Ausbildung zum/zurJugend- und Heimerzieher*in (staatlich anerkannt) (schul.)

Ausbildung zum/zurJugend- und Heimerzieher*in (staatlich anerkannt) (schul.)

Baden-Baden Ausbildung 3000 - 3750 € / Monat (geschätzt) Kein Homeoffice möglich
P

Auf einen Blick

  • Aufgaben: Begleite junge Menschen in ihrer Entwicklung und unterstütze sie bei persönlichen Herausforderungen.
  • Unternehmen: Staatlich anerkannte Ausbildungseinrichtung für Jugend- und Heimerziehung.
  • Vorteile: Praxisnahe Ausbildung, gute Verdienstmöglichkeiten und vielfältige Karrierechancen.
  • Weitere Informationen: Dynamische Ausbildung mit vielen Facetten und Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Warum dieser Job: Gestalte das Leben junger Menschen aktiv mit und mache einen echten Unterschied.
  • Qualifikationen: Mittlerer Bildungsabschluss und einjährige praktische Tätigkeit erforderlich.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 3000 - 3750 € pro Monat.

Sie arbeiten in sozialpädagogischen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in deren Organisation. Sie werden dafür ausgebildet, junge Menschen mit persönlichen Herausforderungen professionell zu begleiten und in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern. Sie verhelfen als Erzieher*in im täglichen Umgang mit Ihrer sozialen Arbeit den Jugendlichen zu mehr Orientierung, Stabilität, Urteilsvermögen, Lernbereitschaft und Entscheidungsfähigkeit. Sie stärken Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung.

Berufsbild und Arbeitsfelder

Mit der staatlich anerkannten Ausbildung zum Jugend- und Heimerzieher arbeiten Sie in der ambulanten und stationären Jugendhilfe, in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, in Tagesgruppen und in erlebnispädagogischen Projekten. Sie arbeiten Familien begleitend, unterstützend oder familienersetzend. Die Jugend- und Heimerziehung hat unglaublich viele Facetten und ist so abwechslungsreich, dass sie nahezu alle Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit umspannt.

Inhalte und Ausbildungsverlauf

Die dreijährige Ausbildung beginnt jeweils im September und bietet zwei verschiedene Varianten an: Vollzeitunterricht oder duale Ausbildung im Blockunterricht. Beim Vollzeitunterricht absolvieren Sie zwei Jahre Theorie an der Schule mit jeweils dreimonatigem Praktikum pro Jahr, gefolgt von einem Jahr Berufspraktikum in einer geeigneten Einrichtung. Beim Blockunterricht absolvieren Sie die Ausbildung im Wechsel von Schule und Ausbildung in der Praxis. In beiden Fällen bereiten wir Sie optimal auf Ihre verantwortungsvolle Aufgabe vor.

Hier in Baden-Württemberg sind wir praktisch veranlagt. Schule muss aus unserer Sicht ein guter Grundstein für die Arbeit sein. Wir wollen Sie auf Ihren Alltag in sozialpädagogischen Einrichtungen perfekt vorbereiten und Ihnen Ihr Berufsbild vom ersten Tag an hilfreich näherbringen. Unter anderem tun wir das mit folgenden Lernbereichen:

  • Sozialpädagogik und Wissenschaft der Sozialarbeit
  • Didaktik und Methodik
  • Betriebswirtschaft und Ethik
  • Soziologie und Psychologie
  • Medienpädagogik und Kunsterziehung
  • Rechts- und Berufskunde
  • Umwelt- und Gesundheitserziehung

Der praktische Teil der Ausbildung erfolgt in einer von der Fachschule anerkannten Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe. Am Ende steht die abgeschlossene Berufsausbildung und nahezu endlos viele Tätigkeitsfelder und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Zugangsvoraussetzungen

Folgende Zugangsvoraussetzungen müssen zum Beginn der Ausbildung vorliegen:

  • Mittlerer Bildungsabschluss
  • Ohne einschlägige Vorstrafen
  • Eine mindestens einjährige, geeignete praktische Tätigkeit - angeleitet durch eine Fachkraft für Erziehung.
  • Eine Verkürzung des Vorpraktikums auf 6 Wochen ist für Abiturienten möglich.
  • Gesundheitliche Eignung für den Beruf

Im Fall der dualen Ausbildung wird der Ausbildungsvertrag mit einer Einrichtung mit einem Tätigkeitsbereich der stationären oder ambulanten Kinder- bzw. Jugendhilfe, Jugendwohngruppen oder in Inklusionseinrichtungen für Kinder und Jugendliche abgeschlossen. Bei der Suche nach Praxisstellen unterstützen wir Sie nach Ihrer Bewerbung gerne. Praxisstellen im Umkreis von 100 km werden ohne zusätzliche Kosten für Praxisproben betreut. Aber auch deutschlandweit sind Praktika möglich. Die Anerkennung ausländischer Schulabschlüsse beantragen Sie bitte beim Regierungspräsidium Stuttgart.

