Werkzeuge du genutzt hast. Nutze visuelle Hilfsmittel, um deine Punkte klar zu machen.
✨Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
In einem befristeten Arbeitsverhältnis kann sich das Projektumfeld schnell ändern. Zeige im Gespräch, dass du anpassungsfähig bist und bereit, in verschiedenen Teams zu arbeiten. Teile Beispiele, wo du in der Vergangenheit erfolgreich auf neue Herausforderungen reagiert hast.
✨Fragen zur Zusammenarbeit
Erforsche, wie das Team bei Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld arbeitet und welche Kollaborationsplattformen sie nutzen. In der Grundlagenforschung ist Teamarbeit entscheidend, also bereite Fragen vor, die deine Einstellung zur Zusammenarbeit und Kommunikation im Team zeigen. Das bringt dich als teamorientierte Person ins Gespräch.