W1 Professorship (with W2 tenure track) in Research Software Engineering for Pulmonary Phenotyping

W1 Professorship (with W2 tenure track) in Research Software Engineering for Pulmonary Phenotyping

Gießen Vollzeit 58500 - 71500 € / Jahr (geschätzt) Kein Homeoffice möglich
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Auf einen Blick

  • Aufgaben: Leite deine eigene Forschungsgruppe und entwickle innovative Softwarelösungen für Lungenerkrankungen.
  • Unternehmen: Justus Liebig Universität Gießen, Teil des Exzellenzclusters Cardio-Pulmonary Institute.
  • Vorteile: Wettbewerbsfähiges Gehalt, Unterstützung bei der Forschung und Entwicklung deiner Karriere.
  • Weitere Informationen: Familienfreundliche Universität mit Fokus auf Gleichstellung und Vielfalt.
  • Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Lungenforschung mit modernster Technologie und interdisziplinärer Zusammenarbeit.
  • Qualifikationen: Doktortitel in Naturwissenschaften oder Medizin und Erfahrung in der Softwareentwicklung.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 58500 - 71500 € pro Jahr.

Die Fakultät für Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Cluster of Excellence – Cardio-Pulmonary Institute (CPI) lädt zur Bewerbung auf eine W1-Professur (mit W2-Tenure-Track) in der Forschungssoftwaretechnik für pulmonale Phänotypisierung ab dem 1. Juli 2027 ein, für einen Zeitraum von fünf Jahren gemäß § 70 Abs. 3 und 4 des Hessischen Hochschulgesetzes (HessHG). Laut § 70 Abs. 3 HessHG sollten Bewerber (m/w/d) einen Doktortitel an einer Hochschule außerhalb der JLU erworben haben oder mindestens zwei Jahre nach Verleihung des Doktortitels an einer anderen Hochschule beschäftigt gewesen sein. Die Dauer der wissenschaftlichen Tätigkeit während und nach Abschluss des Doktorats sollte neun Jahre nicht überschreiten oder die Dauer der Tätigkeit nach der Promotion sollte vier Jahre nicht überschreiten. Bei erfolgreichem Abschluss der fünfjährigen W1-Position, die in einem Evaluierungsverfahren gemäß § 70 Abs. 2 HessHG bewertet wird, wird die Ernennung in eine unbefristete W2-Professur umgewandelt. Gute Deutschkenntnisse werden erwartet.

Das Cardio-Pulmonary Institute (CPI; www.cpi-online.de) ist ein einzigartiges Institut, das von der Exzellenzstrategie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt wird und eine Zusammenarbeit zwischen der JLU, der Goethe-Universität Frankfurt und dem Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenerkrankungen in Bad Nauheim umfasst. An der JLU befindet sich die CPI-Forschung auf dem Biomedical Research Campus, der die Forschungseinrichtungen Biomedical Research Center Seltersberg, das Institut für Lungengesundheit (ab 2027), das Gebäude des Clusters der Exzellenz Cardio-Pulmonary Institute und das Zentrum für Infektion und Genomik der Lunge beherbergt. In diesem dynamischen Umfeld international renommierter Grundlagen- und Translationforschung zur Lunge konzentriert sich das CPI auf parenchymale, vaskuläre und immunologische Kompartimente in der Lungenphysiologie und -erkrankung sowie auf die Wechselwirkungen zwischen Herz und Lunge in Gesundheit und Krankheit.

Aufgaben: Im Kontext des Cardio-Pulmonary Institute am Department für Innere Medizin wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihre eigene Forschungsgruppe aufbauen und leiten, Doktoranden während ihrer Promotionsstudien betreuen und das Fachgebiet der Professur sowohl in der Forschung als auch in der Lehre vertreten. Das Thema dieser Professur umfasst die Integration und Analyse komplexer epidemiologischer, biomedizinischer und klinischer Datensätze im Bereich der Lungenerkrankungen sowie die Entwicklung von maschinellen Lernwerkzeugen. Sie sollten eine Vision für ein innovatives Forschungsprogramm haben und eine starke Motivation zeigen, mit Forschungsgruppen in der Grundlagen-, Translational- und klinischen Lungenwissenschaft innerhalb des CPI sowie in weiteren lokalen, nationalen und internationalen Forschungsverbünden, z.B. CRC 1213 – Pulmonale Hypertonie und Cor Pulmonale, dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL; www.dzl.de), dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF; www.dzif.de) und dem Institut für Lungengesundheit (ILH; www.ilh-giessen.de) zu interagieren. Die Teilnahme am Giessener Graduiertenzentrum für Lebenswissenschaften (GGL), am strukturierten Doktorandenprogramm (JLU TRAINEE) und am Clinician Scientist Programm (JLU CAREER) wird ebenfalls erwartet, ebenso wie die eigenständige Akquisition von Drittmitteln, vorzugsweise von der DFG, dem BMFTR und der EU. Die Integration von Geschlechteraspekten in Forschung und Lehre ist ausdrücklich gewünscht.

