Auf einen Blick
- Aufgaben: Verwalte wichtige Aufgaben in der Rechtspflege und unterstütze Gerichte und Staatsanwaltschaften.
- Unternehmen: Oberlandesgericht Koblenz - ein Ort für engagierte Justizfachwirt/innen.
- Vorteile: Sichere Beamtenlaufbahn, praxisnahe Ausbildung und spannende Herausforderungen.
- Weitere Informationen: Ausbildung dauert 26 Monate mit Theorie- und Praxiselementen in verschiedenen Abteilungen.
- Warum dieser Job: Gestalte die Rechtsgewährung aktiv mit und arbeite im Team für die Gesellschaft.
- Qualifikationen: Abschluss der Sekundarstufe I oder gleichwertig, Grundkenntnisse in EDV und Tastschreiben.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 800 - 1400 € pro Monat.
Ihre Aufgaben und Tätigkeiten
Justizfachwirtinnen und -fachwirte sind bei Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig. Hier nehmen sie neben Richtern, Staatsanwälten und Rechtspflegern wichtige Aufgaben im Bereich der Rechtspflege wahr und tragen damit wesentlich zur Rechtsgewährung für die Bevölkerung bei. Sie sind Ansprechpartner für das rechtsuchende Publikum.
Hervorzuheben sind vor allem folgende Tätigkeiten:
- Verwaltung der »Serviceeinheiten«, d.h. insbesondere die Verwaltung der Akten, Bearbeitung des Posteingangs und Postausgangs, Fristenkontrolle und Fristenüberwachung, der Umgang mit Publikum sowie die Aufnahme von Anträgen und Erklärungen
- Protokollführung bei Gerichtsverhandlungen
- Ladung der Parteien, Zeugen und Sachverständigen zu Terminen
- Erteilung von Grundbuchabschriften, Gewährung der Grundbucheinsicht
- Führung der Ermittlungs- und Vollstreckungsregistern bei den Staatsanwaltschaften
- Berechnung der Gerichtskosten in fast allen Rechtsgebieten
- die Verwaltung der gerichtlichen Zahlstelle
In allen Abteilungen bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften nehmen die Justizfachwirtinnen und -fachwirte verantwortungsvolle Aufgaben wahr. Um eine Vorstellung über die Vielfalt der Abteilungen zu erhalten, empfiehlt es sich, die Internetseiten eines Amtgerichts oder einer Staatsanwaltschaft zu besuchen. Der Aufgabenbereich umfasst auch Tätigkeiten, die weit reichende eigene Entscheidungen und eine selbständige Sachbearbeitung erfordern. Dazu gehören z.B. die Berechnung und Festsetzung der Entschädigungen für Zeugen und Sachverständige, die Berechnung und Einziehung von Gerichtskosten sowie die Erteilung von vollstreckbaren Ausfertigungen von Urteilen und gerichtlichen Vergleichen.
Zudem ist die Fähigkeit zur Teamarbeit in den »Serviceeinheiten« gefragt. Die Tätigkeiten werden durch justizspezifische EDV-Programme unterstützt; entsprechende EDV-Kenntnisse werden bereits während der Ausbildung vermittelt.
Die Ausbildung
Die praxisbezogene und zugleich theoriegeleitete Ausbildung dauert 26 Monate und erfolgt:
- bei einem Amtsgericht (3 Monate)
- Fachtheoretischer Lehrgang I (3 Monate)
- bei einem Amtsgericht (2 Monate)
- Fachtheoretischer Lehrgang II (2 Monate)
- bei einer Staatsanwaltschaft (3 Monate)
- bei einem Amtsgericht (9 Monate)
- Fachtheoretischer Lehrgang III (2 Monate)
Die Lehrgänge sollen den Anwärterinnen und Anwärtern die notwendigen theoretischen Kenntnisse sowie die darauf aufbauenden berufspraktischen Fertigkeiten vermitteln. Die fachtheoretischen Lehrgänge I und II sollen die bereits durchlaufene praktische Ausbildung nochmals theoretisch aufarbeiten und die bevorstehende Ausbildung theoretisch vorbereiten. Der fachtheoretische Lehrgang III dient der Wiederholung und Vertiefung des Ausbildungsstoffes. Die fachtheoretischen Lehrgänge werden zentral im 2024 neu errichteten Justizausbildungszentrum in Saarburg durchgeführt.
Die praktische Ausbildung umfasst alle Aufgaben einer Justizfachwirtin bzw. eines Justizfachwirts bei den Gerichten und den Staatsanwaltschaften, einschließlich des aufgabenorientierten Einsatzes der Informationstechnik. Die praktische Ausbildung wird durch Arbeitsgemeinschaften ergänzt, die einmal wöchentlich stattfinden. An den fachtheoretischen Lehrgang III schließt sich unmittelbar der schriftliche Teil der Laufbahnprüfung an.
Einstellungsvoraussetzungen
In den Vorbereitungsdienst kann eingestellt werden, wer:
- die gesetzlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt
- als Bildungsvoraussetzung über a) den qualifizierten Sekundarabschluss I oder b) die Qualifikation der Berufsreife und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder c) die Qualifikation der Berufsreife und eine abgeschlossene Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis verfügt
- Grundkenntnisse in der elektronischen Daten- und Informationsverarbeitung sowie hinreichende Kenntnisse und Fertigkeiten im Tastschreiben besitzt. Der Nachweis über das Tastschreiben kann noch während der Ausbildung vorgelegt werden.
Ihre Bewerbung für den Einstellungstermin 1. August 2025 richten Sie bitte per E-Mail an bewerbung(at)ko.jm.rlp.de oder per Post an: Herrn Präsidenten des Oberlandesgerichts, Stresemannstraße 1, 56068 Koblenz.
