Postdoktorand*in (m/w/d) in der Prähistorischen Archäologie

Postdoktorand*in (m/w/d) in der Prähistorischen Archäologie

Schleswig Befristet 45000 - 65000 € / Jahr (geschätzt) Homeoffice (teilweise)
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Auf einen Blick

  • Aufgaben: Erstelle eine GIS-Datenbank und analysiere prähistorische Megastrukturen.
  • Unternehmen: Leibniz-Zentrum für Archäologie, ein führendes Forschungsinstitut.
  • Vorteile: Attraktive Vergütung, flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten.
  • Weitere Informationen: Dynamisches Team mit interdisziplinärer Zusammenarbeit und exzellenten Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Archäologie und entdecke verborgene Geheimnisse der Menschheitsgeschichte.
  • Qualifikationen: Promotion in Prähistorischer Archäologie und fundierte GIS-Kenntnisse erforderlich.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 45000 - 65000 € pro Jahr.

Das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA), Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, ist ein weltweit tätiges archäologisches Forschungsinstitut und Museum mit Hauptsitz in Mainz und weiteren Standorten in Neuwied, Mayen und Schleswig. Seit seiner Gründung im Jahr 1852 widmet sich das Museum den materiellen Hinterlassenschaften aus drei Millionen Jahren Menschheitsgeschichte mit dem Ziel, menschliches Verhalten und Handeln sowie die Entwicklung und den Wandel von Gesellschaften zu verstehen. Für den Standort Schleswig suchen wir schnellstmöglich eine*n Postdoktorand*in (m/w/d) in der Prähistorischen Archäologie (EG 13 TV-L) in Vollzeit, befristet auf 15 Monate.

Während des späten Pleistozäns und frühen Holozäns war Nordeuropa von mobilen Jägern und Sammlern bevölkert. Aufgrund ihres nicht sesshaften Lebensstils sind Spuren dieser Gesellschaften schwer zu finden, was unser Verständnis ihrer Lebensweise und Entwicklung erschwert. Einige Teile der südwestlichen Ostsee wurden jedoch erst im Holozän überflutet und könnten daher anthropogene Strukturen und Landschaften aus dieser paläolithischen / frühen mesolithischen Zeit enthalten. Kürzlich wurde in der südwestlichen Ostsee eine versunkene Steinmauer entdeckt, die wahrscheinlich aus der Steinzeit stammt und für die Jagd genutzt wurde. Ähnliche Jagdstrukturen, welche offenbar der Massenjagd auf Huftierherden dienten, wurden auch an anderen Orten der Welt gefunden.

Ein dreijähriges Projekt (SEASCAPE), gefördert von der Leibniz-Gemeinschaft, zielt darauf ab, diese Struktur detaillierter zu verstehen, andere bisher unbekannte steinzeitliche Megastrukturen am Ostseeboden zu identifizieren und die Paläoumweltbedingungen zu rekonstruieren, unter denen diese Strukturen errichtet wurden. Am Projekt SEASCAPE sind auf den Gebieten der Archäologie, Geologie, Geophysik und Paläoklimatologie wissenschaftlich tätige Personen des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), des Leibniz-Zentrums für Archäologie, Standort Schleswig (LEIZA), der Universität Rostock und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel beteiligt.

Im Rahmen des SEASCAPE-Projekts ist der LEIZA-Kompetenzbereich 1 „Pleistozäne und Frühholozäne Archäologie“ am Standort Schleswig im Arbeitspaket 1 für die Suche nach gemeinsamen globalen Merkmalen solcher Strukturen verantwortlich, die für deren Funktion entscheidend sind. Darüber hinaus sind deren Auswirkungen auf das Siedlungsverhalten und die sozioökonomischen Strukturen der Jäger- und Sammler gemeinschaften zu untersuchen.

