Postdoc-Stellen in der Gravitationswellenforschung (m/w/d) in Potsdam

Postdoc-Stellen in der Gravitationswellenforschung (m/w/d) in Potsdam

Potsdam Vollzeit 42750 - 52250 € / Jahr (geschätzt) Vor Ort
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Auf einen Blick

  • Aufgaben: Forschung in der Gravitationswellenastronomie und Analyse von Daten von LIGO, Virgo und KAGRA.
  • Unternehmen: Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik mit einem innovativen und interdisziplinären Team.
  • Vorteile: Attraktive Vergütung, Krankenversicherung und Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
  • Weitere Informationen: Dynamisches Arbeitsumfeld mit exzellenten Entwicklungsmöglichkeiten und internationalem Austausch.
  • Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Gravitationswellenforschung und arbeite an bahnbrechenden Projekten.
  • Qualifikationen: Doktorat in Physik oder verwandten Bereichen und Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 42750 - 52250 € pro Jahr.

Die Gravitationswellenastronomie entwickelt sich von einer Wissenschaft der Entdeckungen zu einer Präzisionswissenschaft. Die Abteilung Astrophysikalische und Kosmologische Relativitätstheorie (ACR) am Albert-Einstein-Institut (AEI) in Potsdam deckt die gesamte Kette dieses Übergangs ab — von der Modellierung starker Gravitationsfelder basierend auf fundamentalen Prinzipien über die numerische Relativitätstheorie bis hin zur Analyse und Interpretation der Daten von LIGO, Virgo und KAGRA heute sowie des Einstein-Teleskops, Cosmic Explorer und LISA im kommenden Jahrzehnt. Wir laden zur Bewerbung auf mehrere Postdoc-Stellen ein, die je nach Erfahrung und Karrierestufe auf unterschiedlichen Ebenen besetzt werden und eine Laufzeit von zwei bis fünf Jahren haben.

Stellen

  • Reguläre Stellen in der Abteilung ACR auf Junior- und Senior-Postdoc-Ebene.
  • Mehrere Stellen im Rahmen des ERC Synergy Grant „Making Sense of the Unexpected in the Gravitational-Wave Sky“.
  • Eine Stelle im Rahmen der Simons Collaboration on Black Holes and Strong Gravity.
  • Eine Stelle im Rahmen des Center of Gravity, aufgeteilt zwischen dem AEI (zwei Jahre) und dem Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen (zwei Jahre).

Die Abteilung vergibt außerdem Max Planck Fellowships an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von außerhalb Deutschlands; Einzelheiten und Hinweise zur Bewerbung finden Sie hier.

Wir suchen kreative, hoch motivierte Forscherinnen und Forscher, die sowohl selbstständig als auch in einer großen, interdisziplinären Gruppe gleichermaßen gut arbeiten.

Die Abteilung

Die von Alessandra Buonanno geleitete Abteilung ACR umfasst etwa 45 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter drei unbefristete Forschungsgruppenleiter — Jonathan Gair, Harald Pfeiffer und Jan Steinhoff. Die Abteilung empfängt regelmäßig Gäste für kürzere und längere Aufenthalte und pflegt enge Verbindungen zum Department of Physics der University of Maryland, zur Humboldt-Universität zu Berlin und zur Universität Potsdam.

Forschungsgebiete

  • Analytische Modellierung von gravitativer Dynamik und Strahlung: effektive Feldtheorie, post-Newtonsche und post-Minkowskische Entwicklungen, gravitative Selbstkraft, Störungstheorie Schwarzer Löcher und der Effective-One-Body-Formalismus.
  • Numerische Relativitätstheorie: Vakuumsimulationen kompakter Objekte auf gebundenen und ungebundenen Bahnen, in der Allgemeinen Relativitätstheorie und in alternativen Gravitationstheorien.
  • Beobachtung und Interpretation von Gravitationswellendaten erdgebundener (LIGO, Virgo, KAGRA, Cosmic Explorer, Einstein-Teleskop) und weltraumgestützter (LISA) Detektoren, einschließlich Detektion und Detektorcharakterisierung.
  • Beschleunigung der Gravitationswellenanalyse, auch mit Methoden des maschinellen Lernens.
  • Astrophysik kompakter Objekte und Entstehungsszenarien von Doppelsystemen.
  • Kosmographie mit Gravitationswellen: Dunkle Energie, Dunkle Materie und Gravitationslinseneffekt.
  • Tests der Gravitation im Regime starker Felder und im hochdynamischen Regime.

Kollaborationen

ACR ist an der Simulating eXtreme Spacetimes (SXS) Collaboration, der LIGO Scientific Collaboration, der Einstein Telescope Collaboration, dem LISA Consortium und dem LISA Distributed Data Processing Centre beteiligt; dort leitet die Abteilung die Wellenformgenerierung und die vertiefte Global-Fit-Analyse.

