Das Max-Born-Institut lädt Bewerbungen für eine Doktorandenstelle (m/w/d) im Rahmen des gemeinsamen deutsch-französischen Projekts „FEMTO-switch“ zu ultrakurzen Dynamiken von Photoschaltern ein, das gemeinsam von der DFG und ANR gefördert wird. Das Hauptziel von FEMTO-switch ist es, rationale Grundlagen dafür zu schaffen, wie die chemische Struktur von ultrakurzen Photoschaltern die molekulare Energiedynamik und die angeregten Zustandsdynamiken an den konischen Schnittpunkten steuert. Zu diesem Zweck werden wir Femtosekunden-UV/VIS/NIR- und Photoelektronenspektroskopie (fs-PES) in der Flüssigphase einsetzen, gekoppelt mit quantenchemischen Berechnungen.
Projektziele:
- Entwicklung der zeitaufgelösten Photoelektronenspektroskopie (TRPES) in der Flüssigphase mit UV-Pump- und XUV-Probe in Anwendung auf Proben biomimetischer Chromophore bei niedrigen Konzentrationen.
- Untersuchung von oxindol- und oxopyrrol-basierten Chromophoren.
Erwartete Ergebnisse:
- Verbesserte Empfindlichkeit und Stabilität der TRPES für verschiedene Lösungsmittel und gelöste Stoffe mit geringer Löslichkeit.
- Experimentelle Protokolle für biomimetische Proben.
- Experimentelle und theoretische Untersuchung von Oxindol-Schaltern (in Zusammenarbeit mit Projektpartnern).
- Dynamik neuartiger biomimetischer Schalter, die im FEMTO-switch entwickelt wurden.
Verwendete Techniken: Zeitaufgelöste Photoelektronenspektroskopie in der Flüssigphase unter Verwendung von femtosekundären XUV-Pulsen.
Voraussetzungen: Wir suchen hochmotivierte, talentierte und exzellente Kandidaten für diese Position. Bewerber müssen einen Master- oder Diplomabschluss in Chemie oder Physik haben, mit guten Kenntnissen in femtosekundendynamik und ultrakurzer Lasertechnologie. Vorkenntnisse in der ultrakurzen Spektroskopie wären von Vorteil. Sehr gute mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeiten in Englisch sind erforderlich.
Unser Angebot: Die Stelle ist ab sofort verfügbar für 3 Jahre. Die Vergütung erfolgt nach dem deutschen TVöD-Tarifvertrag für Wissenschaftler in öffentlichen Forschungseinrichtungen (Teilzeit 75 % für Doktoranden). Das MBI fördert einen chancengerechten Arbeitsplatz und legt besonderen Wert auf die Förderung von Karrierechancen für Frauen. Qualifizierte Frauen werden daher ausdrücklich zur Bewerbung ermutigt. Bei gleicher Qualifikation werden Bewerber mit einer Behinderung bevorzugt (Schwerbehinderung nach Sozialgesetzbuch IX).
Das MBI unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ist durch das Audit berufundfamilie als familienfreundlich zertifiziert. Das MBI setzt sich für ein diverses, vorurteilsbewusstes Arbeitsumfeld ein. Das MBI folgt der „Charta der Vielfalt“ und implementiert die Strategie für Diversität und Inklusion, die vom Forschungsverbund Berlin e.V. aufgestellt wurde.
Bitte laden Sie Ihre Bewerbung, einschließlich eines Anschreibens (in dem Sie angeben, warum Sie an der Position interessiert sind), Lebenslauf, Zeugnisse und Beschreibung der bisherigen beruflichen Tätigkeiten elektronisch über die MBI-Online-Rekrutierungsplattform unter https://mbi-berlin.de/career hoch. Die offizielle Betreuung erfolgt durch Dr. Oleg Kornilov am MBI mit Zugehörigkeit zur Physikabteilung der Freien Universität Berlin. Die Ausschreibung ist ab sofort geöffnet und bleibt bis zum 15. Mai 2026 geöffnet.
Für weitere Informationen über das Projekt wenden Sie sich bitte an Oleg Kornilov (kornilov@mbi-berlin.de).
Kontaktperson:
Max Born Institut HR Team