Aufgaben

  • Erstellung einer GIS-Datenbank zu subrezenten Megastrukturen in arktischen Regionen, die für die Jagd und die Rentier- oder Karibu-Haltung errichtet wurden, sowie zu ähnlichen prähistorischen Megastrukturen weltweit.
  • Eingehende Analyse der für die Funktion dieser Strukturen wesentlichen Merkmale sowie Ermittlung funktionaler Unterschiede und chronologischer Entwicklungen.
  • Untersuchung morphologisch ähnlicher subrezenter Strukturen (z. B. Tierfallen, Fischwehre) und die Identifizierung diagnostischer Unterschiede und ihrer Einbettung in die natürliche Umgebung.
  • Analyse der Bedeutung dieser Strukturen für die Besiedlung und das sozioökonomische Verhalten der beteiligten Gemeinschaften.

Profil

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Prähistorischen Archäologie mit einer Promotion vorzugsweise im Bereich steinzeitlicher Jäger- und Sammlerarchäologie.
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
  • Freude an der Arbeit in interdisziplinären Teams.
  • Fundierte GIS-Kenntnisse, um eine merkmalsbasierte Datenerhebung zu prähistorischen und jüngeren Megastrukturen mit anschließender GIS-gestützter vergleichender Datenanalyse durchzuführen.
  • Erfahrungen mit Schiffsexpeditionen und die Bereitschaft zur Teilnahme an Forschungsausfahrten im Rahmen des Projekts wünschenswert.
  • Idealerweise eine Forschungstauchausbildung für eine Beteiligung an den Taucheinsätzen zur Untersuchung der Megastrukturen im Rahmen des Projektes.
  • Kenntnisse über die Stratigraphie der Ostsee von Vorteil.

Wir bieten

  • Eine Vergütung bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen.
  • Sozialleistungen entsprechend den Regelungen des öffentlichen Dienstes einschließlich einer zusätzlichen betrieblichen Altersversorgung (VBL) sowie einer Jahressonderzahlung nach den Vorgaben des TV-L, Bezuschussung zum Deutschlandticket i. H. v. 50 %.
  • Flexible Arbeitszeiten mit bis zu fünf ganzen oder zehn halben Gleittagen im Monat und großzügigen Regelungen zum mobilen Arbeiten.
  • Einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz in unmittelbarer Nähe der Ostsee.
  • Eine sehr gute Infrastruktur mit moderner Labor- und Büroausstattung und die traditionell enge Zusammenarbeit vor Ort mit den Kolleg*innen des Museums für Archäologie Schleswig und des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein.
  • Ein Arbeitsumfeld, in dem die Chancengleichheit und Gleichstellung aller Beschäftigten aktiv gefördert wird; Familienfreundlichkeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind uns ein wichtiges Anliegen − wir sind zertifiziert nach „audit berufundfamilie“.
  • Neben beruflicher Sicherheit und Familienfreundlichkeit bieten wir Ihnen ein attraktives, vielfältiges Arbeitsumfeld, zuverlässige Strukturen sowie eine abwechslungsreiche Tätigkeit.

Das LEIZA möchte die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln und begrüßt Bewerbungen von allen qualifizierten Bewerber*innen (m/w/d) unabhängig von Alter, Behinderung, Geschlecht, Nationalität, Religion oder sexueller Orientierung. Schwerbehinderte Bewerber*innen (m/w/d) (bitte Nachweise beifügen!) und Frauen werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Postdoktorand*in (m/w/d) in der Prähistorischen Archäologie Arbeitgeber: Leibniz-zentrum Für Archäologie (leiza)

Das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Schleswig bietet eine inspirierende Arbeitsumgebung für Postdoktorand*innen, die sich für die Prähistorische Archäologie begeistern. Mit flexiblen Arbeitszeiten, einer hervorragenden Infrastruktur und einem starken Fokus auf Gleichstellung und Familienfreundlichkeit fördert das LEIZA die persönliche und berufliche Entwicklung seiner Mitarbeiter*innen. Zudem profitieren Sie von der Zusammenarbeit mit renommierten Institutionen und einem interdisziplinären Team, was Ihre Forschungserfahrung bereichert und Ihnen wertvolle Einblicke in die archäologische Praxis ermöglicht.