Rechenressourcen

Die Abteilung betreibt Urania, einen Hochleistungsrechencluster mit ca. 6.050 Kernen; Hypatia, einen Hochdurchsatzcluster mit ca. 12.000 Kernen; sowie zwei GPU-Server, Saraswati und Lakshmi, mit jeweils acht NVIDIA-A100-GPUs. Beide Cluster werden derzeit erweitert. Sie dienen numerisch-relativistischen Simulationen von Gravitationswellenquellen sowie Studien zur Quellenmodellierung und Datenanalyse für aktuelle und zukünftige Detektoren.

Bewerbung

Bewerbungen werden über unser Stellenportal eingereicht. Bitte laden Sie hoch:

  • ein Anschreiben;
  • einen Lebenslauf;
  • eine Publikationsliste;
  • eine Darstellung Ihrer bisherigen und geplanten Forschung von höchstens drei Seiten (ohne Literaturverzeichnis).

Außerdem werden Sie gebeten, drei Referenzpersonen zu benennen. Bitte registrieren Sie sich in unserem Stellenportal und tragen Sie die Kontaktdaten Ihrer Referenzpersonen rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist ein: Die Referenzpersonen erhalten eine E-Mail mit Hinweisen zum Hochladen, und die Empfehlungsschreiben müssen bis zum Ende der Frist eingegangen sein, um berücksichtigt zu werden. Bei technischen Problemen mit dem Bewerbungsformular wenden Sie sich bitte an jobs@aei.mpg.de.

Termine

  • Bewerbungsfrist für eine vollständige Berücksichtigung: 23. November 2026, einschließlich des Eingangs der Empfehlungsschreiben.
  • Voraussichtlicher Beginn: Herbst 2027.

Wir empfehlen, sich so früh wie möglich zu bewerben. Bewerbungen werden berücksichtigt, bis alle Stellen besetzt sind.

Vergütung und Sozialleistungen

Vergütung und Sozialleistungen, einschließlich Krankenversicherung, richten sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund); die Eingruppierung erfolgt in der Regel in Entgeltgruppe E13, sofern die tariflichen Voraussetzungen des TVöD erfüllt sind. Bei einem Stellenangebot wird eine Berechnung des voraussichtlichen Brutto- und Nettogehalts nach den Regelungen des TVöD erstellt.

Chancengleichheit, Vielfalt und Familienfreundlichkeit

Das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik ist ein Arbeitgeber, der sich der Chancengleichheit verpflichtet hat, und bietet allen qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern Beschäftigungsmöglichkeiten unabhängig von ethnischer Herkunft, Hautfarbe, Religion, Alter, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung oder nationaler Herkunft. Die Max-Planck-Gesellschaft ist bestrebt, mehr Menschen mit Behinderung zu beschäftigen, und ermutigt daher ausdrücklich entsprechend qualifizierte Personen zur Bewerbung. Unser Institut und die Max-Planck-Gesellschaft begrüßen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Ideen, die Vielfalt und Inklusion schätzen und leben. Das Institut fördert eine gesunde Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und bietet allen Beschäftigten einen Familienservice, eine Kooperation mit einem nahegelegenen internationalen Kindergarten sowie ein Eltern-Kind-Büro und einen Stillraum im Haus.

Kontakt

Für weitere Informationen schreiben Sie bitte an acr-jobs@aei.mpg.de.

Postdoc-Stellen in der Gravitationswellenforschung (m/w/d) in Potsdam Arbeitgeber: MPI für Gravitationsphysik

Das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover bietet Ihnen die Möglichkeit, in einem internationalen und innovativen Umfeld zu arbeiten, das sich auf bedeutende wissenschaftliche Fragestellungen konzentriert. Mit flexiblen Arbeitszeiten, der Option auf mobiles Arbeiten und einem starken Fokus auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, fördert das Institut eine positive Work-Life-Balance. Zudem profitieren Sie von umfangreichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie einem kollegialen Team, das Vielfalt schätzt und ein offenes Arbeitsklima schafft.

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Kontaktdaten:

MPI für Gravitationsphysik Recruiting-Team

StudySmarter Expertenrat🤫

Wir sind der Meinung, dass du so Postdoc-Stellen in der Gravitationswellenforschung (m/w/d) in Potsdam erhalten könntest

✨Workshop und Konferenzen nutzen

In der Grundlagenforschung ist es wichtig, auf Konferenzen und Workshops sichtbar zu sein. Nimm an lokalen und internationalen Veranstaltungen teil, um dein Netzwerk zu erweitern und potenzielle Arbeitgeber wie MPI für Gravitationsphysik kennenzulernen. Zeige dein Interesse und sprich mit Forschern über Projekte, die dich interessieren.

