Auf einen Blick
- Aufgaben: Leite Betriebe in Justizvollzugsanstalten und fördere Gefangene in handwerklichen Berufen.
- Arbeitgeber: Öffentlicher Dienst mit stabilen Karrieremöglichkeiten und sozialer Verantwortung.
- Mitarbeitervorteile: Attraktive Besoldung, Beamtenversorgung und Sonderzuschläge für Anwärter.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft von Inhaftierten und trage zur Resozialisierung bei.
- Gewünschte Qualifikationen: Fachoberschulreife oder Hauptschulabschluss mit Berufsausbildung und Meisterprüfung.
- Andere Informationen: Ausbildung beginnt jährlich am 1. Juli, flexible Einstellungen möglich.
Das voraussichtliche Gehalt liegt zwischen 30000 - 42000 € pro Jahr.
Leg los Deine Perspektiven bei uns. Du wirst zunächst in einem Beschäftigungsverhältnis eingestellt. Das Einstiegsgehalt ist abhängig von Deiner Berufsqualifikation und Deinem individuellen Tätigkeitsschwerpunkt und wird in der Regel entsprechend der Entgeltgruppe 7 oder 8 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) gezahlt. Sobald Du in das Beamtenverhältnis auf Widerruf übernommen wirst und Deine Laufbahnausbildung beginnt, erhältst Du Anwärterbezüge nach der Landesbesoldungsordnung A zum Landesbesoldungsgesetz (LBesG NRW). Alle Anwärterinnen und Anwärter im Werkdienst erhalten derzeit außerdem einen Sonderzuschlag in Höhe von 70 % der Bezüge (Stand 1. Januar 2022). Beamtinnen und Beamte unterliegen nicht der gesetzlichen Sozialversicherung, sondern genießen die Vorzüge der Beamtenversorgung und der Beihilfeberechtigung. Nach bestandener Laufbahnprüfung ist die Übernahme in das Beamtenverhältnis regelmäßig vorgesehen. Freu Dich auf eine Besoldung nach der Besoldungsgruppe A 7. Steige bei uns die Karriereleiter hinauf: Mit zunehmender Berufserfahrung – und entsprechender Bewährung vorausgesetzt – stehen Dir unterschiedliche Funktionen offen. Dementsprechend steigt auch Deine Besoldung bis zur Besoldungsgruppe A 11.
Du hast das Handwerkszeug für erfolgreiche Resozialisierung? Du ermöglichst als Beamtin / Beamter Inhaftierten eine berufliche Zukunft. Beamtinnen und Beamte im Werkdienst leiten Betriebe der Arbeitsverwaltung in Justizvollzugsanstalten, in denen Du beispielsweise Gefangene zur Arbeit anleitest und sie in verschiedenen handwerklichen Berufen förderst und arbeitsmarktorientiert ausbildest. Des Weiteren übernimmst Du bei Bedarf Reparatur- und Wartungsarbeiten an Arbeitsgeräten, Maschinen und auch technischen Anlagen der Anstalt. Gesucht werden häufig folgende Meister (jew. m/w/d): Bäcker, Schreiner, Tischler, Maurer, Garten-Landschaftsbau, Gas- und Wasser, Gebäudereinigung, Klima u. a.
Dein Beitrag zählt: Mit der Forderung und Förderung der Gefangenen durch Arbeit trägst Du wesentlich dazu bei, dass die Gefangenen auch nach der Entlassung aus dem Strafvollzug ein Leben in sozialer Verantwortung ohne Straftaten führen. Des Weiteren kannst Du auch Aufgaben als Fachkraft für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragter übernehmen. Einstellungen sind jederzeit möglich - auch vor Ausbildungsstart.
Bist Du bereit? Deine Qualifikationen auf einen Blick:
- Fachoberschulreife oder Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung oder abgeschlossene Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis
- bereits erfolgreich bestandene Meisterprüfung der geforderten Fachrichtung
- zum Zeitpunkt der Einstellung mindestens 20 Jahre alt und zum Zeitpunkt der Verbeamtung auf Widerruf regelmäßig noch nicht 40 Jahre alt
- deutsche Staatsangehörigkeit gemäß Artikel 116 des Grundgesetzes oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union
- absolute Bereitschaft, für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten
- Dienstfähigkeit aus amtsärztlicher Sicht
Die Ausbildung im Detail: Die Laufbahnausbildung beginnt immer zum 1. Juli eines Jahres, dauert zwei Jahre und erfolgt in wechselnden Blöcken. An der Justizvollzugsschule des Landes Nordrhein-Westfalen (JVS) in Wuppertal findet Deine theoretische Ausbildung (insgesamt neun Monate) statt. Du erlernst u. a. die vollzugsrechtlichen Vorschriften und Regelungen, erhältst aber auch Einblicke in Kriminologie oder Pädagogik und wirst in Sicherungstechniken, Kommunikation und Konfliktmanagement ausgebildet. Die praktischen Ausbildungsabschnitte absolvierst Du bei mindestens zwei Justizvollzugseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen (insgesamt 15 Monate). Dort lernst Du unterschiedliche Vollzugsformen kennen, z. B. den Untersuchungshaftvollzug, den geschlossenen Erwachsenenvollzug, den offenen Vollzug, den Jugendvollzug oder den Jugendarrestvollzug. Einstellungen sind sogar vor dem Start der Ausbildung jederzeit möglich.
