Auf einen Blick
- Aufgaben: Führe spannende Provenienzforschung durch und arbeite an historischen Kunstwerken.
- Unternehmen: Deutsches Bergbau-Museum Bochum, ein innovatives Forschungszentrum.
- Vorteile: Flexibles Arbeiten, 13. Gehalt, Urlaubsgeld und Weiterbildungsmöglichkeiten.
- Weitere Informationen: Motiviertes Team und wertschätzendes Arbeitsklima warten auf dich.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Provenienzforschung und entdecke verborgene Geschichten.
- Qualifikationen: Abgeschlossenes Studium in Kunstgeschichte oder verwandten Fächern, Erfahrung in Provenienzforschung.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 63958 - 78170 € pro Jahr.
28.07.2026
Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter (m/w/d) für die Provenienzforschung in den kulturhistorischen Sammlungen des Deutschen Bergbau-Museums Bochum
Deutsches Bergbau-Museum (DBM), Bochum
Im Deutschen Bergbau-Museum Bochum - Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen (DBM) der DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mb H ist für das Montanhistorische Dokumentationszentrum (montan. dok) zum 01.10.2026 eine Stelle als
Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter (m/w/d) für die Provenienzforschung in Vollzeit (38,5 h/Woche) zu besetzen.
Die Stelle ist auf 24 Monate befristet. Eine Verlängerung um ein weiteres Jahr wird angestrebt.
Das Projekt „Provenienzrecherchen zu NS-Raubgut in den zwischen 1933 und 1945 inventarisierten Beständen des Deutschen Bergbau-Museums Bochum” wird durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Zum Projekt
Das Projekt stellt das Pilotvorhaben zur Provenienzforschung am DBM dar.
Untersucht werden Kunstwerke aus den Musealen Sammlungen des montan. dok, die zwischen 1933 und 1945 in die Sammlung gelangten.
Spezifisch für die Kunstsammlung des DBM ist, dass sie in erster Linie als eine Belegsammlung verstanden werden muss.
Charakteristisch sind u. a. seriell produzierte Druckgrafiken sowie Holz- und Elfenbeinschnitzereien mit anonymer Urheberschaft, die vorrangig über das informelle Netzwerk des Gründungsdirektors und weniger über Auktionen, Kunsthandlungen und etablierte
Sammler: innen ins Haus gelangten.
Im Fokus steht die durch den Gründungsdirektor Dr.-Ing.
Heinrich Winkelmann (1898–1967) geprägte Sammlungspolitik.
Aufbauend auf der kürzlich abgeschlossenen Redokumentation und Digitalisierung der Kunstsammlung werden neben den Objektautopsien und der systematischen Identifizierung und Dokumentation von Kunstgegenständen mit problematischen Provenienzen vor allem Netzwerkanalysen im Fokus stehen.
Das Projekt legt zugleich die Grundlage für die weiterführende Provenienzforschung in den kultur- und technikhistorischen Sammlungen des DBM.
Zur Stelle
Sie arbeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im montan. dok des DBM in Bochum.
Im zweiten Projektjahr sind für Recherchezwecke phasenweise auch längere Dienstreisen notwendig.
Neben der Arbeit an den Objekten, der Auswertung der Sammlungsdokumentation im DBM sowie den weiterführenden Recherchen in externen Archiven und musealen Sammlungen gehört zudem die Wissenschaftskommunikation zum Projektverlauf zu Ihren Aufgaben.
