Duales Studium Rechtspflege

Duales Studium Rechtspflege

Westerburg Duales Studium 800 - 1400 € / Monat (geschätzt) Kein Home Office möglich
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Auf einen Blick

  • Aufgaben: Werde Rechtspfleger:in und arbeite unabhängig bei Gerichten und Staatsanwaltschaften.
  • Arbeitgeber: Staatliche Institution mit einem starken Fokus auf Rechtspflege.
  • Mitarbeitervorteile: Sichere Anstellung, gute Bezahlung und spannende Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Warum dieser Job: Gestalte die Rechtspflege aktiv mit und trage zur Gerechtigkeit bei.
  • Gewünschte Qualifikationen: Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife erforderlich.
  • Andere Informationen: Praxisnahe Ausbildung mit Theorie und praktischen Einsätzen in der Justiz.

Das voraussichtliche Gehalt liegt zwischen 800 - 1400 € pro Monat.

Ihre Aufgaben und Tätigkeiten

Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sind als Fachjuristen bei Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig. Sie nehmen die ihnen - auf der Grundlage eines Bundesgesetzes (Rechtspflegergesetz) - übertragenen Aufgaben in sachlicher Unabhängigkeit wahr. D.h. ihre Stellung ist insoweit mit der der Richterinnen und Richter vergleichbar. Auch sie sind bei ihren Entscheidungen nur ihrem Gewissen und dem Gesetz unterworfen und an keine Weisungen gebunden. Ihre Entscheidungen sind ausschließlich im Rechtsmittelverfahren überprüfbar. Diese sachliche Unabhängigkeit unterscheidet die Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger von anderen Beamten. Der Aufgabenbereich der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger ist breit gefächert und umfasst wichtige Teile der Rechtspflege. Bei den übertragenen Aufgaben handelt es sich im Wesentlichen um ehemals richterliche Geschäfte.

Hervorzuheben sind vor allem folgende Tätigkeiten:

  • Entscheidungen in Grundbuchsachen (z.B. über Anträge auf Eintragung von Eigentumswechseln an Grundstücken und Eigentumswohnungen oder von Hypotheken und Grundschulden zur Kreditsicherung)
  • Entscheidung über fast alle Eintragungen in Registersachen (Handels-, Genossenschafts-, Güterrechts-, Vereinsregister)
  • Erteilung von familienrechtlichen Genehmigungen
  • Aufgaben des Familiengerichts sowie des Betreuungsgerichts, insbesondere Verpflichtung von Betreuern, Vormündern und Pflegern sowie Überwachung deren Tätigkeit
  • Aufgaben des Nachlassgerichts, z.B. Testamentseröffnungen und Erteilung von Erbscheinen
  • Wahrnehmung der Aufgaben bei den Rechtsantragsstellen der Gerichte: In den Rechtsantragstellen helfen sie Rechtssuchenden weiter (z.B. durch Aufnahme von Klagen) und erteilen in Fällen der Beratungshilfe, soweit zulässig, kostenlos Rechtsauskünfte
  • Festsetzung der in Zivil-, Familien- und Strafsachen zu erstattenden Kosten sowie der Rechtsanwaltsvergütung
  • Bearbeitung der Insolvenzverfahren nach deren Eröffnung
  • Durchführung von Zwangsversteigerungsterminen, Zwangsverwaltung
  • Aufgaben des Vollstreckungsgerichts; dazu gehören insbesondere der Erlass von Pfändungs- und Überweisungsbeschlüssen bei der Pfändung von Forderungen (z.B. Gehalt), aber auch Vollstreckungsschutzverfahren
  • Vollstreckung von Geld- und Haftstrafen bei den Staatsanwaltschaften (einschließlich des Erlasses von Haftbefehlen und Steckbriefen)
  • Aufgaben im Bereich der Justizverwaltung (z.B. als Geschäftsleiter eines Gerichts oder einer Staatsanwaltschaft)

Die Ausbildung

Die Rechtspflegerausbildung ist eine praxisbezogene Fachausbildung auf wissenschaftlicher Grundlage. Sie vermittelt die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden sowie die für die Tätigkeit der Rechtspfleger erforderlichen berufspraktischen Fähigkeiten. Kennzeichnend ist ein Wechsel von theoretischen und praktischen Abschnitten. Der Vorbereitungsdienst dauert drei Jahre und gliedert sich wie folgt:

  • Studium I an der Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen (12 Monate)
  • Studienpraxis bei einem Amtsgericht und einer Staatsanwaltschaft (12 Monate)
  • Studium II an der Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen (12 Monate)

Die Studiengänge I und II finden an der Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen - des Landes Baden-Württemberg statt. Die Studieninhalte richten sich nach den vom Rechtspflegergesetz festgelegten Aufgabengebieten; vermittelt werden das materielle Recht und das Verfahrensrecht. Die Studienpraxis bei einem Amtsgericht und einer Staatsanwaltschaft soll die Fähigkeit vermitteln, die im Fachstudium erworbenen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden. Darüber hinaus sollen die Anwärter angeleitet werden, die Verfahren gesetzmäßig und mit praktischem Geschick zu betreiben, Entscheidungen zu treffen und diese klar zu begründen. Auch der Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern wird geübt. Die praktische Ausbildung bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften wird durch eine Arbeitsgemeinschaft ergänzt. Die schriftliche Rechtspflegerprüfung findet gegen Ende des Studiums II vor dem Landesjustizprüfungsamt Baden-Württemberg statt. Auf Grund der bestandenen Rechtspflegerprüfung verleiht die Hochschule dann den akademischen Grad "Diplom-Rechtspfleger/in (FH)".

Einstellungsvoraussetzungen

In den Vorbereitungsdienst kann eingestellt werden, wer die gesetzlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt. Dazu zählt u.a., dass die Bewerberin oder der Bewerber die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder der Länder Island, Liechtenstein, Norwegen oder Schweiz besitzen muss. Für die spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung ist die deutsche Staatsangehörigkeit erforderlich. Die allgemeine Hochschulreife, die Fachhochschulreife oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweist. Das 40. Lebensjahr, im Fall der Schwerbehinderung das 43. Lebensjahr, noch nicht vollendet hat. Die Altersgrenze gilt nicht für Inhaberinnen und Inhaber eines Eingliederungs- oder Zulassungsscheins und für Fälle, in denen die Voraussetzungen des § 7 Abs. 2 des Soldatenversorgungsgesetzes vorliegen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Ihre Bewerbung

Für den Einstellungstermin 1. September 2025 richten Sie bitte per E-Mail an bewerbung(at)@ko.jm.rlp.de oder per Post an: Herrn Präsidenten des Oberlandesgerichts, Stresemannstraße 156, 068 Koblenz. Dem Bewerbungsschreiben sind beizufügen: ein vollständiger tabellarischer Lebenslauf, Bewerbungsunterlagen, unbeglaubigte Kopien der Zeugnisse der letzten vier Schulhalbjahre bzw. Zeugnisse und Unterlagen, die den Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife, der Fachhochschulreife oder eines als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweisen, evtl. Zeugnisse über Beschäftigungen und Prüfungen seit der Schulentlassung. (per Post bitte ohne Bewerbungsmappe; per E-Mail bitte im pdf-Format)

Noch Fragen? Ich berate Sie gerne unter 0261 102-2553 oder senden Sie mir eine E-Mail an bewerbung(at)ko.jm.rlp.de.

Duales Studium Rechtspflege Arbeitgeber: Oberlandesgerichte in Rheinland-Pfalz

Die Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen bietet eine praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Ausbildung zum Rechtspfleger, die durch eine enge Zusammenarbeit mit Gerichten und Staatsanwaltschaften in Koblenz ergänzt wird. Hier profitieren Sie von einer wertschätzenden Arbeitskultur, vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und der Chance, in einem bedeutenden Bereich der Rechtspflege tätig zu sein, wo Ihre Entscheidungen direkt Einfluss auf das Leben der Bürger haben. Zudem genießen Sie die Vorteile eines Beamtenverhältnisses, einschließlich stabiler Anstellung und attraktiver Sozialleistungen.
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Kontaktperson:

Oberlandesgerichte in Rheinland-Pfalz HR Team

StudySmarter Bewerbungstipps 🤫

So bekommst du den Job: Duales Studium Rechtspflege

Tip Nummer 1

Mach dir einen Plan! Überlege dir, welche Gerichte oder Staatsanwaltschaften für dich interessant sind und recherchiere deren Anforderungen. So kannst du gezielt auf die Stellen zugehen, die wirklich zu dir passen.

