Auf einen Blick
- Aufgaben: Leite die Prozessentwicklung und -validierung für innovative Medizintechnikprodukte.
- Unternehmen: Führendes Unternehmen in der Medizintechnik mit Fokus auf Qualität und Innovation.
- Vorteile: Attraktives Gehalt, Weiterbildungsmöglichkeiten und ein dynamisches Arbeitsumfeld.
- Weitere Informationen: Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung in einem wachsenden Sektor.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Medizintechnik und führe ein engagiertes Team.
- Qualifikationen: Abgeschlossenes Ingenieurstudium und mehrjährige Führungserfahrung im Bereich Process Engineering.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 60750 - 74250 € pro Jahr.
Der Head of Process Engineering verantwortet die Prozessentwicklung und Prozessvalidierung über alle Produktbereiche hinweg, insbesondere für Katheter- und AIMD-Produkte. Er stellt sicher, dass für jedes Produkt robuste, leistungsfähige und validierte Fertigungsprozesse verfügbar sind - von der Technologie- und Maschinenauswahl in der Angebots- und Entwicklungsphase bis hin zur laufenden Überwachung, Requalifizierung und Optimierung in der Serienfertigung.
Mit der Integration des Validierungsteams aus dem Bereich R&D werden Prozessentwicklung und Prozessvalidierung erstmals in einer zentralen Funktion gebündelt. Die Rolle verantwortet sämtliche Aktivitäten im Zusammenhang mit Prozessentwicklungsreviews, Prozessflussdiagrammen, Prozess-FMEAs, Prozessfähigkeitsanalysen sowie Anlagen-, Werkzeug- und Prozessqualifizierungen (IQ/OQ/PQ) einschließlich Reinigungsvalidierungen.
Die Verantwortung für die NPI-Projektsteuerung und den Design Transfer liegt beim Head of NPI. Beide Funktionen arbeiten als eng abgestimmtes Tandem in Entwicklungs- und Industrialisierungsprojekten zusammen. Sämtliche Aktivitäten erfolgen unter Einhaltung der regulatorischen Anforderungen gemäß ISO 13485, FDA 21 CFR Part 820, ISO 14971 und MDR.
Hauptverantwortlichkeiten
- Führung und Organisation
- Fachliche und disziplinarische Führung des Process Engineering- und Validierungsteams.
- Weiterentwicklung von Organisationsstrukturen, Methoden, Standards und Kompetenzen innerhalb des Verantwortungsbereichs.
- Förderung einer leistungsorientierten, qualitätsbewussten und innovativen Teamkultur.
- Prozessentwicklung
- Verantwortung für die Entwicklung, Einführung und Optimierung von Fertigungsprozessen über den gesamten Produktlebenszyklus.
- Auswahl und Spezifikation geeigneter Technologien, Fertigungsverfahren, Maschinen und Werkzeuge.
- Durchführung und Freigabe von Prozessentwicklungsreviews.
- Erstellung, Pflege und Weiterentwicklung von Prozessflussdiagrammen.
- Sicherstellung von Producibility- und Design-for-Manufacturing-(DFM)-Aspekten bereits ab der Produktkonzeptphase.
- Prozessrisikomanagement und Prozessfähigkeit
- Verantwortung für die Identifikation, Bewertung und Steuerung von Prozessrisiken mittels Prozess-FMEA.
- Sicherstellung der Prozessfähigkeit durch geeignete statistische Methoden und Analysen.
- Anwendung und Weiterentwicklung von Methoden wie DOE (Design of Experiments), SPC (Statistical Process Control) und Prozessfähigkeitsanalysen (Cpk).
- Prozessvalidierung und Qualifizierung
- Gesamtverantwortung für die Planung, Durchführung und Aufrechterhaltung sämtlicher Prozessvalidierungsaktivitäten.
- Erstellung und Freigabe von Validierungsmasterplänen, Validierungsprotokollen und Abschlussberichten.
- Verantwortung für Requalifizierungen und Reinigungsvalidierungen.
- Verantwortung für Anlagen- und Werkzeugqualifizierungen (IQ/OQ/PQ).