Beamtin / Beamter im Werkdienst (m/w/d) - Willich, Nordrhein-Westfalen Arbeitgeber: Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen
Kontaktperson:
Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen HR Team
StudySmarter Bewerbungstipps 🤫
So bekommst du den Job: Beamtin / Beamter im Werkdienst (m/w/d) - Willich, Nordrhein-Westfalen
✨Tipp Nummer 1
Mach dir ein starkes Netzwerk! Sprich mit Leuten, die bereits im Werkdienst arbeiten oder in ähnlichen Bereichen tätig sind. Nutze Plattformen wie LinkedIn, um Kontakte zu knüpfen und mehr über die Branche zu erfahren.
✨Tipp Nummer 2
Bereite dich auf Vorstellungsgespräche vor! Informiere dich über die spezifischen Anforderungen der Stelle und überlege dir, wie du deine Erfahrungen und Fähigkeiten am besten präsentieren kannst. Übe Antworten auf häufige Fragen, damit du selbstbewusst auftrittst.
✨Tipp Nummer 3
Zeige deine Motivation! Erkläre im Gespräch, warum du gerade in diesem Bereich arbeiten möchtest und was dich an der Resozialisierung von Inhaftierten interessiert. Authentizität kommt immer gut an!
✨Tipp Nummer 4
Bewirb dich direkt über unsere Website! So hast du die besten Chancen, gesehen zu werden. Halte deine Unterlagen bereit und sei schnell, denn die Einstellungen sind jederzeit möglich!
Diese Fähigkeiten machen dich zur top Bewerber*in für die Stelle: Beamtin / Beamter im Werkdienst (m/w/d) - Willich, Nordrhein-Westfalen
Tipps für deine Bewerbung 🫡
Sei authentisch!: Zeig uns, wer du wirklich bist! In deiner schriftlichen Bewerbung solltest du deine Persönlichkeit und Motivation klar rüberbringen. Wir suchen nach Menschen, die mit Leidenschaft und Engagement bei der Sache sind.
Pass auf die Details auf!: Achte darauf, dass deine Bewerbung fehlerfrei ist. Rechtschreibfehler oder unklare Formulierungen können einen schlechten Eindruck hinterlassen. Lass am besten jemanden drüberlesen, bevor du sie abschickst!
Mach es persönlich!: Vermeide Standardfloskeln und passe deine Bewerbung an die Stelle an, für die du dich bewirbst. Erkläre, warum du genau bei uns im Werkdienst arbeiten möchtest und was du mitbringst, um die Gefangenen zu unterstützen.
Bewirb dich direkt über unsere Website!: Der einfachste Weg zu uns führt über unsere Karriereseite. Dort findest du alle Infos und kannst deine Bewerbung direkt einreichen. So hast du die besten Chancen, schnell von uns zu hören!
Wie du dich auf ein Vorstellungsgespräch bei Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen vorbereitest
✨Informiere dich über die Behörde
Bevor du zum Interview gehst, solltest du dir einen Überblick über die Justizvollzugsanstalt und deren Aufgaben verschaffen. Informiere dich über die spezifischen Programme und Initiativen, die dort angeboten werden, um zu zeigen, dass du wirklich interessiert bist.
✨Bereite Beispiele vor
Denke an konkrete Beispiele aus deiner bisherigen Berufserfahrung, die deine Fähigkeiten im Umgang mit Menschen und in der Ausbildung unter Beweis stellen. Zeige, wie du in der Vergangenheit erfolgreich mit Herausforderungen umgegangen bist, insbesondere in einem handwerklichen oder sozialen Kontext.
✨Zeige deine Motivation
Erkläre, warum du gerade in diesem Bereich arbeiten möchtest und was dich an der Resozialisierung von Inhaftierten reizt. Deine Leidenschaft für die Arbeit mit Menschen und dein Engagement für soziale Verantwortung sollten klar erkennbar sein.
✨Fragen stellen
Bereite einige Fragen vor, die du dem Interviewer stellen kannst. Das zeigt dein Interesse und deine Initiative. Frage beispielsweise nach den Herausforderungen, die in der Ausbildung auftreten können, oder nach den Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung innerhalb der Behörde.