Tip Nummer 2

Netzwerken ist das A und O! Sprich mit Leuten aus der Branche, besuche Veranstaltungen oder nutze Plattformen wie LinkedIn. Oft erfährt man so von Stellen, die noch nicht ausgeschrieben sind.

Tip Nummer 3

Bereite dich gut auf Vorstellungsgespräche vor! Informiere dich über die spezifischen Aufgaben der Rechtspfleger und über aktuelle rechtliche Themen. Zeig, dass du nicht nur die Theorie kennst, sondern auch praktisch denken kannst.

Tip Nummer 4

Bewirb dich direkt über unsere Website! Das macht es uns einfacher, deine Bewerbung zu finden und zu bearbeiten. Außerdem hast du die Chance, dich von anderen Bewerbungen abzuheben.

Diese Fähigkeiten machen dich zur top Bewerber*in für die Stelle: Duales Studium Rechtspflege

Rechtskenntnisse
Analytische Fähigkeiten
Entscheidungsfähigkeit
Kommunikationsfähigkeiten
Verhandlungsgeschick
Detailgenauigkeit
Praktisches Geschick
Kenntnis des Verfahrensrechts
Kenntnis des materiellen Rechts
Fähigkeit zur Bearbeitung von Insolvenzverfahren
Fähigkeit zur Durchführung von Zwangsversteigerungen
Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern
Teamarbeit
Organisationsfähigkeit

Tipps für deine Bewerbung 🫡

Mach es persönlich!: Zeig uns, wer du bist! Dein Bewerbungsschreiben sollte nicht nur die Fakten auflisten, sondern auch deine Motivation und Leidenschaft für das duale Studium im Bereich Rechtspflege rüberbringen. Lass uns wissen, warum du genau bei uns arbeiten möchtest!

Lebenslauf auf Vordermann bringen: Dein Lebenslauf ist dein Aushängeschild. Achte darauf, dass er klar strukturiert und übersichtlich ist. Vergiss nicht, alle relevanten Erfahrungen und Qualifikationen aufzulisten, die dich für das Studium qualifizieren. Und hey, ein bisschen Kreativität schadet nie!

Zeugnisse nicht vergessen!: Stell sicher, dass du alle erforderlichen Zeugnisse beilegst. Dazu gehören die letzten vier Schulzeugnisse sowie Nachweise über deine Hochschulreife oder Fachhochschulreife. Unbeglaubigte Kopien sind hier der Schlüssel – und denk daran, alles im richtigen Format zu senden!

Fragen? Frag uns!: Wenn du dir unsicher bist oder Fragen hast, zögere nicht, uns zu kontaktieren! Wir sind hier, um dir zu helfen. Du kannst uns anrufen oder eine E-Mail schreiben. Wir freuen uns darauf, von dir zu hören und dich auf deinem Weg zur Bewerbung zu unterstützen!

Wie du dich auf ein Vorstellungsgespräch bei Oberlandesgerichte in Rheinland-Pfalz vorbereitest

Informiere dich über die Aufgaben

Bevor du zum Interview gehst, solltest du dir genau anschauen, welche Aufgaben und Tätigkeiten auf dich zukommen. Verstehe die Rolle der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger und sei bereit, darüber zu sprechen, wie deine Fähigkeiten und Erfahrungen dazu passen.

Bereite Beispiele vor

Denke an konkrete Beispiele aus deinem bisherigen Werdegang, die zeigen, dass du die erforderlichen Fähigkeiten für die Position hast. Ob es um Entscheidungen in Grundbuchsachen oder den Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern geht – zeige, dass du die Theorie in die Praxis umsetzen kannst.

Fragen stellen

Bereite einige Fragen vor, die du dem Interviewer stellen kannst. Das zeigt dein Interesse an der Position und hilft dir, mehr über die Arbeitsweise der Gerichte und Staatsanwaltschaften zu erfahren. Fragen zur Ausbildung oder zu den Herausforderungen im Job sind immer gut!

Selbstbewusst auftreten

Komm selbstbewusst und positiv ins Interview. Du bist gut vorbereitet und hast die nötigen Qualifikationen. Achte auf deine Körpersprache und sprich klar und deutlich. Das wird dir helfen, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

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Standort: Westerburg
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