- Ihre Aufgaben
- systematische Objektautopsien von Gemälden, Druckgrafiken und Skulpturen, die im Zeitraum zwischen 1933 und 1945 ins Haus kamen (eine erste Vorprüfung ist erfolgt)
- Auswertung der Sammlungsdokumentation unter Einsatz digitaler Methoden
- kunsthistorische Analysen
- Recherchen in Archiven, Bibliotheken und musealen Sammlungen
- Datenbankrecherchen
- Dokumentation der Rechercheergebnisse in der Objektdatenbank des montan. dok
- Erstellung von Objektdossiers
- Mitwirkung an Outreach-Aktivitäten und Transparenzmaßnahmen für die Öffentlichkeit
- operative Projektorganisation und Berichtswesen
- Was Sie Mitbringen
Erforderliche Qualifikationen
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Provenienzforschung, der Kunstgeschichte oder eines geistes- bzw. kulturwissenschaftlichen Fachs (Promotion erwünscht) oder vergleichbare Qualifikation
- nachgewiesene Erfahrung in der Provenienzrecherche zu NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut in kulturhistorischen Sammlungen
- nachgewiesene Erfahrung in der Archivarbeit und mit der Auswertung von Quellen
- Affinität zu Datenbanken und digitalen Arbeitsmethoden
- Bereitschaft zur bedarfsorientierten Einarbeitung in Spezialsoftware
- Sicherheit im Lesen historischer Handschriften
- sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift
- Erfahrung in der Durchführung von Forschungsprojekten
- selbständige, eigeninitiative und strukturierte Arbeitsweise
- ausgeprägte Leistungsorientierung
- ausgeprägte Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, verbunden mit entsprechender Sensibilität im Umgang mit der Thematik
- Erwünschte Qualifikationen
- kunsthistorische Expertise im Bereich Druckgrafiken oder Elfenbeinschnitzereien
- Kenntnisse zur Kulturgeschichte des Bergbaus, insbesondere im Erzgebirge
- Erfahrungen mit Methoden der Digital Humanities
- Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit (optional)
- Kenntnis der tschechischen Sprache (optional)
- Was Wir Ihnen Bieten
- ein motiviertes und kollegiales Team
- flexible Arbeitszeitmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
- gezielte Förderung Ihrer persönlichen Entwicklung und fachlichen Qualifizierung durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen
- attraktive Sozialleistungen: 13. Gehalt, Urlaubsgeld und Vermögenswirksame Leistungen
- ein aktiver Betriebsrat
- umfangreiche Zusatzleistungen: pme Familienservice, Gesundheitstage, Firmenläufe sowie ein kollegiales und wertschätzendes Arbeitsklima
Die Anstellung erfolgt auf Grundlage des Haustarifvertrags der DMT-LB. Die Vergütung entspricht – bei Erfüllung aller Voraussetzungen – TV-L E 13.
- Bewerbungsunterlagen
- Motivationsschreiben, aus dem insbesondere Ihre Erfahrungen im Bereich der Provenienzforschung hervorgehen
- Lebenslauf
- akademische Zeugnisse
- Zeugnisse und Zertifikate, die für die Stelle relevant sind und Ihre Argumentation stützen
- Kontaktdaten von Referenzpersonen, die gegebenenfalls kontaktiert werden können (Name, E-Mail und Telefonnummer)
Für nähere Auskünfte zur Stelle steht Ihnen der Projektleiter, Dr. Michael Farrenkopf, unter michael. farrenkopf@bergbaumuseum. de gerne zur Verfügung.
Informationen über das Montanhistorische Dokumentationszentrum des Deutschen Bergbau-Museums Bochum finden Sie unter www. bergbaumuseum. de/montandok.
Über den folgenden Link erhalten Sie einen ersten Einblick in die besonderen Rahmenbedingungen, unter denen Provenienzforschung in unserem Haus stattfindet, und in die spezifischen Anforderungen, auf die sich Bewerbende einstellen sollten: https://doi. org/10.18452/28193.
Informationen über das Deutsche Bergbau-Museum Bochum erhalten Sie unter www. bergbaumuseum. de.
Wir, die DMT-LB, sind ein regional, national und international tätiges Unternehmen in Wissenschaft, Bildung und Kultur.
Wir agieren mit zwei bekannten und anerkannten Institutionen – dem DBM und der TH Georg Agricola – nach außen.
Die DMT-LB strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt und begrüßt daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Behinderung, Nationalität oder ethnischer und sozialer Herkunft.
#J-18808-Ljbffr
Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter (m/w/d) für die Provenienzforschung in den kulturhistoris[...] Arbeitgeber: Leibniz Association
Als Arbeitgeber bietet die Serviceeinheit Bau ein spannendes Arbeitsumfeld in einem renommierten Forschungsmuseum im Herzen Berlins, das durch eine hervorragende ÖPNV-Anbindung und flexible Arbeitszeitmodelle besticht. Die Mitarbeiter profitieren von umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten, einem starken Fokus auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie attraktiven Zusatzleistungen wie betrieblicher Altersvorsorge und Mitarbeitendenevents, die eine positive und unterstützende Unternehmenskultur fördern.
StudySmarter Expertenrat🤫
Wir sind der Meinung, dass du so Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter (m/w/d) für die Provenienzforschung in den kulturhistoris[...] erhalten könntest
✨Networking in der Wissenschaft
In der Grundlagenforschung sind Konferenzen und Workshops die perfekte Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen. Schaut euch lokale oder internationale Events an, die zu eurem Forschungsbereich passen – hier könnt ihr direkt mit Forschern und potenziellen Arbeitgebern in Kontakt treten!
