Promotionsstipendium Psychologie der Verhandlungen in Kontext Politik und Sicherheit

Promotionsstipendium Psychologie der Verhandlungen in Kontext Politik und Sicherheit

Lüneburg Duales Studium 1850 - 1850 € / Monat (geschätzt) Kein Homeoffice möglich
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Auf einen Blick

  • Aufgaben: Forschung zu psychologischen Entscheidungsprozessen in sicherheitsrelevanten Verhandlungen.
  • Unternehmen: Leuphana Universität Lüneburg, innovatives Forschungszentrum für Kooperative Sicherheit.
  • Vorteile: Exzellenzstipendium von 1.850 € monatlich plus Kinderzulage für drei Jahre.
  • Weitere Informationen: Starte deine Karriere in einem internationalen Forschungsnetzwerk ab April 2027.
  • Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der internationalen Sicherheit durch interdisziplinäre Forschung.
  • Qualifikationen: Master in Psychologie und Interesse an interdisziplinärer Sicherheitsforschung.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 1850 - 1850 € pro Monat.

Am neu gegründeten Forschungszentrum für Kooperative Sicherheit (LCCS) der Leuphana Universität Lüneburg werden mehrere interdisziplinäre Promotionsstipendien zum Thema Internationale Sicherheitsfragen vergeben. Doktorand*innen in diesem Themenfeld befassen sich mit zentralen Herausforderungen der internationalen Sicherheit – in einem erweiterten Verständnis, d.h. zwar unter Einbeziehung, aber nicht beschränkt auf militärische Sicherheit – sowie mit den Strategien, die staatliche Akteure zu ihrer Herstellung einsetzen.

Von besonderem Interesse sind Projekte, die sich damit befassen, wie Muster asymmetrischer Interdependenz im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereich neu entstehende Sicherheitsbedrohungen prägen und wie Staaten als Reaktion darauf kooperative und autonomiefördernde Strategien kombinieren. Als Doktorand:in im Programm „Cooperative Security“ sind Sie als reguläre:r Promotionsstudent:in an der Leuphana Universität Lüneburg eingeschrieben. Sie profitieren von einer engen Betreuung sowie der Einbindung in ein internationales Forschungsnetzwerk. Die erste Kohorte startet im April 2027. Das dreijährige Programm ist wie folgt strukturiert: Sie verfassen Ihre Dissertation und erwerben zusätzlich 30 Credit Points im Rahmen der Leuphana-Promotionskurse. Dabei haben Sie die ergänzende Möglichkeit, Seminare zu wählen, die sich auf verschiedene Aspekte der kooperativen Sicherheit fokussieren.

Wenn Sie Ihr Studium mit einem Master (oder einem vergleichbaren Abschluss) in Psychologie abgeschlossen haben und großes Interesse an interdisziplinärer Sicherheitsforschung mitbringen, können Sie sich auf ein Exzellenzstipendium (ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.850 € zzgl. Kinderzulage für drei Jahre) zum Thema "Negotiation Psychology and Security" bewerben. In dem Promotionsstipendium "Negotiation Psychology and Security" werden psychologische Entscheidungsprozesse in sicherheitsrelevanten Verhandlungskontexten untersucht. Der Fokus liegt darauf, wie interdependente Akteure unter Bedingungen interner Uneinigkeit sowie externer oder interner Bedrohung Kooperation aushandeln.

Von besonderem Interesse sind Projekte, die untersuchen, wie Parteien mit divergierenden Interessen, Werten oder strategischen Prioritäten kooperative Koalitionen bilden, aufrechterhalten oder an ihrer Bildung scheitern können, wenn sie zugleich voneinander abhängig sind, um wirksam auf bedrohliche Akteure oder destabilisierende Entwicklungen zu reagieren. Die Promotionsprojekte können Verhandlungen zwischen politischen Parteien, staatlichen oder nichtstaatlichen Akteuren, Institutionen, Organisationen oder gesellschaftlichen Gruppen untersuchen, die gemeinsamen sicherheitspolitischen Herausforderungen gegenüberstehen und zugleich konfligierende Interessen verfolgen.

Solche Herausforderungen können externe Bedrohungen, interne Polarisierung, demokratische Instabilität, migrationsbezogene Konflikte, Klima- und Energieunsicherheit oder andere Kontexte umfassen, in denen kollektive Sicherheit von koordiniertem Handeln zwischen Akteuren abhängt, die nicht von vornherein übereinstimmende Positionen vertreten. Der Forschungsbereich interessiert sich insbesondere für psychologische Mechanismen, die beeinflussen, ob Akteure über enge Eigeninteressen und positionsbezogenes Verhandeln hinausgehen und sich integrativen, vertrauensbasierten oder koalitionsbildenden Formen der Koordination zuwenden.