Bewerbung

Folgende Unterlagen fügen Sie bitte dem Bewerbungsschreiben soweit vorhanden bei:

  • Unterschriebener tabellarischer Lebenslauf
  • Schulabschlusszeugnisse, amtlich beglaubigt
  • Nachweis einer von einer Fachkraft angeleiteten einjährigen praktischen Tätigkeit
  • Geburts- und sonstige Urkunden zu Namensänderungen im Original
  • Bei Blockunterricht: Ausbildungsvertrag mit einer Einrichtung für praktische Ausbildung
  • Passbild für Schülerausweis

Bei Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, sind ausreichende Deutschkenntnisse Voraussetzung. Dies ist in der Regel mit einem B2-Niveau möglich. Hier ist der Nachweis beizufügen. Zum Ausbildungsbeginn nicht älter als drei Monate:

  • ärztliches Attest - mit Stempel und Zulassungsnummer - im Original nach dem downloadbaren Formular
  • erweitertes polizeiliches Führungszeugnis im Original

Für die Bewerbung benötigt die Schule Bewerbungsunterlagen. Die Bewerbung richten Sie bitte an mit dem Betreff "Bewerbung zur Ausbildung als Jugend- und Heimerzieher*in". Danach werden Sie zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, das dem Kennenlernen und der Klärung von Fragen dient.

Verdienst und Entwicklungsmöglichkeiten

Beim Vollzeitunterricht verdienen Sie in der Regel in einer Einrichtung ab dem 3. Ausbildungsjahr je nach Tarifvertrag ca. 1.630 € (2021) brutto monatlich. Beim Blockunterricht wird eine Ausbildungsvergütung ab dem 1. Ausbildungsjahr von der Einrichtung gezahlt. Sie lag 2020 im 1. Ausbildungsjahr bei ca. 1.040 €, im 2. Ausbildungsjahr bei ungefähr 1.090 € und im 3. Ausbildungsjahr bei rund 1.140 € brutto pro Monat. Der Verdienst einer Fachkraft für Jugend- und Heimerziehung beginnt bei einem Einkommen von ca. 2.890€ (2020). Er steigt je nach Verantwortung schnell an und kann nach einigen Jahren praktischer Tätigkeit über 4.300 € betragen. Hinzu kommen evtl. Zuschläge aus Wochenend- und Nachtschichten.

Schulfremdenprüfung

Diese Prüfung setzt nicht die gesamte Ausbildung voraus. Sie ist möglich bei langjähriger Tätigkeit in der Jugendhilfe. Neben den Zugangsvoraussetzungen, wie sie für die vollständige Ausbildung gelten, muss der Wohnsitz in Baden-Württemberg sein. Der Einzelfall wird jeweils geprüft und von Schule und Regierungspräsidium entschieden. Die Schulfremdenprüfung unterscheidet sich zur Gesamtausbildung in folgenden Punkten:

  • Vorbereitung: Die theoretische Vorbereitungszeit ist variabel. Die Prüfungszeit liegt im Juli/August.
  • Praktischer Unterricht: Bis zur Prüfung müssen mindestens eine einjährige Vollzeit- und dann mindestens 1.600 Stunden umfassende geeignete, praktische Tätigkeit – angeleitet durch eine Fachkraft für Erziehung nachgewiesen werden.
  • Bewerbung: Zusätzlich zu den für die Ausbildung geforderten Unterlagen sind der Nachweis der Stunden praktischer Tätigkeit und eine Erklärung, ob und ggf. mit welchem Ergebnis bereits an einer entsprechenden Abschlussprüfung teilgenommen wurde, der Bewerbung beizufügen.
  • Abschlussprüfung: Die Prüfung fällt umfangreicher aus als in der regulären Ausbildung. Das heißt, dass in allen Lernbereichen eine Prüfungsleistung zu erbringen ist.

Die Gesamtlehrgangsgebühren belaufen sich für die Dauer der Vorbereitung und Prüfung auf 2.560,- €, ggfls. plus zusätzlicher Praxisprobe, und sind nach § 4 Nr. 21 a) aa) umsatzsteuerfrei.

P

Kontaktdaten:

Paritätische Schulen für soziale Berufe gGmbH Recruiting-Team

StudySmarter Expertenrat🤫

Wir sind der Meinung, dass Sie so Ausbildung zum/zurJugend- und Heimerzieher*in (staatlich anerkannt) (schul.) erhalten könnten

Engagier dich in der Community

Sozialarbeit lebt von menschlichen Beziehungen. Schau dir lokale Veranstaltungen oder Workshops an und engagiere dich dort. So kannst du nicht nur wertvolle Kontakte knüpfen, sondern gleichzeitig auch Erfahrungen sammeln, die in deinen Bewerbungen glänzen können.

