Fachbereichsleitung Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Potsdam

Fachbereichsleitung Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Potsdam

Potsdam Vollzeit Vor Ort
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Der Verein Opferperspektive e.V. sucht möglichst zum 01.12.2026 eine

  • Fachbereichsleitung Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (w/m/d)
  • Stundenumfang: 30 Wochenstunden
  • die Stelle ist bis zum 31.12.2027 befristet, mit der Perspektive auf Verlängerung

Über die Opferperspektive

Die Opferperspektive berät und begleitet seit über 25 Jahren Menschen, die von rechter, rassistischer, antisemitischer und queerfeindlicher Gewalt betroffen sind. Wir unterstützen Betroffene bei der Verarbeitung von Gewalterfahrungen, stärken ihre Handlungsfähigkeit, dokumentieren rechte Gewalt in Brandenburg und vertreten die Perspektive der Betroffenen in Politik und Gesellschaft.

Der Fachbereich Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ist Teil des Vereins Opferperspektive e.V. und arbeitet mit einem engagierten Team von Berater*innen, das parteiliche, traumasensible Beratung leistet, regionale Unterstützungsstrukturen stärkt und gesellschaftliche Solidarität aufbaut.

Aufgaben der Fachbereichsleitung

Leitung und Weiterentwicklung des Fachbereichs

  • Steuerung der inhaltlichen Ausrichtung, Planung und Umsetzung der Arbeit des Fachbereichs
  • Steuerung der fachlichen und strukturellen Weiterentwicklung der Opferberatung
  • Mitarbeit im Leitungskreis

Organisation und Ressourcen

  • Gewährleistung von Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
  • Finanzielle Steuerung und Budgetüberwachung in Zusammenarbeit mit der Verwaltung
  • Erstellung von Projektanträgen, Sachberichten sowie von Berichten an Geldgebende, Gremien und Vorstand
  • Koordination von Teamprozessen, Personalentwicklung und Arbeitsabläufen

Fachliche Arbeit und Außenvertretung

  • Förderung von kollektiver Wissensbildung, Reflexion und Belastungsregulierung im Team
  • Fachliche Begleitung der Berater*innen, insbesondere bei komplexen und politisch sensiblen Fällen
  • Aufbau, Pflege und aktive Beteiligung in landesweiten und bundesweiten Netzwerken
  • Vertretung des Fachbereichs in Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft sowie Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Beratung und Unterstützung Betroffener von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (in geringem Umfang)

Was Du mitbringen solltest

  • Hochschulabschluss (Diplom oder Master) in Sozialer Arbeit/Sozialpädagogik, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften oder eine vergleichbare Qualifikation
  • Mehrjährige Berufserfahrung in der Beratung von Menschen in belastenden Lebenssituationen
  • Leitungserfahrung und Projektmanagement in einem freien Träger oder nachweisbare Kompetenzen in Team- und Personalführung
  • Fundierte Kenntnisse zu rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt
  • Erfahrung in der Netzwerkarbeit und (fach-)politischer Interessenvertretung
  • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Verwaltung, Politik und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen
  • Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Fördermitteln und im Zuwendungsrecht
  • Ausgeprägte Kommunikations- und Moderationskompetenz sowie Erfahrungen im Konflikt- und Krisenmanagement
  • Hohes Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit
  • Flexibilität in Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsort sowie hohe Belastbarkeit, Empathie, Leistungsbereitschaft sowie strategisches und analytisches Denken
  • Sehr gute Deutschkenntnisse sowie wünschenswert weitere für die Beratung relevante Sprachkenntnisse
  • Führerschein Klasse B und Bereitschaft zu landesweiten Dienstreisen
  • Kenntnisse relevanter Akteure und zivilgesellschaftlicher Strukturen in Brandenburg
  • Erfahrung in Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit
  • Mitarbeit in einer engagierten NGO mit gesellschaftspolitischem Auftrag
  • Eine verantwortungsvolle Tätigkeit mit Gestaltungsspielraum
  • Kollegiale Zusammenarbeit, regelmäßige Team- und Fallsupervision
  • Vergütung in Anlehnung an TV-L 11
  • Flexible Arbeitszeiten und eine betriebliche Regelung zum mobilen Arbeiten
  • Möglichkeit zur betrieblichen Altersvorsorge
  • 30 Tage Urlaub sowie arbeitsfreie Tage an Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.) sowie die Möglichkeit, gesetzliche Feiertage nach Rücksprache zu tauschen

Bewerbungsschluss: 18. Oktober 2026

Die Opferperspektive setzt sich für mehr Diversität und ein diskriminierungssensibles

Arbeitsklima ein. Menschen mit eigener oder familiärer Migrationserfahrung sowie von

Diskriminierung betroffene Menschen möchten wir besonders zu einer Bewerbung ermutigen.

Aufgrund der Anforderungen der Tätigkeit werden diese bei gleicher Qualifikation

bevorzugt. Wir bedauern, dass der Arbeitsort derzeit nicht barrierefrei ist.

Hinweis zum Datenschutz:

Mit der Übersendung Deiner Bewerbungsunterlagen gibst du uns die Einwilligung, deine

übersendeten personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens

zu verarbeiten (vgl. Art. 6 DSGVO; siehe auch § 32 BDSG). Spätestens sechs Monate nach

Abschluss des Bewerbungsverfahrens werden deine elektronisch übermittelten Daten gelöscht, es

sei denn, sie werden zum Zwecke der Anstellung weiter benötigt. Alle weiteren Informationen zum

Datenschutz findest du in unserer Datenschutzerklärung unter:

https://www.opferperspektive.de/datenschutz

#J-18808-Ljbffr

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Kontaktdaten:

Opferperspektive e.V. Recruiting-Team