Relevante Prozesse können Vertrauen und Misstrauen, strategische Kommunikation, wahrgenommene Abhängigkeit, soziale Identität, Risikowahrnehmung, Mandatsbeschränkungen sowie die psychologischen Bedingungen umfassen, unter denen Akteure bereit werden, Zielkonflikte zugunsten gemeinsamer Sicherheit zu akzeptieren.

Mögliche Forschungsfragen:

  • Wie beeinflussen wahrgenommene externe oder interne Bedrohungen die Bereitschaft voneinander abhängige Akteure, über institutionelle oder ideologische Gräben hinweg zu verhandeln?
  • Unter welchen Bedingungen erkennen Akteure mit konfligierenden Interessen ihre wechselseitige Abhängigkeit und treten in kooperative, sicherheitsorientierte Verhandlungen ein?
  • Wie wirken sich Bedrohungswahrnehmungen auf Koalitionsbildung, Vertrauen, Konzessionsbereitschaft und integrative Problemlösung in sicherheitsrelevanten Verhandlungen aus?
  • Wann untergraben interne Spaltungen zwischen potenziellen Koalitionspartnern koordinierte Reaktionen auf bedrohliche Akteure oder destabilisierende Szenarien?
  • Welche Kommunikationsstrategien helfen dabei, konfrontatives Verhandeln zwischen interdependenten Akteuren in kooperative Koalitionsbildung zu überführen?
  • Wie behindern psychologische Prozesse wie Misstrauen, Identitätsbedrohung, moralische Überzeugung oder wahrgenommener Verrat parteiübergreifende Kooperation in Sicherheitskontexten?
  • Wie verhandeln Vertreter*innen, wenn sie die Interessen ihrer eigenen Bezugsgruppe verteidigen und zugleich zu umfassenderer kollektiver Sicherheit beitragen müssen?
  • Welche Rolle spielen wahrgenommene Legitimität und Mandatsbeschränkungen dafür, ob Verhandelnde in Koalitionsbildungsprozessen Zugeständnisse machen können?

Die Projekte können experimentelle, quasi-experimentelle, umfragebasierte, qualitative, computergestützte oder Mixed-Methods-Ansätze verwenden. Besonders willkommen sind Projekte, die psychologische Theorie mit empirisch gut untersuchbaren Verhandlungsparadigmen verbinden, darunter dyadische oder Mehrparteienverhandlungen, Koalitionssimulationen, Rollenspielstudien, Kommunikationsanalysen oder szenariobasierte Entscheidungsaufgaben. Die Arbeiten sollen das Verständnis dafür erweitern, wie Kooperation unter Bedingungen von Interdependenz, Konflikt und sicherheitsrelevanter Bedrohung entstehen, scheitern oder wiederhergestellt werden kann.

Weitere Informationen zum Programm, zu den erforderlichen Unterlagen sowie zum Bewerbungs- und Zulassungsverfahren finden Sie auf unserer Website. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2026.

Promotionsstipendium Psychologie der Verhandlungen in Kontext Politik und Sicherheit Arbeitgeber: Leuphana Universität Lüneburg

Die Leuphana Universität Lüneburg ist ein hervorragender Arbeitgeber, der eine inspirierende Arbeitsumgebung bietet, in der Forschung und Lehre Hand in Hand gehen. Mit einem starken Fokus auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und innovativen Ansätzen in der politischen Psychologie, insbesondere in der empirischen Verhandlungsforschung und Sicherheitsstudien, fördert die Universität das persönliche und berufliche Wachstum ihrer Mitarbeiter. Zudem profitieren Sie von einer offenen und unterstützenden Kultur, die den Austausch von Ideen und die Entwicklung neuer Perspektiven schätzt.

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Kontaktdaten:

Leuphana Universität Lüneburg Recruiting-Team

StudySmarter Expertenrat🤫

Wir sind der Meinung, dass Sie so Promotionsstipendium Psychologie der Verhandlungen in Kontext Politik und Sicherheit erhalten könnten

Nutze die Hochschulnetzwerke

Gerade im Bereich Psychologie gibt es viele Hochschulnetzwerke und Fachverbände, die helfen können, Kontakte zu knüpfen und Praktika zu finden. Schalte bei deinen Professoren und Kommilitonen das Netzwerk ein, denn oft haben die insider Infos über duale Studienplätze, die nicht öffentlich ausgeschrieben sind.