Pflege deine Netzwerke

Nutze deine Kontakte aus der Schule oder der Praxis. Frag ehemalige Klassenkameraden oder Lehrer, ob sie dich bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle unterstützen können. Oft kommen die besten Tipps und Möglichkeiten über persönliche Empfehlungen.

Mach die ersten Schritte auf Social Media

Stell sicher, dass dein Profil auf Plattformen wie LinkedIn professionell aussieht. Teile Beiträge oder Artikel über aktuelle Themen in der Sozialarbeit, um deine Sichtbarkeit zu erhöhen. Das zieht die Aufmerksamkeit von potenziellen Arbeitgebern auf dich.

Bewerbung über unsere Webseite

Wenn du dein Traum-Ausbildungsplatz bei Paritätische Schulen für soziale Berufe gGmbH findest, bewirb dich direkt über unsere Webseite. Das gibt dir die Chance, dich proaktiv zu zeigen und eventuell schon einen Eindruck zu hinterlassen, bevor du zum Gespräch eingeladen wirst.

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Ausbildung zum/zurJugend- und Heimerzieher*in (staatlich anerkannt) (schul.) mit Bravour zu bestehen

Sozialpädagogik
Kommunikationsfähigkeiten
Empathie
Teamarbeit
Konfliktlösung
Organisationstalent
Verantwortungsbewusstsein

Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡

Zeig deine sozialen Fähigkeiten!:In der Sozialarbeit ist die Empathie und die Fähigkeit, mit Menschen zu kommunizieren, essenziell. Betonen wir in deinem Anschreiben deine Erfahrungen aus Praktika oder ehrenamtlichen Tätigkeiten, die zeigen, dass du mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen arbeiten kannst – das beeindruckt die Entscheider bei Paritätische Schulen für soziale Berufe gGmbH!

Dokumente, die zählen:Für eine Ausbildung in der Sozialarbeit solltest du relevante Schul- und Ausbildungs-Zeugnisse beilegen. Wenn du schon an Workshops oder Kursen teilgenommen hast, die deine sozialen Kompetenzen erweitern, schau, dass du auch das erwähnst! Das macht deinen Antrag ansprechender für Paritätische Schulen für soziale Berufe gGmbH.

Echtes Interesse an der Branche:In deinem Anschreiben ist es wichtig, dass du zeigst, warum du dich für die Sozialarbeit interessierst und was dich antreibt. Lass uns authentisch erzählen, was dich an dieser Ausbildung fasziniert. Das hilft Paritätische Schulen für soziale Berufe gGmbH, dich als echten Kandidaten zu sehen, der wirklich für den Beruf brennt.

Sei bereit, Fragen zu beantworten:Pass auf, dass du in deinem Bewerbungsgespräch bereit bist, auch Fragen zu deiner Motivation und deinen Erfahrungen zu beantworten. Wir empfehlen dir, ein paar Beispiele aus deinem Leben oder deiner bisherigen Erfahrungen zu überlegen, die deine Eignung für die Ausbildung unterstreichen. Zeig, dass du schon eine gute Vorstellung davon hast, was dich in der Sozialarbeit erwartet!

Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Paritätische Schulen für soziale Berufe gGmbH vorbereitet

Situative Fragen meistern

In der Sozialarbeit ist es wichtig, dass du zeigen kannst, wie du in herausfordernden Situationen reagierst. Bereite dich darauf vor, situative Fragen zu beantworten, wie etwa, wie du mit einem Klienten umgehen würdest, der in einer Krise ist. Wir sollten uns realistische Szenarien überlegen, die deine Empathie und Problemlösungsfähigkeiten zeigen.

Deine Motivation klar kommunizieren

Da es sich um eine Ausbildung handelt, wird der Fokus auf deinem Lernpotenzial und deiner Motivation liegen. Mach unbedingt deutlich, warum du dich für die Sozialarbeit interessierst und was dich antreibt, in diesem Bereich zu arbeiten. Teile deine persönlichen Erfahrungen oder Einsichten, die dich zu diesem Berufsfeld hingezogen haben.

Netzwerk- und Teamfähigkeit zeigen

Sozialarbeit ist ein stark teamorientiertes Feld. Überlege dir vorher Beispiele, die deine Teamarbeit und Zusammenarbeit mit anderen verdeutlichen. Erzähl von Projekten oder Gruppenarbeiten, die du gemacht hast – das wird den Interviewern zeigen, dass du gut ins Team passt!

Verstehe die aktuellen Herausforderungen

Informier dich über die aktuellen Herausforderungen in der Sozialarbeit, sei es durch gesetzliche Änderungen oder gesellschaftliche Themen. Wenn du diese im Interview ansprechen kannst, zeigst du, dass du den Bereich aktiv verfolgst und bereit bist, die komplexen Aspekte der Sozialarbeit zu verstehen und zu meistern.