Auf einen Blick
- Aufgaben: Berate Betroffene von queerfeindlicher digitaler Gewalt und entwickle Handlungsstrategien.
- Unternehmen: QueerSafe, die neue Fachstelle für digitale Gewalt gegen queere Menschen.
- Vorteile: Faire Vergütung, individuelle Arbeitszeiten und regelmäßige Weiterbildung.
- Weitere Informationen: Dynamisches Team mit Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung.
- Warum dieser Job: Mach einen Unterschied und unterstütze die queere Community im Kampf gegen digitalen Hass.
- Qualifikationen: Erfahrung in psychosozialer Beratung und Sensibilität für queere Lebensrealitäten.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 49500 - 60500 € pro Jahr.
- Überblick
- Honorartätigkeit auf selbstständiger Basis
• Honorarvergütung
- €47,-pro Stunde
- Einsatzort:überwiegenddigital im Home Office, Teamsitzungen und Supervision in der Geschäftsstelle
- Tätigkeitsbeginn: ab sofortnach Onboarding
- Dein Arbeitsbereich
Queer Safe ist die neue Fachstelle zu queerfeindlicher digitale Gewalt.
Seit Anfang 2026 unterstützen wir queere Communitys dabei, sich gegen Hass im Netz zu wehren und digitale Räume zurückzuerobern.
Unsere Kernbereiche sind
- Wir beraten Betroffene von queerfeindlichem Online-Hass.
Dabeistabilisieren und enthalten wir Betroffene zunächst psychosozial.
Anschließend erarbeitenwir gemeinsam mit derbetroffenen Person und je nach Fall Handlungsmöglichkeiten, die zu ihren Bedürfnissen und Zielen passen.
Diese Maßnahmen können von der Strafanzeige über das Einschränken der Kommentarspalte bis zur Social Media Pause reichen.
Auf Wunsch begleiten wir Betroffene auch zu Terminen mit Polizei und/oder Staatsanwaltschaft.
- Wir arbeiten eng zusammenmit vielen anderen queeren Institutionen, aber auchmit anderen öffentlichen Einrichtungund auch Institutionen wie Polizei und Staatsanwaltschaft, um queere Menschen besser vor Hass im Netz zu schützen.
- Wir bieten Workshops, Vorträge und Beratungen zur Prävention von queerfeindlicher digitaler Gewalt an.
Wir suchen dich als Honorarkraft für die psychosoziale Beratung von Betroffenen queerfeindlicher digitaler Gewalt.
Zu deinen Aufgaben zählen
Als Honorarkraft bist du oft die erste Person, mit der Betroffene nach einem Vorfall in Kontakt treten.
Du unterstützt sie dabei, wieder Handlungsfähigkeit zu gewinnen und eigene Wege im Umgang mit digitaler Gewalt zu finden.
- Du bereitest dich auf die Beratung anhand des Berichts vor, den die betroffene Person mit unserem Meldeformular geschickt hat.
- Du berätst die betroffene Person psychosozial in einem Video-Call-Setting.
- Du unterstützt sie dabei, Handlungsstrategien im Umgang mitqueerfeindlicher Online-Gewalt zu entwickeln.
Dabei arbeitest du betroffenenzentriert, also mit Blick auf die Wünsche der betroffenen Person.
- Du begleitest Ratsuchende ressourcenorientiert und empowernd.
- Du gibst Informationen zu möglichen nächsten Schritten, beispielsweise im Umgang mit Plattformen oder Behörden.
- Du dokumentierst die Beratung in unserer Falldatenbank.
- Du bereitest die Beratung nach und schickst d* Klient*in eine Zusammenfassung mit nützlichen Links und weiteren Ressourcen.
- Du nimmst an Fallbesprechungen, Teamsitzungen und Supervisionen mit dem Queer Safe-Team und weiteren Honorarkräften teil.
- Du wirkst an der weiteren Gestaltung unseres Beratungsleitfadens mit.
- Du bringst mit
- Du bist als freischaffend selbstständig angemeldet.
- Du hast Erfahrung darin, Menschen in belastenden Lebenssituationen zu beraten(etwa in Beratung, psychosozialer Begleitung, sozialer Arbeit, Peer-Beratung oder vergleichbar).
- Du kennst dich sehr gutmit queeren Lebensrealitäten aus, arbeitestqueersensibel, einschließlich trans*, inter* und nicht-binär-sensibel.
Du benutztqueersensibleund geschlechtssensible Sprache sehr sicher.
- Du sprichst idealerweise auch englisch, und bist in der Lage, auch mitmit Hilfe von Dolmetscher*innen zu beraten.
- Du bist auch für weitere Marginalisierungen sensibilisiert, beispielsweise für Rassismus, Antisemitismus, Ableismus, Klassismus oder Sexismus.
