Berufsbeschreibung
Chemielaborantinnen und laboranten befassen sich hauptsächlich mit der Herstellung von Präparaten und deren Qualitätssicherung. Um den Richtlinien in der Umweltanalytik gerecht zu werden, müssen sie eine Vielzahl von Untersuchungsmethoden in Theorie und Praxis beherrschen: Nasschemie, volumetrische, gravimetrische, physikalische und spektroskopische Analysen sowie Analysen in der Gaschromatographie, in der Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie und in der Ionenchromatographie. Je nach Institut und Forschungsprojekt gestaltet sich die betriebliche Ausbildung unterschiedlich, wobei es besonders interessant ist, in den Laboralltag eingebunden zu sein und"mitzuforschen". Prüfungsrelevante Tätigkeiten, die nicht in allen Hochschuleinrichtungen vermittelt werden können, bietet das Berufsausbildungszentrum Chemie der RWTH als institutsübergreifende Praktika an. Zusätzlich finden Projektwochen in Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg statt. Im Berufskolleg Stolberg des Schulverbandes in der StädteRegion Aachen werden berufsspezifische Fächer unterrichtet.
Betriebliche Ausbildung
Die betriebliche Ausbildung findet in den jeweiligen Hochschuleinrichtungen und im Berufsausbildungszentrum Chemie der RWTH Aachen statt.
Schulische Ausbildung
Die schulische Ausbildung findet im Berufskolleg Simmerath/Stolberg, Schulort Stolberg, Am Obersteinfeld 8, 52222 Stolberg an zwei Tagen in der Woche statt.
Chemielaborantinnen und ‑laboranten (w/m/d) Arbeitgeber: RWTH Aachen University
Die RWTH Aachen University ist ein ausgezeichneter Arbeitgeber, der eine familienfreundliche Arbeitsumgebung bietet und sich aktiv für die Förderung der Karrieren von Frauen einsetzt. Mit einem umfangreichen Weiterbildungsangebot und Gesundheitsmanagementprogrammen unterstützt die Universität die persönliche und berufliche Entwicklung ihrer Mitarbeiter. Zudem profitieren Angestellte von flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit, an innovativen Projekten im Bereich Informationskompetenz zu arbeiten.