Auf einen Blick
- Aufgaben: Gestalte interaktive Workshops zu Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit und fördere den Dialog.
- Unternehmen: Traditionsreiche Justus-Liebig-Universität Gießen mit Fokus auf Forschung und Gesellschaft.
- Vorteile: Flexible Arbeitszeiten, Unterstützung bei der Promotion und kostenlose Nutzung des ÖPNV.
- Weitere Informationen: Interdisziplinäres Team mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten und einem kollegialen Umfeld.
- Warum dieser Job: Sei Teil eines bedeutenden Forschungsprojekts und mache einen echten Unterschied in der Gesellschaft.
- Qualifikationen: Masterabschluss in relevanten Fächern und Erfahrung in Moderation und Netzwerkarbeit.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 49500 - 60500 € pro Jahr.
Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität. Inspiriert von der Neugier auf das Unbekannte ermöglichen wir rund 25.000 Studierenden und 5.800 Beschäftigten, Wissenschaft für die Gesellschaft voranzutreiben. Unterstützen Sie uns ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt in Teilzeit (65 %) als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für die Konzeption und Durchführung von Dialog- und Workshopformaten.
Die Stelle ist in dem drittmittelfinanzierten Projekt „Transformativer Dialog zu Antisemitismus und Islamfeindlichkeit im Kontext des Nahostkonflikts – Eine Studie im Rhein-Main-Gebiet“ angesiedelt, das Teil des LOEWE-Verbundprojekts „Dynamiken des Religiösen (DynaRel)“ ist. Die Beschäftigung erfolgt befristet gemäß § 2 WissZeitVG und § 72 HessHG mit Gelegenheit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung an der Professur für Islamische Theologie mit dem Schwerpunkt muslimische Lebensgestaltung am Institut für Islamische Theologie des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften. Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-H. Sie werden, soweit die zulässige Höchstdauer einer befristeten Beschäftigung nicht überschritten wird, bis zum 31.12.2029 beschäftigt.
Ihre Aufgaben im Überblick:
- Das Forschungsprojekt untersucht Prozesse interreligiöser Verständigung und gesellschaftlicher Kohäsion im Kontext antisemitischer und antimuslimisch-rassistischer Dynamiken nach dem 7. Oktober 2023.
- Konzeption, Durchführung und Moderation von Workshops und Dialogformaten, die als experimentelle Räume gestaltet werden.
- Akquise von Teilnehmer/innen aus Schulen, Universitäten, weiteren Bildungseinrichtungen und religiösen Communities im Rhein-Main-Gebiet zur Durchführung der Workshops.
- Aufbau, Organisation und kontinuierliche Pflege von Netzwerken sowie Durchführung von Vor-Ort-Terminen zur Projektvorstellung und Planung und Organisation der Workshops.
- Konzeption dreiteiliger, aufeinander aufbauender Workshopformate zu Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit.
- Durchführung und Moderation der Workshops: Leitung interaktiver Gruppenprozesse und Problemlösungsworkshops.
- Dialogische Reflexion, Erprobung und Optimierung der Workshop-Konzepte in einem Competence Center gemeinsam mit Expert/innen.
- Evaluation der Workshops durch die Entwicklung geeigneter Evaluationsinstrumente sowie systematische Erfassung und Dokumentation der Ergebnisse.
- Zusammenführung der Ergebnisse in Zusammenarbeit mit der Post-Doc-Stelle sowie Mitwirkung an der Erstellung von Publikationen und wissenschaftlichen Vorträgen.
- Mitwirkung an der Einwerbung von Drittmitteln für die Durchführung der Workshops.
Das Erbringen wissenschaftlicher Dienstleistungen dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung. Die Vorbereitung bzw. Anfertigung einer eigenen Qualifikationsarbeit (Promotion) im thematischen Umfeld des Projekts ist möglich.
Ihre Qualifikationen und Kompetenzen:
- Mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in Religionswissenschaft, Soziologie, Islamischer Theologie, Erziehungswissenschaft oder einem verwandten Fachgebiet.
- Nachgewiesene Moderationserfahrung sowie hohe didaktische und soziale Kompetenz in der Leitung interaktiver Gruppenprozesse.
- Ausgeprägtes Organisationstalent sowie sehr gute Kommunikationsfähigkeit.
- Erfahrung in der Netzwerkarbeit sowie in der Akquise von Kooperationspartner*innen.
- Kenntnisse in der empirischen Sozialforschung, insbesondere in Samplingverfahren, qualitativen Methoden und Evaluation.
- Fundierte Kenntnisse und hohe Sensibilität in den Themenfeldern Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit.
- Erfahrung in der politischen Bildung, Antidiskriminierungs- oder Dialogarbeit.
- Schreibkompetenz für die Mitwirkung an Publikationen und die Erstellung wissenschaftlicher Vorträge.
- Selbstständige, strukturierte und teamorientierte Arbeitsweise sowie Reisebereitschaft im Rhein-Main-Gebiet.
Unser Angebot an Sie:
- Mitarbeit in einem interdisziplinären Forschungsverbund mit hoher wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz.
- Möglichkeit zur Promotion im thematischen Umfeld des Projekts.
- Kollegiales Arbeitsumfeld und Unterstützung bei wissenschaftlichen Qualifizierungszielen.
- Eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit flexiblen Arbeitszeiten.
- Die kostenlose Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (LandesTicket Hessen).
- Mehr als 100 Seminare, Workshops und E‑Learning-Angebote pro Jahr zur persönlichen Weiterbildung.
- Eine Vergütung nach TV-H, betriebliche Altersvorsorge, Kinderzulage sowie Sonderzahlungen.
- Die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Für weitere Rückfragen steht Ihnen Frau Prof. Dr. Naime Cakir-Mattner per E-Mail gerne zur Verfügung. Die JLU begrüßt qualifizierte Bewerbungen unabhängig von biologischem und sozialem Geschlecht, Behinderung, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Die JLU strebt gemäß Frauenförderplan einen höheren Frauenanteil an; deshalb bitten wir qualifizierte Frauen nachdrücklich, sich zu bewerben. Die JLU ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Bewerbungen Schwerbehinderter werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Sie wollen mit uns neue Wege gehen? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) für die Konzeption und Durchführung von Dialog- und [...] Arbeitgeber: Justus-Liebig-Universität Gießen
Die Justus-Liebig-Universität Gießen bietet als traditionsreiche Forschungsuniversität ein inspirierendes Umfeld für wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, die an innovativen Projekten im Bereich Data Science und Social Media Analysis arbeiten möchten. Mit flexiblen Arbeitszeiten, umfangreichen Weiterbildungsangeboten und der Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung Ihrer wissenschaftlichen Karriere, fördert die JLU nicht nur Ihre fachliche Entwicklung, sondern sorgt auch für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zudem profitieren Sie von einem interdisziplinären Team und der kostenlosen Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs in Hessen.
Kontaktdaten:
Justus-Liebig-Universität Gießen Recruiting-Team