Such dir passende Unternehmen

Achte darauf, Unternehmen zu wählen, die sich auf psychologische Dienstleistungen spezialisieren und aktiv duale Studienplätze anbieten. Schau auch auf deren Karriereseiten oder auf Plattformen, die speziell auf duale Studiengänge ausgerichtet sind. Ein gutes Beispiel ist Leuphana Universität Lüneburg, die regelmäßig tolle Möglichkeiten anbieten.

Besuche Fachmessen und Karrieretage

Nutze die Chance, bei Fachmessen oder Karrieretagen im Bereich Psychologie dabei zu sein. Hier kannst du nicht nur viele Unternehmen kennenlernen, sondern auch direkt deine Unterlagen abgeben und Interesse zeigen. Es ist eine super Möglichkeit, einen ersten Eindruck zu hinterlassen.

Werde kreativ mit deinen Projekten

Falls du bereits an psychologischen Projekten gearbeitet hast, sei es in der Uni oder privat, präsentiere diese! Eine gute Idee ist, eine Art Portfolio zu erstellen, in dem du deine Arbeit und deine Gedanken zu psychologischen Themen zeigst. Das macht dich in Bewerbungsgesprächen besonders interessant.

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Promotionsstipendium Psychologie der Verhandlungen in Kontext Politik und Sicherheit mit Bravour zu bestehen

Interdisziplinäre Sicherheitsforschung
Psychologische Entscheidungsprozesse
Verhandlungskompetenz
Kooperationsstrategien
Forschungsmethodik
Qualitative Forschung
Quantitative Forschung

Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡

Fokussierte Motivation:Für ein duales Studium in Psychologie sollte dein Motivationsschreiben klar darlegen, warum du dich für diesen Bereich entschieden hast. Teile deine Leidenschaft für psychologische Themen und was du im Rahmen des Studiums lernen möchtest. Zeige, dass du nicht nur das Studium meistern, sondern auch praktische Erfahrungen sammeln willst!

Relevante Praktika und Erfahrungen:Hebe unbedingt relevante Praktika oder Arbeitsstellen in deinem Lebenslauf hervor, die mit Psychologie zu tun haben. Egal, ob es sich um ein Praktikum in einer psychologischen Praxis oder ein Projekt an der Uni handelt – all das kann deine Eignung unterstreichen und dir bei Leuphana Universität Lüneburg einen Vorteil verschaffen.

Qualifikationen und Noten:Einen soliden akademischen Hintergrund solltest du nicht außer Acht lassen. In der Psychologie sind gute Noten in relevanten Fächern, wie Psychologie oder Sozialwissenschaften, von großer Bedeutung. Zeige sie also gut sichtbar in deinem Lebenslauf, um deine akademische Eignung unter Beweis zu stellen.

Persönliches Portfolio:Falls du praktische Projekte oder Forschungen gemacht hast, ist es eine gute Idee, ein persönliches Portfolio zu erstellen. Das kann alles enthalten, von Referaten über Seminararbeiten bis hin zu kreativen Projekten, die deine Denkweise und deinen Ansatz zur Psychologie verdeutlichen. So hebst du dich bei Leuphana Universität Lüneburg ab!

Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Leuphana Universität Lüneburg vorbereitet

Bereite dich auf praktische Fälle vor

In der Psychologie sind praktische Anwendungsszenarien wichtig. Überlege dir also, wie du in hypothetischen Situationen reagieren würdest, zum Beispiel bei verschiedenen Klienten. Wenn du konkrete Situationen aus deinem Studium oder Praktika hast, teile diese als Beispiele!

Setze auf deine Motivation und Lernbereitschaft

Als dualer Student wird von dir erwartet, dass du eine Leidenschaft für das Fach mitbringst. Zeige im Interview, dass du bereit bist, zu lernen und dich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Erzähle, warum du Psychologie studieren möchtest und was dich an der Stelle bei Leuphana Universität Lüneburg besonders reizt.

Kenntnis gängiger psychologischer Methoden

Du solltest ein gutes Verständnis der grundlegenden psychologischen Methoden und Theorien haben, die in deinem Fachgebiet Anwendung finden. Sei bereit, technische Fragen zu Themen wie Verhaltenstherapie oder psychologische Tests zu beantworten. Bereite dich darauf vor, diese Konzepte klar zu erklären.

Zeige deine Teamfähigkeit

In der Psychologie ist Teamarbeit oft entscheidend, insbesondere in einem dualen Studium, wo du möglicherweise eng mit anderen Studierenden oder Fachleuten zusammenarbeiten musst. Erzähle von Erfahrungen, wo du erfolgreich im Team gearbeitet hast und wie du die Stärken deiner Teamkollegen genutzt hast.