Das Robert Koch-Institut - das sind ca. 1.500 Köpfe aus über 52 Nationen mit einem Ziel: Die Gesundheit der Menschen zu schützen. Wir erheben und analysieren Gesundheitsdaten, erkennen Risiken, beraten Politik und Fachwelt und entwickeln neue wissenschaftliche Methoden. Unsere Standorte sind in Berlin, Wildau und Wernigerode. Unser Team 33.2 „Surveillance und Impfquoten-Monitoring“ im FG 33 „Impfprävention/STIKO“ freut sich.
Im Rahmen des Masernschutzgesetzes wurde die am Robert Koch-Institut (RKI) etablierte und auf Daten der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) basierende KV-Impfsurveillance gesetzlich verankert und verstetigt. Die Person auf dieser Position soll beim weiteren Ausbau des Impfquoten-Monitorings am RKI und bei der Nutzung der in diesem System gewonnenen Daten unterstützen. Aus befristungsrechtlichen Gründen richtet sich die konkrete Vertragsdauer nach der individuellen Verfügbarkeit von Zeiten im Sinne des § 2 (1) des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG).
Ihre Aufgabe bei uns
- Aufbereitung, Analyse und Publikation von Daten (Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen, fallbasierte Surveillance- oder auch Survey-Daten) im Rahmen eines Monitorings von Impfeffekten in Deutschland sowie zur Evaluation von Impfempfehlungen
- Evaluation der Effekte der 2020 in Deutschland eingeführten Masern-Nachweispflicht auf die Inanspruchnahme von Impfungen in den einzelnen Zielgruppen (u.a. Sekundärdatenanalyse mit Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen)
- Zusammenführung und Bewertung der seit 2020 verfügbaren Evidenz zu den Effekten der Masern-Nachweispflicht in Deutschland und Verfassen eines Gesamtberichts
- Unterstützung bei der Weiterentwicklung und Ausbau des Impfmonitorings, insb. unter Nutzung von Daten der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV-Impfsurveillance) entsprechend Infektionsschutzgesetz
- Übernahme der inhaltlichen Zuständigkeit (Surveillance- und Impfthemen) für mindestens ein impfpräventablen Erreger
Ihr Profil
Formale Voraussetzungen
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Diplom oder Staatsexamen) in Humanmedizin, Epidemiologie, Public Health, Gesundheitswissenschaften oder einer vergleichbaren Fachrichtung
- Zusatzqualifikation mit dem Schwerpunkt Epidemiologie (z. B. MSc, FETP, PAE, EPIET, EIS)
- Promotion ist von Vorteil
- Bei ausländischen Bildungsqualifikationen benötigen wir einen Nachweis über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss.
Kenntnisse und Erfahrungen
- mehrjährig in der epidemiologischen Evaluation von Interventionen im Gesundheitsbereich oder der Arbeit mit großen Versorgungsdatenbanken nachgewiesen und fortgeschritten in Statistik, kausaler Inferenz sowie im Umgang mit Statistiksoftware (Stata oder R) in der Erstellung von Publikationen in internationalen Fachzeitschriften
- sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Programmen in der Arbeit mit digitalen Dokumentenmanagement-Systemen
- Sprachkenntnisse (CEFR-Niveau): Deutsch mind. C1, Englisch mind. C1
Wünschenswert
- Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Impfquotenmonitoring und in der Surveillance impfpräventabler Erkrankungen
- Erfahrung in der Durchführung von Time-to-Event-Analysen auf Basis großer Beobachtungsdaten, z.B. Impfeffektivitäts-Analysen
- Erfahrung in der Arbeit mit Survey-Daten und fallbasierten Surveillance-Daten
- Grundkenntnisse in SQL (Structured Query Language) für die Nutzung relationaler Datenbanken
Persönliche Kompetenzen
- Organisationsfähigkeit mit sinnvoll strukturierter Arbeitsweise und Überblick über die eigenen Aufgaben
- Eigeninitiative mit selbstständigen Verbesserungsvorschlägen und Ideen für den eigenen Arbeitsbereich
- Kommunikationsfähigkeit und ein offenes, freundliches Auftreten
- Kooperations- und Teamfähigkeit sowie vertrauenswürdige und verlässliche Zusammenarbeit
#J-18808-Ljbffr
Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter Surveillance und Impfquoten-Monitoring (d/m/w) (084/26) in Berlin Arbeitgeber: Robert Koch-Institut
Das Robert Koch-Institut ist ein herausragender Arbeitgeber, der seinen Mitarbeitern nicht nur eine sinnstiftende Tätigkeit im Bereich Gesundheitsschutz bietet, sondern auch ein unterstützendes und kollegiales Arbeitsumfeld in Berlin, Wildau und Wernigerode schafft. Mit attraktiven Benefits wie 30 Tagen Urlaub, geförderter Altersvorsorge und individuellen Fortbildungsmöglichkeiten fördert das Institut die persönliche und berufliche Entwicklung seiner Mitarbeiter und setzt auf Chancengleichheit und Diversität.