✨Kollegieller Austausch
Nutzen wir unseren Austausch mit Kommilitonen! Oft wissen sie von Projekten oder befristeten Stellen, die noch nicht ausgeschrieben sind. Fragt in eurer Uni-Community oder über Fachgruppen nach, ob jemand von offenen Stellen weiß.
✨Online Forschungsdatenbanken durchforsten
Schaut euch spezielle Forschungsdatenbanken und -plattformen an, wo oft befristete Stellen in der Grundlagenforschung ausgeschrieben werden. So könnt ihr frühzeitig Chancenvorteile nutzen und eventuell direkt bei Leibniz Association vorbeischauen!
✨Bewerbung direkt bei Leibniz Association
Wenn ihr sieht, dass Leibniz Association kurzfristig Projekte hat, sollten wir uns nicht scheuen, direkt über deren Website zu bewerben, auch wenn es sich um befristete Stellen handelt. Ein gut formuliertes Bewerbungsschreiben, direkt bei den Verantwortlichen eingereicht, kann den Unterschied machen!
Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter (m/w/d) für die Provenienzforschung in den kulturhistoris[...] mit Bravour zu bestehen
Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡
Spezifische Fachkenntnisse hervorheben:In der Grundlagenforschung ist es wichtig, deine spezifischen Kenntnisse und Erfahrungen in deinem Forschungsbereich zu betonen. Achte darauf, dass du relevante Projekte, Publikationen oder Praktika in deinem Lebenslauf oder deinem Anschreiben erwähnst. Zeige, wie du Methoden oder Techniken verwendet hast, die in der Grundlagenforschung von Bedeutung sind.
Persönliche Motivation darlegen:Besonders bei befristeten Stellen ist es wichtig, im Anschreiben deine persönliche Motivation zu erläutern. Warum interessiert dich dieses Forschungsfeld? Was erhoffst du dir von der Stelle bei Leibniz Association? Zeige, dass du nicht nur die Anforderungen erfüllst, sondern auch wirklich motiviert bist, zur Forschungsgemeinschaft beizutragen.
Projekte und frühere Ergebnisse anfügen:Wenn du an relevanten Forschungsprojekten gearbeitet hast, ziehe in Betracht, diese in einem separaten Anhang oder Portfolio darzustellen. Die Darstellung konkreter Ergebnisse oder Erkenntnisse kann deine Fähigkeiten untermauern und dir helfen, dich von anderen Bewerbungen abzuheben. Hier kannst du auch technische Fähigkeiten, Benutzte Software oder spezifische Methoden erwähnen.
Die Bedeutung temporärer Projekte betonen:Bei befristeten Positionen ist es wichtig zu zeigen, dass du auch in kurzer Zeit einen wertvollen Beitrag leisten kannst. Wenn du in der Vergangenheit an temporären Projekten gearbeitet hast, zögere nicht, diese Erfahrungen zu teilen. Zeige auf, wie du schnell Wissen aufnehmen und in der Forschung umsetzen kannst.
Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Leibniz Association vorbereitet
✨Versteh die Grundlagen
Da du im Bereich der Grundlagenforschung tätig sein möchtest, ist es wichtig, dass du die neuesten Trends und Theorien in deinem Fachgebiet kennst. Bereite dich darauf vor, technische Fragen zu beantworten, die spezifisch auf deine Forschungserfahrung und die Methodologien eingehen, die du verwendet hast.
✨Präsentation deiner Projekte
Bereite dich darauf vor, deine bisherigen Projekte und Erfahrungen schriftlich und mündlich zu präsentieren. Viele Interviewer im Forschungsbereich möchten sehen, wie du deine Ergebnisse kommunizierst und welche Werkzeuge du genutzt hast. Nutze visuelle Hilfsmittel, um deine Punkte klar zu machen.
✨Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
In einem befristeten Arbeitsverhältnis kann sich das Projektumfeld schnell ändern. Zeige im Gespräch, dass du anpassungsfähig bist und bereit, in verschiedenen Teams zu arbeiten. Teile Beispiele, wo du in der Vergangenheit erfolgreich auf neue Herausforderungen reagiert hast.
✨Fragen zur Zusammenarbeit
Erforsche, wie das Team bei Leibniz Association arbeitet und welche Kollaborationsplattformen sie nutzen. In der Grundlagenforschung ist Teamarbeit entscheidend, also bereite Fragen vor, die deine Einstellung zur Zusammenarbeit und Kommunikation im Team zeigen. Das bringt dich als teamorientierte Person ins Gespräch.