✨Forschungsgemeinschaften beitreten

Schau dir spezifische Forschungsgemeinschaften und -netzwerke in deinem Bereich an. Diese Plattformen sind oft eine goldene Quelle für Jobangebote in der Grundlagenforschung und können dir helfen, mit wichtigen Akteuren in Kontakt zu treten. Aktiv in Foren und Diskussionsgruppen zu sein, bringt deinen Namen ins Gespräch!

✨Praktische Erfahrungen hervorheben

Wenn du dich für eine Vollzeitstelle bewirbst, betone praktische Erfahrungen, die du in deinen vorherigen Projekten gesammelt hast. Zeige, wie deine Forschungsergebnisse zur Weiterentwicklung des jeweiligen Themas beigetragen haben. Das geht über Lebenslauf und Bewerbung hinaus – sprich konkret über deine Erfolge in Gesprächen!

✨Direkte Bewerbung bei MPI für Gravitationsphysik

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um bei MPI für Gravitationsphysik direkt zu bewerben! Wir wissen, dass direkte Bewerbungen oft besser ankommen als über Jobportale. Besuche unsere Website, um mehr über offene Stellen in der Grundlagenforschung zu erfahren und deinen Ansatz auf die Bedürfnisse von MPI für Gravitationsphysik anzupassen.

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Postdoc-Stellen in der Gravitationswellenforschung (m/w/d) in Potsdam mit Bravour zu bestehen

Analytische Modellierung
Numerische Relativitätstheorie
Datenanalyse
Maschinelles Lernen
Beobachtung von Gravitationswellendaten
Detektorcharakterisierung
Kollaboration in interdisziplinären Teams

Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡

Betone deine Forschungsprojekte:In der Grundlagenforschung ist es super wichtig, konkrete Forschungsprojekte zu präsentieren. Nutze deinen Lebenslauf, um relevante Studien oder Experimente hervorzuheben, an denen du gearbeitet hast. Zeige, welche Methoden und Ergebnisse du erzielt hast und wie sie zum Fachgebiet beigetragen haben.

Verlinke zu deinen Publikationen:Falls du bereits Artikel oder Studien veröffentlicht hast, mach sie in deiner Bewerbung leicht zugänglich. Setze Links zu deinen Publikationen ein, sodass wir sie schnell finden und deine schriftlichen Fähigkeiten und dein Fachwissen schätzen können.

Motivation und Forschungsliebe zeigen:In deinem Anschreiben solltest du klar machen, warum dich Grundlagenforschung begeistert und wie du dazu beitragen willst. Teile uns mit, welche Themen dich besonders interessieren und warum du denkst, dass MPI für Gravitationsphysik der richtige Ort für deine Forschung ist. Wir lieben es, wenn Bewerber leidenschaftlich sind!

Verwende ein strukturiertes CV-Format:Ein klar strukturiertes CV macht es uns leichter, deine akademischen und beruflichen Stationen nachzuvollziehen. Achte darauf, deine Ausbildung, Forschungsstellungen und relevante Praktika in chronologischer Reihenfolge anzuordnen und die wichtigsten Punkte prägnant zusammenzufassen. Vergiss nicht, auch deine technischen Fähigkeiten zu erwähnen, die in der Grundlagenforschung wichtig sind, wie Datenanalyse oder experimentelle Techniken.

Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei MPI für Gravitationsphysik vorbereitet

✨Vertraut mit den neuesten Trends

In der Grundlagenforschung ist es wichtig, dass wir über die neuesten Entwicklungen in unserem Fachgebiet informiert sind. Mach dich mit den recent veröffentlichten Studien und Trends vertraut, um im Interview gezielt nachzufragen und dein Interesse zu zeigen.

✨Präsentiere deine Forschungsergebnisse

Falls du bereits an Projekten oder Forschungsarbeiten beteiligt warst, bringe eine gut strukturierte Präsentation oder Portfolio mit. Dies hilft uns, deine Fähigkeiten und Leistungen besser zu beurteilen und gibt dir die Möglichkeit, deine Erfolge hervorzuheben.

✨Bereite dich auf methodische Fragen vor

In der Grundlagenforschung könnten technische Fragen zu den Forschungsmethoden, die du genutzt hast, aufkommen. Sei bereit, über statistische Analysen oder experimentelle Designs zu sprechen, um deine Expertise zu demonstrieren.

✨Motivation und langfristige Ziele klar darstellen

Da es sich um eine Vollzeitposition handelt, wollen sie wissen, dass du langfristig engagiert bist. Sei darauf vorbereitet zu erläutern, warum du gerade bei MPI für Gravitationsphysik arbeiten möchtest und wie du deine Karriere in der Grundlagenforschung siehst.