Auf einen Blick
- Aufgaben: Unterstütze ein spannendes Forschungsprojekt zu Migration und Menschenrechten.
- Unternehmen: Traditionsreiche Justus-Liebig-Universität Gießen mit innovativer Forschungsumgebung.
- Vorteile: Flexible Arbeitszeiten, kostenlose ÖPNV-Nutzung und zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten.
- Weitere Informationen: Familienfreundliche Hochschule mit vielfältigen Gesundheits- und Sportangeboten.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Menschenrechte und entwickle deine wissenschaftlichen Fähigkeiten weiter.
- Qualifikationen: Abgeschlossenes Studium in Rechtswissenschaft und Interesse an öffentlichem Recht.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 49500 - 60500 € pro Jahr.
Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität. Inspiriert von der Neugier auf das Unbekannte ermöglichen wir rund 25.000 Studierenden und 5.800 Beschäftigten, Wissenschaft für die Gesellschaft voranzutreiben. Unterstützen Sie uns ab 01.12.2026 in Teilzeit (65 %) als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) mit dem Forschungsschwerpunkt Migration und Menschenrechte.
Die Stelle ist in dem drittmittelfinanzierten Projekt: „Zugehörigkeit, öffentliche Gewalt und Menschenrechte: Rechtebasierte Mitgliedschaft von Migrant:innen im EU-Recht“ befristet gemäß § 2 WissZeitVG und § 72 HessHG mit Gelegenheit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung an der Professur für Öffentliches Recht und Europarecht am Fachbereich Rechtswissenschaft zu besetzen. Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-H. Sie werden, soweit die zulässige Höchstdauer einer befristeten Beschäftigung nicht überschritten wird, für die Dauer von 4 Jahren beschäftigt.
Die übergeordnete Fragestellung des Forschungsprojekts ist die Rolle von Menschenrechten für die Begründung und rechtliche Anerkennung von Zugehörigkeitsansprüchen (belonging claims) von Migrantinnen und Migranten. Hierzu nimmt es unionsrechtliche Formen rechtebasierter Mitgliedschaft jenseits der Staatsangehörigkeit und Unionsbürgerschaft in den Blick. Untersucht werden sowohl Situationen verfestigten legalen Aufenthalts als auch Regularisierungsansprüche, die von statuslosen („illegalen“) Migrantinnen und Migranten geltend gemacht werden können. Das Projekt ist Teil der zweiten Förderphase der DFG-Forschungsgruppe „Menschenrechtsdiskurse in der Migrationsgesellschaft (MeDiMi)“ (FOR 5321). Die interdisziplinäre Forschungsgruppe untersucht die Bedingungen, Formen und Folgen der Vermenschenrechtlichung diskursiver Praktiken in migrationsbezogenen Konflikten. Sie analysiert die vielfältigen Bezugnahmen auf Menschenrechte in rechtlichen, politischen und weiteren sozio-kulturellen Kontexten gegenwärtiger Migrationsgesellschaften.
Ihre Aufgaben im Überblick:
- In enger Zusammenarbeit mit der Projektleitung tragen Sie zur Erreichung der Ziele des Projekts bei, unter anderem durch Analyse der Rechtsentwicklung sowie der einschlägigen rechts- und sozialwissenschaftlichen Literatur.
- Sie verfassen zu einem Teilaspekt des Projekts eine wissenschaftliche Monographie, die im Regelfall zugleich eine Promotionsschrift darstellt.
- Sie haben Gelegenheit zu weiterer eigenständiger Forschung und zur Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen.
- Sie wirken an der Planung und Durchführung projektübergreifender Workshops und Vortragsveranstaltungen mit, gemeinsam mit anderen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von MeDiMi.
- Das Erbringen wissenschaftlicher Dienstleistungen (einschließlich der Bearbeitung eines aus Mitteln Dritter befristet finanzierten Forschungsvorhabens) dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung.
Ihre Qualifikationen und Kompetenzen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Fach Rechtswissenschaft.
- Vertieftes Interesse am Öffentlichen Recht einschließlich des Europarechts und des Internationalen Menschenrechtsschutzes.
- Gute Deutsch- und Englischkenntnisse.
Unser Angebot an Sie:
- Eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit flexiblen Arbeitszeiten (Präsenzpflichten während der Vorlesungszeit nach individueller Absprache; Wohnort im Großraum Frankfurt/Main möglich).
- Die kostenlose Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (LandesTicket Hessen).
- Mehr als 100 Seminare, Workshops und E‑Learning-Angebote pro Jahr zur persönlichen Weiterbildung sowie vielfältige Gesundheits- und Sportangebote.
- Eine Vergütung nach TV-H, betriebliche Altersvorsorge, Kinderzulage sowie Sonderzahlungen.
- Die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“).
Für weitere Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Jürgen Bast per E-Mail (jurgen.bast@recht.uni-giessen.de) gerne zur Verfügung. Die JLU begrüßt qualifizierte Bewerbungen unabhängig von biologischem und sozialem Geschlecht, Behinderung, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Die JLU strebt gemäß Frauenförderplan einen höheren Frauenanteil an; deshalb bitten wir qualifizierte Frauen nachdrücklich, sich zu bewerben. Die JLU ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Bewerbungen Schwerbehinderter werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) mit dem Forschungsschwerpunkt Migration und Menschen[...] Arbeitgeber: Justus-Liebig-Universität Gießen
Als Tutor/in an der Professur für Tierernährung und Ernährungsphysiologie bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihr Wissen in einem unterstützenden und dynamischen Umfeld weiterzugeben. Unsere Arbeitskultur fördert den Austausch mit erfahrenen Doktoranden und Masterstudierenden, während Sie wertvolle Erfahrungen in der Wissensvermittlung sammeln. Zudem profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten und einer fairen Vergütung, die es Ihnen ermöglicht, Ihr Studium zu finanzieren und gleichzeitig praktische Fähigkeiten zu entwickeln.
Kontaktdaten:
Justus-Liebig-Universität Gießen Recruiting-Team