- Pflege und Überwachung der Equipment-Masterliste sowie des Qualifizierungsstatus aller relevanten Anlagen und Betriebsmittel.
- Kontinuierliche Verbesserung und Digitalisierung
- Verantwortung für die regulatorisch konforme Umsetzung von Prozessänderungen.
- Kontinuierliche Verbesserung bestehender Serienprozesse hinsichtlich Qualität, Effizienz und Prozessfähigkeit.
- Treiber für Digitalisierung, Prozessdatenerfassung und Industrie-4.0-Initiativen im Fertigungsumfeld.
- Compliance und Zusammenarbeit
- Sicherstellung der Einhaltung aller regulatorischen und normativen Anforderungen im Verantwortungsbereich.
- Verantwortung für die Konformität aller Prozessentwicklungs- und Validierungsaktivitäten mit ISO 13485, FDA 21 CFR Part 820, MDR, GMP und ISO 14971.
- Enge Zusammenarbeit mit NPI, Forschung & Entwicklung, Qualitätsmanagement, Produktion, Einkauf und externen Lieferanten ab Projektstart.
- Mitarbeit in Gremien / Arbeitsgruppen
- Mitarbeit in funktionsübergreifenden Projektteams, Steering Committees und Management Reviews.
- Fachliche Vertretung des Bereichs Process Engineering in Entwicklungs-, Transfer- und Verbesserungsprojekten.
- Unterstützung bei internen und externen Audits sowie Behörden- und Kundeninspektionen.
- Besondere Befugnisse / Vollmachten
- Freigabe von Prozessentwicklungs- und Validierungsdokumentationen innerhalb des Verantwortungsbereichs.
- Fachliche Entscheidungskompetenz hinsichtlich Prozess-, Technologie-, Maschinen- und Werkzeugauswahl.
- Eskalations- und Vetorecht bei Risiken in Bezug auf Prozessfähigkeit, Validierungsstatus oder regulatorische Konformität.
- Mitwirkung bei Investitionsentscheidungen für Anlagen, Werkzeuge und Fertigungstechnologien.
Geforderte Ausbildung / Spezielle Kenntnisse / Erfahrung
- Ausbildung
- Abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches Studium (Master oder vergleichbar) in den Bereichen Medizintechnik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung.
- Promotion (PhD) von Vorteil.
- Berufserfahrung
- Mehrjährige Führungserfahrung (mindestens 8 Jahre) im Bereich Process Engineering, Manufacturing Engineering oder Prozessvalidierung innerhalb der Medizintechnik.
- Nachweisbare Erfahrung mit Klasse-III-Medizinprodukten und deren Herstellungsprozessen.
- Erfahrung im Aufbau, der Weiterentwicklung und Skalierung von Prozess- und Validierungsorganisationen.
- Fachliche Qualifikationen
- Umfassende Erfahrung in der Prozessentwicklung und Prozessvalidierung einschließlich IQ/OQ/PQ.
- Tiefgehende Kenntnisse in DFM, Prozess-FMEA, Reinigungsvalidierung sowie Anlagen- und Werkzeugqualifizierung.
- Fundierte Kenntnisse der regulatorischen Anforderungen und Normen: ISO 13485, FDA 21 CFR Part 820, MDR, GMP, ISO 14971.
- Nachgewiesene Expertise in DOE, SPC, Prozessfähigkeitsanalysen sowie statistischen Methoden.
- Sicherer Umgang mit statistischen Analysewerkzeugen (z. B. Minitab).
- Persönliche Kompetenzen
- Ausgeprägte Führungs- und Kommunikationsfähigkeit.
- Strategisches Denkvermögen gepaart mit hoher Umsetzungsstärke.
- Analytische und strukturierte Arbeitsweise.
- Hohe Entscheidungsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein.
- Ausgeprägte Fähigkeit zur bereichsübergreifenden Zusammenarbeit in einem regulierten Umfeld.
- Zusatzqualifikationen
- Lean Six Sigma Green Belt oder Black Belt wünschenswert.
- Erfahrung mit Digitalisierungslösungen und Industrie-4.0-Konzepten in der Produktion von Vorteil.
Standorte
Head of NPI & Process Engineering/Validation Arbeitgeber: Real Staffing
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