Dem Bewerbungsschreiben ist beizufügen:
- ein vollständiger tabellarischer Lebenslauf (mit Angabe der Staatsangehörigkeit)
- eine Kopie des letzten Schulzeugnisses
- ggf. Zeugnisse und Nachweise über bisherige Beschäftigungen und Prüfungen (per Post bitte ohne Bewerbungsmappe; per E-Mail bitte im pdf-Format)
Noch Fragen? Ich berate Sie gerne unter 0261 102-2623 oder senden Sie mir eine E-Mail an bewerbung(at)ko.jm.rlp.de.
Ausbildung als Justizfachwirt/in / Beamte/r im allgemeinen Justizdienst (m/w/d) | OLG Koblenz Arbeitgeber: Oberlandesgerichte in Rheinland-Pfalz
Das Oberlandesgericht Koblenz bietet eine herausragende Ausbildung als Justizfachwirt/in im öffentlichen Dienst, die nicht nur praxisnahe Erfahrungen in einem dynamischen Umfeld ermöglicht, sondern auch eine fundierte theoretische Ausbildung im neu errichteten Justizausbildungszentrum in Saarburg umfasst. Die wertschätzende Arbeitskultur fördert Teamarbeit und individuelle Entwicklung, während die verantwortungsvollen Aufgaben in der Rechtspflege einen bedeutenden Beitrag zur Gesellschaft leisten. Zudem profitieren die Auszubildenden von stabilen Karrierechancen und einer sicheren Anstellung im öffentlichen Dienst.
Kontaktdaten:
Oberlandesgerichte in Rheinland-Pfalz Recruiting-Team
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Wir sind der Meinung, dass Sie so Ausbildung als Justizfachwirt/in / Beamte/r im allgemeinen Justizdienst (m/w/d) | OLG Koblenz erhalten könnten
✨Tip Nummer 1
Mach dich mit den Aufgaben und Tätigkeiten eines Justizfachwirts vertraut. Schau dir die Internetseiten von Amtsgerichten oder Staatsanwaltschaften an, um ein Gefühl für die verschiedenen Abteilungen zu bekommen. Das zeigt dein Interesse und hilft dir, im Gespräch zu glänzen!
✨Tip Nummer 2
Bereite dich auf das Vorstellungsgespräch vor, indem du typische Fragen durchgehst. Überlege dir, wie du deine Teamarbeit und deine EDV-Kenntnisse am besten präsentieren kannst. Wir wissen, dass du das drauf hast!
✨Tip Nummer 3
Nutze unser Netzwerk! Sprich mit aktuellen oder ehemaligen Auszubildenden, um Insider-Tipps zu bekommen. Sie können dir wertvolle Einblicke geben, die dir bei deiner Bewerbung helfen werden.
✨Tip Nummer 4
Bewirb dich direkt über unsere Website! Das macht es uns einfacher, deine Bewerbung zu finden und zu bearbeiten. Zeig uns, dass du motiviert bist und bereit, Teil unseres Teams zu werden!
Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Ausbildung als Justizfachwirt/in / Beamte/r im allgemeinen Justizdienst (m/w/d) | OLG Koblenz mit Bravour zu bestehen
Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡
Mach's persönlich!:Dein Bewerbungsschreiben sollte nicht nur ein Standardtext sein. Zeig uns, wer du bist und warum du genau zu uns passt! Ein bisschen Persönlichkeit macht den Unterschied.
Lebenslauf auf Vordermann bringen:Achte darauf, dass dein Lebenslauf klar strukturiert und aktuell ist. Vergiss nicht, deine Staatsangehörigkeit anzugeben und alle relevanten Erfahrungen aufzulisten. Wir wollen alles über deinen Werdegang wissen!
Schulzeugnis nicht vergessen:Füge eine Kopie deines letzten Schulzeugnisses bei. Das hilft uns, einen ersten Eindruck von deinen schulischen Leistungen zu bekommen. Also, einfach mitschicken!
Bewerbung per E-Mail oder Post:Du kannst deine Bewerbung ganz einfach per E-Mail oder Post an uns senden. Achte darauf, dass alles im richtigen Format ist – bei E-Mails bitte im PDF-Format. Wir freuen uns auf deine Unterlagen!
Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Oberlandesgerichte in Rheinland-Pfalz vorbereitet
✨Informiere dich über die Institution
Bevor du zum Interview gehst, solltest du dich gründlich über das Oberlandesgericht Koblenz informieren. Schau dir die Internetseiten an, um ein Gefühl für die Struktur und die Aufgaben der verschiedenen Abteilungen zu bekommen. Das zeigt dein Interesse und deine Motivation.
✨Bereite Beispiele vor
Überlege dir konkrete Beispiele aus deinem bisherigen Werdegang, die deine Fähigkeiten in der Teamarbeit und im Umgang mit Publikum unter Beweis stellen. Diese Beispiele helfen dir, deine Eignung für die Position als Justizfachwirt/in zu verdeutlichen.
✨Prüfe deine EDV-Kenntnisse
Da die Arbeit mit justizspezifischen EDV-Programmen ein wichtiger Teil des Jobs ist, solltest du sicherstellen, dass du deine Grundkenntnisse in der elektronischen Datenverarbeitung auffrischst. Sei bereit, darüber zu sprechen, wie du diese Kenntnisse in der Praxis angewendet hast.
✨Fragen vorbereiten
Bereite einige Fragen vor, die du dem Interviewer stellen kannst. Das können Fragen zur Ausbildung, den spezifischen Aufgaben oder den Erwartungen an die Rolle sein. Das zeigt, dass du aktiv an dem Gespräch teilnimmst und wirklich interessiert bist.