- Du kennst dich mit mindestens einer großen Social Media Plattform aus, wie Instagram, Facebook, Tik Tokoder X.
- Du kennst dich mit weiteren Online-Plattformen wie Linked In, Datingplattformen, Discord, Twitch etc. aus oder arbeitest dich leicht in neue Tools und Plattformen ein.
- Du hast bereits Kenntnisse zu rechtlichen Handlungsmöglichkeiten bei Hasskriminalität und digitaler Gewalt oder bist motiviert, dir diese mit unserer Unterstützung anzueignen.
- Du hast keine Berührungsängste in der Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden.
- Du hast eine abgeschlossene Hochschulausbildung(Bachelor oder Dipl. Fachhochschule) inder (Sozial-)Pädagogik, Psychologie oder vergleichbaren Fachgebieten.
Wir freuen uns ganz besonders über Bewerbungen von intersektional positionierten Menschen mit verschiedenen Community-Bezügen und Erfahrungen.
Uns ist bewusst, dass wir als Team nicht alle Lebensrealitäten, Positionierungen und Diskriminierungserfahrungen abbilden können.
Wir setzen uns kontinuierlich mit unseren Leerstellen auseinander, verstehen Kritik als wichtigen Teil unserer Arbeit und bemühen uns um eine diskriminierungssensible, lernende Praxis.
Wir möchten das Bewerbungsverfahren möglichst barrierearm gestalten.
Brauchst du für ein Vorstellungsgespräch oder die Zusammenarbeit bestimmte Unterstützung, zum Beispiel mehr Zeit, Unterlagen in einem anderen Format oder bestimmte digitale Hilfsmittel?
Dann lass es uns sehr gerne wissen.
- Dich erwarten
- Faire Vergütung zum vereinbarten Honorarsatz
- Individuelle Beratungszeiten, diedeine Verfügbarkeitberücksichtigen
- Ausführliches Onboarding und regelmäßige Weiterbildung
- Eine übersichtliche Datenbank, mit der du Fälle vorbereitest, dokumentierst und nachbereitest
- Zusammenarbeit in einem motivierten Team
- Reflexions- und Supervisionsangebote
- Möglichkeit zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung durch interdisziplinäre Vernetzung innerhalb des Verbandes und innerhalb deines Teams
Hast du Fragen?
Deine Ansprechperson für Fragen zum Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Stelle ist Thomas Schwarz: thomas. schwarz@lsvd. berlin
- (Pronomen: er/keine)
- Über uns
Der LSVD – Verband Queere Vielfalt ist die größte Bürgerrechts- und Selbsthilfeorganisation queerer Menschen in Deutschland.
Der Verband ist auf Bundes- und Landesebene aktiv, aber auch international als Nichtregierungsorganisation mit offiziellem Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.
Der LSVD ist in allen Bundesländern vertreten, in Berlin und Brandenburg als gemeinsamer Landesverband.
Der LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg gibt den Interessen queerer Menschen in Berlin und Brandenburg eine starke Stimme in Politik und Gesellschaft.
Wir wollen erreichen, dass queere Menschen sicher leben können, Zugang zu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens haben und den Raum bekommen, ihre individuellen Lebensentwürfe zu realisieren.
Bei der Verwirklichung dieser Ziele arbeiten wir eng mit politischen Entscheidungsträger*innen und unserem großen Partner*innennetzwerk in der Zivilgesellschaft zusammen.
In verschiedenen Kontexten leisten wir Bildungsarbeit zu den Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.
Gleichzeitig sind wir eine Anlaufstelle für queere Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen persönlichen Unterstützungsbedarf haben.
Unsere sozialen Dienstleistungen führen wir unter dem Dach des Bildungs- und Sozialwerk des LSVD Berlin-Brandenburg (BLSB) e.
V. aus. Über 28 Teil- und Vollzeitbeschäftigte setzen sich in den unterschiedlichen Projekten des BLSB e.
V. für das Wohl der queeren Community ein.
Honorarkraft für Beratung bei querfeindlicher digitaler Gewalt Arbeitgeber: LSVD Berlin-Brandenburg
Der LSVD – Verband Queere Vielfalt ist ein herausragender Arbeitgeber, der sich für die Rechte und das Wohlbefinden queerer Menschen in Berlin und Brandenburg einsetzt. Mit einem engagierten Team und einer offenen, unterstützenden Arbeitskultur bietet der Verband nicht nur eine sinnstiftende Tätigkeit, sondern auch vielfältige Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Die Queere Schutzwohnung ist ein einzigartiges Projekt, das einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Unterstützung von Menschen in Krisensituationen leistet und dabei ein respektvolles und inklusives Arbeitsumfeld fördert.