Die Universitäten Gießen und Marburg haben gemeinsam mit der Technischen Hochschule Mittelhessen – University of Applied Sciences den Forschungs-Campus Mittelhessen gegründet. Im Rahmen dieses Projekts engagieren sich die beiden Medizinischen Fakultäten in einer strukturierten Kooperation basierend auf koordinierten Prioritäten. Dementsprechend wird von Ihnen erwartet, dass Sie Bereitschaft zur interdisziplinären und interuniversitären Zusammenarbeit innerhalb der Forschungsfoki und Profilbereiche des Campus sowie zur Teilnahme an gemeinsamen Forschungsprojekten zeigen.

Anforderungen: Sie müssen über eine international anerkannte wissenschaftliche Erfolgsbilanz im Bereich verfügen sowie ein multimodales Portfolio zur Integration und Analyse komplexer epidemiologischer, biomedizinischer und klinischer Datensätze im Bereich der Lungenerkrankungen vorweisen. Insbesondere erforderlich sind ein international sichtbares Profil im Bereich der Forschungssoftwaretechnik, nachgewiesen durch die Entwicklung und den Betrieb von Forschungsdateninfrastrukturen in der Medizin, sowie Erfahrung mit Schnittstellen, semantischer Interoperabilität, Datenmanagement und Datenschutzstrukturen im Gesundheitswesen sowie Erfahrung in der Anwendung von Methoden des maschinellen Lernens auf strukturierte klinische Daten für die Lungenforschung und pulmonale Phänotypisierung. Die Fähigkeit zur interdisziplinären Arbeit ist eine Voraussetzung. Erste Erfahrungen in der Akquisition von Drittmitteln sind von Vorteil. Sie müssen einen Hochschulabschluss in Naturwissenschaften oder Medizin sowie die Fähigkeit zur wissenschaftlichen Arbeit gemäß § 67 Abs. 1 HessHG, üblicherweise nachgewiesen durch eine herausragende Promotion, besitzen. Pädagogische Eignung ist erforderlich, akademische Lehrerfahrung und/oder Erfahrung in der postgradualen Ausbildung sind willkommen. Sollte der Kandidat die Altersgrenze von 50 Jahren überschreiten, erfordert eine Beamtenanstellung gemäß § 66 Abs. 3 Sätze 2 und 3 HessHG in Verbindung mit § 11 der Hessischen Laufbahnverordnung (HLVO) ein spezifisches funktionales Interesse.

Die JLU begrüßt qualifizierte Bewerbungen unabhängig von biologischem oder sozialem Geschlecht (m/w/d), Behinderung, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Die JLU strebt eine höhere Frauenquote gemäß dem Frauenförderplan an. Wir ermutigen daher besonders qualifizierte Frauen zur Bewerbung. Die JLU ist als familienfreundliche Universität zertifiziert. Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen mit gleicher Eignung werden bevorzugt behandelt.

W1 Professorship (with W2 tenure track) in Research Software Engineering for Pulmonary Phenotyping Arbeitgeber: Justus-Liebig-Universität Gießen

Die Justus-Liebig-Universität Gießen bietet als traditionsreiche Forschungsuniversität ein inspirierendes Umfeld für wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, die an innovativen Projekten im Bereich Data Science und Social Media Analysis arbeiten möchten. Mit flexiblen Arbeitszeiten, umfangreichen Weiterbildungsangeboten und der Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung Ihrer wissenschaftlichen Karriere, fördert die JLU nicht nur Ihre fachliche Entwicklung, sondern sorgt auch für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zudem profitieren Sie von einem interdisziplinären Team und der kostenlosen Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs in Hessen.

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Kontaktdaten:

Justus-Liebig-Universität Gießen Recruiting-Team

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um W1 Professorship (with W2 tenure track) in Research Software Engineering for Pulmonary Phenotyping mit Bravour zu bestehen

Forschung Software Engineering
Integration und Analyse komplexer epidemiologischer Daten
Entwicklung von maschinellen Lernmethoden
Datenmanagement
Schnittstellen und semantische Interoperabilität
Dateninfrastrukturen in der Medizin
Interdisziplinäre Zusammenarbeit