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Kontaktdaten:

Leibniz-zentrum Für Archäologie (leiza) Recruiting-Team

StudySmarter Expertenrat🤫

Wir sind der Meinung, dass Sie so Postdoktorand*in (m/w/d) in der Prähistorischen Archäologie erhalten könnten

Tipp Nummer 1

Netzwerken ist der Schlüssel! Nutze Plattformen wie LinkedIn, um mit Fachleuten aus der Archäologie in Kontakt zu treten. Lass uns gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, wie du dich in der Community präsentieren kannst.

Tipp Nummer 2

Bereite dich auf Vorstellungsgespräche vor, indem du häufige Fragen und spezifische Themen zur prähistorischen Archäologie durchgehst. Wir können dir helfen, deine Antworten zu strukturieren und deine Stärken hervorzuheben.

Tipp Nummer 3

Zeige deine Leidenschaft für die Forschung! Bereite Beispiele deiner bisherigen Arbeiten oder Projekte vor, die deine Fähigkeiten in GIS und interdisziplinärer Zusammenarbeit demonstrieren. Lass uns diese Geschichten zusammen aufbereiten.

Tipp Nummer 4

Nutze unsere Website, um dich direkt zu bewerben! Das macht es einfacher für uns, deine Bewerbung zu sehen und dich schneller in den Auswahlprozess einzubeziehen. Lass uns gemeinsam den nächsten Schritt gehen!

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Postdoktorand*in (m/w/d) in der Prähistorischen Archäologie mit Bravour zu bestehen

Prähistorische Archäologie
GIS-Kenntnisse
Datenanalyse
Interdisziplinäre Teamarbeit
Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Forschungserfahrung
Stratigraphie der Ostsee

Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡

Mach deine Bewerbung persönlich!:Zeig uns, wer du bist! Verwende eine freundliche und authentische Sprache, um deine Motivation und Leidenschaft für die Prähistorische Archäologie zu vermitteln. Lass uns wissen, warum du Teil unseres Teams werden möchtest!

Betone deine Erfahrungen!:Hebe deine relevanten Erfahrungen hervor, besonders im Bereich GIS und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Zeige uns, wie deine bisherigen Projekte dich auf die Herausforderungen bei LEIZA vorbereitet haben.

Achte auf die Details!:Stelle sicher, dass deine Bewerbung fehlerfrei ist. Lies sie mehrmals durch und lass vielleicht auch jemanden drüber schauen. Ein klarer und professioneller Auftritt macht einen guten Eindruck!

Bewirb dich über unsere Website!:Wir freuen uns, wenn du dich direkt über unsere Website bewirbst. So kannst du sicherstellen, dass deine Bewerbung schnell und unkompliziert bei uns ankommt. Wir können es kaum erwarten, von dir zu hören!

Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Leibniz-zentrum Für Archäologie (leiza) vorbereitet

Verstehe die Forschungsprojekte

Mach dich mit den aktuellen Projekten des LEIZA vertraut, insbesondere dem SEASCAPE-Projekt. Zeige im Interview, dass du die Ziele und Herausforderungen verstehst und wie deine Fähigkeiten zur Lösung dieser beitragen können.

Bereite Beispiele vor

Denke an konkrete Beispiele aus deiner bisherigen Forschung oder Arbeit, die deine GIS-Kenntnisse und interdisziplinäre Teamarbeit demonstrieren. Diese Geschichten helfen dir, deine Erfahrungen lebendig zu machen und zeigen, dass du die Anforderungen der Stelle erfüllst.

Englischkenntnisse betonen

Da sehr gute Englischkenntnisse gefordert sind, sei bereit, über deine Erfahrungen in englischen wissenschaftlichen Kontexten zu sprechen. Vielleicht hast du bereits internationale Konferenzen besucht oder Publikationen verfasst – bring das zur Sprache!

Fragen vorbereiten

Bereite einige Fragen vor, die du dem Interviewer stellen kannst. Das zeigt dein Interesse an der Position und am Institut. Frag zum Beispiel nach den interdisziplinären Aspekten der Projekte oder wie das Team die Zusammenarbeit fördert.